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Mario Leo im Interview

6. August 2020, von

Als Geschäftsführer von RESULT Sports hat sich Mario Leo auf Kommunikations- und Marketing-Anforderungen im Sport spezialisiert. Als damit ausgewiesener Experte schrieb er gemeinsam mit Co-Autor Alex von Kuczkowski das Buch „Kaufen Sie Ronaldo“. Darin schildert er eindrucksvoll, welchen Einfluss Social Media inzwischen im Fußball und im Sport allgemein ausübt.  Im Interview mit Fritten, Fußball & Bier hat Mario Leo Frage und Antwort gestanden.

 

Herr Leo, danke für die Bereitschaft zu diesem Interview. Für alle, die Sie nicht kennen und Ihr Buch nicht gelesen haben: Sie sind im Sportbereich als Berater für Analyse und Strategie von Social-Media-Kommunikation tätig. Wie gestaltet sich Ihre Aufgabe und wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?

Mario Leo: Hallo und guten Tag! Freue mich sehr auf unser Gespräch. Kein Tag gleicht dem anderen, das bringt die Arbeit in den digitalen Medien mit sich. Seit über zehn Jahren beobachten und begleiten wir bei RESULT Sports die Entwicklungen in den Digitalen Medien im Sport und besetzen hier ein Feld, das lange unterschätzt wurde. Mit relevanten Kennzahlen und Daten die Strategie eines Athleten, Clubs, einer Liga oder eines Verbandes zu begleiten, zu steuern und vor allem nachweislich zu verbessern.

Wir beobachten tagtäglich 28 Soziale Plattformen weltweit, erkennen so die Bedürfnisse der Fans und Interessierten für den jeweiligen Inhalt (Content) und kann dadurch die Beiträge besser planen und vor allem deutlich erfolgreicher in der jeweiligen Plattform veröffentlichen. Derzeit arbeiten wir mit ca. 80 europäischen Athleten und Sportorganisationen direkt zusammen – dazu kommt etwa die gleiche Anzahl in Afrika.

 

Es geht also um weit mehr als nur um Fußball?

Mario Leo: Ja, wir erheben Kennzahlen für alle relevanten Sportarten, wie Basketball, Eishockey, Formel 1, Fußball, Handball, Rugby oder Volleyball bei den Mannschaftssportarten. Dazu kommen natürlich noch Einzelsportarten, wie Golf oder Leichtathletik.  Mit diesem Ansatz kann man die Wertigkeit von Kommunikation, Marketing oder Vertrieb eines Vereins deutlich nachhaltiger, erfolgreicher und strategischer in den Digitalen Medien definieren und umsetzen.

 

Wie man am Beispiel des Wechsels von Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin sieht. Dieser ist der Aufhänger Ihres Buches „Kaufen Sie Ronaldo“. Wie kommt üblicherweise oder in diesem Fall der Kontakt zu Stande, dass Sie um eine Einschätzung der Social-Media-Auswirkungen eines möglichen Wechsels gebeten werden?

Mario Leo: Im Buch geht es natürlich um sehr viel mehr als ‚nur‘ Cristiano Ronaldo, aber der Transfer hatte schon ein (digitalen) Umfang, den ich sehr gerne für den allgemeinen Fußball-Fan im Buch erklären und näherbringen wollte. Seit dem Jahr 2015 arbeiten wir mit RESULT Sports schon für Juventus Turin. Unsere Arbeitsweise ist sehr eng und vertrauensvoll. Bei so einem großen Transfer, der von Medien weltweit aufgenommen und spannend war, wollte die Marketing-Abteilung, in der die Strategie erarbeitet wurde, auch meine Einschätzungen und konkrete Kennzahlen abfragen, um entsprechend die Inhalte auf den Digitalen Plattformen (Website, mobile App und den Social-Media-Plattformen) optimal vorbereiten und planen können.

Besonders der Stellenwert von Social-Media hat in der Bedeutung in den letzten Jahren deutlich an Relevanz gewonnen. Mit den eigenen Profilen haben Athleten und besonders die Vereine die Möglichkeit, den Wechsel exklusiv auf diesen Plattformen zu verbreiten und erst dann die Medien und Verlage vom Transfer zu informieren.

 

Mit den eigenen Profilen haben Athleten und besonders die Vereine die Möglichkeit, den Wechsel exklusiv auf diesen Plattformen zu verbreiten

 

Können Sie uns da einen Einblick geben, was beim Ronaldo-Wechsel Gegenstand der Social-Media-Analyse gewesen ist?

Mario Leo: Das mache ich sehr gerne. Der Schwerpunkt der Analysen lag in der Erstellung von Prognosen zum Wachstum der Community und all den dazugehörenden Faktoren wie Regionen, um entsprechend die Inhalte für die jeweilige Plattform effizienter planen zu können, um die Strahlkraft und Wirksamkeit der eigenen Plattformen noch zu verstärken. Dies auch, um entsprechend der bestehenden Partner und Sponsoren zu integrieren und sich für neue Partner zu positionieren. Mit einem Transfer in dieser Größenordnung wird Juventus natürlich auch interessant für globale Unternehmen!

 

Und hätte es bei dem Transfer Social-Media-Faktoren gegeben, die einen Wechsel verhindert hätten? Zum Beispiel wenn die Reichweite unerwartet gering gewesen wäre.

Mario Leo: Die sportliche Bereicherung des Kalibers Cristiano Ronaldo waren und bleiben sicherlich der wichtigste Faktor. Die Social-Media-Faktoren haben bei diesem Transfer aber schon eine extrem wichtige Rolle gespielt – immerhin haben die Profile von CR7 ja eine Reichweite von über 350 Millionen Personen weltweit. Das ‚katapultiert‘ eine Juventus-Botschaft natürlich, sobald sie Cristiano Ronaldo teilt, an eine große globale Zielgruppe!

 

Mit RESULT Sports begleiten Mario Leo und seine Mitarbeiter Anwender, Entscheidungsträger und Verantwortliche in den digitalen Medien. Das Unternehmen hat sich dabei auf die Kommunikations- und Marketing-Anforderungen von Athleten, Vereinen, Ligen, Verbänden und Sponsoren im Sport spezialisiert. Vor allem geht es um die ganzheitliche Integration relevanter Kennzahlen in allen Aktivitäten, insbesondere auf den Social-Media-Kanälen, worüber RESULT Sports fortlaufend Auswertungen erhebt.

Mario Leo, Geschäftsführer RESULT Sports

 

CR7 ist mittlerweile eine Marke. Sie erwähnen im Buch seine Siegerpose beim Torjubel. Geht es mittlerweile soweit, dass Ronaldo oder andere Spieler dies bewusst als Marketingstrategie einsetzen und eben eine solche Geste erfinden?

Mario Leo: Es geht hier den Spielern nicht zwingend um eine Marketingstrategie, eher um das Alleinstellungsmerkmal und einem speziellen Wiedererkennungswert. Das zeichnet die Spitzensportler in den meisten Sportarten aus, dass sie mit einer festen Routine bei Erfolg zu einem Markenkennzeichnen werden. Häufig werden diese aber erst von externen Betrachtern, Journalisten, Medien oder Marketing-Fachleuten zu Marketingstrategien erkoren.

 

Solche Symbole können sicher auch für die Zeit nach der Karriere genutzt werden. Wie geht es dort mit den Social-Media-Aktivitäten möglicherweise weiter? 

Mario Leo: Sicherlich gibt es da für einen Teil der Sportler den Gedanken für die Zeit nach der aktiven Karriere. Definitiv kann man hier auch Cristiano Ronaldo aufführen, der Hotels, Modemarken, etc. schon jetzt betreibt und die Social-Media-Aktivitäten nach Karriereende sicher auch dafür einsetzen wird. Die Social-Media-Community bleibt definitiv nach dem Ende der aktiven Laufbahn treu – Beispiele gibt es hierfür viele: Ian Wright, der frühere Stürmer-Star des FC Arsenal ist sicherlich eines der besten Beispiele, weil er weder Trainer noch Berater wurde. Er bereist die Welt und setzt sein Wissen als „Experte“ in der Medienwelt fort – neulich traf ich ihn in Johannesburg in Südafrika. Aber auch außerhalb der Fußballwelt gibt es gute Beispiele: Dominik Klein, ehemaliger Handballer oder Andrea Henkel, ehemalige Biathletin führen ihre Social-Media-Auftritte fort und bleiben in ihrer Zielgruppe sehr relevant!

 

Zurück zu den aktuellen Profis. Immer wieder gibt es neue Plattformen. Wie nah wird man den Profis künftig noch kommen? Gibt es eine Plattform, die dies treiben wird? Möglicherweise TikTok oder Twitch?

Mario Leo: Das muss ich etwas weiter ausholen, denn ‚nah‘ ist ja relativ. Es kommt auf jeden Fall auf die Persönlichkeit des Athleten an – mag ich transparent und nahbar sein oder brauche ich auch Rückzugs-Momente. Social-Media ‚kann‘ auch anstrengend und belastend sein oder werden, wenn man der Zielgruppe eine zu hohe Erwartungshaltung entgegenbringt und Social Media ohne Planung und Strategie umsetzt. Das ist Plattform unabhängig.

Es kommen immer wieder neue Plattformen, mit einer anderen Zielstellung und Interessengruppe in den Markt hinein. Das ist aber schon seit Anbeginn der Sozialen Plattformen so – früher eben die VZ-Netzwerke, MySpace, etc. – heute eben Snapchat, Twitch oder TikTok. Das wird auch so bleiben – spannend wird es allerdings in der Anwendung der Nutzer für die jeweilige (neue) Plattform. Im Großen und Ganzen behaupten sich aber immer wieder die großen VIER: Facebook, Instagram Twitter und YouTube – wobei Twitter sich in einigen Märkten weniger stark etablieren konnte, wie z.B. in Deutschland. Jedes Alleinstellungsmerkmal einer neuen Plattform oder die eine besondere Funktionalität, wird sehr schnell von mindestens einem der weltweit agierenden Plattformen adaptiert.

Im Hintergrund findet eine große Plattformschlacht um die Vorherrschaft statt – die getrieben von vier global agierenden Unternehmen geführt wird. Mark Zuckerberg, mit den Plattformen Facebook, Instagram, Facebook Messenger und WhatsApp – Alphabet, als Muttergesellschaft von Google, YouTube, Google Maps, etc. – Amazon mit Twitch und seinem globalen Marktplatz und als vierter Teilnehmer das chinesische Unternehmen Alibaba. Dazu kommen immer wieder einzelne ‚Anwärter‘ wie Bytedance, mit der Plattform Douyin/ TikTok.

Mit einer immer digitalen und transparenter werdenden Welt kann man natürlich eine enge Bindung zu Fans und Interessierten ermöglichen. Und das wird bei grundsätzlich allen beschriebenen Plattformen möglich sein.

 

Mario Leo zu Gast bei Sky Sport News HD

 

Wie kommt es dabei, dass Profis manchmal trotz Beratung in ein Fettnäpfchen treten. Sie führen in Ihrem Buch die Beispiele von Franck Ribery oder Mesut Özil auf:  Ist das dann teilweise sogar Kalkül?

Mario Leo: Ich habe mir eine sofortige Bewertung grundsätzlich abgewöhnt, weil man so ein ‚Fettnäpfchen‘ aus mindestens zwei Blinkwinkeln betrachten muss!

Die Trikotübergabe von Özil war ja auf seinen Profilen nicht sichtbar, da hat sich ja eine politische Partei profilieren wollen – bei Ribery war es das goldene Steak, was viele andere vor ihm und auch nach ihm schon verspeist haben. Dazu kam bei Ribery, dass der Chefkoch seinerseits mehrere Millionen Social-Media-Follower hat und man beidseitig davon profitieren konnte.

Es kommt immer drauf an, was die Medien daraus machen und leider haben sich die Medien angeeignet, alles dafür zu tun um Aufmerksamkeit zu erzeugen, ihre Produkte zu verkaufen oder Klickzahlen für ihre Online-Präsenz zu ermöglichen! Dahinter steht einzig und allein wirtschaftliches Kalkül. Klickzahlen bedeuten Werbeeinnahmen und Abverkauf der Produkte eben Einnahmen durch den Verkauf und eben auch Werbeeinahmen durch Anzeigenverkauf.

Dazu haben Medien und Verlage eine sehr starke Abneigung gegenüber den Sozialen Plattformen, weil diese häufig die Botschaften veröffentlichen und transportieren, besonders im Sport bzw. auch in der Unterhaltungsindustrie.

Bei Sportlern sind hier und da Kalkül erkennbar, wie z.B. aus meiner Sicht bei Salomon Kalou von Hertha BSC, häufig ist es aber eher Naivität und unbedachtes Handeln.

 

Wie viel Aktivität geht dabei allgemein noch vom Sportlern aus? Oder wird Content wie beim Beispiel von Celtic Glasgow für die Spieler viel häufiger vorgeplant und angefertigt?

Mario Leo:Die Sozialen Plattformen sind Rechner, die aus ‚0‘ und ‚1‘ bestehen, mit Algorithmen, die regelmäßig Inhalte benötigen. Planung ist da schon wichtig, aber Raum für aktuelles, spezielles und originelles ist immer da. Was Celtic Glasgow macht, ist doch sehr klug! Häufig haben die Spieler in den obersten Ligen jemanden, der Sie bei den Aktivitäten in Social Media unterstützt – es gibt sogar viele Agenturen, die nichts anderes machen. Der Mitarbeiter in der „Social Media Abteilung“ sieht die Spieler jeden Tag, beim Training, beim Spiel, etc. da baut sich ein Vertrauensverhältnis auf. Und der Mitarbeiter des Vereins hat den Zugang zu aktuellen Inhalten (Content). Somit muss man als Verein keine externen Agenturen oder Personen mit Inhalten versorgen, sondern kann diese direkt mit dem Spieler abstimmen.

 

Die Website von Manchester City gibt es vierzehn verschiedenen Sprachen

 

Bei einer solchen Ausrichtung erklären sich zum Teil auch die in Ihrem Buch erwähnten 60 Mitarbeiter, die Manchester City allein in der Digitalabteilung beschäftigt. Welche Bereiche gibt es dort?

Mario Leo: Manchester City ist ein Verein mit globaler Strahlkraft, der Fußballinteressierte und Fans weltweit erreicht. Allein die Website von ManCity gibt es in vierzehn verschiedenen Sprachen, um die Zielgruppe! City bietet darüber hinaus dreizehn, nach dedizierten Sprachen, ausgewählte Twitter-Profile an. Dazu kommen noch regionale Plattformen, wie vKontakte (russisch), SinaWeibo, Douyin, WeChat, YouKu, etc. (chinesische Plattformen). Da man den Inhalt selbst produziert, sowohl Video als auch Bilder, Grafiken, etc. ist der Aufwand für diese Umfang schon sehr hoch. So hat man Planung, Produktion, Ausspielung, Betreuung und Monitoring in einer Hand für die globale Zielgruppe, da benötigt man entsprechende Ressourcen. Dazu kommt, dass die Abteilung (sehr) profitabel ist, denn mit Partner und Sponsoren innerhalb der Social-Media-Plattformen erlöst man auch sehr gute Umsätze! Das hat zu dieser Größe geführt und ich bin sicher, dabei wird es nicht bleiben – da ist noch Potenzial für weiteres Wachstum!

 

Gibt es da aktuelle Beispiele, wo ein Sportler oder ein Team die Sozialen Medien aktuell besonders gut oder weniger gut nutzt?

Mario Leo: Na klar gibt es sehr viele Beispiele, die man hier nennen könnte. Wobei gut oder weniger gut immer einer Meinung entspricht. Da, das hatte ich ja oben weiter oben schon einmal beschrieben, möchte ich nicht unbedingt für alle werten! Ich persönlich fand das, was ALBA Berlin oder Jan Frodeno während der Corona-Pandemie gemacht haben, sehr, sehr gut. Es gab den Menschen eine Abwechslung in einer unsicheren Zeit und damit kann man sie als ‚Vorbilder‘ bezeichnen. Was Schalke 04 hingegen kommunikativ in dieser Zeit produziert hat, ist vergleichbar mit der desolaten Rückrunde…

 

Die Schalker Kommunikationsschwierigkeiten in einer zugegeben prekären Phase werden dem gemeinem Fußballfan leider gegenwärtig sein. Dagegen: Was haben ALBA Berlin und Jan Frodeno konkret und gut gemacht?

Mario Leo: Empathie, das verstehen der Emotionen und Gefühle von Fans sind in Zeiten von großer Unsicherheit sehr wichtig – da macht der FC Schalke leider viel mehr falsch als richtig… hoffe, dass sie Verständnis für ihre Zielgruppe endlich wiederfinden und es in Zukunft besser machen. ALBA Berlin, war einfach zur rechten Zeit am rechten Ort. Ich denke mal, dass die Idee intern schon vorlag, man die Fitnesstrainer angesprochen hat, die auch Lust auf dieses Format hatten und damit war der Content gegeben. Die Medien- und Verlagshäuser, die dann die Presse- und Social Media-Meldung aufgenommen und transportiert haben, haben letztendlich zum Erfolg geführt. ALBA alleine, hätte dies nicht geschafft…

 

Und bei Jan Frodeno war es ein digitaler Wettkampf mit einer Spendenaktion, oder?

Mario Leo: Genau, Jan Frodeno war besonders kreativ – es war kein digitaler Wettkampf, sondern ein Wettkampf in seinen Räumlichkeiten. Er hat einen Triathlon von zu Hause angekündigt, der für Spendenzwecke initiiert war und hat diesen dann digital und Live ausgestrahlt. Dass jemand einen kompletten Wettbewerb in seinen Räumlichkeiten öffentlich durchführt, gab es meines Wissen vorher noch nicht – schwimmen, radfahren und laufen nach Wettkampfformat – das hat zunächst die Triathleten angezogen, dazu noch einige Neugierige, die dann wiederum voll der Anerkennung und Bewunderung diese Ãœbertragung geteilt haben, damit es zu diesen Reichweiten kommen konnte.

 

Cover Kaufen Sie Ronaldo Mario Leo Werkstatt Verlag  

 

 

 

 

 

Mario Leo & Alexander von Kuczkowski
Kaufen Sie Ronaldo
208 Seiten, Paperback
ISBN 978-3-7307-0493-6
16,90 Euro

Dass analoge und digitale Welt verschmelzen, entnimmt man auch den interessanten Thesen am Ende Ihres Buches. Da geht es unter anderem darum, dass sich die Matchverhältnisse zwischen eSport und realem Sport verschieben oder Ultras weniger werden: Gibt es eine der zehn formulierten Thesen, die sie im Nachhinein anpassen würden oder eine, die Ihrer Meinung nach bereits kurz vorm Eintreten ist?

Mario Leo: Nein, ich würde keine verändern wollen – es ist ja ein Marathon und kein Sprint. Die Zyklen des Wandels werden mit zunehmender Digitalisierung immer schneller. Ich wäre persönlich froh, wenn ein oder zwei Thesen gar nicht erst eintreten würden, aber das werden wir in 2030 gerne gemeinsam besprechen!

 

Das ist eine gute Idee, sehr gerne! Danke für das ausführliche Gespräche und die Zeit, die Sie sich dafür genommen haben. Wir freuen uns auf den nächsten Austausch in zehn Jahren und sind gespannt, was sich bis dahin alles getan haben wird.

 

Interview: Jan-Mikael Teuner

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CR7: Größter Influencer der Welt

29. Juni 2020, von

Ein einzelner Spieler ist nie größer als die Mannschaft oder gar als ein gesamter Verein. Das ist eine allgemein gebräuchliche Aussage, die schnell zur Floskel verkommt, wenn es ein einflussreicher Spieler auf Transferstreitigkeiten ankommen lässt. Oder umgekehrt wenn es um dessen Verpflichtung geht. Seit Neustem nimmt ein immer wichtiger werdender Faktor Einfluss auf den Profifußball: die Anzahl der Follower in den Sozialen Medien.

„Kaufen Sie Ronaldo“ ist der Titel des Buches, der die Social-Media-Aktivitäten von Christian Ronald („CR7“) und allgemein im Fußball beleuchtet. Autor Mario Leo berichtet quasi aus erster Hand. Er war derjenige, der um eine Einschätzung gebeten wurde, als Juventus Turin vor der Verpflichtung von Ronaldo stand. Wie würde sich ein Wechsel des portugiesischen Nationalspielers auf die Follower-Reichweite von Juventus Turin auswirken und sich ergo sein Transfer bezahlt machen?

Die Antwort: Überraschend schnell. Juves Aktienkurs steigt nach dem Transfer um 30 Prozent, 520.000 Ronaldo-Trikots werden innerhalb der ersten 24 Stunden verkauft und CR7 erhält auf Instagram 12 Millionen (!) Likes für den Post, der seinen Wechsel bekanntgibt.

Cristiano Ronaldo ist inzwischen mehr als ein Fußballer, er ist der weltgrößte Influencer. Kein anderer Fußballer, kein Hollywood-Star, kein Mitglied des Kardashian-Clans bringt es auf mehr digitale Reichweite. Von den Auflagen sämtlicher Tageszeitungen von der Bild-Zeitung bis hin zur New York Times ganz zu schweigen. Während sich die Tagesschau allabendlich an 8-9 Millionen Zuschauern erfreut, erreicht CR7 mit einem Posting über die sozialen Netzwerke über 400 Millionen Follower.

Dies alles sind Zahlen, die Mario Leo in seinem Buch liefert und damit aufzeigt, dass Fußballer neben ihrer eigentlichen Tätigkeit mittlerweile einen größeren Mehrwert bieten können als nur Tore, Grätschen und Hackentricks. Sicher war die Popularität der Stars schon immer ein Faktor, doch Social Media hat die Schraube weitergedreht und die Einflüsse messbar gemacht. Dies zeigt Leo auch an Hand des Beispiels von Mesut Özil, der ohne seine Follower-Reichweite angeblich und möglicherweise nicht bei Arsenal London gelandet wäre.

Neben der Özil-Anekdote weiß der Autor von vielen weiteren teils auch eher persönlichen Begebenheiten zu berichten. Wer mehr über die Arbeit in diesem Umfeld interesiert ist anstatt zu erfahren, welchen Content denn Cristiano Ronaldo nun genau liefert, liegt mit diesem Buch absolut richtig.

Cover Kaufen Sie Ronaldo Mario Leo Werkstatt Verlag  

 

 

 

 

 

Mario Leo & Alexander von Kuczkowski
Kaufen Sie Ronaldo
208 Seiten, Paperback
ISBN 978-3-7307-0493-6
16,90 Euro

Ohnehin ist die Erörterung der Frage schwierig, ob überhaupt entscheidend ist, was CR7 postet als vielmehr, dass er etwas postet (solange es kein goldenes Steak ist). Sicher ist wohl auch, dass er ohne seine fußballerische Klasse niemals die größte Reichweite aller Profis aufgebaut hätte.

In welchen Gebieten Social Media weiter und noch lange in der Entwicklung ist, beschreibt Mario Leo im letzten Drittel des Buches. Aufschlussreich ist u.a. das Beispiel der DEL, die vielmehr Content aus der NHL postete als sich auf ihrer eigene Liga zu konzentrieren. Das alles legt der Autor in seiner Tätigkeit als Berater offen.

