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Archiv für die Kategorie Geschichtsstunde

Geschichte war nie Euer Fall? Kein Problem, unseres auch nicht! Wir werden Euch hier ganz locker einige alte aber sehr geile Geschichten aus dem Bereich Fussball vorstellen…

Heute vor 25 Jahren…

Tuesday, August 9th, 2011

Heute vor 25 Jahren, eine kurze Erinnerung an eine ganz besonderes Szene, die seitdem immer wieder im Fernsehen zu sehen ist.  Frank Mill spielte damals für Borussia Dortmund und im Spiel gegen den FC Bayern München sorgte er für den Lacher überhaupt. Alleine vor dem Tor, vor dem wirklich leeren Tor, traf er nur den Pfosten…

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Ängstliche Funktionäre verboten Frauenfussball in Deutschland…

Tuesday, July 5th, 2011

Frauenfussball in Deutschland gibt es schon lange. Vereinsaufzeichnungen belegen, dass schon im Jahr 1900 Frauen dem Ball hinterherjagten, wenn auch nicht professionell oder mit großem sportlichen Hintergedanken. Es ging einfach um den Spass beim Kicken und den hatten die Damen damals wie heute schon. Bis in die 20er Jahre hinein störte sich niemand an den kickenden Frauen, bis schließlich ein paar Gynäkologen die Theorie aufstellten, dass Sportlerinnen “vermännlichen” und so ihre eigentliche Bestimmung, die Fortpflanzung am Ende nicht mehr ausführen konnten. Wie gesagt, das war in den 20er Jahren und das zog ein erstes Verbot des Frauenfussballs nach sich.

Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand. (Stellungnahme auf dem DFB-Bundestag am 30. Juli 1955)

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Córdoba, das war einmal!

Wednesday, January 12th, 2011

Mh, da war doch was im Jahr 1978. Bei der WM in Argentinien gab es die Schmach von Córdoba und wir dürfen uns sogar heute noch mit den alten Geschichten herumschlagen. Das aber hat jetzt ein Ende, denn Córdoba ist nicht mehr Córdoba! Wie kommt das? Ja, die Argentinier sind uns hier sehr entgegengekommen und reißen das halbe Stadion ab. Die Anzeigetafel, die damals das historisch langweilige Ergebnis des Spiels anzeigen musste, wurde jetzt schon mal gefällt und der Rest wird auch folgen, um dann aber neu und verändert wieder aufgebaut zu werden und dann “Mario Alberto Kempes” Stadion heißen. Dann allerdings ist das historische Ambiente weg und die Schmach von Córdoba damit Geschichte. Fragt man uns ab jetzt nach Cordoba, dann können wir ganz ruhig antworten? “Cordoba? Wir kennen kein Cordoba…” Zumindest wir und die restliche Welt können, nicht aber die Österreicher

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Heute vor 15 Jahren: Das Aktenzeichen RS C-415/93, bekannt als das “Bosman-Urteil”

Wednesday, December 15th, 2010

Heute vor 15 Jahren, am 15. Dezember 1995 sorgte der Europäischen Gerichtshofes (EuGH) mit dem sogenannten “Bosman-Urteil” für einen großen Aufschrei bei den Managern der europäischen Fussballvereine. Der ehemalige belgische Junioren-Nationalspieler Jean-Marc Bosman klagte gegen eine willkürliche und viel zu hoch angesetzte Ablösesumme seines Vereins RFC Lüttich, sorgte damit dafür, dass der europäische Fussball in seinen Grundmauern erschüttert wurde. Früher war es mit den Verträgen anders als heute. Da mussten auch noch Ablösesummen bezahlt werden, wenn der Vertrag eines Spielers schon lange beendet war. Einfach nur mal eben so zu einem neuen Verein wechseln, weil der Vertrag ausgelaufen war, ging damals nicht. Bei Jean-Marc Bosman war es genauso, die Vertragsverlängerung hatte nicht geklappt und so lehnte er den Knebelvertrag der Lütticher ab, bei dem er 40% weniger als vorher hätte verdienen sollen. In Zahlen gerechnet wären seine Bezüge 3500 Euro auf nur noch 900 Euro im Monat gesunken. Nachdem die Vertragsverhandlungen gescheitert waren, wollte Jean-Marc Bosman nach Frankreich zum USL Dünkirchen wechseln, nur jetzt setzten die Verantwortlichen des RFC Lüttich eine Ablösesumme von 800.000 Dollar fest, was ein kleiner französischer Zweitligist natürlich nicht zahlen konnte. Also platzte der Transfer und mit ihm auch die Hoffnung von Jean-Marc Bosman, schnell wieder für ein normales Gehalt Fussball spielen zu können.

Ganze fünf