Und genauso offen ist er zum Abschluss mit dem Blick in die Kristallkugel. Mit 10 teils gewagt erscheinenden Prognosen beschließt er das Buch. Wird es bald keine Ultras mehr geben, die Bundesligavereine ihre Spiele selbst streamen und 2030 eSport Fußball gar den Rang abgelaufen haben? Das alles und 2030 scheinen weit weg, doch könnten sich ähnlich wie beim Ronaldo-Wechsel auch die kühnsten Prognosen des Autors noch als konservativ herausstellen. Denn wer schon hätte vor einem halben Jahr damit gerechnet, dass gegenwärtig gar keine Zuschauer mehr würden in die Stadien strömen können.

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Fantastische Welt der Kreisliga

26. Juni 2020, von

Während in den Profiligen unter mehr oder weniger strikter Einhaltung der Hygiene-Regeln wieder Fußball gespielt wird, ruht der Ball im Amateurbereich noch. Die Regionalligen wurden nun abgesagt, die weiteren Amateurligen werden sicher folgen. Wie auch soll man dort den derzeitigen Bestimmungen nachkommen? Beim Spiel einen Mundschutz zu tragen oder gar die 2-Meter-Abstandsregel einzuhalten, mutet schon in der Theorie äußerst seltsam an – wobei gibt es da nicht dieses Halbzeitspiel in manchen Bundesliga-Stadien? Das sogenannte Bubble Soccer.

Der Frittenmeister persönlich hatte bereits vor einigen Jahre auf diese Kuriosität hingewiesen. Man könnte Spieler also in diesen Plastikschutz mit zwei Metern Radius unterbringen. Ob man damit allerdings zweimal 45 Minuten wird spielen können, ist die andere Frage. Weniger laufintensiv wäre dagegen das Spiel an menschengroßen Krökelstangen. Mit einem Abstand von ebenfalls zwei Metern in jede Richtung wäre der Einhaltung der Schutzmaßnahmen zumindest Folge geleitstet.

Leider sind all die Ideen wenig praktikabel. Es wird also zunächst bei unseren auf unsere Erinnerungen und der lieben Fantasie bleiben müssen, wenn wir uns an die sonntäglichen Highlights auf dem Dorfplatz erinnern. In der verblassenden Gedankenwelt reihen sich plötzlich Traumtore und wunderschöne Passtafetten aneinander, aber ob es die wirklich gegeben hat? Davon wissen zumeist nur wahre Kreisligalegenden zu berichten – und auch über sie selbst gibt es genügend Geschichten.

Wer kennt nicht den Mannschaftsbetreuer, der jedes Mal emsig das Spielformular ausfüllt, für den Halbzeittee sorgt und bei einer Verletzung eigenhändig den Medizinkoffer auf den Platz trägt. Oder den Trainer, der mit Tasche zum Spiel erscheint und sich kurz vor Schluss selbst einwechselt, der Vereinspräsident, der persönlich an den Türen des Ortes klingelt, um Anzeigen für das kommende Vereinsmagazin schmackhaft zu machen und am Grill die Bratwurst wendet. Von diesen Legenden gibt es reichlich.

Wem selbst keine Typen mehr einfallen, aber wieder Lust auf duftendes Grün und skurrile Typen hat, dem sei mit freundlicher Erlaubnis des Frittenmeisters der ersten Kunibert-Eder-Roman ans Herz gelegt (erschienen im Adakia Verlag in Leipzig). Ganz eigennützig, aber ziemlich wohlwollend, versteht sich. Die Geschichte spielt in der letzten aller Fußball-Ligen, wo der Bomber (Gerrit Gülle mit amtlichem Namen) für den SV Brauberg 37 Tore in 19 Spielen erzielt hat.

Schon beginnt Kunibert Eder zu ermitteln, denn irgendwas stimmt da nicht. Kuniberts Schnurrbart beginnt zu kitzeln, wie immer als verdächtiges Zeichen, das etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Ob der Bomber wirklich ein Betrüger ist? Kunibert Eder wird es herausfinden und ganz nebenbei die Dorfschönheit Annabelle Lerche beeindrucken. So zumindest denkt er. Denn denken tut er ziemlich viel, aber irgendwann muss er auch mal etwas tun und vor allem diesen Betrug afuklären.

Schaut gerne auf meiner Homepage vorbei, im Verlagsshop oder bei Amazon.
Die 11 Freunde war zum Glück ganz angetan: „Schön lakonisch erzählt und mit liebenswerten Figuren wie Chefermittler Kunibert Eder“, meinte ihr Redakteur Andreas Bock in seiner Rezension.

Einen Trailer hat übrigens der Frittenmeister höchstpersönlich kreiert:

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Ja, hallo erstmal…

2. Juni 2020, von

In Zeiten von Corona fällt es Comedians zunehmend schwer, neues Material zu testen. Live-Auftritte vor Publikum sind Virus-Experten und Politikern vorbehalten – sowie Fußballtrainern. Der jüngsten Pressekonferenz von Heiko Herrlich könnte jedoch ein wegweisendes Konzept zu Grunde liegen. Alles nämlich nur Spaß, den der Augsburger Trainer mit einem Spiel Sperre aber teuer bezahlen musste.

Nach mehrfacher Analyse seines Auftritts erhärtet sich die Vermutung, dass Herrlichs launige Einkaufsgeschichte lediglich ein Probelauf für die neustens Pointen von Rüdiger Hoffmanns war. Unglücklicherweise verhaute der Augsburger Fußballtrainer direkt zum Einstieg die singalwirkende Begrüßung: „Ja, hallo erstmal, ich weiß gar nicht, ob sie es wussten…“.

Da half es wenig, dass Herrlich dann korrekt mit der offenbar geskripteten Erzählung fortfuhr, dass er in einen Supermarkt gegangen sei und neben der Schutzmaske schließlich auch den Einkaufswagen vergessen habe. Eine Kassiererin habe ihn darauf aufmerksam gemacht und ihm freundlicherweise auch das benötigte Kleingeld (einen Zwanzigeuroschein) gewechselt.

Ein erfahrener Hoffmann hätte gewisse Pausen zu setzen gewusst. Herrlich dagegen kamen nicht einmal eingespielte Lacher des Toningenieurs zur Hilfe. Der FC Augsburg verzichtete auf Konservengelächter und so ist ein künftiger Lacherfolg von Hoffmann vor Publikum schwer zu beurteilen. Der ganze Auftritt also für die Katz?

Auch ein entscheidendes Detail bewahrte Herrlich schließlich nicht vor einer Ein-Spiel-Sperre (wegen Verstoß gegen die Quarantäne-Regeln). Nachdem Herrlich beschrieben hatte, wie er den Supermarkt zwischendurch verließ, erzählte er, wie er „in Gedanken“ (Zitat), wieder mit dem Einkaufswagen hineinfuhr. Auch dieser gern genutzte Stand-Up-Trick auf eine somit fiktive Realität („in Gedanken“) zu verweisen, erlaubte keine Milde. Bereits vor dem Hinweis war Herrlich zum ersten Mal in dem Laden gewesen.

Offenbar abweichend vom Skript begnügte sich der Augsburger Trainer schließlich mit der Pointe, dass man ihn mit seinem Mundschutz hoffentlich nicht erkannt habe und er nun wenigstens in Besitz von Zahnpasta und Handcreme sei. Er verzichtete auf die Behauptung, dass er mit einer Mitnahme des Einkaufswagens zum Vorreiter des in Sachsen praktizierten Einkaufswagen-Fußballs geworden sei. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wäre seine Einkaufs-Odyssee komplett unglaubwürdig geworden.

Offen bleibt die Frage, was Heiko Herrlich abgesehen vom Spaß zu dieser Erzählung bewogen hat. Klar ist dagegen wieder nur: „Der Schelm ist der Dumme.“

P.S.
Jüngst erschien beim kicker ein lesenswerter Artikel, der die anderen Facetten des Heiko Herrlich gut repräsentiert.

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Bloß nichts anmerken lassen – das Pokerface im Fußball

1. Mai 2020, von

Schaut man beim Fußballspiel den Zuschauern in die Gesichter, sieht man von allen Emotionen etwas: Höchste Anspannung, bibbernde Angst, euphorische Freude und niederschlagende Enttäuschung gehören zum Fußball wie der grüne Platz. Auch wenn die Fußballer gerne für verrückte Torjubel bekannt sind, wie etwa die Finnen, die zuvor eine Tanzchoreografie von Lady Gaga persönlich einstudierten, gilt es beim Spiel auf dem Feld tatsächlich für die Sportler, keinerlei Müdigkeit zu zeigen und sich keine Sorgen, Ängste oder auch Arroganz anmerken zu lassen. Pokerface ist gefragt, wie Lady Gaga schon in ihrem Song kundtat. Das Pokerface stammt aus dem Kartenspiel Poker, wo es tatsächlich fest in der Strategie des Spiels integriert ist. Doch nicht nur am grünen Filz, sondern auch auf dem grünen Platz ist Pokerface gefragt. Also, keine Müdigkeit vortäuschen, bloß nichts anmerken lassen und Coolness bewahren – zumindest bis das Tor fällt, dann ist Jubeln selbstverständlich erlaubt.

Regeln und Strategie im Poker
Poker ist ein weltweit beliebtes Kartenspiel, das für besonders viel Spielspaß und Spannung sorgt. Die bekannteste Variante ist das Texas Hold’em Poker. Die Regeln des Kartenspiels sind schnell gelernt, doch wer glaubt, es ist einfach, zu gewinnen, liegt falsch - denn Strategie ist beim Poker das A und O. Im Texas Hold’em Poker bekommt jeder Spieler zwei Karten, die sogenannten Hole Cards. Haben alle Spieler ihre Karten, beginnt die erste Runde an Einsätzen. Anschließend werden drei Gemeinschaftskarten offen auf den Tisch gelegt, das ist der Flop. Es startet die nächste Runde an Einsätzen, wo Spieler wieder die Möglichkeit haben, mitzugehen, auszusteigen oder zu erhöhen. Als Nächstes wird die vierte Gemeinschaftskarte, der Turn, aufgedeckt, es folgt eine weitere Einsatzrunde und schließlich wird die fünfte Karte offen auf den Tisch gelegt, der River. Noch einmal wird gesetzt und erhöht, sofern noch mehr als ein Spieler dabei sind. Zum Schluss kommt es zum Showdown. Wer jetzt mit seinen eigenen und den Gemeinschaftskarten die beste Hand bestehend aus fünf Karten hat, gewinnt den Pot.

Das klingt zunächst einfacher als es ist. Mit der richtigen Strategie in all diesen Schritten vorzugehen, ist im Poker ungemein wichtig. Denn eine gute Strategie setzt einen fortgeschrittenen Spieler von einem Anfänger ab. Im Poker wird mit unvollständigen Informationen gespielt, denn man weiß nicht, welche Karten die Gegner auf der Hand haben und welche

Gemeinschaftskarten aufgedeckt werden. Mit jeder Entscheidung muss man demnach diese Ungewissheiten abwägen. Ziel der Pokerstrategie ist es, immer genau so zu agieren, wie man handeln würde, wenn man die gegnerischen Karten kennen würde. Um dies zu erreichen, benötigt es unter anderem Beobachtungsgabe und Aufmerksamkeit, ein gutes Gedächtnis, mathematische Kenntnisse und mentale Stärke. Ein weiterer wichtiger Teil der Pokerstrategie: Das Pokerface und die Täuschung.

Das Pokerface am grünen Filz
Im Grunde handelt es sich beim Pokerface um einen undurchschaubaren Gesichtsausdruck, der keinerlei Gefühle oder Gedanken der Person enthüllt. Im Poker ist das Pokerface ausgesprochen wichtig. Während man versucht, bestmöglich zu erahnen, welche Karten die Gegner auf der Hand haben, gilt es, die anderen Spieler in die Irre zu führen, sodass diese keine bzw. eine falsche Ahnung von der eigenen Hand haben. Doch es ist nicht nur das Gesicht, mit dem man sich etwas anmerken lassen könnte, denn auch die ganze Körpersprache gibt in Form von Poker-Tells Informationen über Stärken und Schwächen preis. Diese sogenannten Tells sind im Texas Hold’em Poker sowie in den anderen Varianten wie Omaha und 7 Card Stud Poker ein unfreiwilliger physischer Indikator, der dem Gegner Informationen darüber gibt, ob man die High Card auf der Hand hat oder nur blufft. Augen und Mund, die Stimme und die Hände sowie der gesamte restliche Körper geben den Pokerspielern allerlei Anhaltspunkte, um das Verhalten und damit den Wert der Karten zu analysieren und zu erahnen.

Während man selbst bei den Gegnern auf all diese Tells genaustens achten sollte, um ihre Karten und Verhaltensweisen zu analysieren, geht es darum, selbst stets ein Ganzkörper-Pokerface zu bewahren, um die Gegner in die Irre zu führen. Diese könnten dann durch ein bestimmtes Verhalten glauben, man würde bluffen, tatsächlich hat man aber die richtigen Karten auf der Hand. Die Gegner sind in dem Fall verleitet, weiter im Spiel zu bleiben und geben mehr Chips in den Pot. Auch beim Bluffen gilt es, ein Pokerface zu bewahren, um sich nicht anmerken zu lassen, dass die eigene Hand tatsächlich nichts wert ist. So kriegt man Gegner dazu, auszusteigen, die einen sonst besiegt hätten. All das hängt von der Körpersprache ab, unglaublich, oder?

Auch im Fußball eine gute Strategie
Jetzt ist jedoch die Frage, inwiefern all dies eigentlich auf Fußball zutrifft. Immerhin spielt man hier weder an einem Tisch noch mit Karten. Doch auch auf dem Rasen findet das Pokerface tatsächlich Anwendung. Unter den Fans sind Emotionen auf höchstem Grad normal und werden stark ausgelebt. Im Stadion vergießen selbst die härtesten Männer Tränen oder liegen sich gegenseitig vor Freude in den Armen. Im Stadion ist das erlaubt. Anders sieht das während des Spiels beim Team auf dem Rasen aus. Selbst wenn der kleine Underdog beim Spitzenreiter zu Gast ist, gilt es, mit Selbstbewusstsein aufzutreten und sich seine Angst vor dem starken Gegner bloß nicht anmerken zu lassen. Die Gegner sollen sich ihres Sieges schließlich niemals zu sicher sein. Gleiches gilt zudem auch andersherum, sowohl für Spieler als auch für Trainer, denn arrogant und siegessicher sollte man nicht sein. Beispielsweise bekam dies der Nationaltrainer Joachim Löw bei der Auslosung zur EM 2016 gut hin. Die gezogenen Teams in Deutschlands Gruppe schienen alle machbar, doch anstatt sich zu freuen, dass die deutsche Mannschaft nicht gegen Portugal, Spanien und Italien anzutreten hatte, bewahrte er ein Pokerface. Sorglosigkeit sollten die Spieler nämlich niemals haben.

Ein weiterer Punkt, an dem es essenziell ist, auf dem Spielfeld ein Pokerface zu bewahren, ist es, wenn die Müdigkeit eintritt. Es ist eine altbekannte Regel unter Fußballern, dass man sich niemals die Hände auf die Knie stützen sollte, um durchzuatmen. Da würde sofort jeder sehen, dass man müde und schwach ist. Das könnte das gegnerische Team direkt zu seinem Vorteil nutzen. Das Pokerface gilt zudem auch dazu, um als Spieler einen kühlen Kopf zu bewahren. Wenn es etwa beim Auswärtsspiel in letzter Minute noch brenzlig wird und die gegnerischen Fans laut schreien, gilt es, sich davon nicht beeinflussen zu lassen. Die Unruhe der Zuschauer kann sich direkt auf die Spieler auswirken, doch wenn diese ihr Pokerface bewahren, hilft es, cool zu bleiben und einen kühlen Kopf zu haben. So kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren: das Spiel. Ach ja, und emotionale Wutausbrüche sind beim Fußball auch nicht gerade dafür bekannt, hilfreich zu sein. Stattdessen: Pokerface!

Was am grünen Filz A und O der Spielstrategie ist, findet tatsächlich auch auf dem Rasen Anwendung: Pokerface bewahren kann sowohl im Poker als auch im Fußball für Vorteile sorgen. Also, bloß nichts anmerken lassen und keine Müdigkeit vortäuschen!

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Corona und die Folgen

11. März 2020, von

Derzeit gibt es nur ein Thema und auch unser lieber Fussball ist jetzt voll betroffen: CORONA oder auch Covid-19 genannt. Der Virus, der mehr oder weniger aus dem Nichts kam und jetzt gefühlt die ganze Welt lahmlegt. Erstmals wird es dadurch in Deutschland auch flächendeckend zu Spielausfällen und Geisterspielen kommen. Es wird sogar schon diskutiert, ob die Saison überhaupt zu Ende gespielt werden kann oder ob es ähnlich wie im Eishockey einfach keinen Meister geben wird. Was aber dann? Es hängt einfach zu viel Kohle an der ganzen Nummer, daher wird es wohl vermehrt zu Geisterspielen kommen.

 Es stehe aber außer Frage, dass die Saison wie vorgesehen bis Mitte Mai zu Ende gespielt werden muss, um Auf- und Absteiger sowie die Teilnehmer für die internationalen Wettbewerbe zu ermitteln. Nur so erhalten Klubs und DFL trotz schwieriger Umstände für die kommende Spielzeit Planungssicherheit. (Christian Seifert, Boss der DFL)

Nur auch hier gibt es eine Unabwägbarkeit, die den schönen Plan von DFL-Boss Christian Seifert ins Wanken bringen kann. Was passiert wenn ein Spieler einer Mannschaft positiv auf den Corona Virus getestet wird? Im Nationalen Pandemieplan des Robert-Koch-Instituts wird eine Quarantäne für alle Ansteckungsverdächtigen dringend empfohlen. Deutlich gesagt heißt das, dass alle die einem positiven Corona Fall im gleichen Raum waren, für zwei Wochen in Quarantäne müssen. Erst dann ist die Inkubationszeit vorbei und es besteht erst mal keine weitere Ansteckungsgefahr. Aber in den zwei Wochen kann das Team dann nicht Fussball spielen und damit ist der Zeitplan der DFL extrem in Gefahr. Zur Erinnerung, der Zeitplan der Liga ist dieses jahr aufgrund der bevorstehenden Europameisterschaft sowieso schon sehr eng. Platz für Ausweichtermine gibt es eigentlich nicht, außer man bekommt von der UEFA die eigentlich für internationale Spiele blockierte Termine zugesichert. Aber auch dann wird es eng, denn aus zwei Wochen werden mal schnell vier, aus einem Team werden mal eben zwei, drei oder 10. Was aber dann? Absagen? Keinen Meister küren? Aktuellen Stand der Tabelle als Abschlußtabelle werten? Wie auch immer, es bleibt unschön…

Wir Fans haben aber doppelt Pech, denn ins Stadion werden wir diese Saison wohl nicht mehr kommen. Auch wenn es erst mal heißt, nur die nächsten 4 Wochen sind öffentliche Großveranstaltungen untersagt, wird sich das bei einer großen Pandemie sicher noch ausweiten auf mehrere Wochen. Es bleibt abzuwarten und bis dahin gehen wir halt in überfüllte, enge und feuchte Kneipen. Dort besteht ja keine Ansteckungsgefahr, denn wie sagte es schon meine Oma immer so richtig: Alkohol desinfiziert!

Wir werden Veranstaltungen mit über 1000 Gästen während der nächsten vier Wochen untersagen. Das gilt auch für die Spiele der Bundesliga. (Mitteilung der Freien Wähler nach einer Sitzung des Koalitionsausschusses)

Als kleinen Service will ich Euch jetzt noch einen kurzen Überblick über die Geisterspiele der nächsten Tage geben. Damit Ihr Euch anhand der Liste schon mal darauf einstellen könnt, was uns noch erwarten wird:

Geisterspiele Bundesliga Geisterspiele International Absagen (National und International)
Borussia Mönchengladbach -  1. FC Köln Paris St. Germain – Borussia Dortmund (Champions League) Serie A (bis 3.4.) / Italien
Fortuna Düsseldorf – SC Paderborn 07 VFL Wolfsburg – Schachtar Donezk (Europa League) ManCity – Arsenal
Borussia Dortmund – FC Schalke 04 FC Bayern München – Chelsea London (Champions League) FC Sevilla – AS Rom
1. FC K̦ln РFSV Mainz 05 Barcelona РNeapel (Champions League) Schweizer Super League (bis 4.4.)
FC Augsburg – VfL Wolfsburg Ligue 1 (bis 15.4.) / Frankreich
1 FC Union Berlin – FC Bayern München (?) Bayer 04 Leverkusen – Glasgow Rangers (Champions League)
TSG 1899 Hoffenheim – Hertha BSC Berlin  SG Eintracht Frankfurt – FC Basel ((Europa League)
SV Werder Bremen – Bayer 04 Leverkusen Deutschland – Italien (Länderspiel)
SG Eintracht Frankfurt РBorussia M̦nchengladbach
RB Leipzig – SC Freiburg

Die Liste geht natürlich noch munter weiter und wird jeden Tag länger. Vielleicht kommt es auch noch zu Komplettabsagen, wer weiß. Ich werde mich jedenfalls hüten, die Liste zu aktualisieren…was ich jetzt sehe, reicht mit schon.

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Wohlklingende Fußballnostalgie

16. Februar 2020, von

Zu der Zeit, als ich das Buch Die Viererkette schrieb, hatten Freunde und ich ein Spiel gehabt. Es verfolgte nicht das Ziel, einen Sieger zu küren. Es diente lediglich dem Spaß und der bestand einzig und allein darin, immer noch abwegigere und exotischere Fußballernamen aus den Tiefen unserer Gedächtnisse zu kramen.
Ich schätze jeder, der sich in jüngeren Jahren für Fußball interessiert und vielleicht sogar Panini-Bilder gesammelt hat, wächst auch mit dem Bezug zu seinen eigenen nostalgisch-verrückten Fußballernamen auf. Wenn ich an meine Aufklebbilder denke, denke ich an Sergej Kirjakow, an Rune Bratseth oder Wynton Rufer. Das hatte Klang. Ein Eric Wynalda, ein Johnny Otten oder Ruggiero Rizzitelli. Ich bin mir nicht sicher, ob heute auf dem Schulhof noch Panini-Bilder gehandelt werden oder man doch eher den Profilen bei Instagram folgt. Ich weiß auch nicht, welche Namen in nächster Generation aus dem Gedächtnis gekramt werden.
Ich weiß nur, dass wir uns seinerzeit über die Länge kompletter Fußball-Spiele damit unterhalten konnten. Martin Kree, Stéphane Chapuisat, Sergej Gorlukowitsch. Eine Explosion nostalgischer Glückseligkeit folgte auf die nächste. Als mir jüngst wieder der Viererkette-Roman in die Hände fiel, in dem das Spiel ebenfalls Erwähnung findet, habe ich mich gefragt, um welche wohlklingenden Namen es wohl heute gehen würde? Welche Namen würden jüngeren Lesern heute das Fuballerherz öffnen? Ein Edi Glieder, ein Carsten Jancker oder schon ein Kevin Großkreutz? David Odonkor, Markus Marin oder Lukas Podolski? Welches sind die Namen, an die ihr denkt?

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60 Sekunden für Gesundheit und Beziehung

4. Januar 2020, von

Aus der Reihe: Jan-Mikael hat sich Gedanken gemacht…

Jürgen Klopp legte jüngst wieder den Finger in die Wunde, als es um die Spieltagsplanung des englischen Verbands FA ging. Die Spieler seien überspielt, verletzten sich öfter, und überhaupt, fragte er, wer wolle sich von 13 Uhr bis Mitternacht einen gesamten Spieltag anschauen. Das sei ohnehin Gift für jede Beziehung.

Wenn ich mich im Bekanntenkreis umschaue, gibt es tatsächlich einige solcher Fußball-Binger – mit funktionierender Beziehung und/oder beruflichem Hintergrund eingeschlossen. Ich erinnere mich an eine Aussage von Max Ost vom Rasenfunk, und man möge mir den nicht ganz exakten Wortlaut nachsehen, dass er für die Analysen seines Schlusskonferenz-Podcasts regelmäßig sieben Spiele eines Bundesliga-Spieltags (teilweise im Re-Live) komplett anschaut.

Solche Sonderfälle sind wohl eher selten. Die Masse hält es eher wie die Serien-Binger, die sich Staffel um Staffel einer Serie reinziehen und Netflix so zu weltweitem Erfolg verholfen hat. Der Fernseher, respektive der Laptop, respektive das Pad, bleibt eben das Lagerfeuer der Gegenwart. Es braucht nur entfacht zu werden und schon sitzen die Menschen davor. Oder wie ist sonst der Erfolg der Dart-WM (ja, ich schaue es auch) ausgerechnet in der fußballfreien Zeit zu erklären?

Jürgen Klopp hat zweifelsohne recht. Die Anzahl der Spiele sollte in Hinblick auf die Gesundheit der Spieler zurückgefahren werden, denn genügend Menschen werden die Spiele schauen – genauso wie genügend Menschen die Champions League über Amazon, das Freitagsspiel bei DAZN und die EM im Magenta-Stream schauen werden. Das geht vermutlich soweit, bis sich eines Tages die Sender die Ãœbetragungsrechte einzelner Spieler gesichert haben. Dann läuft das Messi-Dribbling bei einem Anbieter, ehe man für den Ronaldo-Freistoß den Stream wechseln muss. Dort gibt es das bevorstehende Spielereignis freilich erst nach der einer Werbeunterbrechung. Das ist praktisch. So hat man immerhin genügend Zeit zum Umschalten.

Eine Lösung wäre ein Anbieter, der alle Angebote unter sich vereint, so dass der Fan wieder einen festen Betrag zahlt und nicht alle Wechselei mitmachen muss. Aber würde sich ein solches Modell tragen, bei dem man nur noch das bezahlt, was man wirklich sehen will? Vielleicht würde es zumindest die Entscheidung erleichtern, einige Spiele nicht zu schauen – alleine schon um den Geldbeutel zu schonen.

Dieser Tage sorgt da ausgerechnet die FA selbst für eine unfreiwillige Hilfestellung. Die Heads-Up-Kampagne mit dem Hinweis auf psychische Erkrankungen ist eine gute Initiative und so werden an diesem Wochenende die Spiele des FA-Cups mit 60 Sekunden Verzögerung angepfiffen. Los geht die dritte Runde diesen Samstag also erst um 13.01 Uhr. Die weitere Partien folgen um 16.01 Uhr und 18.31 Uhr, am Sonntag um 15.01 Uhr, 17.01 Uhr und 19.16 Uhr, sowie Montag um 20.56 Uhr.

Diese 60 Sekunden ermöglichen auch, sich über das eine oder andere Gedanken zu machen und vor dem Anstoß den Fernseher direkt wieder auszuschalten. Schließlich möchte man am Ende des Tages ungern alleine vor dem Lagerfeuer sitzen und gute Beziehungen sind der Gesundheit noch immer zuträglich gewesen.

 

Hier schreibt Jan-Mikael Teuner, Buchautor von Kunibert Eder, dem Hobbyermittler mit dem in Verdachtsmomenten kitzelnden Schnurrbart. Sein erster Fall führt „Uns Kuno“ in die Fußball-Kreisklasse.

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WM-Quali der Superlative!

4. Dezember 2019, von

eine satirische Vorschau
Da sich das Quali-Konzept für die EM gerade auf allen Ebenen bewährt und auch Tüftler ihren Spaß daran haben, wird es in ähnlicher Form auch für die kommende WM adaptiert werden. Voraussetzung ist allerdings dass das Turnier nicht in Katar stattfinden sondern auf 24 Gastgebernationen verteilt werden wird. Dies bedeutet dann 12 Gruppen in der Vorrunde, aus denen sich die ersten beiden plus die 8 besten Dritten für das Sechzenhntelfinale qualifizieren werden.
Doch bis es soweit kommt, müssen es die Teams erstmal zur Endrunde schaffen. Dies wird diesmal leichter als je zuvor. Neben der Qualifikation wird es erstmals die World Nations Super League (WNSL) geben. Dort spielen in 24 2er Gruppen die Teams jeweils 8 Mal gegeneinander. Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich.
Generell kann es zu einer aberwitizgen Entscheidung führen. Lässt man die Quali z.B. einfach sausen und tritt nur in der WNSL an, wird man vermutlich weniger Spiele bestreiten müssen. Es wird gemutmaßt, dass einige Nationen davon Gebrauch machen werden, um ihre Spiele zu verknappen und somit das Faninteresse zu steigern. In der Quali könnte dann eine B-Auswahl oder auch ein PerspektivTeam WM2026 antreten. Nach den Rufen von Jürgen Klinsmann nach einer Senioren-Liga scheint auch das Weltmeister-Team von 1990 eine Alternative.
Doch damit nicht genug: Die Playoffs zur WM 2022 werden in einem separaten Turnier direkt vor der WM gespielt. Da die Endrunden-Gruppen zu diesem Zeitpunkt bereits ausgelost sind und noch die Playoffs-Sieger zugeordnet werden müssen, kann es unter Umständen eine Neuauslosung geben. Hier wird den Teammanagern bei der kurzfristigen Auswahl eines neuen Mannschaftsquartiers eine ganz besondere Bedeutung zukommen.
Als Gruppenköpfe gesetzt werden diesmal übrigens die Teams mit dem jeweils höchsten Koeffizient, der sich aus der Weltrangliste, der zu erwartenden Einschaltquote und der Anzahl der Instagram-Follower der nominierten Spieler zusammensetzt. Übertragen werden die Spiele dann exklusiv bei fifatv.
Der nächsten Clou ist übrigens für die WM2026 geplant, wenn die Weltmeisterschaft auf das ganze Jahr verteilt gespielt wird. Durch versetzte Anstoßzeiten und die Teilnahme aller Nationen möchte man eine lückenlose Fußballversorgung rund um die Uhr gewährleisten. Bis das Finale am 31.Dezember auf Mond oder Mars ausgetragen werden kann, wird es weitere Platzierungsspielen geben, um jedwede Unterbrechung zu vermeiden. Dies soll dann auch für einen Fun-Faktor sorgen, wenn Nationalspieler nicht mehr alle gleichzeitig abgestellt werden.
Hier schreibt Jan-Mikael Teuner, Buchautor von Kunibert Eder, dem Hobbyermittler mit dem in Verdachtsmomenten kitzelnden Schnurrbart. Sein erster Fall führt „Uns Kuno“ in die Fußball-Kreisklasse.

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Wie schlecht war und ist Bayern wirklich?

26. November 2019, von

Hansi Flick ist „bis auf Weiteres und wenigstens bis Weihnachten“ Trainer des FC Bayern München. Ausschlaggebend war wohl nicht zuletzt der hohe Erfolg über Borussia Dortmund, aber auch seine Art, mit der er bei den Profis in der Kabine ankam. So hört und liest man.

Man hört und liest auch, dass das bei Kovac (wenigstens zuletzt) nicht mehr der Fall gewesen sei. Das war ausschlaggebend für die Trennung, denn wirklich ergebnisschlecht waren die Bayern – bis auf das 1:5 in Frankfurt – nicht. Es reichte sogar (wenn auch nur unter schlußsportlicher Anstrengung) das Abo auf den Meistertitel zu verlängern und in der Champions League den späteren Sieger Liverpool zumindest in deren Stadion die Stirn zu bieten.

So liest es sich positiv. Negativ gesehen, war das internationale Abschneiden weiter unter den Ansprüchen des deutschen Rekordmeisters und mehr und mehr war der Eindruck zu gewinnen, dass die Motivation mehr von der Mannschaft als von den Fähigkeiten des Trainers abhing.

Nico Kovac wies nach jedem der vielen Arbeitssiege auf die Fehler seiner Spieler hin und warnte vor jeder Partie vor den Stärken des Gegners. Wenn man den SKY90-Worten von Sebastian Hellmann folgt, repräsentiert eine Mannschaft den Charakter ihres Ãœbungsleiters. So gesehen, hat Bayern München sicher das bekommen, was Nico Kovac repräsentiert und man von ihm erwarten durfte – Erfolg eingeschlossen.

Nur wer folgt gerne seinem Chef, wenn man möglicherweise eine ganz andere Philosophie und offensivere Ausrichtung wünscht und für sich fordert. Selbst ein rekordverdächtiger Auswärtssieg in Tottenham und etliche Kantersiege vor heimischer Kulisse täuschen über diese Philosophie-Diskrepanz nicht hinweg.

Ob Hansi Flick nun ein besserer Trainer ist? Er scheint zunächst bei gleichgebliebener Zielsetzung mit mehr Understatement zu agieren und damit in der Mannschaft anzukommen. Ob Bayern aber wirklich schlecht war oder vielleicht sogar ist, wird sich wie so oft erst in der Champions League zeigen und darin, ob das Abo auf den Meistertitel verlängert werden kann. Wenn nicht, lag es vielleicht doch nicht am Trainer.

Hier schreibt Jan-Mikael Teuner, Buchautor von Kunibert Eder, dem Hobbyermittler mit dem in Verdachtsmomenten kitzelnden Schnurrbart. Sein erster Fall führt „Uns Kuno“ in die Fußball-Kreisklasse.

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Spielerverschlechterer (oder: mein Alltag als Comunio-Manager)

30. Oktober 2019, von

Dieser Tage haben ein paar Freunde und ich uns wieder des Comunio-Managerspiels erinnert und sind gemeinsam in die Saison 2019/20 gestartet. Bei meinem derzeitigen Einkaufsglück fühle ich mich an einen prominenten Bayern-Trainer erinnert. Der hatte sein Amt mit der Prämisse angetreten, jeden seiner Spieler besser zu machen. Nun wird natürlich kein Trainer jemals das Gegenteil von sich behaupten, und Häme ist von meiner Seite unangebracht. Ich bin kein sonderlich erfolgreicher Spieler, lediglich abstiegskampferprobt in der Kreisklasse, kein Trainer und offenbar auch kein Manager.

Nach einem anfänglichen Lauf, als ich bis zur ersten Länderspielpause (Länderspielpausen: ein Thema für sich) zum Krösus der Liga aufstieg, traf ich im Überschwang des reichlich vorhandenen Geldes einige im Nachhinein schwerwiegende Managemententscheidungen. Dieser Tage muss ich sagen: ich bin ein richtiger Spielerverschlechterer.

Hinterher zur urteilen, das wissen „Brazzo“, „Schmaddi“ und „Susi“ am besten, ist einfach. Wer konnte schon ahnen, dass Raphael Guerreiro (bei Comunio mittlerweile verkauft) seinen Vertrag nach seinem Disneyland-Besuch in Paris doch verlängert, dass Jonathan Tah (gekauft) eine grausame Länderspielreise erlebt und auch in der Bundesliga auf der Bank landet.

Wer hätte gedacht, dass mein neues Stürmer-Duo um Comebacker Belfodil (gekauft) und Joker-Ergänzung Polter (gekauft) nicht nur nicht trifft, sondern Zweiterer mit seiner Roten Karte gleich mal eisern für 14 Minuspunkte sorgt. Zum Vergleich: Nah fünf Spieltagen stand ich mit insgesamt 87 Punkten immerhin im gesicherten Mittelfeld. Am 6. Spieltag durfte ich mich über – der geschlossenen Mannschaftsleistung sei dank – über einen ganzen hinzugewonnenen Punkt freuen.

Über die augenblicklichen Marktwertverluste von Arnold (gekauft) und Caliguri (gekauft) möchte ich gar nicht klagen, auch nicht über die für einen Spieltag glorreiche Verpflichtung von Johannes Eggestein. Der holte sich in seinem einzigen Einsatz für mich gleich gelb-rot ab und sechs Minuspunkte. Vielmehr sollte ich mich künftig an den guten Entscheidungen erfreuen. Auch ich habe eine getroffen und den Kader á la Felix Magath auf links gekrempelt: Tah, Belfodi und Polter u.a. verkauft. Dafür kam Paco Alcacer (mit bis dahin 40 Punkten).

Die Fans hätten mich gefeiert – bis zum nächsten Spiel. Da saß der Spanier zunächst auf der Bank, erspielte einen Minuspunkt und wurde wegen einer Verletzung für das kommende Spiel aus dem Champions-League-Kader gestrichen. Zwei Millionen Marktwert waren direkt verbrannt. Danach fiel Alcacer aus und ich ahne schon, wer am Wochenende nicht treffen wird. Habt ihr einen Tipp? Welches waren eure grandiosen Transferentscheidungen? Oder seid ihr Spielerverbesserer?

 

Hier schreibt Jan-Mikael Teuner, Buchautor von Kunibert Eder, dem Hobbyermittler mit dem in Verdachtsmomenten kitzelnden Schnurrbart. Sein erster Fall führt „Uns Kuno“ in die Fußball-Kreisklasse.

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Happy Valentine!

14. Februar 2019, von

Wie jedes Jahr gibt es diesen Kommerzfeiertag, den wir gewissenhaft ignorieren. Unsere Mädels verzeihen es uns, denn sie halten selbst nicht viel von dieser Kommerzdödelei. Aber eines hat dieser Tag doch Gutes und das ist der Hardchorus 😉

Und damit wünschen wir Euch einen schönen Valentinstag!

Quelle: Youtube (User: Casual Ultra Official)

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Wie der Videoschiedsrichter den Fußball verändert

21. Dezember 2018, von

Es ist die zweite Bundesligasaison in der der Videoschiedsrichter zum Einsatz kommt. Hat der Video-Assistent bislang dazu beitragen können, die Liga gerechter zu machen und Fehlentscheidungen zu minimieren? Oder richtet er mehr Schaden an, als dass er des Deutschen liebsten Sport wirklich besser macht?

Seit der Bundesligasaison 2017/2018 achtet nicht mehr nur das Schiedsrichter-Team auf dem Spielfeld auf die Einhaltung der Regeln, sondern auch ein Videoschiedsrichter in einem Keller in Köln. Es ist eine logische Entwicklung im Milliardengeschäft Fußball, wo jeder falsche Pfiff über Sieg und Niederlage entscheiden kann – und somit auch über bares Geld. Der DFB nahm als einer der ersten Fußballverbände überhaupt die Herausforderung für mehr Gerechtigkeit im Fußball an und installierte den Posten des VARs (Video Assistent Referee) für die Bundesliga.

Videoschiedsrichter-Regeln – was er darf und was er nicht darf

Laut Regelwerk darf der VAR nur Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen, wenn er eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters auf dem Feld in einer der folgenden Situationen feststellt:

  • Foulspiel, Abseits oder ähnliche Widrigkeiten, die unmittelbar mit dem Erzielen eines Tores im Zusammenhang stehen
  • Situationen, die über Elfmeter entscheiden
  • Entscheidungen über Rote Karten
  • Die Verwechslung eines Spielers, wenn eine Verwarnung oder Rote Karte gezeigt wird

In der ersten Testphase 2016 hatte der VAR 33 von 44 Fehlentscheidungen korrigiert – ganze 75 Prozent also, was tatsächlich nach einer deutlichen Verbesserung aussah. Doch im Verlauf der ersten vollständigen Spielzeit mit Videoschiedsrichter in der Saison 2017/2018 entpuppte sich das Eingreifen des VARs als vieles, nicht jedoch als klare Verbesserung. Tatsächlich erklangen in mehr und mehr Spielen auf den Tribünen wütende „Ihr macht unseren Sport kaputt“-Gesänge in Richtung des DFBs. Zurecht? Da es keine offiziellen Daten von DFB und DFL gibt, können wir nur auf inoffizielle Zählungen zurückgreifen – doch die verraten schon sehr viel!

Videoschiedsrichter-Statistik in der Bundesligasaison 2017/2018

Wie die Infografik von Betway Insider zeigt, haben sich die Eingriffe des Schiedsrichters im Verlauf der vergangenen Saison verändert. Nach der Hinrunde erfolgte eine Anpassung der Regeln für den VAR, was seine Eingriffe um nahezu die Hälfte reduzierte. Am deutlichsten tritt der Videobeweis bei Elfmetern in Erscheinung: 26 wurden durch den VAR gegeben, 13 aberkannt. Doch welchen Einfluss nahm der Video-Schiedsrichter auf die Tabelle – haben Vereine vom Videobeweis profitiert oder verfluchen sie das wachsame Auge aus dem Kölner Keller nach der vergangenen Saison?

Bei der Frage, ob sich an der letztlichen Tabelle etwas ohne den VAR markant geändert hätte, muss bedacht werden, dass jedes Spiel dadurch ganz anders hätte verlaufen können. Das Gedankenspiel ergibt jedoch, dass zum Beispiel der BVB ohne die Korrekturen zu seinen Gunsten (8 an der Zahl) aus den Champions League-Plätzen rausgerutscht und Bayer Leverkusen (mit 8 VAR-Entscheidungen gegen sich) hineingeklettert wäre. Reine Hypothese, doch es wird klar: Die Eingriffe des Videoschiedsrichters beeinflussen Ergebnisse und somit die Tabelle. Nichts anderes war gewünscht, als man den VAR einführte.

Und heute? Der Videoschiedsrichter in der Saison 2018/2019

In der laufenden Saison 2018/2019 kam es schon zu einigen kuriosen VAR-Momenten. Direkt zum Saisonstart sorgten Videoschiedsrichter-Entscheidungen für große Aufregung. Allein am ersten Spieltag gab es gleich 10 On-Field-Reviews – das sind Situationen, die sich der Schiedsrichter noch einmal auf dem Monitor ansieht. Zudem zählen wir die bislang längste Unterbrechung durch den VAR (4:50 Minuten am 8.Spieltag) und die meisten Korrekturen an einem Spieltag (6 Stück am 9. Spieltag).

In der Partie Wolfsburg gegen Schalke schaltete sich der Videoschiedsrichter Wolfgang Stark gleich zweimal bei Entscheidungen ein, die nicht zwingend Fehlentscheidungen des Schiedsrichters auf dem Feld waren. So wurde eine Gelbe Karte zur Roten und eine Rote zur Gelben. Die Verwirrung war groß, der Ärger nach dem Spiel sogar noch größer – und Stark, der Schiedsrichter mit den meisten Einsätzen als VAR (41) in der Saison 2018/2019, wurde bis auf Weiteres von seinem Einsatz als VAR freigestellt.

Trotz der Erfahrung einer ganzen Saison mit Videoschiedsrichter, befindet sich die Bundesliga wohl noch immer in der Findungsphase einer für alle Seiten verständlichen VAR-Regelung.

Hat der Video-Schiedsrichter die Bundesliga also verändert?

Natürlich. Es gibt zwangsläufig mehr Spielunterbrechungen und weniger Tore – ohne VAR-Entscheidungen wären in der letzten Saison ganze 22 Tore mehr gefallen. Hat der VAR den Fußball wirklich gerechter gemacht? Darüber lässt sich nur mutmaßen. Immer wieder gibt es Entscheidungen, die keine alleingültige Bewertung zulassen. Vielmehr hat der Fußball seit Einführung des Video-Assistenten mehr denn je bewiesen, ein unberechenbarer Sport zu sein. Bereits bei der Frage danach, wann eine Fehlentscheidung klar oder unklar ist, kommen Experten, Trainer, Manager, Spieler und Fans ins Philosophieren – eine eindeutige Klärung ist nicht in Sicht.

Letztlich bleibt Fußball auch mit technischer Unterstützung von Kamerabildern ein Sport von Menschen – und Menschen machen Fehler. Zum Glück! Davon lebt die Spannung des Sports. Der Videoschiedsrichter hat die Bundesliga verändert, aber nicht in seinen Grundfesten erschüttert. Es bleibt ein Spiel der Emotionen.

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Take the Ball – Pass the Ball

14. Dezember 2018, von

Barcelona Fans aufgepasst. Mir ist eine interessante und spannende neue Produktion über Barcelona und über Lionel Messi mit dem Titel Take the Ball – Pass the Ball – Das Geheimnis des perfekten Fussballs ins Haus geflattert und natürlich konnte ich mich nicht still halten. Die DVD ist also gleich in meinen alten DVD Player gelandet und hat mich erst mal knapp zwei Stunden auf die Couch gefesselt. Wieso? Na, das werdet Ihr nur verstehen wenn Ihr a) eben Barca Fans seid oder b) einfach Bock auf den schönsten Fussball aller Zeiten habt.

Barça hat etwas sehr Schönes geschaffen. (Marcello Lippi, ehemaliger Nationaltrainer Italiens und aktuell Nationaltrainer Chinas)

Seit Anfang Dezember gibt es den Film auf DVD und Blu-ray und er versucht uns Zuschauern klar zu machen, dass der FC Barcelona der Jahre 2008 bis 2012 das beste Barca aller Zeiten war. 14 Titel in nur 4 Jahren sprechen eine deutliche Sprache und vielleicht war die Mannschaft in der Zeit nicht nur das beste Barcelona aller Zeiten, vielleicht war die Mannschaft sogar die beste Mannschaft im Vereinsfussball überhaupt. Filmemacher Duncan McMath jedenfalls versucht uns in knapp zwei Stunden zu beweisen, dass die Leistung von Trainer Pep Guardiola und seiner Spieler etwas ganz Besonderes war und immer noch ist. Was wir heute immer noch als Zauberformel verstehen, ist Barca´s Tiki-Taka Fussball aus dieser Zeit. Die Spieler haben sich auf die Idee von Pep Guardiola bedingungslos eingelassen bzw. man muss sagen, nur die Spieler durften bleiben, die sich einlassen wollten. Hier kommt ein anderer Pep Guardiola zum Vorschein, nämlich der auf Erfolg getrimmte rücksichtslose Trainer. Persönlich Errungenschaften, Starstatus, Legende bei den Fans – das ist ihm alles egal, wenn ein Spieler ihm folgt, dann hat er alles zu tun, was Pep will. Ein Rückfragen ist nicht erwünscht, denn der Trainer hat Recht. Wer sich dagegen stellt, hat allerdings verloren und wird egal wie er heißt komplett fallen gelassen. Ja, auch das ist Pep Guardiola und ja, auch dadurch hat er den schönsten Fussball aller Zeiten erschaffen.

Würde Pep sagen: Spring von der Tribüne, würde ich es tun, weil es einen Grund gäbe. (Dani Alves, Abwehrspieler unter Pep Guardiola)

Es kommen viele Spieler aus der damaligen Zeit zu Wort. Spieler, die teilweise keine große Rolle bei Pep Guardiola gespielt haben, die die neue Philosophie nie wirklich verstanden haben. Genauso kommen aber auch die bedingungslosen Gefolgsleute von Pep Guardiola zu Wort…nur einer sagt sehr wenig und das ist Pep selbst. Nur am Ende darf ein paar Worte sagen, aber seine Worte über die natürliche Rollenverteilung in seinen Teams glaubt man ihm nicht sofort. Dafür hat er zu viele Platzhirsche und zu viele mächtige Spieler auch weggeschickt. Das aber soll nur am Rande erwähnt werden, denn was die DVD wirklich ausmacht ist die gute Mischung aus Interviews, aus legendären Spielszenen und auch aus Versuch, den perfekten Fussball von Pep Guardiola zu entschlüsseln. Das gelingt leider nicht wirklich, fällt aber nicht sonderlich ins Gewicht, da der Rest der Dokumentation schon sehr spannend ist. Wem das aber nicht spannend genug ist, der kann sich ja mal mit einem Tipico bonus code beim Wetten versuchen.

Schauen Sie her, ich erkläre es kurz. Das ist die Abwehr von Manchester United, das die beiden Sechser, und hier, im offensiven Mittelfeld, ist Rooney. Aber der arbeitet kaum mit nach hinten. (Xavi, ehemals Spielmacher des FC Barcelona in den perfekten Jahren)

Fazit: Ein guter Film, für Barca Fans fast schon ein Muss. Allerdings bin ich am Ende des Films genauso schlau wie vorher und habe das Geheimnis des perfekten Fussballs nach wie vor nicht entschlüsseln können. Trotzdem gibt es von mir hier eine Kaufempfehlung!

Kaufen: Die DVD/Blu-ray ist in jedem gut sortieren Buch und Medienhandel erhältlich. Natürlich gibt es die DVD auch im Internet z.B. hier bei Amazon.

Quelle: Youtube (User: Kick Ass Ads)

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Weltmeister, Weltmeister, Einkaufsweltmeister

15. Juni 2018, von

Die Weltmeisterschaft in Russland hat begonnen und egal wo man hinschaut, es ist wieder einmal ein klein wenig das WM-Fieber ausgebrochen. Die letzten Jahre war in der Öffentlichkeit aber definitiv mehr Begeisterung für Fussball und die WM spürbar und das ist echt verwunderlich, denn hey, wir sind Weltmeister. Egal, wie bescheiden unsere Nationalmannschaft in den letzten Wochen gespielt hat, egal wieviele Erodgans Bilder mit unseren Nationalspielern knipsen wollen, egal wieviele Sandro Wagners keinen Bock mehr auf Russland haben…wir sind Weltmeister und die Chancen, dass wir im Juli immer noch Weltmeister sind, sind immer noch verdammt hoch. Das liegt sicher auch daran, dass viele andere Nationalmannschaften größere Probleme haben als wir. Spanien z.B. sucht noch den Wundertrainer, die Italiener suchen genauso wie die Holländer überhaupt erst noch die WM. Und wer bleibt? Ja klar, England, Brasilien und Frankreich…und nicht zu vergessen Island. Dass trotzdem einige Attraktionen fehlen, ist damit klar, und deshalb ist es am Ende auch nicht so verwunderlich, dass viele Unternehmen und Kneipen dieses Jahr nicht mehr ganz so auf das bunte WM-Thema setzen wie in den letzten Jahren und deshalb muss man inzwischen teilweise echt nach WM-Aktionen suchen. Eine davon ist mir jetzt in die Hände gefallen und zwar sucht ein bekannter deutscher Discounter nach dem Einkaufsweltmeister. Was das heißt ist ganz einfach. Gebt mit eurer Mannschaft Geld im besagten Supermarkt aus. Kauft, was nur geht, schmeißt am Ende eure Kassenbons zusammen und dann drück Euch selbst die Daumen, dass kein anderer Verein, während der WM-Zeit mehr Geld in Grillgut, Bier und Chips investiert hat. Natürlich könnt Ihr auch Eure Frauen, Brüder und Schwestern für die Aktion gewinnen. Am Ende ist es wurscht (wobei nicht ganz, denn die Wurscht gehört auf den Grill) wer in eurem Verein eingekauft hat, hauptsache Ihr habt genug ausgegeben um wiederum den fetten Gewinn abzustauben. Also haut rein und werdet Einkaufsweltmeister…

Wie das am Ende alles funktioniert sehr Ihr in dem kurzen Video.

Die harten Fakten sind auch noch hier auf dieser Landingpage von Netto zu finden. Also viel Spaß beim Shoppen, beim Grillen und beim Trinken von köstlichem Hopfenkaltschalen…und natürlich am Ende beim Gewinnen 😉

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Die Ältesten Fußballspieler der Welt

31. Mai 2018, von

In Deutschland liegt das Rentenalter momentan bei 67 Jahren. Doch was für den durchschnittlichen Büroarbeiter im Bereich des Möglichen liegt, wird für Profisportler wie Fußballspieler schon schwieriger. Im Durchschnitt ist ein Fußballprofi nämlich nur 12,5 Jahre aktiv. Einen frühen Ruhestand ohne Sorgen wünschen sich viele, doch es gibt auch Profispieler, die halten deutlich länger durch als der Durchschnitt. Wir stellen Ihnen vier der ältesten noch aktiven Kicker der Welt vor.

Kazuyoshi Miura

Der Japaner Kazuyoshi Miura wurde am 26. Februar 1967 geboren, ist 51 Jahre alt und somit der älteste, aktive Fußballspieler der Welt. In seinem Heimatland ist er auch als “King Kazu” bekannt. Er spielt bereits seit drei Jahrzehnten Fußball. Er hatte Glück, da er größtenteils vor Verletzungen bewahrt wurde und sich keinen Operationen unterziehen musste, die seine Karriere frühzeitig hätten beenden können. Er spielte für Teams auf der ganzen Welt: Brasilien, Kroatien, Australien, Italien und natürlich Japan. Und ein Ende seiner äußert erfolgreichen Karriere ist vorerst nicht in Sicht. Seit 2005 spielt er als Stürmer für den Zweitligisten Yokohama FC. In der Saison 2017/2018 begann er sein 33. Jahr als Vertragsspieler.

Albano Bizzarri

Geboren am 9. November 1977 und somit 40 Jahre alt – der Argentinier Albano Bizzarri steht momentan für den italienischen Klub Udinese Calcio im Tor. Bizzarri spielte während seiner Karriere meist für italienische und spanische Teams. Während seiner langen aktiven Phase stand Bizzarri unter anderem für Real Madrid (1999–2000), für Lazio Rom (2009–2013) und für CFC Genua (2013–2014) auf dem Platz.

Gianluigi Buffon

Der italienische Torwart Gianluigi Buffon wurde am 28. Januar 1978 geboren und ist also in diesem Jahr 40 geworden. Dennoch stand “Gigi” bis vor Kurzem für Juventus Turin im Tor. Nach 17 langen Jahren hat sich die Fußballgröße jedoch entschieden, Juve zu verlassen. Doch das bedeutet nicht das Ende. Buffon ließ durchblicken, dass er durchaus einige interessante Angebote erhalten habe, sodass er möglicherweise bald für ein anderes Team im Tor stehen könnte. Er hat sich jedoch selbst geschworen, dass er niemals in einer der unteren Ligen enden wird.

Marco Storari

Der Italiener Marco Storari wurde am 7. Januar 1977 geboren und ist 41 Jahre alt. Er steht seit 2017 für AC Mailand im Tor. Mit zu seinen Karrierehighlights gehören der 06/07 Champions-League-Sieg mit AC Mailand und ein viermaliger Sieg des Titels “Italienischer Meister” mit Juventus Turin (14/15, 13/14, 12/13, 11/12).

Das Erfahrung durchaus eine wichtige Qualität von Fußballprofis ist, beweisen diese vier Kicker. Und niemand ist ein besseres Beispiel dafür, dass man auch mit über 50 noch nicht zum alten Eisen gehören muss, als Kazuyoshi Miura.

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Hamburger SV: Sieg im Abstiegskrimi

24. April 2018, von

Wird es dem Hamburger SV doch noch gelingen, den Klassenerhalt zu sichern? Nach dem Duell daheim im Volksparkstadion gegen den SC Freiburg am Samstag ist er diesem Ziel einen Schritt nähergekommen. Noch träumt der Hamburger SV von einem Wunder im Kampf gegen den Abstieg.

Am 31. Spieltag der Bundesliga konnte der Hamburger SV das Kellerduell gegen den SC Freiburg mit einem 1:0 für sich entscheiden. In der Hinrunde trennten sich der Hamburger SV und der SC Freiburg 0:0. Der Sieg in der Rückrunde ist verdient. Die Hanseaten, noch immer auf dem vorletzten Platz in der Tabelle, konnten den Rückstand zum Drittletzten SC Freiburg verkürzen. Der Rückstand liegt nur noch bei fünf Zählern. Julian Pollersbeck überzeugte mit guten Paraden. Lewis Holtby schoss Hamburg schließlich in der 54. Minute zum Sieg.

Sövüncü sieht Gelb-Rot

Die Breisgauer verschenkten in der ersten Halbzeit ihre besten Möglichkeiten. In der zweiten Hälfte spielten sie auch noch in der Unterzahl, nachdem Caglar Sövüncü in der 71. Minute wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot erhielt. Trainer Christian Streich musste beim Spiel im Volksparkstadion seine erste Niederlage kassieren. Der Hamburger SV gewann zuletzt im Januar 2010 daheim gegen den SC Freiburg.

Der Hamburger SV liegt nun nach 31 Spieltagen und noch drei ausstehenden Partien auf dem vorletzten Tabellenplatz, mit 25 Punkten. Torwart Pollersbeck hatte beim Spiel am Samstag einen Top-Tag erwischt.

Der Hamburger SV hat nun auch zum VfL Wolfsburg nur noch einen Rückstand von fünf Punkten. Am Freitag unterlagen die Wölfe auswärts bei Borussia Mönchengladbach mit einem 0:3 und bangen ebenfalls um den Klassenerhalt. In der nächsten Woche muss der Hamburger SV gegen den VfL Wolfsburg und seinen ehemaligen Retter Bruno Labbadia antreten. Er will sich den Wölfen bis auf zwei Punkte annähern.

Um den Klassenerhalt muss auch der SC Freiburg fürchten, der sich erschreckend schwach zeigt und nunmehr seit acht Spielen ohne Sieg ist. Laut comparadorapuestas.net könnte es durchaus noch eng werden für den Sport-Club in den verbliebenen drei Spielen.

Druck durch den Hamburger SV

Vor der Partie gegen den SC Freiburg sagte Trainer Christian Titz, dass sein Verein alles daransetzen wolle, um sich den Breisgauern punktemäßig anzunähern. Der Hamburger SV versuchte vor 54.847 Zuschauern, kontinuierlich Druck aufzubauen. Die Offensivaktionen der Gastgeber erwiesen sich jedoch über lange Zeit als zu hektisch und unpräzise, um sich gute Chancen zu erarbeiten. Die Ideen gerieten ins Stocken, als Hamburgs Ballverteidiger Matti Steinmann immer wieder von den Gästen zugestellt wurde.

Das Team von Christian Streich strengte sich an, doch Selbstbewusstsein war nach den Rückschlägen in der Vergangenheit Mangelware. In der 35. Minute ließen Janik Haberer und Tim Kleindienst von den Breisgauern leichtfertig eine Doppelchance verstreichen. Pollersbeck parierte in der 35. Minute stark. Hamburgs Keeper Nils Petersen konnte sieben Minuten später eine Situation für die Gastgeber spektakulär mit dem Fuß retten.

Hamburg gab alles. Holtby kämpfte sich mit einer grandiosen Einzelaktion durch den Strafraum des Gegners und konnte schließlich irgendwie die Kugel in den Kasten befördern. Kurz danach hätte der eingewechselte Bobby Wood die Hamburger noch zu einem 2:0 bringen können, als er aus kurzer Distanz über das Tor schoss. Die Partie war zwar nicht hochklassig, aber spannend. In der 90. Minute vergab Filip Kostic noch einen Matchball.

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Bayern München: Serge Gnabry soll kommende Saison in München durchstarten

24. April 2018, von

Neuer Hoffnungsträger für Bayern München könnte Serge Gnabry von der TSG Hoffenheim werden. Er zeigt sich bei den Kraichgauern als wichtige Triebfeder für den Erfolg und ist omnipräsent. Der Offensivmann sorgte auch beim Auswärtsspiel der TSG am Samstag in Leipzig für einen Treffer und bereitete ein Tor vor. Er ist in Topform. Der FC Bayern München bleibt dran und verfolgt mit Freude die Entwicklung des Angreifers. Gnabry ist von Bayern München an die TSG Hoffenheim ausgeliehen.

Beim Bundesliga-Spiel der TSG Hoffenheim auswärts in Leipzig am Samstag trug Serge Gnabry entscheidend zum Erfolg mit dem 5:2 bei. Er leitete den Führungstreffer der TSG mit einem Traumpass ein und baute die Führung aus. Der 22-Jährige präsentierte sich in Topform und kann für das Jahr 2018 bereits acht Tore und fünf Vorlagen für sich verbuchen. In den letzten sieben Partien der TSG war er bei jedem Spiel an den Treffern der TSG beteiligt. Gnabry zeigt sich als Spieler der Extraklasse. Vor der Saison hat ihn der FC Bayern München für zehn Millionen Euro von Werder Bremen eingekauft. Die Leihe an TSG Hoffenheim sollte Gnabry die Gelegenheit zum Reifen geben. Eine gute Idee, wie sich gezeigt hat. Die Wettexperten von wettanbietererfahrungen.com trauen Gnabry durchaus zu kommende Saison auch bei den Bayern durchzustarten.

Startschwierigkeiten souverän überwunden

Schon bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio zeigte Gnabry, was er kann. Mit dem deutschen Team holte er Silber. Bei der TSG Hoffenheim hatte er verletzungsbedingt einen schwierigen Start. Er ist nun aber wieder richtig in Form und könnte künftig auch für Bayern München eine Bereicherung werden. Er bringt alle Fähigkeiten mit, die sich der Rekordmeister wünscht: Torgefahr, Technik, strategische Qualitäten und hohes Tempo. Diese Qualitäten könnten Bayern München helfen, Arjen Robben und Franck Ribery dauerhaft zu ersetzen.

In der neuen Saison löst Niko Kovac, der bisherige Trainer von Eintracht Frankfurt, Bayerns Erfolgscoach Jupp Heynckes ab. Bereits bei der Eintracht hat Kovac bewiesen, dass er auch jüngere Spieler fördert und dafür etablierte Größen zeitweilig auf die Reservebank verweist.

Gnabry will sich der Herausforderung stellen

Gnabry ist bereit, die nächste Herausforderung anzunehmen. Bereits im Februar brachte es sein Berater auf den Punkt: Am Ende der Saison hat Gnabry zwei Jahre in der Bundesliga gespielt, verschiedene Trainer und Philosophien sowie unterschiedliche Systeme kennengelernt. Außerdem hat er bereits Erfahrung in der Premier League gesammelt. Der Beginn der neuen Saison ist ein guter Zeitpunkt für einen Wechsel. Mit der Explosion der Leistung von Serge Gnabry als hochbegabten Flügelspieler hätte vor zwei Monaten noch keiner gerechnet.

Fährt Gnabry noch zur WM nach Russland?

Gnabry könnte in diesem Sommer noch vor einer weiteren Herausforderung stehen: Die Frage ist, ob er aufgrund seiner Leistungen von Bundestrainer Jogi Löw noch in den Kader für die WM in Russland nominiert wird. Wird Jogi Löw noch ein Auge auf ihn werfen? Sein Konkurrent Leroy Sané konnte im Länderspiel gegen Brasilien, das in einem enttäuschenden 0:1 endete, keine Pluspunkte holen. Ein Plus für Gnabry ist die Flexibilität. Er kann auf den Außenbahnen, im Angriff und hinter den Spitzen gleichermaßen eingesetzt werden. Vielleicht wird er noch ein Last-Minute-Kandidat. Zum Jahresbeginn hat noch niemand mit ihm gerechnet.

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Hoffenheim feiert wichtigen Sieg im Kampf um die CL-Plätze

24. April 2018, von

Im Bundesliga Spiel am Samstag gewann die TSG Hoffenheim beim Auswärtsspiel in Leipzig mit 5:2. Damit haben die Kraichgauer einen wichtigen Sieg im Kampf um die CL-Plätze gefeiert. 1899-Trainer Julian Nagelsmann war trotz Kantersieg mit Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden.

Im Verfolgerduell der Anwärter auf die Europa League hat die TSG Hoffenheim ihren Gastgeber und Vizemeister RB Leipzig mit einem 5:2 gedemütigt. Der Traum von der erstmaligen Teilnahme an der Champions League könnte für die Kraichgauer wahr werden. Der Abstand auf den vierten Rang in der Tabelle beträgt nur noch zwei Zähler. Das Online-Portal https://www.wettanbietervergleich.de/ traut den Hoffenheimer durchaus den Sprung in die Königsklasse zu.

Schon das Hinspiel haben die Roten Bullen mit einem 0:4 verloren. Im Viertelfinale der Europa League mussten sie ausscheiden. Das Ziel, der erneute Einzug in die Königsklasse, ist in weite Ferne gerückt. Torwart Peter Gulacsi glaubt nicht mehr daran. Er sagte, dass man darüber nicht mehr zu reden bräuchte.

Nach einem groben Patzer von Leipzigs Keeper brachte Mark Uth in der 14. Minute das Runde ins Eckige und die Gäste in Führung. Nach einem Schuss von Nico Schulz verlor Gulacsi den Ball aus der Hand. Schon frühzeitig sorgten Serge Gnabry in der 35. Minute und Pavel Kaderabek unmittelbar vor der Pause, in der 45. Minute, für die Vorentscheidung.

Nach der Pause beförderte Uth die Kugel in der 60. Minute erneut in den Kasten. Kurz danach, in der 64. Minute, traf Lukas Rupp. Leipzigs Naby Keita sorgte in der 59. Minute für das erste Gegentor. Kurz vor dem Schluss traf noch Dayot Upamecano in der 88. Minute für Leipzig. Spielmacher Emil Forsberg sah nach Tätlichkeit in der 47. Minute Rot, sodass die Leipziger schon kurz nach der Pause in der Unterzahl waren.

Enttäuschung für Leipzig

Von Anfang an war das Duell der Tabellennachbarn spannend. Julian Nagelsmann hatte seine Mannschaft offensiv eingestellt. Sein Team legte Selbstbewusstsein an den Tag, kombinierte gut im Mittelfeld und hatte das Spiel weitgehend unter Kontrolle. Am Leipziger Strafraum wurde das Geschehen zuerst unterbunden. Eine Halbchance in der 11. Minute durch Klostermann blieb ungenutzt. Die Partie gewann an Dynamik. Nachdem Leipzig die ersten Lücken fand, gab es mit dem Tor von Uth einen Dämpfer, der aber kaum Wirkung zeigte. Forsberg glänzte mit klugen Pässen. TSG-Keeper Oliver Baumann wirkte mitunter unsicher und wurde von den Gastgebern hin und wieder vor Probleme gestellt. Kapitän Willi Orban vertändelte den Ball vor dem zweiten Gegentor den Ball. Nach dem Videobeweis entschied Referee Tobias Welz nicht auf Foul.

Julian Nagelsmann nicht zufrieden

Trotz Kantersieg ist Coach Julian Nagelsmann nicht mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Nach der Partie wettert er über den lauen Sommerkick seines Teams. Die Führung der Halbzeit hielt er für nicht verdient. Eine Aufholjagd ist dem RB Leipzig nicht gelungen. Die Partie war bereits besiegelt, als sich Emil Forsberg mit Florian Grillitsch ein Laufduell geliefert und diesen mit der Hand im Gesicht getroffen hatte. Die Gastgeber konnten zum Schluss nur noch den Schaden begrenzen. Die Gäste aus Hoffenheim hätten noch höher gewinnen können, wenn sie die Chancen genutzt hätten.

Leipzig muss noch auswärts gegen Mainz 05, daheim gegen den VfL Wolfsburg und auswärts gegen Hertha BSC antreten. Für die Kraichgauer endet die Bundesliga-Saison mit einem Heimspiel gegen Hannover 96, einem Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart und einem Heimspiel gegen Borussia Dortmund.

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Vor der Fußball-WM 2018: So wird das was mit der deutschen Titelverteidigung

11. April 2018, von

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland wirft bereits seit mehreren Wochen große Schatten voraus. Die letzten Testspiele der DFB-Elf in der Länderspielpause gegen Spanien (1:1) und Brasilien (0:1) wurden mit großem Interesse verfolgt. Denn auch wenn es “nur” Freundschaftsspiele waren, gab es für einige Wackelkandidaten doch die Chance, sich für das WM-Aufgebot zu empfehlen. Die Nominierung des 23-köpfigen Kaders gibt traditionell viel Raum für Spekulation im Vorfeld, gerade wenn der Bundestrainer eine solch hochkarätige Auswahl hat. Bis zum 4. Juni hat Jogi Löw noch Zeit, dann muss er 20 Feldspieler und 3 Torhüter für das deutsche Team nominieren.

Mission: Titelverteidigung – Motto: Best Never Rest

Das Ziel der deutschen Nationalmannschaft für die Mitte Juni beginnende Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist klar: Der Weltmeister-Titel soll zum zweiten Mal in Folge in die Bundesrepublik geholt werden. Das verdeutlicht nicht nur das ausgegebene Motto “Best never rest”, sondern ist für den amtierenden Weltmeister und Fußball-Nation Deutschland quasi selbstredend. Die Titelverteidigung des weltweit begehrtesten Titels wird jedoch keine leichte Aufgabe. Bisher schafften das nur Italien (1934 und 1938) und Brasilien (1958 und 1962). Zudem ist die Konkurrenz immens und der Weg weit. In 7 Spielen innerhalb von gut vier Wochen muss die Leistung auf dem Punkt sein – und das nach einer für die Top-Spieler mehr als langen und anstrengenden Saison.

Diese Steine liegen der Mission Titelverteidigung im Weg

Zuerst muss sich “Die Mannschaft” in der Gruppenphase durchsetzen – eigentlich Pflichtprogramm! Doch die deutschen Gruppengegner Schweden, Mexiko und Südkorea sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Auch die Vergangenheit zeigt: Top-Teams können durchaus schon in der Gruppenphase hängen bleiben, zuletzt gesehen bei Spanien und Italien bei der WM 2014. Letztere konnten sich nicht mal für die aktuelle WM qualifizieren und schieden genau wie die Niederlande gegen deutschen Gruppengegner Schweden aus. Ein deutliches Warnsignal! Und wer erinnert sich nicht noch an das legendäre Spiel in der WM Qualifikation 2012 als die Schweden einen 4:0 Rückstand in ein 4:4 umbogen?

Und die richtigen Brocken warten dann erst in den K.O.-Spielen auf die DFB-Elf: Rekord-Weltmeister Brasilien (bisher 5 Titel), Vize-Europameister Frankreich, Spanien, Vize-Weltmeister Argentinien, dazu noch Belgien, England, Europameister Portugal und eventuell ein Überraschungs-Team wie zuletzt Island.. Die Konkurrenz um den goldenen Pokal ist scheinbar unendlich und die DFB-Elf kann sich nur durch Top-Leistungen behaupten. Die als guten Gradmesser anzusehenden Wettanbieter sehen Deutschland jedoch weiterhin als Top-Favorit. Dazu müssen allerdings überzeugendere Leistungen als in den letzten Testspielen abgerufen werden.

WM-Kader: Weltklasse Auswahl für den Bundestrainer

Welche Spieler mit zur WM dürfen, ist bisher noch unklar. Doch durch den Kader der letzten Testspiele musste Löw sich schon etwas in die Karten schauen lassen. Alle 26 Spieler, die das deutsche Team gegen Spanien und Brasilien repräsentierten sind sicherlich zum Kreis der Favoriten auf einen Platz in “Die Mannschaft” zu zählen. Dazu kommen noch ein paar andere, wie zum Beispiel die Dortmunder Reus, Götze und Schürrle, die der Bundestrainer zuletzt nicht berücksichtigte. Dabei ist Marco Reus wohl noch der sicherste Kandidat den Jogi Löw berücksichtigen wird – solange er weiterhin so gute Bundesliga-Leistungen zeigt (6 Spiele – 3 Tore) und verletzungsfrei bleibt. Reus hatte bereits die WM 2014 und die EM 2016 verletzungsbedingt verpasst. Auch in der aktuellen Bundesliga-Saison musste Reus in den ersten 21 Spielen wegen eines Kreuzbandrisses aussetzen, gehört seitdem jedoch zu den Leistungsträgern des BVB.

Große Auswahl gibt es auch auf anderen Positionen: In der Innenverteidigung könnte neben dem gesetzten Bayern-Duo Hummels und Boateng mit Niklas Süle ein weiterer deutscher Meister mitfahren. Durchsetzen muss er sich allerdings gegen die international spielenden Rüdiger (Chelsea), Mustafi (Arsenal) und auch Bundesliga-Profi Tah (Leverkusen). Im Sturm hat die deutsche Mannschaft endlich wieder mehrere Alternativen: Leipziger Shootingstar Timo Werner, Routinier Mario Gomez oder frisch gebackener Meister Sandro Wagner stehen als “echte Spitze” zur Auswahl.

Die Torwartfrage – ein Luxusproblem

Auch in der Torwartfrage gibt es noch Unklarheit. Der viermalige Welttorhüter des Jahres Manuel Neuer, eigentlich unangefochtene Nummer 1 der deutschen Elf, laboriert seit September an seinem zweiten Mittelfußbruch in Serie und braucht unbedingt Spielpraxis am Ende der Saison, um seine Stammplatz-Ambitionen zu rechtfertigen. Doch auch sein möglicher Ersatz kann einen sicheren Rückhalt der DFB-Elf garantieren. Mit Marc-Andre ter Stegen, Torhüter Nummer 1 des kommenden spanischen Meisters FC Barcelona, kann Löw auf einen weiteren Weltklasse Torhüter fürs DFB-Team bauen. Auch Kevin Trapp (Paris Saint-Germain) und Bernd Leno (Bayer Leverkusen) haben internationales Top-Niveau. Somit eigentlich kein Grund zur Beunruhigung für Jogi Löw und die deutschen Fans. Wen der Bundestrainer dann letztlich zwischen die Pfosten stellt wird vor allem spannend wenn Manuel Neuer wieder rechtzeitig auf sein vorheriges Niveau kommt.

Während die Spieler auf Grund des bevorstehenden Saisonfinales mit ihren Clubs (zumindest offiziell) noch nicht viele Gedanken der WM widmen können, steigt die Vorfreude immens – vor allem bei den Fans. Die Weltmeisterschaft zählt zu den absoluten Highlights eines jeden Sportfans und garantiert im Sommer ein Fußball-Spektakel mit den weltbesten Spielern und Mannschaften. Das ist auch an der großen Aufmerksamkeit in den Medien zu erkennen, die mit umfassenden Infos rund um die WM und die deutsche Gruppe mit Schweden, Mexiko und Südkorea aufwarten.

Spannung wird garantiert sein, wenn am 14. Juni die WM durch Gastgeber Russland gegen Saudi-Arabien eröffnet wird (17 Uhr mitteleuropäischer Zeit) . Übertragen werden alle Spiele übrigens im deutschen Free-TV auf ARD bzw. ZDF. Zusätzlich hat Sky auch die Rechte für die deutschen Spiele. Somit ist jeder Fußballfan bestens versorgt!

Diesen Artikel verfasste das Experten-Team von MyWettbonus.de. Die Macher von MyWettbonus.de bringen viele Jahre Erfahrung in der Sportindustrie mit – als selbst aktive Spieler, passionierte Fans und zusätzlich als Entrepreneure. Die renommierte Webseite hat das Ziel Wettfans zu unterstützen, die besten Sportwetten zu finden und es ihnen beim Wetten so einfach wie möglich zu machen

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WM-Vorbereitungsspiele: Deutschland mit viel Licht und Schatten

29. März 2018, von

Mit Spanien und Brasilien hat sich Bundestrainer Joachim Löw zwei echte Härtetests zu Beginn des WM-Jahrs 2018 ausgesucht. Während die DFB-Elf beim 1:1-Unentschieden gegen Spanien überzeugen konnte, präsentierte man sich bei der 0:1-Niederlage gegen Brasilien alles andere als in WM-Form. Knapp 80 Tage vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland haben Jogis Jungs mit Blick auf die Mission „Titelverteidigung“ durchaus noch Luft nach oben.

22 Spiele in Folge hat die deutsche Nationalmannschaft, seit der 0:2-Niederlage im EM-Halbfinale 2016 gegen Frankreich, nicht mehr verloren. Unter anderem absolvierte die DFB-Auswahl eine perfekte WM-Qualifikation mit zehn Siegen aus zehn Spielen. 2017 sicherte man sich zudem den Confed Cup und blieb in diesem Jahr unbesiegt. Nach knapp 20 Monaten ist diese Serie nun jedoch gerissen, am Dienstagabend musste sich Deutschland mit 0:1 gegen Brasilien geschlagen geben. Die Selecao gehört zweifelsfrei zu den Top-Favoriten bei der bevorstehenden WM-Endrunde, doch Bundestrainer Joachim Löw dürfte viel weniger die Niederlage an sich stören, sondern viel mehr die Art und Weise wie seine Mannschaft aufgetreten ist gegen den fünfmaligen Weltmeister.

Der zweite Anzug sitzt noch nicht

Löw hat, wie im Vorfeld der Partie angekündigt, den einen oder anderen Spieler zu testen. Leistungsträger wie Thomas Müller oder Mesut Özil stand überhaupt gar nicht erst im Kader und wurden von Löw geschont. Dafür bekamen Spieler wie Marvin Plattenhardt, Kevin Trapp, Lars Stindl oder Leroy Sane eine Chance sich zu zeigen. Wirklich nutzen konnte keiner diese Gelegenheit. Vor allem Kevin Trapp präsentierte sich im deutschen Tor ungewohnt unsicher und sah beim Gegentreffer etwas unglücklich aus. Der Keeper von Paris Saint-Germain muss um sein WM-Ticket bangen, denn auch im Verein hat der Ex-Bundesliga-Profi seinen Stammplatz verloren und die Auswahl an guten Torhütern in Deutschland ist groß.

Auch im Mittelfeld haben die beiden Manchester City-Profis Ilkay Gündogan und Leroy Sane kaum Argumente sammeln können, bei der WM einen Stammplatz zu erhalten. Auch wenn beiden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen Platz im 23er Kader „sicher haben“, dürfte beide beim Turnier sich zunächst mit einer Reservistenrolle zufriedengeben. Deutschland gehört bei der WM zweifelsfrei zu den Top-Favoriten, wer Wetten ohne Steuer während der WM 2018 platzieren möchte29, sollte sich frühzeitig nach dem passenden Wettanbieter umschauen. Dennoch benötigt das DFB-Team einen breiten Kader, der auch bei Ausfällen, z.B. während des Turniers in der Lage ist Ausfälle zu kompensieren.

Insgesamt betrachtet scheint der „zweite Anzug“ der DFB-Elf nicht so gut zu sein, wie man es 2017 nach dem Confed Cup noch angenommen hatte. Gegen Brasilien war deutlich sichtbar, dass es an den nötigen Automatismen fehlt.

Löw hat auch im Sturm die Qual der Wahl, weder Sandro Wagner, Mario Gomez noch Timo Werner konnten sich in den beiden ersten Testspielen des Jahres wirklich empfehlen. Drei echte Angreifer wird Löw nicht mit nach Russland nehmen. Werner hat aktuell die besten Aussichten auf einen Kaderplatz, Wagner und Gomez werden in den kommenden Wochen in der Bundesliga nochmals die Chance haben auf sich aufmerksam zu machen.

In weniger als 80 Tagen beginnt die WM-Endrunde in Russland. Mitte Mai muss Löw bereits seinen vorläufigen Kader bekannt geben. Es wird spannend zu sehen wer den Sprung in das deutsche Aufgebot schafft.

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Champions League-Viertelfinale: Der FC Bayern trifft auf den FC Sevilla

19. März 2018, von

Der FC Bayern München trifft im Viertelfinale der UEFA Champions League auf den FC Sevilla. Der deutsche Rekordmeister hat aus den noch verbliebenen acht Teams ein durchaus machbares Los erhalten. Der FC Barcelona kann mit dem AS Rom sicher auch gut leben. Zwei Knaller-Paarungen gibt es dagegen auch.

Der deutsche Serienmeister FC Bayern München kann mit der Auslosung zum Champions League-Viertelfinale in Nyon durchaus zufrieden sein. Mit dem FC Sevilla wurde den Münchnern eine lösbare Aufgabe zugelost. In der momentanen Verfassung müssen sich die Spanier auf jeden Fall warm anziehen. Das Team von Altmeister Jupp Heynckes, um den sich in den letzten Tagen weiter Spekulationen um ein Engagement übers Saisonende hinaus hielten, hatte im Achtelfinale Besiktas Istanbul insgesamt mit 8:1 (Hin- und Rückspiel) aus der Königsklasse „gefegt“.

Auch wenn Heynckes auf die Euphorie-Bremse tritt, ist dem FCB in dieser Saison neben dem Meistertitel und dem DFB-Pokal durchaus auch wieder das Triple mit der Champions League zuzutrauen. Dafür müssen sie aber spätestens in der nächsten Runde gegen einen echten Hochkaräter ran (falls nicht der FC Barcelona wider Erwarten gegen den AS Rom ausscheidet).

Hammer-Paarungen im Viertelfinale für Liverpool und Juventus Turin

Aber auch die restlichen Paarungen die in der Europapokal-Auslosung am Freitag gezogen wurden haben es in sich und dürften für Wetten ohne Limit durchaus interessant sein. Während der FC Barcelona – wie bereits erwähnt – gegen den AS Rom ran muss, erwischte es Jürgen Klopp und seinen FC Liverpool ziemlich hart. Die „Reds“ müssen gegen Pep Guardiolas Manchester City zum „englischen Gipfel“ ran. Die nahezu als Meister feststehenden „Citizens“ machen auch in der Champions League bisher einen souveränen Eindruck, auch wenn Sie das Rückspiel gegen den FC Basel verloren haben. Für „Kloppo“ wird es ein echter Gradmesser. Sollte sich Liverpool durchsetzen, ist dem Team des Ex-Dortmunder Trainers alles zuzutrauen.

Ein weiterer Leckerbissen ist die Paarung zwischen Rekord-Champions League-Sieger Real Madrid und Juventus Turin. Es ist die Neuauflage des Vorjahresfinals in der Königsklasse Für das Team von Toni Kroos geht es nun darum eine ziemlich verkorkste Saison mit der Champions League zu „retten“.

 

Alle Die Paarungen im Ãœberblick:

FC Barcelona – AS Rom

FC Sevilla – FC Bayern

Juventus – Real Madrid

FC Liverpool – Manchester City

 

Termine in der Ãœbersicht

Hinspiele

3. April: Sevilla – Bayern, Juventus – Real Madrid

4. April: Barcelona – Roma, Liverpool – Man. City

Rückspiele

10. April: Roma – Barcelona, Man. City – Liverpool

11. April: Bayern – Sevilla, Real Madrid – Juventus

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Schafft Mainz gegen Schalke den Sprung aus der Abstiegszone?

9. März 2018, von

Zum Auftakt des 26. Spieltags in der Fußball Bundesliga kommt es am Freitagabend in der Opel Arena zum Duell zwischen den 1. FSV Mainz 05 und dem FC Schalke 04. Während die Schalker mit einem Auswärtssieg ihren zweiten Tabellenplatz verteidigen möchten, können die Rheinhessen mit einem Sieg nach langer Zeit mal wieder die Abstiegszone verlassen.

Tabellen-Zweiter gegen –sechzehnter, das Duell zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem FC Schalke klingt im ersten Moment nicht wirklich nach einem Topspiel, dennoch geht es für beide Mannschaften heute Abend um viel. Sowohl die Schalker als auch die Mainzer wollen und brauchen die drei Punkte. Der Druck auf Seiten der 05er ist mit Blick auf die Tabelle dennoch „einen Tick“ größer.

Mainz möchte seine Serie weiter ausbauen

Seit nun mehr drei Spielen in Folge ist der 1. FSV Mainz 05 in der Bundesliga ungeschlagen. Mit dieser kleinen „Mini-Serie“ hat man den Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz auf 7 Punkte ausgebaut und mit einem Heimsieg gegen Schalke würde man sogar, wenn auch nur zwischenzeitlich, auf Rang 14 klettern. Das 0:0-Unentschieden am vergangenem Wochenende gegen den Hamburger SV war ein echter „Big Point“ für die Mainzer, denn durch den Punktgewinn auswärts hat man einen direkten Konkurrenten weiterhin auf Distanz gehalten.

Auch FSV-Trainer Sandro Schwarz hat nach dem Hamburg-Spiel betont, wie wichtig dieses Unentschieden für seine Mannschaft war, dass man aber immer noch weiter kämpfen muss: „Es war wichtig, dass wir nicht verloren haben. Die Jungs, die auf dem Platz gestanden haben, haben einen riesigen Erfahrungsschatz gewonnen. Es sind in den restlichen neun Spielen noch 27 Punkte im Topf. Wir müssen jetzt einfach weiter hamstern.“

Tedesco hat Respekt vor Mainz

Mit Blick auf die Sportwetten Tipps, gehen die Gäste aus Gelsenkirchen als (klarer) Favorit in das Spiel. Schalke hat seine letzten drei Spiele alle samt gewonnen und gehört zu den Champions League-Aspiranten im oberen Tabellendrittel. Der Respekt auf Seiten der Königsblauen vor Mainz ist dennoch groß. S04-Coach Domenico Tedesco äußerte sich auf der Abschluss-PK wie folgt zu den 05ern: „Mainz hat z.B. in Berlin gewonnen. Und wie schwer es gegen die Hertha ist, haben wir am vergangenen Wochenende gesehen. Sie haben mit Quaison einen gefährlichen Mann in der Offensive. Sie spielen stark auf den zweiten Ball und haben eine gute Box-Präsenz.“

Der direkte Vergleich zwischen den beiden Teams spricht für Schalke, das Hinspiel Ende Oktober 2017 konnte man souverän mit 2:0 gewinnen. Auch das letzte Gastspiel in Mainz, im März des vergangenen Jahres ging mit 1:0 an die Knappen. Mit 6 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen hat Schalke zudem mit Blick auf die letzten zehn Spiele ebenfalls deutlich die Nase vorne.

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Die schönsten Tore der Bundesliga-Historie

1. März 2018, von

 

Wir befinden uns mitten in der 54. Bundesliga-Saison und auch in dieser Spielzeit sind auch wieder einige spektakuläre Tore gefallen. Dabei kann prinzipiell zwischen zwei Hauptarten von schönen Toren unterschieden werden. Einmal den spektakulären, technisch feinausgearbeiteten und den Distanzhämmern und auf der anderen Seite natürlich den ungemein wichtigen Toren, die uns eben deshalb in Erinnerung bleiben, weil sie zu einem wichtigen Zeitpunkt gefallen sind. So ist es doch nicht verwunderlich, dass zum Beispiel Oliver Bierhoffs Golden Goal gegen Tschechien (durch das Deutschland Europameister wurde) zum Tor des Jahres 1996 gewählt wurde. Gab es sicherlich spektakulärere Tore in diesem Jahr, hat uns doch aber nur dieses eine zum EM Sieger gemacht. Das Selbe galt übrigens im Jahr 2014 für einen gewissen Mario Götze. Nun wollen wir uns aber der Bundesliga widmen und ein paar Prunkstücke herauspicken, die in den 54 Jahren Geschichte so gefallen sind.

Schöne Tore sind doch irgendwie die Essenz des Sports. Dass worauf alle warten. Inzwischen kann sogar darauf gewettet werden, wann und ob ein schönes Tor fällt und wer dieses schießt natürlich.

Eines dieser sehr spektakulären Tore gelang dem damaligen Gladbacher Ulrik le Fevre im Jahr 1971 gegen den FC Schalke 04. Er traf zum zwischenzeitlichen 6:0 (Endstand 7:0) in dem er gleich zwei Gegenspieler nacheinander überlupfte und dann mit einem satten Volley ins untere rechte Eck abschloss. Dieses Tor war aber nicht nur deswegen ein besonderes, es wurde nämlich in der ARD auch zum ersten „Tor des Monats“ und später zum ersten „Tor des Jahres“ gewählt. Le Fevre schrieb so gleich in mehrerer Hinsicht Geschichte.

Ebenfalls ein einmaliges Tor fiel 1993 im Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem Karlsruher SC. Ein gewisser Jay-Jay Okocha bekommt in der 87. Minute den Ball und lässt mit mehreren Haken, Drehungen und angetäuschten Schüssen der Abwehr keine Chance und trifft anschließend gegen die Laufrichtung eines noch ziemlich jungen Oliver Kahn.

Ähnlich ausgetanzt hat die Abwehr im Jahr 2009 Grafite. Beim Spiel Wolfsburg gegen die Bayern, lies der Brasilianer einige Verteidiger und auch den damaligen Torwart Michael Rensing aussteigen, um den Ball anschließend per Hacke ins linke untere Eck zu vollenden.

Aber auch die Bayern selber waren natürlich an den spektakulärsten Toren beteiligt und dies nicht nur einmal. Ein gutes Beispiel dafür war im Februar 1999 ein Tor von Giovane Elber gegen Hansa Rostock. Der Brasilianer nahm an der rechten Eckfahne den Ball auf, nachdem Torwart Pieckenhagen versucht hatte ihn zu blocken und schloss von dort direkt mit links ab.

Zum Schluss wollen wir uns noch einem der wahnsinnigsten Distanzhämmer der Geschichte widmen. Im September 2014 traf Moritz Stoppelkamp in der 93. Minute gegen Hannover 96 nämlich aus 82 Metern. Der Hannoveraner Torwart war beim Stand von 1:0 für Paderborn zum Zeitpunkt eines Freistoßes mit nach vorne geeilt. Dieser wurde aber per Kopf zu Stoppelkamp geklärt, welcher den Ball mit der Brust annahm, abtropfen ließ und schließlich am eigenen Sechzehner abzog und ins leere Tor traf.

Dieser Artikel könnte noch ewig so weitergehen, bei all den schönen Toren, die in der Bundesliga-Historie schon gefallen sind und am Ende könnte man trotzdem nicht sagen, welches wohl das Beste war. Die Entscheidung bleibt im Endeffekt jedem selbst überlassen, denn viele Tore sind ja auch emotional, wie eben oben schon beschrieben und so hat jeder seinen eigenen Favoriten.

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Schalke ist auf Wiedergutmachungstour bei den eigenen Fans

7. Februar 2018, von

Der FC Schalke 04 empfängt heute Abend den VfL Wolfsburg in der heimischen Veltins Arena zum DFB-Pokal-Viertelfinale. Für beide Teams ist der Pokalwettbewerb die letzte Möglichkeit sich noch einen Titel in der laufenden Saison zu sichern. Mit Blick auf die aktuelle Bundesliga-Tabelle gehen die Königsblauen als „klarer“ Favorit in das Duell.

Schalke gegen Wolfsburg, was vor wenigen Jahren noch wie ein echtes Spitzenspiel in der Fußball Bundesliga klang ist mittlerweile kein wirkliches Duell mehr auf Augenhöhe. Denn während die Wölfe im Tabellenkeller herumdümpeln und faktisch im Abstiegskampf stecken, kämpfen die Königsblauen um einen Champions League-Platz. Im DFB-Pokal hat dies jedoch bekanntlich wenig zu sagen, denn der Pokal schreibt bekanntermaßen seine eigenen Regeln.

Abhaken und auf das @DFB_Pokal-Spiel gegen den @VfL_Wolfsburg konzentrieren, Männer. #S04 #S04WOB https://t.co/x6mSeqdIc8

— FC Schalke 04 (@s04) 4. Februar 2018

Die Generalprobe am vergangenen Wochenende in der Fußball Bundesliga für das Pokalduell gegen den VfL ist mächtig in die Hose gegangen für S04. Die Schalker mussten sich zu Hause mit 1:2 gegen den Tabellenvorletzten Werder Bremen geschlagen geben. Bitter ist vor allem die Tatsache, dass Schalke mit 1:0 in Führung lag und das Spiel bereits in der ersten Spielhälfte hätte entscheiden können bzw. sogar müssen. Am Ende sicherten sich die Bremer mit einem Last Minute-Tor durch Zlatko Junuzovic den überraschend Auswärtssieg und die drei Punkte. Trotz der Niederlage am Samstag geht Schalke als Favorit in das heutige Spiel gegen Wolfsburg, so sieht es auch das Online Wettportal online-sportwette.net. Schalke hat nur zwei seiner letzten zehn Spiele verloren und sich in den vergangenen Wochen und Monaten in einer guten Verfassung präsentiert. Abwehrchef Naldo richtete unmittelbar nach der Pleite gegen Bremen seine Blicke auf das Pokalduell gegen die Wölfe: „Natürlich dürfen wir nach dieser Niederlage enttäuscht sein – aber nur kurz, weil wir uns auf das Spiel gegen Wolfsburg konzentrieren müssen. Wir wollen ins Pokalfinale nach Berlin!“

Während sich Schalke bei einem Aus im Pokal immer noch über die Bundesliga für den internationalen Wettbewerb qualifizieren könnte, ist der DFB-Pokal für den VfL Wolfsburg die letzte Möglichkeit den Sprung nach Europa zu schaffen. Auch VfL-Coach Martin Schmidt weiß dies: „Das Spiel ist eine Riesenchance. Drei Siege, dann ist man im internationalen Fußball.“ Die Niedersachsen spielten am Wochenende 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart. Haben mit einem Sieg, zwei Unentschieden und einer Niederlage aber einen ordentlichen Start in die Rückrunde erwischt. Die Wolfsburger wissen durchaus wie man den Pokal gewinnt, 2015 konnte man den Wettbewerb zuletzt gewinnen. Damals setzte man sich im Endspiel mit 3:1 gegen Borussia Dortmund durch.

Das letzte Duell zwischen den beiden Teams im Oktober 2017, in der Hinrunde der Fußball Bundesliga, endete 1:1-Unentschieden. Auch damals stand man sich in der Veltins Arena gegenüber.

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen

FC Schalke 04: Fährmann – Kehrer, Naldo, Nastasic – M. Meyer – D. Caligiuri, Oczipka – Harit, Goretzka – G. Burgstaller, di Santo

VfL Wolfsburg: Casteels – S. Jung, Bruma, Knoche, Tisserand – Guilavogui, Arnold – Steffen, Malli, Mehmedi – Origi

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DFB-Pokal: Wird der FC Bayern seiner Favoritenrolle gegen Paderborn gerecht?

6. Februar 2018, von

Der FC Bayern trifft heute Abend im DFB-Pokal-Viertelfinale auf den SC Paderborn 07. Die Münchner gehen als klarer Favorit in das Duell gegen den Drittligisten. Dennoch ist der Respekt auf Seiten der Bayern groß, allen voran beim FCB-Cheftrainer Jupp Heynckes.

FC Bayern München gegen SC Paderborn 07, mehr David gegen Goliath geht im DFB-Pokal-Viertelfinale 2017/18 nicht, denn die Ostwestfalen sind der einzige verbliebene Nicht-Bundesligist im laufenden Wettbewerb. Vor drei Jahren standen sich die beiden Mannschaften noch in der Fußball Bundesliga gegenüber, doch während die Bayern nach wie vor das Geschehen im deutschen Oberhaus nach Belieben bestimmen, ist der SCP in die 3. Liga abgerutscht. Die Vorfreude beim Drittligisten auf das Spiel gegen die Bayern ist dennoch immens.

Paderborn gehört zweifelsfrei zu den größten Überraschungen im DFB-Pokal. Mit dem FC St. Pauli, dem VfL Bochum und zuletzt dem FC Ingolstadt 04 hat der SCP bisher drei Zweitligisten aus dem Pokalwettbewerb geworfen. Ein Weiterkommen gegen den Rekord-Pokalsieger aus München wäre ein echtes Pokalwunder, so sehen aus auch die Wettexperten von sportwetten24.com. Das nötige Selbstvertrauen ist durchaus vorhanden, die Tabelle in der 3. Liga führt man souverän und mit zwei Siegen und einem Unentschieden hat man einen guten Start in das neue Jahr erwischt. Die starken Leistungen von Paderborn in der Hinrunde im Pokal sind auch bei den Bayern nicht unbemerkt geblieben, so dass der Respekt vor dem „Außenseiter“ durchaus vorhanden ist bei Cheftrainer Jupp Heynckes: „Ich bin von Paderborn beeindruckt, wie sie Fußball spielen. Sie spielen strukturiert, schalten schnell um, sind laufstark, aggressiv und haben gute Fußballer in ihren Reihen.“ Der erfahrene Trainer warnte seine Mannschaft davor Paderborn auf die zu leichte Schulter zu nehmen.

Wie ernst die Bayern das Spiel gegen Paderborn nehmen, belegt allein die Tatsache, dass Jupp Heynckes am vergangenem Wochenende beim 2:0-Erfolg gegen den 1. FSV Mainz 05 zahlreiche Stars wie David Alaba, Joshua Kimmich oder Robert Lewandowski geschont hat. Heute Abend dürften alle drei wieder mit von der Partie sein. Dafür werden Javi Martinez und Jerome Boateng das Spiel verpassen. Während Martinez noch Probleme mit seinem Sprunggelenk hat, plagt sich Innenverteidiger Boateng mit einem Magen-Darm-Infekt herum. Arturo Vidal steht Jupp Heynckes dafür wieder zur Verfügung, der Chilene stand gegen Mainz verletztungsbedingt nicht im Bayern-Kader.

Es wird spannend zu sehen ob und wie die Münchner ihrer eindeutigen Favoritenrolle gegen Paderborn gerecht werden. In bis dato drei direkten Duellen setzten sich die Bayern jeweils souverän durch. Das letzte Aufeinandertreffen zwischen diesen beiden Mannschaften gab es im Februar 2015, damals feierte der FCB einen 6:0-Kantersieg in Paderborn.

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen

SC Paderborn 07: Ratajczak – Boeder, Schonlau, Strohdiek, Herzenbruch – Krauße – Zolinski, Ritter, Antwi-Adjej – P. Tietz, Michel

FC Bayern München: Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Rudy – T. Müller, James – Robben, Coman – Lewandowski

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Pfandgeld für die Balljungen von Fortuna Düsseldorf

28. November 2017, von

SKANDAL !!! Beim Spiel Fortuna Düsseldorf gegen Union Berlin am 5. Spieltag haben die Ultras der Fortuna ihre Balljungen einfach mit Bechern beworfen und so für einen handfesten Skandal gesorgt. Jeder Becher ist Dank Pfand ca. einen Euro wert und was die Jungs hier verdient haben, ist ja echt kein schlechter Stundenlohn. Man munkelt, es sollen über 2.500 Becher gewesen sein und was die Jungs jetzt mit der Ganzen Kohle anstellen will ich gar nicht wissen. Saufen, Rauchen, Rumhuren? Vermutlich, aber was solls, sie haben es sich irgendwie doch auch verdient oder ? 😉

Natürlich ist der Text oben nur ein Spaß. In Wahrheit zeigen die Fans von Fortuna Düsseldorf wirklich ein Herz und spenden für die Mannschaftskasse der Balljungen einen Haufen Geld. Da wird es in nächster Zeit auch sicher nicht an Geld für Ausflüge und Trainingsutensilien mangeln. Gute Aktion der Ultras Düsseldorf. Daumen hoch!

Quelle: Youtube (User: myf95)

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Best of Torwartfehler

13. Oktober 2017, von

Als Zuschauer und Fan hat man oft die schöne Situation, dass man auf die Spieler draufhauen kann bzw. sich einfach über Ihre Unfähigkeit freuen kann. Wie, ein Profi ist unfähig oder macht Fehler? Glaubt Ihr nicht? Dann habt Ihr diese schöne Video hier noch nicht gesehen. Best of Torwartfehler, Schadenfreude pur oder einfach nur: Die schönsten unvergesslichen Torwartpatzer aller Zeiten. Aus diesen Fehlern sind Legenden entstanden, aufgrund dieser Fehler wurden Spieler gehasst und ausgelacht und trotzdem haben sie am Ende weitergemacht und sich nicht unterkriegen lassen durch Ihre Ausrutscher. Ganz nach dem Motto: Was mich nicht umbringt, macht mich härter 😉

Silbentrennung:

Tor|wart|feh|ler, Mehrzahl: Tor|wart|feh|ler

Wortbedeutung/Definition:

1) Missgeschick eines Torhüters, das zum Torerfolg der gegnerischen Mannschaft führt
Schaut mal rein, genießt die Fehler und lacht mit. Aber denkt immer daran, Euch passiert das in der Kreisliga jede Woche, den Profis nur einmal in Ihrer Karriere…also seid am Ende des Tages doch etwas milde mit Ihnen …

Das schöne an solchen Fehler ist, dass sie unberechenbar sind. Wenn Ihr also Eurer Wettleidenschaft mit dem Angebotscode 2017 nachgeht, denkt daran, dass es unwägbare Ereignisse gibt. Aber genau das macht ja den Reiz beim Fussball aus. Damit Ihr jetzt nicht noch denkt, die paar Torwartfehler, das kann doch jeder, haben wir noch ein weiteres Best-of-Torwartfehler Video herausgesucht. Schau auch hier mal rein und lasst Euch von so vielen Fehler belustigen.

https://www.youtube.com/watch?v=q8yREoCyEAg

Wir wären aber nicht Fritten, Fussball & Bier, wenn wir uns jetzt schon zufrieden geben würden…schließlich sind wir ja auch dafür bekannt, dass wir gerne schadenfreudig draufhauen und uns köstlich über die Unpässlichkeiten anderer amüsieren. Daher ist es selbstverständlich, dass wir noch ein paar spezielle Videos für Euch haben, sozusagen Themen Videos. Fangen wir an mit einem Video mit Steal-Attacken, also von cleveren Stürmern, die all zu sicheren Torhütern den Ball abnehmen. Das ist zwar nicht immer erlaubt, aber der Torwart sieht dabei trotz Regelwidrigkeit niemals gut aus…

https://www.youtube.com/watch?v=DB3g_oT1VJU

Das beste kommt natürlich zum Schluß. Ihr werdet Euch schief lachen, denn was jetzt kommt, ist wirklich die Krönung der Torwartfehler. Ja, es ist nicht immer einfach, die Bälle zu halten, aber oft ist es noch schwerer und für uns unglaublicher zu verstehen, wie sich die Goalies die Bälle selber reinhauen. Natürlich darf der Klassiker schlechthin in Form von Tomislav Piplica auch nicht fehlen, denn was er damals mit seinem Kopfball vollbracht hat, ist für immer in die Geschichte eingegangen. Wieso er den Ball übrigens ins eigene Tor geköpft hat, kann er bis heute nicht erklären, aber das muss er auch nicht, denn wir lachen uns immer noch schief. Also viel Spaß mit den wirklich dümmsten Torwartparaden aller Zeiten…

https://www.youtube.com/watch?v=bFv7ZUb4SjY

Quelle: Youtube (User: daven & lachenmachtspass & MrMatador & Felixe)

 

 

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Ein kleiner Rückblick auf die WM 2014 – kann man immer mal wieder machen

6. Oktober 2017, von

Der Sportsender ESPN hat es geschafft, die besten Szenen der WM 2014 kompakt in vier Minuten unterzubringen. Das bedeutet, vier Minuten gute Unterhaltung für uns. Das bedeutet aber auch Rot für Pepe, die  Beissaktion von Suarez, unser Weltmeistertitel und vieles mehr. Ich glaube, diese Highlights können wir uns immer und immer wieder anschauen…

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Der Sturm auf’s eigene Tor

5. Oktober 2017, von

Wir schreiben das Jahr 1994 und wir schreiben eine so kuriose und unglaubliche Geschichte, dass sich die FIFA anschließend mit ihrem irrsinnigen Regelwerk erneut beschäftigen musste. Wir springen für diese Geschichte einmal über den großen Teich in die schöne Karibik, wo damals noch der sogenannte „Shell Caribbean Cup 1994“ ausgetragen wurde. Diese Karibikmeisterschaft wurde immer mal wieder für Versuche im Regelwerk benutzt und so durften der Shell Cup auch für die Geburtsstunde des „Golden Goal“ herhalten. Allerdings war man sich bei der FIFA noch nicht wirklich bewußt, was dieses Regelexperiment bewirken würde…

Das Golden Goal zählte beim Shell Cup 1994 auch in den Gruppenspielen. Bei einem Unentschieden wurden die Gruppenspiele ebenfalls verlängert und im „Sudden Death“ Modus entschieden. Damit es später keine Fragen nach einem Torverhältnis gibt – man kann ja nur ein einziges Tor in der Verlängerung erzielen – haben sich die FIFA-Bosse noch einen kleinen Zusatzkniff überlegt. Ein Tor, was als Golden Goal in der Verlängerung erzielt wird, zählt einfach mal doppelt und soll so eventuelle Ungerechtigkeiten von vornherein ausgleichen. Eine Logik, die sich natürlich uns allen sofort erschließt, nicht wahr?!?

Kommen wir nun zur eigentlichen Geschichte. Am 27. Januar 1994 spielten beim Shell Cup in der Gruppe A die Inseln Barbados und Grenada gegeneinander. Vor dem Spiel war schon klar, dass es in dieser Gruppe eine kuriose Konstellation gibt, denn in den bisherigen Spielen ging es immer sehr eng zu und in der Partie Grenada vs. Puerto Rico musste sogar das Golden Goal für eine Entscheidung herhalten. Genau hier beginnt aber nun ein kurioser Nachmittag…

Puerto Rico : Barbados 1:0

Grenada : Puerto Rico 1:0 (Golden Goal, also 2:0)

Tabelle Gruppe A vor dem abschließenden Gruppenspiel:

1. Grenada 3 Punkte 2:0 Tore

2. Puerto Rico 3 Punkte 1:2 Tore

3. Barbados 0 Punkte 0:1 Tore

Vor dem abschließenden Gruppenspiel zwische Barbados und Grenada hatten nun Barbados ein Torverhältnis von 1:2 und Grenada von 2:0, wobei beide Mannschaften ihre Spiele eigentlich mit 1:0 verloren hatte. Damit war vor dem Spiel klar, dass Barbados nur noch Erster der Gruppe werden konnte, wenn es mit zwei Toren Unterschied gewinnen würde. Grenada dagegen reichte eine knappe Niederlage um noch Weiterzukommen. Und so kam es wie es kommen musste. Barbados ging schnell mit zwei Toren in Führung, Grenada schaffte kurz vor Schluß jedoch noch das Anschlußtor zum 1:2. Die letzten Minuten im Spiel ging nicht mehr viel, das so dringend nötige 3:1 wollte partout nicht mehr fallen. Man brauchte einfach mehr Zeit, um die nötige Tordifferenz noch herstellen zu können. Also fasste man kurzerhand einen Plan.

Wenn Grenada jetzt noch den 2:2-Ausgleich erzielen würde, würde man ja in die Verlängerung gehen und hätte dort weitere 30 Minuten lang die Chance, per doppelt zählendes Golden Goal noch die eigene Tordifferenz zu beschönigen. Damit wäre dann ein rechnerischer Endstand von 4:2 möglich und man könnte damit sogar noch Gruppenerster werden und in die K.O. Runde einziehen. Diese Gedankenspiele blieben den Spielern von Grenada aber auch nicht verborgen und so ergab sich die kuriose Situation, dass Grenada nun beide Tore verteidigen musste, denn die Spieler von Barbados brauchten unbedingt den 2:2 Ausgleich für die Verlängerung. Da Grenada aber nicht gerade auf die Verlängerung hindrängte, konnte nur ein Eigentor diese Situation herbeiführen. Einige Minuten lang schafften es die Nationalspieler von Grenada, beide Tore zu verteidigen, aber in der 87. Minute schaffte Barbados den Ausgleich für Grenada mit einem, nun ja, nicht ganz unabsichtlichen Eigentores. Nun hatte sich die Spielsituation komplett geändert, denn nun musste Grenada, um der Verlängerung aus dem Weg zu gehen, ein Eigentor schießen. Also drehte sich der Spieß nun um und die Spieler von Barbados verteidigten mit allen Mitteln beide Tore.

Nach 90 Minuten wurde das Spiel mit einem 2:2 Unentschieden abgepfiffen und in die Verlängerung geschickt und wie es sich für eine so kuriose Geschichte gehört, erzielte dort ausgerechnet Barbados den 3:2 Siegtreffer, der dank der Regelung der FIFA doppelt zählte. Damit zog Barbados noch als Gruppenerster in die K.O. Runde ein

Tabelle Gruppe A nach dem letzten Gruppenspiel:

1.Barbados 3 Punkte 4:3 Tore

2.Grenada 3 Punkte 4:4 Tore

3.Puerto Rico 3 Punkte 1:2 Tore

Nach dem Spiel gab es viele Diskussionen, die auch zu einem schnellen Umdenken bei der FIFA geführt haben. Ein Golden Goal in Vorrundenspielen gab es anschließend nie mehr, in der Verlängerung blieb uns der Modus noch einige Zeit erhalten, was dafür sorgte, dass Oliver Bierhoff nicht Die Besten Online Bonus-Angebote suchte, sondern mit seinem Golden Goal bei der EM 96 in England für den Europameistertitel für Deutschland sorgte. Aber auch dieses Experiment wurde anschließend wieder beendet und man kehrte zum schönen, guten, alten Elfmeterschießen zurück und hat das auch bis heute bewahrt. Bis irgendwann die nächste doofe Idee der FIFA-Freaks aus der Schweiz kommt…

Wer sich diese Regelung ausgedacht hat, ist ein Kandidat fürs Irrenhaus. Unsere Spieler wussten gar nicht, in welche Richtung sie angreifen sollten. Im Fußball sollte man doch eigentlich Tore gegen und nicht für einen Gegner schießen. (James Clarkson , Nationaltrainer von Grenada)

Quelle: Youtube (User: nubecielo)

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Computerspiele als kleiner Zeitvertreib

5. Oktober 2017, von

Für viele Menschen sind Computerspiele nur ein kleiner Zeitvertreib. Wer sich nicht selbst für solche Spiele begeistert, geht zudem meist davon aus, dass es sich bei solchen Spielen eher um Zeitverschwendung handelt, da Spieler über Stunden hinweg allein vor dem Bildschirm sitzen und ihre Freizeit nicht für andere Hobbys nutzen, bei denen man produktiv sein könnte. Allerdings hat sich dieses Bild in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt. Die immer größere Popularität von Computerspielen aller Art hat dazu geführt, dass sich eine Szene etabliert hat, in der Profispieler viel Geld verdienen können. Einige Gamer nehmen sogar Millionen ein.

Gaming oder Glücksspiel?

Zunächst einmal sollte man natürlich wissen, wer mit dem Begriff „Gamer“ eigentlich gemeint ist. Im Internet gibt es schließlich auch die Chance, mit Glücksspielen viel Geld zu gewinnen. Viele Online Casinos wie etwa Mr Green haben dazu eine ganze Reihe von Spielen im Portfolio, die von klassischen Casinospielen wie Roulette oder Blackjack bis hin zu Spielautomaten und weiteren Alternativen reichen. Obwohl man mit der richtigen Strategie die Chancen auf den Erfolg ein wenig steigern kann, kommt es bei den meisten Spielen jedoch vor allem auf den Zufall an. Echte Gamer, die mit ihren Fähigkeiten viel Geld verdienen wollen, setzen daher auf andere Varianten.

Viel Training ist nötig

Genau wie Profisportler müssen auch Gamer immer wieder ihre Fähigkeiten trainieren, um bei den verschiedenen Computerspielen in jeder Situation richtig zu handeln. Auf diese Weise kann man sich bei Turnieren, bei denen es in den Wettbewerb gegen viele Konkurrenten geht, im besten Falle durchsetzen und hohe Preisgelder gewinnen. Zudem geht es natürlich auch darum, sich in die Herzen der Fans zu spielen und im besten Fall lukrative Verträge von Sponsoren zu erhalten. Kurz gesagt geht es bei dieser Art von Computerspielen also eher um eine Sportvariante, nicht um ein reines Glücksspiel.

Szene wird immer größer

In erster Linie können Gamer in Skandinavien, Großbritannien, Deutschland oder den USA viel Geld verdienen. Darüber hinaus ist das Phänomen auch in Asien weit verbreitet, besonders in Südkorea und in Japan. Dort gibt es bereits Profiligen, Wettkämpfe in speziellen Stadien oder TV-Shows mit den neuesten Trends und Ergebnissen. Schon im Jahr 2014 schafften es die besten Gamer weltweit, im Schnitt mehr als 90.000 US-Dollar zu verdienen, einige Spieler erzielten sogar deutlich höhere Einnahmen. Besonders für die Hersteller von Computerspielen ist es natürlich sehr wichtig, ihre Titel im Rahmen von großen Turnieren zu vermarkten, deshalb dürften diese Beträge schnell weiter steigen.

Im Team gewinnen

Mittlerweile gibt es sogar schon Spiele, bei denen Teams im Rahmen von Turnieren gegeneinander antreten. Im August 2017 hat zum Beispiel das Team Liquid den Titel der inoffiziellen Dota-2-WM geholt. Teamchef Kuro Salehi Takhasomi hat sich damit zum erfolgreichsten Gamer der Welt entwickelt, zumindest gemessen am Preisgeld. Der gebürtige Berliner, der als KuroKy aktiv ist, hat bereits mehr als drei Millionen US-Dollar gewonnen und dürfte in den kommenden Jahren noch weitere Preisgelder einstreichen. Am Ende des Turniers versprach er den mehr als 17.000 Zuschauern bereits, dass sein Team auch im nächsten Jahr wieder am Start sein werde.

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Der Videobeweis ist schon so eine kuriose Sache…

1. Oktober 2017, von

Der Videobeweis ist ja eine schöne Sache und nach den anfänglichen kleinen Pannen bekommt er nun viel Lob. Allerdings geht mir die Sache immer noch nicht ganz in den Kopf, denn für mich hat der Fussball damit an Romantik verloren. Wenn Ihr jetzt fragt, wo denn einer Fehlentscheidung hinterhertrauern kann, dem halte ich dagegen, dass dadurch Legenden entstanden sind, angefangen bei der Weltmeisterschaft 1966. Ja, war der Ball nun drin oder nicht? Das war damals die Frage und das ist bis heute die Frage…Jahrzente lang hat man diskutiert, aber man hat die Entscheidung des Schiedsrichters so hinnehmen müssen, wie sie nun mal von ihm getroffen worden ist. Heute läuft das anders, denn heute kann man sich alles fünf Mal anschauen, hat einen neutralen Beobachter in der Schiedsrichterzentrale in Köln sitzen, der sofort per Funk informiert, wenn etwas falsch läuft. Ja, heute hat man auch das Fernsehen und den Zuschauer zuhause, der auch vier Millionen Blickwinkeln, in der Analyse auch noch mit 3D Effekten verstärkt mit analysieren kann, was gerade falsch gelaufen ist. Nur, solange wir noch vor dem Fernseher diskutieren und uns ärgern über eine Entscheidung, läuft das Spiel bereits weiter und sorgt für sicherlich neue Aufreger im Spiel.

Wir wurden geschult, dass es passieren kann, dass der Videoassistent verzögert eingreift. (Martin Hinteregger, Abwehrspieler des FC Augsburg)

Blöd nur, wenn dieser Aufreger noch der Szene vorher gilt und wir Fans anstatt einer Ecke für uns auf einmal einen Elfmeter gegen uns sehen. Beim Spiel FC Augsburg gegen Spitzenreiter Borussia Dortmund hat man genau das am 7. Spieltag miterlebt und nicht wenige Fans sind über darüber irritiert, dass man geschlagene eine Minute dreißig (1:30) und eine komplette Spielszene später auf einmal noch einen Elfmeter gegen sich bekommt. Das hätte es früher nicht gegeben, denn wer hätte das früher noch mal nachrecherchieren können? Für uns Fans bedeutet das, wir können bei keiner Aktion mehr sicher sein, dass diese nun abgeschlossen ist, denn es kann zu einem späteren Zeitpunkt immer noch ein Pfiff für die Aktion kommen.

https://www.youtube.com/watch?v=B5lFJptRL_I

Was am Samstag aber in Augsburg nun passiert ist (am Ende ja gar nichts, da Pierre-Emerick Aubameyang vom BVB den Elfmeter verschossen hat) ist aber eigentlich noch harmlos. In Holland hatte man eine sehr ähnliche Situation schon Anfang des Jahres und dort gab es am Ende kein Tor für Team A sondern Elfmeter für Team B. Als Fan im Stadion hätte ich diesen Moment nur noch mit einer großen Menge an Alkohol verstanden. Ich befürchte, wir müssen uns genau an solche Aktionen gewöhnen und müssen diese längeren Beweispausen einfach dafür nutzen, um öfters mal Biernachschub aus dem Kühlschrank zu holen (Achtung Verschwörungstheorie: Videobeweis ist eine Erfindung der deutschen Brauereien) oder um auch mal ein Bier wieder wegzutragen um neuen Platz zu schaffen. Wie auch immer, ich will mich eigentlich nicht daran gewöhnen müssen, aber ich habe wohl keine andere Wahl mehr. Wenigstens bin ich nicht der Einzige auf der Welt, der den Videobeweis eher nicht gut findet…

Zu allem Ãœberfluss ein Eingriff des Video-Schiedsrichters, der mich persönlich heute dazu veranlasst, meine Meinung zu ändern. Ein – wie ich finde – nicht 1000%-iger Elfer wird eine halbe Minute später vom Video Assistenten reklamiert, während der FCA sich gerade auf der Gegenseite auf eine eigene Ecke vorbereitet. Beide Mannschaften trotten über’s komplette Feld, anstatt Ecke FCA – Strafstoß BVB. Das ist in meiner Wahrnehmung meines Sportes absolut daneben, und das verhagelt mir ein Spiel. (Auszug aus dem FCA Liveticker vom 30.09.2017)

Bevor wir uns jetzt aber weiter ärgern, sollten wir lieber kreativ sehen, was sich mit dem Videobeweis so alles anstellen lässt. Vielleicht halten wir es wie die Engländer. Auf der Insel kann man schließlich auf alles wetten, was man sich nur vorstellen kann. Und wenn man schon auf Neugeborene als kommende Nationalspieler wetten kann oder darauf, dass der Papst den WM Gewinn einer Mannschaft auf dem Petersplatz mit einem schallenden „We are the Champions“ feiert, kann man mit einem Interwetten Gutscheincode sicher auch darauf wetten, wie oft der Schiedsrichter dank eines Videobeweises ein Tor annuliert und dafür einen Elfmeter für den Gegner gibt. Mh, so wird die Sache langsam doch wieder interessant…

schalten wir lieber in die neue Videobeweiszentrale der DFL und lassen uns anhand von diesem Beitrag mal ganz sachlich erklären, was dort eigentlich so vor sich geht.

Quelle: Youtube (TIME 4 SPORT & N24)

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1000 Fußballklubs

19. September 2017, von

1000-fussballklubs

Ein Buch, viele Vereine. Ein wenig überrascht bin ich schon über dieses Buch, denn man findet dort nur Vereinswappen. Ein paar wenige Vereine werden auch noch auf einer Seite kurz vorgestellt, aber sonderlich viel informativer Inhalt ist jetzt nicht zu finden. Eigentlich könnte ich an dieser Stelle meine Buchbesprechung beenden, denn es ist ja alles gesagt, aber ganz so einfach mache ich es mir nicht. Ich blättere das Buch intensiv durch und nach mehreren hundert Seiten mit Logos komme ich zu dem Schluss, dass man schon ein absoluter Fussballfreak sein muss, um sich für die vielen Logos zu interessieren. So weit geht es bei mir anscheinend nicht und trotzdem merke ich, wie sich bei mir langsam ein Interesse für die teilweise kreativen, teilweise chaotischen Logos aus Südamerika und Asien entwickelt. Was die Grafiker für einen Stil entwickelt haben, ist schon sehr interessant und ganz anders wie bei uns. Eines aber kann man schon noch als Basis festhalten: Die Grundformen der Logos sind immer ähnlich, egal ob es ein Kreis ist, ein Wappen oder eine Raute. Irgendwas davon hat eigentlich jeder Fussballklub in seinem Logo verbaut und doch sind sie am Ende so unterschiedlich. Das aber ist für den Grafiker interessant, der sich ein Inspirationsbuch für sein Büro holen will aber für den normalen Fussballfan ist das weniger von Interesse. Der sucht mehr Informationen zu den Vereinen, vielleicht auch mal eine Erklärung zu den Logos oder auch eine Entwickung der Gestaltung der Wappen. Damit kommen wir auch schon zum Geschichtlichen Teil des Buches. Auf ein paar Seiten werden ausgewählte Vereine mit relativ oberflächlichen Informationen vorgestellt. Das ist zumindest ein Ansatz, aber es fehlt auch hier der Tiefgang. Das meiste, was hier geschrieben ist, kennt man bereits, auch wenn es ein Verein aus dem fernen Asien ist. Welche Vereine man hier genau vorgestellt hat, ist mir ein Rätsel, aber man hätte in der Auswahl sicher etwas mutiger sein können und auch unbekanntere Vereine mit ihrer Geschichte vorstellen können. Das hätte aber vermutlich das Buch gesprengt und es wäre auch ein ganz anderes Konzept geworden, weg von den Logos, die jetzt im Mittelpunkt stehen, hin zu der Vorstellung von Vereinen.

 Fazit 

Das Buch ist für Grafiker und absolute Fussballfreaks sicher sehr interesant. Einen normalen Fussballfan wie mich reißt es jetzt nicht vom Hocker und deshalb geht meine Bewertung auch nicht in Richtung Top-Buch. Sorry, mir fehlt einfach ein wenig der Mehrwert und der Zugang zu diesem Buch…

Wertung: 5/10
Seiten: 208
Erscheinungsjahr: 2016
Bezug: Amazon

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Katzencontent

18. September 2017, von

Endlich hält auch bei Fritten, Fussball & Bier der Katzencontent Einzug. Wir haben uns lange dagegen gewehrt, jetzt wo der Katzentrend im Internet jedoch wieder rückläufig ist, wollen wir noch schnell aufspringen. Wir machen das mit einer lustigen Torhüterkatze und fragen uns jetzt schon, wieso wir nicht schon früher den Katzencontent als Trend entdeckt haben…

Quelle: Youtube (User: MixCix)

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Bayern München oder Dortmund – wer ist Favorit darauf, deutscher Meister zu werden?

13. September 2017, von

Beim Kampf um den Bundesligatitel geht es oft darum, dass jeder versucht, den Griff der Bayern auf den ersten Platz zu überwinden. Die Giganten aus München sind wieder einmal das Team, dem alle hinterherjagen werden, und sie haben die letzten 5 Bundesligatitel in Folge gewonnen. Obwohl sich der Abstand zwischen ihnen und der Konkurrenz verkürzt hat, sind sie immer noch bei weitem das beste Team des deutschen Fußballs. Sie werden das Ziel verfolgen, zum 6. Mal hintereinander zum Meister zu werden, und wenn man sich die Quoten der Bayern auf Sportingbet.com anschaut, dann ist der FCB klarer Favorit für den diesjährigen Titelgewinn. Kann es Dortmund trotz dieser Tatsachen endlich schaffen, die Bayern von ihrem Platz an der Spitze zu stoßen?spo, Neuzugang Corentin Tolisso und Robert Lewandowski. Darauf folgte ein 2:0 Auswärtssieg bei Werder Bremen, bei dem Lewandowski innerhalb von 3 Minuten ein Tor erzielte. Dortmund hat ebenfalls das Maximum an Punkten herausgeholt und begann die Saison mit einem eindrucksvollen 3:0 Sieg bei Wolfsburg. Pulisic, Bartra und Aubameyang trugen sich an diesem Tag in die Schützenliste ein und Aubameyang traf auch im nächsten Spiel gegen die Hertha. Der Nationalspieler von Gabun schoss das erste Tor, bevor Nuri Sahin die Sache mit einem Schuss vom rechten Fuß beendete und die Dortmunder mit 2:0 vom Platz gehen ließ. Bis jetzt sind die Seiten also gleichauf.

Trotzdem bedarf es einer riesigen Leistung von Dortmund oder irgendeinem anderen Team um die Bayern davon abzuhalten, ihren 6. aufeinanderfolgenden Titel zu gewinnen. Was hier aber ins Spiel kommen könnte sind die bisherigen Transferaktivitäten. Dortmund hat Ousmane Dembele an Barcelona verloren, aber dafür Andriy Yarmolenko, Maaximilian Philipp, Omer Toprak, Mahmoud Dahoud, Jadon Sancho, Jeremy Toljan und Dan-Axel Zagadou verpflichtet und hat dazu immer noch 80 Millionen € Profit vom Dembele-Transfer übrig. Indem sie ihren Kader verstärkt haben werden sie eine bessere Chance haben, den Bayern gefährlich zu werden. Und mit 80 Millionen € in der Kasse können sie zudem im Januar wieder zuschlagen.

Das Problem ist aber, dass die Bayern auch eingekauft haben. Sie haben Corentin Tolisso dazu geholt, der sofort einschlug. Zudem sind noch Kingsley Coman, Niklas Sule, James Rodriguez und Sebastian Rudy zum Team gestoßen. Es sieht also ganz danach aus, als wäre Bayern diese Saison sogar noch stärker als letztes Jahr, und vor allem von Rodriguez wird erwartet, dass er zu einem integralen Bestandteil des Teams wird, das Ancelotti zu Erfolgen in allen Wettbewerben führen will.

Es wird ganz sicher wieder eine aufregende Bundesliga-Saison, und obwohl die Bayern der absolute Favorit sind kann man erwarten, dass die anderen ihnen mit voller Kraft hinterherjagen, sie haben schließlich nichts zu verlieren. Dortmund kann und sollte dieses Jahr der Hauptkonkurrent der Bayern sein, und nach den Einkäufen von Peter Bosz kann man sehen warum viele Leute dieser Meinung sind. Beide Teams haben bis jetzt die Maximalausbeute geholt, aber genauso ging es auch Hamburg und Hannover. Könnte es sein, dass es eine erneute Leipzig-Situation gibt, bei der eine andere Seite nah an den Titel kommt? Das wäre toll, aber im Moment bleiben die Bayern die Favoriten, und das ist eine Rolle, in der sie sich jedes Jahr erneut sehr wohl zu fühlen scheinen.

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Die neue Fußball-Saison startet für Wettfreund mit absoluten Top-Specials

13. September 2017, von

In den meisten europäischen Ligen hat die aktuelle Fußballsaison bereits begonnen. Auch für Wettfreunde ist damit die spannungsarme Sommerpause endlich beendet. Jetzt heißt es für viele Fußballkenner wieder: Ran an die Quoten, Setzen und Gewinnen. Das Gute zum Saisonbeginn ist, dass nicht nur die Top-Mannschaften wieder ordentlich eingekauft haben, um sich die oberen Plätze in der Liga zu sichern. Die Online-Buchmacher und Casino-Anbieter haben ebenfalls prächtig aufgerüstet und schmeißen mit Boni, Promotionen und Sonderwetten nur so um sich. Bei Wettanbietern und Spielern natürlich kommen schließlich zurecht Fragen auf, ob 222-Millionen-Mann Neymar die französische Torjägerkanone erringt und Paris Saint Germain tatsächlich Meister wird, ob Borussia Dortmund auch ohne Dembélé de FC Bayern die Stirn bieten kann und natürlich, ob Real Madrid der große Coup gelingt und das dritte Mal hintereinander die Champions League gewinnen kann. Umso besser ist es, wenn entsprechend gewonnene Wetten mit einem hübschen Bonus versehen sind. Aber der Reihe nach.

Online-Buchmacher mit stark verbessertem Angebot

Die meisten Internet-Wettanbieter haben erkannt, dass sie ihr Angebot verbessern müssen, wenn sie in der Top-Liga mitspielen wollen. Das betrifft sowohl den Umfang des Wettangebotes hinsichtlich der angebotenen Spiele und Sportarten, wie das Angebot an Spezialwetten zu einzelnen Begegnungen, das Vorhandensein von Live-Streams, Spielanimationen und Cash-Out-Optionen zum vorzeitigen auswerten von abgeschlossen Wetten, aber auch das Bonusangebot. Für eingefleischte Fans von Sportwetten reicht es heute nicht mehr nur zu Beginn der Mitgliedschaft einen Bonus vom Wettanbieter zu bekommen. Sie wollen die ganze Saison spannende und lukrative Bonusangebote haben. Die Buchmacher haben das endlich erkannt und übertreffen sich auf einmal gegenseitig mit einem regelrechten Starkregen an Wett-Specials. Manche Wettanbieter haben in der Sommerpause sogar ihre ganze Plattform neu aufgesetzt, um vom wachsenden Wettfieber profitieren zu können. Stark im Kommen sind zum Beispiel Gewinn-Boosts und Gratis-Wetten, wie sie früher nur selten zu finden waren. Hier gibt es zum Beispiel für die Top-Spiele in der Fussball Bundesliga oder in anderen europäischen Ligen nahezu jede Woche Quoten-Boosts, bei dem die stark verbesserten Quoten für Pre-Match-Wetten in Form von Gratis-Wetten ausgezahlt werden. Gern genommen werden auch Kombi-Gewinn-Boosts für bestimmte Ligen, bei denen sich die Wettfreunde je nach Anzahl der in einer Kombi-Wette enthaltenen Tipps über eine deutliche Gewinnaufbesserung, teilweise sogar bis zu 50 %, freuen dürfen. Hinzu kommen jede Menge Cash-Backs bei schief gegangenen Wetten und strategisch über die laufende Saison angelegte Gewinnspiele mit attraktiven Bargeldpreisen oder Free Bets. Auch Länderspiele zur WM-Qualifikation werden endlich verstärkt mit Promotionen bedacht. Offeriert werden nunmehr auch Wetten auf die Tore und Assists einzelner Stars oder zur Anzahl der Eckbälle und zu den Minuten der Nachspielzeit.

Wettanbieter bieten auch Casino-Games an

Es gibt noch einen weiteren Trend, der sich aktuell abzeichnet. Viele Sportwettenanbieter offerieren ihren Mitgliedern mittlerweile auch einen größeren Umfang an Casino-Games. Früher oft nur als schmale Ergänzung für Wenige, reagieren sie damit auf die stark wachsende Nachfrage unter den Wettfreunden zwischendurch ein paar Walzen an den Automaten der neuesten Generation von 3D-Video-Slots zu drehen. Der eine oder andere Online-Buchmacher hat sich dabei bereits zu einem Anbieter mit einem nahezu vollständigen Casino-Angebot entwickelt, in dem nicht nur viele Slots und Jackpots sondern auch die volle Vielfalt an Tischspielen und ein Live-Casino mit Roulette, Poker und Blackjack, ganz so wie bei einem gestandenen Online-Casino wie beispielsweise dem All Slots Casino, bereitgestellt werden. Teilweise können die Boni auch crossover im Sportsbook und im Casino umgesetzt werden. Aber auch bei Casino-Anbietern werden mittlerweile Sportwetten und attraktive Boni und Promotionen für das Sportsbook geboten. Im Grunde genommen kann sogar behauptet werden, dass es eine Tendenz dazu gibt, dass sich Wettanbieter und Online-Casino bezüglich ihres Angebots in Zukunft stark angleichen werden.

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Gewinnspiel: 2xDVD-Box Borussia Mönchengladbach – Saisonrückblick 2016/2017

8. Juli 2017, von

Die Saison 2016/2017 ist zu Ende und während sich die Teams schon wieder intensiv auf die neue Saison vorbereiten, heißt es für uns, noch einmal zurückzublicken. Wir wollen uns aber nicht so viel mit großen Ganzen beschäftigen, sondern vielmehr sehr speziell auf die schönen Kleinigkeiten schauen. Eine der Kleinigkeiten in einer kompletten Bundesligasaison ist Borussia Mönchengladbach und wie schon in den letzten Jahren auch, hat man dort wieder einen sehr schönen Saisonrückblick produziert. Damit Eure Kampfkasse für die nächste Saison schön gefüllt bleibt, haben wir ein kleines Gewinnspiel für Euch organisiert. Was Ihr dafür tun müsst ist wie immer nicht viel.

In der Saison 2016-17 erlebten die Fohlen-Fans mit ihrer Borussia eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle! Nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte in der Bundesliga übernahm Dieter Hecking das Traineramt zur Rückrunde. Mit viel Leidenschaft kämpfte sich das Team zurück in die Erfolgsspur. In der Champions League erreichte Borussia in einer schweren Gruppe einen achtbaren dritten Platz und zog nach einem verlorenen Hinspiel durch einen 4:2-Sieg in Florenz in das Achtelfinale der Europa League ein. Im DFB-Pokal kamen die Fohlen sogar ins Halbfinale und scheiterten dort dramatisch im Elfmeterschießen. Insgesamt bestritt die Borussia in der abgelaufenen Saison 51 Pflichtspiele – so viele wie keine andere Bundesligamannschaft! Unvergessene Momente wie die furiose Aufholjagd im Europa League Sechzehntelfinale gegen den AC Florenz, der 3:2-Auswärtssieg beim Erzrivalen aus Köln, der wichtige Doppelpack von Lars Stindl beim Sieg in Leverkusen sowie das Torfestival in der Champions League Qualifikation gegen Young Boys Bern werden allen Fohlen-Fans in toller Erinnerung bleiben. Freuen Sie sich auf diese Highlights und weitere Stories rund um die Fohlen!

So läuft das Gewinnspiel:

Was müsst Ihr für das Gewinnspiel tun? Schreibt einfach eine Email an frittenmeister@soccer-warriors.de mit dem Betreff „ICH WILL BMG SEHEN“ und schon seid ihr mit dabei im Verlosungstopf. In der Emailsolltet Ihr uns in einem Satz noch überzeugen, dass Ihr unbedingt einer der beiden Gewinner werden wollt. Wie ihr das macht, bleibt Euch überlassen…

Das Gewinnspiel läuft bis zum 18.07.2017, 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und es besteht kein Anspruch auf einen Gewinn! Teilnahme erst ab 18 Jahre! Die Gewinner(-innen) werden per Mail benachrichtigt.

Teilnahmebedingungen: siehe auch: Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele auf Fritten, Fussball & Bier

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Entdecken Sie die eindrucksvollsten Fußballstadien Deutschlands

30. Juni 2017, von

Wir Deutschen waren schon immer Fußballbegeistert und seit die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland ausgetragen wurde, stieg diese Begeisterung noch weiter und zeigt sich in der großen Stadionkultur. Fast alle Fußballstadien hierzulande sind auf dem neuesten Stand, um einerseits modernste Übertragungen und andererseits den Besuchern und Teilnehmern ein einzigartiges Erlebnis zu bieten.

Wenn es um gute Unterhaltung und eine tolle Atmosphäre geht, gibt es kaum etwas, was ein deutsches Fußballstadion übertreffen kann. Wir haben sechs der großartigsten Stadien zusammengefasst, die auf den Reiseplan eines jeden Fußballfans gehören.

Olympiastadion Berlin

Dieses Stadion in Berlin wurde ursprünglich 1972 für die Austragung der Olympischen Spiele gebaut und hat seitdem eine beachtiliche Anzahl an große Fußballevents und zig Auftritte von bekannten Künstlern beherbergt. Seit 1963, also seit über 50 (!) Jahren ist es das Heimstadion von Hertha BSC, was zur wichtigen Fußball-Tradition des Stadions beiträgt.

Im Jahr 1974 wurden 3 FIFA-World-Cup-Spiele im Berliner Olympiastadion ausgetragen, darunter das renommierte Finale. Es war auch der Austragungsort für insgesamt 6 Spiele beim Weltmeisterschaftsfinale 2006, wofür das Stadion groß renoviert wurde. Die gelunge Gestaltung und der herausragende Service lassen schnell klarwerden, warum dieses Stadion so beliebt ist.

Signal Iduna Park Dortmund

Dortmund, wenig glamourös und ganz Ruhrgebiet beherbergt eines der größten Fußballstadien in ganz Deutschland ist. Der Signal Iduna Park, oft auch nach wie vor als Westfalenstadion bezeichnet, wurde im Jahr 1974 eröffnet und bietet eine unglaubliche Kapazität für 81.360 Zuschauer, darunter ein Stehbereich für 15.000 gröhlende Fans.

In den anderen großen Stadien Europas wurden die alten Stehflächen mit Sitzen modernisiert. Im Signal Iduna Park kocht die Tradition des BVB weiter und verbessert dort die Atmosphäre deutlich. Die Südtribüne ist die größte Fußballterrasse Europas und kein Fußballfan sollte sich diese entgehen lassen. Günstige Eintrittspreise und gutes Bier machen die Vorfreude, dieses Stadion zu besuchen, noch größer.

Allianz Arena, München

Die Allianz Arena ist seit 2005 die Heimarena von Bayern München und besitzt ein innovatives, Luftpolster-allen möglichen Farben erleuchtet werden kann. Spielt der FC Bayern München in der Heimat leuchtet das komplette Stadion rot, spielt 1860 München erstrahlt es in blau und kickert das Nationalteam leuchtet der gesamte Palast in weiß.

Die drei Terrassen im Inneren der Arena bieten Platz für fast 70.000 Personen und die phänomenale Akustik des Innenraums beschert den Fans eine laute und aufregende Atmosphäre.

Veltins Arena, Gelsenkirchen

Die Veltins Arena in Gelsenkirchen besitzt ein mit modernster Technik einfahrbares Dach und ein ausziehbares Spielfeld. Die Atmosphäre im Stadion ist so beeindruckend wie das Bauwerk selbst und den Besuchern ist eine gute Zeit garantiert. Ein gigantischer Video-Würfel mit Displays auf jeder Seite hängt von der Mitte des Dachs, damit absolut jeder im Fußballtempel einen exzellenten Blick auf Tor-Wiederholungen und Spielhighlights bekommt. Einzigartig: Die Kapelle in der Veltins Arena – perfekt für Fan-Hochzeiten und Taufen!

Borussia Park, Mönchengladbach

Der Borussia Park öffnete im Jahr 2004 in Mönchengladbach. Hier sind die Fohlen zuhause und werden von Ihren Fans ekstatisch gefeiert. Die Loyalität der Borussen-Fans ist allgemein bekannt: gerne stehen sie und brüllen was das
Zeug hält. Dafür gibt es in der Kampfbahn 15.000 Stehplätze. Da es keine Laufstrecke besitzt, gehört es zu den wenigen „wahren“ Stadien Deutschlands, und es ist dadurch möglich, viel näher am Geschehen zu sein. Zusätzlich erwähnenswert ist der eigens eingerichtete Shuttle-Service zum Stadion. Nix mit Stau und Parkplatzsuche.

BayArena, Leverkusen

Die BayArena in Leverkusen, Nord-Rhein-Westfalen, wurde im Jahr 1958 unter dem Namen Ulrich-Haberland-Stadion errichtet. Die Renovierung begann 1986 und das Stadion wurde dann unter dem Namen BayArena im Jahr 1998 wiedereröffnet.

Ein Hotel, eröffnet in 1999, wurde an das BayArena-Stadion angebaut und macht den Besuch der hochmodernen Einrichtung zum Anschauen von großen Sportveranstaltungen einfach und bequem. Einige Räume bieten sogar einen Blick auf das Spielfeld! Exzellent für den introvertierten Fußballfan! Die BayArena ist das erste deutsche Stadion, das einen Sitzbereich speziell für jüngere Fans besitzt. Dieser Bereich wird „Family-Street“ genannt und ist ein familienfreundlicher Ort, um das Geschehen zu verfolgen.

Auswärtsspiele nicht nur was für Hartgesottene

In ganz Deutschland gibt es super Fußballstadien. Dies sind nur einige der Arenen, die darauf warten, erkundet zu werden. Warum also beim nächsten Städtetrip nicht mal ein Spiel besuchen? Das ist ein kurzweiliger Ausgleich zu Museumsbesuchen oder Shopping-Trips und der besondere Charme daran ist, dass man ganz nebenbei nette Bekanntschaften (so richtig in der realen Welt) macht!

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Der perfekte Fußballabend ?

30. Juni 2017, von

Fußball ist eine der beliebtesten Sportarten überhaupt. Der Ballsport wird auf der ganzen Welt mit Begeisterung gespielt und man kann sich sicher sein, dass die großen Spiele live im Fernsehen oder über das Internet übertragen werden. So muss man keinen spannenden Moment verpassen.

Wenn man schon nicht selbst im Stadion mit dabei sein kann, dann werden für die ganz großen Spiele, wie Welt- und Europameisterschaften, extra Public Viewing Events organisiert, denn in der Gruppe lässt sich Fußball natürlich besonders gut feiern. Das hat selbst der Bundesrat verstanden, der für die Dauer der Fußball-EM 2016 sogar die Lärmschutzregeln lockerte, damit die Leute feiern konnten.

Man kann natürlich auch im kleineren Kreise feiern. Ein Fußballabend mit Freunden ist immer eine gute Idee. Damit der Abend auch gelingt, sollte aber im Voraus bereits an einige Dinge gedachte werden. Hier ein kleiner Überblick:

Einladung

Ganz informell mündlich oder ausgedruckt und mit viel Prunk – egal, für welche Form der Einladung Sie sich auch entscheiden, stellen Sie sicher, dass Ihre geladenen Gäste Spaß am Spiel haben, es aber nicht so ernst nehmen, dass Streits entstehen könnten. Die schönste Zeit hat man mit entspannten Fußballfans, die das Spiel zwar lieben, es aber nicht drei Stunden lang jedem auf die Nase binden müssen.

Essen

Bei keiner Party dürfen die Knabbereien fehlen. Im Sommer kann man gut den Grill anschmeißen, um die Gäste mit leckeren Koteletts, Würstchen und Salaten zu versorgen. Auch aufgebackenes Brot mit verschiedenen Aufstrichen oder Schalen mit Nüssen und Chips kommen an jedem Fußballabend immer gut an. Oder wie wäre es mit frischer Pizza? Selbst gemacht oder vom Lieferservice – Pizza ist auf jeder Party immer ein Hit.

Trinken

Natürlich muss vorm Eintreffen der Gäste ausreichend Bier kaltgestellt werden. Rechnen Sie am besten mit 2 Litern pro Gast, auch wenn einige nicht trinken. So haben Sie in jedem Fall immer genug da. Für die Nichttrinker sollten Sie auch einige Flaschen Wasser und Cola bereitstellen.

Toiletten

Bei so viel Bier bleibt auch der regelmäßige Gang zur Toilette nicht aus. Vergewissern Sie sich, dass ausreichend Toilettenpapier bereitsteht.

Wetten

Noch spannender wird der Abend, wenn Sie auf den Ausgang des Spiels eine Wette abschließen. Wer den besten Tipp abgibt, gewinnt den Pot. Sie können Ihre Wetten aber auch online abschließen, um einen möglichen Gewinn noch weiter zu erhöhen.

Aufräumen

Sie erwarten viele Gäste, deshalb sollten Sie zumindest einmal kurz durch das Haus oder die Wohnung wischen. Putzen Sie die Gästetoilette, staubsaugen Sie das Wohnzimmer und legen Sie Flaschenöffner und Servietten bereit. Räumen Sie Dinge, die leicht zerbrechen könnten, aus dem Weg und organisieren Sie ausreichend viele Sitzplätze für Ihre Gäste.

Genießen Sie das nächste Fußballspiel mit alten und neuen Freunden. Ein Fußballabend ist schnell organisiert und so macht Zuschauen doch gleich doppelt so viel Spaß.

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Die Zukunft des E-Sports

30. Juni 2017, von

E-Sports hat sich mittlerweile zu einer milliardenschweren Industrie entwickelt. Kein Wunder, es gibt Millionen von Spieler und Turniere stoßen auf großes Interesse. Ein sehr beliebtes Spiel bei Turnieren ist die FIFA-Serie von EA Sports. Das letzte Spiel der Serie, FIFA 17, hat sich bisher am schnellsten verkauft. Das Spiel bietet einen interessanten Multiplayermodus, welcher auf den Namen Ultimate Team hört.

Dabei stellt der Spieler seine eigene Mannschaft auf. Es gibt auch im Spiel Möglichkeiten Geld auszugeben; entweder FIFA Coins oder echtes Geld. Durch diese Investitionen schalten Spieler weitere Fußballer mittels Booster-Packs frei, welche ihren Kader bedeutend verstärken können.

Aber nicht nur FIFA 17 ist ein beliebter Titel unter Gamern. Auch Counter Strike: Global Offensive, League of Legends, Starcraft 2, Dota 2 und Smite werden gerne und häufig gezockt. Mittlerweile gibt es sogar eine eSports Weltmeisterschaft, die ESWC (eSports World Championship). Damit verdienen sich insbesondere Programmierer ein ordentliches Zugeld. Damit aber nicht genug; ab 2022 wird E-Sports sogar Teil der Asienspiele. In Deutschland ist die Sportart bereits ebenfalls angekommen; der VfL Wolfsburg und Schalke 04 verfügen schon über Teams. Weitere internationale E-Sports-Teams finden sich bei Galatasaray Istanbul, Paris Saint-Germain und Manchester City.

Dies bedeutet, dass beispielsweise Schalke 04 ein eigenes Team hat, das unter der Flagge der Knappen League of Legends spielt. Welches Interesse verfolgt ein solch legendärer Fußballverein damit eigentlich? Zum Beispiel die jüngere Zielgruppe anzusprechen und an einer Entwicklung teilzunehmen, die derzeit bereits Millionen von Gamer und Spielbegeisterte interessiert, die die Partien live und auf Twitch verfolgen.

E-Sports selbst finanziert sich über verschiedene Wege. Auf der einen Seite durch Sponsoring und davon gibt es mittlerweile einiges, beispielsweise durch einen bekannten amerikanischen Softgetränkehersteller. Darüber hinaus werden für Turniere auch Eintrittskarten verkauft, bzw. sie werden via Twitch übertragen. Der Deutsche Olympische Sportbund stuft E-Sport bisher nicht als Sportart ein.

E-Sports selber kann mittlerweile auch auf einige Tradition zurückblicken. Neben der beständigen Entwicklung, dass Computer und Internetleitungen immer schneller wurden, fand bereits 2000 im südkoreanischen Seoul das erste World Cyber Games Turnier statt. Hierbei schnitt nach Südkorea Deutschland am besten ab. Die Serie wurde 2013 eingestellt. Es gab jedoch damals schon eine Unmenge an Spielen, in denen sich die Gamer miteinander verglichen, wie beispielsweise Age of Empires, Command & Conquer, Crossfire, World of Warcraft, Guitar Hero und Tekken.

Faktisch ist E-Sports ein nicht mehr wegdenkbarer Teil der globalen Gamingkultur. Ob es jemals in Deutschland als offizielle Sportart anerkannt wird?

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Mario Gomez ist ein Hurensohn

31. Mai 2017, von

Mario Gomez ist ein Hurensohn und das ist wohl auch gut so. Zumindest sieht er es ganz locker, dass die gegnerischen Fans in den Relegationsspielen ihn so getauft haben, ja für ihn ist es anscheinend sogar eine Auszeichnung und daher feiert er getreu seinem neuen Motto auf der spontanen Nicht-Abstiegsfeier des VfL Wolfsburg mit dem neuen Gassenhauer „Mario Gomez ist ein Hurensohn“. Herrlich, Mario, Herrlich…genau dafür lieben wir dich.

Quelle: Youtube (User: DailyFootball Update)

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Die Soccerdays in Essen

31. Mai 2017, von

Heute ist mir eine interessante Veranstaltung in mein Email Postfach geflattert. In Essen finden die Soccerdays statt. Dort treffen sich Spieler, Hobbykicker, E-Gamer, Schiedsrichter, Trainer, Vereinsverantwortliche, Verbandsmitarbeiter und Fans, um sich dem zu widmen, was einem am liebsten ist: Fussball

In allen Bereichen geht es hier um Fussball. Mit dabei sind alle Bereiche von der Aus- und Forbildung im Fussball bis hin zu Podiumsdiskussionen und E-Games. Turniere gibt es bei den Soccerdays auch und daher treten über die gesamte Messezeit Mannschaften aus der UNI-LIGA gegeneinander an. Wem das aber zu sportlich ist, der schaut sich lieber einen Film an, denn in Zusammenarbeit mit dem 11mm Filmfestival werden etliche geniale Fussballfilme auf der Leinwand zu sehen sein. Das aber reicht immer noch nicht und daher gibt es weitere Kultur in Form einer Kulturarena, wo Bücher, Fachliteratur und weiteres ausgestellt wird. Am Ende des Tages darf aber eines nicht fehlen und das ist ein gepfleger Kickertisch sowie ein Bier. Beides wird es geben, also keine Sorge, für unsere Grundbedürfnisse ist damit nämlich bestens gesorgt.

Weiter Informationen: www.soccerdays.de

Soccerdays-Flyer-1

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Was willst du denn vom Skisport?

26. Mai 2017, von

Thorsten Fink war auf dem Platz schon nicht immer der zarteste…verbal im Interview hat er aber noch einiges mehr zu bieten, vor allem, wenn ihm ein „Skifahrer“ versucht Abseits zu erklären. Gut, dass die Skisaison bald wieder beginnt, dann hat Thorsten Fink auch nicht mehr so oft mit Moderator Rainer Pariasek zu tun 😉

Quelle: Youtube (User: tom the sailor)

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Fussball News

14. Mai 2017, von

In Zeiten wie diesen ist es absolut erforderlich, schnell und einfach an die wichtigen Informationen aus dem Bereich Profifussball zu kommen. Aber mal schnell zum Kicker rüberschauen ist meistens eh nicht viel wert, da die Meldungen dort nicht immer den Status einer aktuellen Meldung entsprechen. Außerdem will ich ja von unterwegs meine Infos bekommen und das ist egal bei welcher Seite immer eine große Rumsucherei. Da trifft es sich gut, dass ich Fußball News entdeckt habe. Dort ist nämlich alles ganz einfach, denn die Webseite ist schlichtweg mal eben auf eine mobile Ansicht optimiert worden. Das heißt, die Seite ist auf den ersten Blick sehr spartanisch und zeigt kein großes Design oder irgend sowas, dafür aber verlässlich alle wichtigen Infos an. Das ist auch gut so, denn die Seite beschränkt sich auf das wesentliche und präsentiert uns einfach nur viele Neuigkeiten aus der Welt der Profifussballer. Und das puristische Design hat natürlich einen Sinn und Zweck und der lautet ganz klar, Ladezeit einsparen und eine mobil optimierte Webseite zeigen. Damit kann jeder von überall auf der Welt seine Lieblinge verfolgen und muss nicht ewig warten, bis mal die paar Informationen auf der Seite geladen sind.

Schauen wir uns als nächstes aber mal die Fußball News Webseite genauer an. Wie funktioniert die Seite und was bietet sie? Diese beiden Fragen sind eigentlich schnell beantwortet. Die Seite sammelt aus verschiedenen Quellen die News einzelner Spieler zusammen und präsentiert dies übersichtlich auf einer eigenen Seite. Dabei wird auch darauf geachtet, dass die Beiträge in einem Zeitstrahl gebündelt werden.Was fällt sonst noch auf? Eigentlich nicht viel, die Seite erfüllt schon seit einigen Jahren erfolgreichen Dienst und ich denke, dass die Idee einer banalen Webseite einfach nur gut angenommen wird.

Fazit:

Zum Schluß bleibt mir nur noch eine Beurteilung. Insgesamt eine herrovargende Idee. Allerdings fehlen einfach einige Inhalte, die der ganzen Seite dann noch einen weitere Schliff geben.

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So wird man zum Flitzer…

19. März 2017, von

Die meisten Flitzer sind zu Flitzern geworden, weil sie entweder eine dumme Wette verloren haben, um Geld zocken oder weil sie einfach mal Ihren P**** im Fernsehen präsentieren wollen. Neu ist für uns aber die Theorie der Schärfe und wenn wir das mal genauer betrachten, kommt sie öfters zum Einsatz als wir alle denken. Denkt einfach mal an Euch selbst und fragt Euch, wie oft Ihr schon das Bedürfnis verspürt habt, Euch die Klamotten vom Leib zu reißen, weil es einfach nur schaaaaaaaaaaaaarf ist…

Quelle: Youtube (User: ASPFilmConsultancy)

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Wir gehen dann mal Fussballreisen…

5. März 2017, von

Was war das früher schön. Spontan ist man fast jede Woche auf große Reise durch Deutschland gegangen, hat Fussballstadien besucht und mit Fans von überall einen drauf gemacht. Der Stadionbesuch alleine war dabei gar nicht so wichtig…das drumherum war es aber schon. Die Zugfahrt zum Zielort, die vielen Eindrücke, viele Gespräche mit anderen Reisenden und Fans und natürlich der Kick, ein oder zwei Tage lang nur Fussballspiele zu besuchen. Das war halt noch schön, easy und locker in unserer Jugend und was früher mal gut und schön war, hat sich im Laufe der Zeit halt wieder aufgehört. Man wird einfach älter, man hat zuviel zu tun, die Kumpels können auch nicht mehr mal eben so spontan und so schläft das ganze irgendwann ein. Aber bei einem sind dann doch wieder alle da und zwar wenn es heißt, wir machen einen großen Ausflug zu einem verdammt großen Verein irgendwo in Europa, mit viel Bier und noch mehr Spaß. Wer das alles am Ende dann aber organisieren soll, ist wie immer die große Preisfrage, die sich nicht so einfach klären lässt. Aber genau dafür gibt es jetzt ja etwas und dieses Etwas nennt sich Fussballreisenonline.de

Die Webseite kümmert sich wie der Name schon sagt, um Fussballreisen. Von der Anreise bis hin zum Hotel und natürlich der Karten für das Stadion wird alles organisiert und gebucht. Man kann sich auf der Webseite alles selbst zusammenstellen, kann sich verschiedene Kategorien buchen und am gleich alles fix machen und braucht eigentlich nichts anderes, als eine Grundidee, wo man Fussballspiele anschauen möchte. So ein Service erleichtert natürlich Organisation der Reise um einiges und wird den ein oder anderen unentschlossenen in unserer alten Männergruppe sicher auch noch dazu bringen, dass er am Ende doch mitfährt.

Unsere alte Fussballclique z.B. will nach Liverpool sehen. Zum einen weil das ein geiler Traditionsverein ist und zum anderen weil dort der Klopp das Regiment führt. Das zusammen verspricht ne gute Show und wer weiß, wie lange der Klopp dort noch Trainer ist. Man hört ja auch immer mal wieder deftige Kritik an ihm und da die Engländer sowieso immer unberechenbar sind was Ihr Personal anbelangt, haben wir uns gesagt, das muss noch in diesem Jahr sein. Also sind wir gleich mal auf die Homepage von Fussballreisen gegangen und schon auf der Startseite finden wir den FC Liverpool in der Liste der Vereine. Einmal draufklicken und schon kommen die nächsten Spiele, zu denen wir fahren können. An dieser Stelle könnten wir auch den Wettbewerb auswählen oder wir könnten den Zeitraum einschränken. Das ist natürlich ganz wichtig, denn wir sind insgesamt 6 Leute und bis du die unter einen Hut gebracht hast, brauchst du ein paar Tage. Also schränken wir mal den Zeitraum ein, schauen dass jeder irgendwie in dieser Zeit kann un planen dann weiter. Wir werden uns ein Heimspiel im April oder im Mai heraussuchen. Wir wählen ein Spiel aus und können anschließend unser Paket individualisieren. Hotel, Tickets und Flug sind schnell ausgewählt. Beim Hotel haben wir schließlich die Qual der Wahl. Wir entscheiden uns jedoch für ein Hotel, was nur 2 km vom Stadion entfernt liegt und beschließen jetzt schon, dass wir uns vom Stadion nach Hause durch alle Pubs, die nur irgendwie so halb auf dem Weg liegen, trinken. Die englische Trinkkultur soll ja schließlich verdammt gut sein und deshalb wollen wir hier auch ein wenig davon profitieren. Nachdem das alles erledigt ist, heißt es nur noch, die Namen der Mitreisenden einzutragen, die Bezahloption auszuwählen und schon ist alles gebucht. Organisation vom feinsten…und hat auch nur 10 Minuten gedauert. Wenn ich daran denke, dass wir für unsere jährliche Knaller-Fussball-Reise immer erst tagelange recherchiert haben und uns am Ende teilweise gar nicht einigen konnten…

Ihr merkt aber ,wir werden langsam alt. Zugfahren? Das war mal…lange Anreisen sowieso! Jetzt wollen wir einfach nur das Spiel genießen, Zeit für das Drumherum haben (BIER !) und am Ende wollen wir auch nur wieder bequem nach Hause kommen. Das alles bietet die Firma Fussballreisenonline und deshalb ist das eine Homepage, die ich mir jetzt gerne gebookmarked habe.

So genug geschrieben…wir müssen uns noch final auf das Spiel einigen, aber sieht schon gut aus und es gibt eine gewisse Tendenz. Ãœbrigens, das Argument Fritten, Liverpool und Bier hat bei uns alle überzeugt, wird also ein Hammerausflug 😉

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Der 22.12. – ein mysteriöses Datum für Dieter Hecking

22. Dezember 2016, von

Hallo Verschwörungstheoretiker, Illuminaten und Freunde von kuriosen Fussballfakten,

ein Trainer wird entlassen, ein neuer wird geholt. Das ist Alltag in der Bundesliga und eigentlich nichts besonderes. Wenn aber ein Trainer seine letzten drei Vereine jeweils am 22.12. übernimmt, dann kann doch etwas nicht mit rechten Dingen zugehen und man hört das Internet regelrecht nach einer Verschwörung schreien. Gut, dass es Dieter Hecking gibt, denn er ist nun Teil dieser möglichen Verschwörung um diese ominöse Datum so kurz vor Weihnachten. Natürlich hat er seinen aktuellen Job bei Borussia Mönchengladbach am 22.12. angetreten so wie er auch schon seine letzten beiden Jobs beim 1. FC Nürnberg sowie beim VfL Wolfsburg ebenfalls am 22.12. begonnen hat. Kurios? Nein! Eher eine Verschwörung, denn 22 x 12 ergibt 264 und diese Zahlen stehen klar für Dieter Hecking bei Borussia Mönchengladbach. Dabei steht die 2 für das B von Borussia, wenn man auf das B noch mal die Zahl 6 dazuaddiert kommt man ein das H für Hecking und die Zahl 4 ist das D im Alphabet. Das ist doch jetzt ganz einleuchtend und ist kein Funfact mehr sondern knallharte, ehrliche Recherchearbeit. Was aber wollen die Strippenzieher im Hintergrund mit dieser Methodik erreichen? Sollen die Gladbacher besseren Fussball spielen oder ist Dieter Hecking ein Alien? Steckt die Verschwörungsabteilung der DFL dahinter oder ist sogar noch eine höhere außerirdische Macht namens FIFA involviert? Wir können diese Frage nicht beantworten, wir haben aber auch eben erst zu recherchieren begonnen und was wir finden werden, wissen wir auch noch nicht. Auf jeden Fall werden wir im World Wide Web genügend Anhaltspunkte finden, um eine absolut seriöse Theorie über Dieter Hecking, den 22.12. und über die FIFA aufzustellen. Glaubt Ihr nicht? Dann zieht Euch einfach noch mal diesen Fakt hier rein und dann glaubt es:

 

22.12.2009: 1. FC Nürnberg stellt Dieter Hecking als neuen Trainer vor.

22.12.2012: VfL Wolfsburg stellt Dieter Hecking als neuen Trainer vor.

22.12.2016: Borussia Mönchengladbach stellt Dieter Hecking als neuen Trainer vor.

Eine Sache passt jetzt aber mal so gar nicht ins Bild und das sind seine Tätigkeiten vor dem Jahr 2009. Seinen Job bei Hannover 96 hat er nämlich am 10. September 2006 begonnen. Jetzt ist unsere Illuminatorische Denkweise komplett zerstört,#DankeMerkel 😉

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Der Fallon D’Floor 2016 – die besten Schwalben 2016

29. November 2016, von

Der Fallon D’Floor 2016 ist vergeben und in diesem Jahr geht dieser fantastische Preis nach Deutschland. Ein Trainer aus den unteren Regionen der deutschen Fussballligen hat sich mit seiner grandiosen Einlage den Preis gesichert und dabei gleich noch gezeigt, dass man nicht unbedingt aktiv auf dem Fussballplatz stehen muss, um mit verschiedenen Fussballgrößen der Welt in einer Rehe zu stehen. Sein Einlage zeigt dabei von einer grandiosen Sicherheit, einer schauspielerischen Ausbildung sowie auch einer gehörigen Portion Mut, diese Einlage auch vor laufender Kamera zu zeigen. In diesem Sinne geht der Preis für den Fallon D’Floor 2016 an den unbekannten Coach aus Deutschland, Herzlichen Glücwunsch dazu!

https://www.youtube.com/watch?v=gdD9dV3F2Zk

Quelle: Youtube (User: Give Me Sport)

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Das Regelwerk im Sturm

22. November 2016, von

Der Torwart ist eine arme Sau. Steht das halbe Spiel nur rum und wenn er mal was zu tun bekommt, wird auch noch gegen in gepfiffen. Dabei kann er doch gar nichts dafür, denn der Fussballgott hat sich gegen ihn verschworen und ihn mit ein wenig Wind bestraft. Was aber ist passiert, fangen wir mal von vorne an. Der Torwart einer Mannschaft aus Dänemark schießt beim Abstoss den Ball weit nach vorne. Denkt er zumindest, in Wirklichkeit funktioniert das Ganze mal so gar nicht, denn ein Windstoß befördert den Ball mit einer eleganten Kurve wieder zurück zu seinem Tor. Bevor aber noch schlimmeres passiert und dadurch ein Gegentor entsteht, fängt er Ball vor dem gegnerischen Angreifer wieder und hat damit schon auch verloren. Denn das Regelwerk (§12) sagt aus, dass er nach seinem Abstoß den Ball nicht wieder direkt mit der Hand aufnehmen darf. Wenn jetzt der eigene Mitspieler oder der Gegner den Ball berührt hätte, wäre alles ok gewesen, aber so hat er einen indirekten Freistoß gegen sich verursacht, der noch dazu an der Stelle des Regelverstosses ausgeführt werden muss…

Schauen wir uns das Ganze mal in der Praxis an.

 

Resultat: Man sollt bei Sturm nie im Tor stehen, da kannst eigentlich nur verlieren.

Quelle: Youtube (User: jatojo)

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Der ultramoderne Spaßfussball der Zukunft II: Sauffussball

21. November 2016, von

Ist das die Zukunft für den Fussball? Zwei Teams trinken als wäre das schon die dritte Halbzeit, allerdings hat das Spiel noch nicht mal begonnen. Was aussieht wie ein Hobbyverein auf Abschlussfahrt auf Malle, ist allerdings nur ein Test für die Zukunft. Betrunken Fussball spielen, für viele eine saudumme Idee, aber für uns Zuschauer eine verdammt lustige Angelegenheit. Ach ja, ein Wort zu den Regeln. Ein Tor zählt nur, wenn der Torschütze mehr als ein Promille Alkohol im Blut hat. Da heißt es immer schön Tequilla pumpen…

Frei nach dem Motto von  Trainerlegende Max Merkelkann Alkohl auf dem Sportplatz auch zu Höchstleistungen anspornen…von daher ist diese neue Sportart die logische Konsequenz aus Max Merkels Trainingsphilosophie.

Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war’s mir wurscht. Da hab i g’sagt: Sauft’s weiter. (Max Merkel)

Quelle: Youtube (User: humornieu)

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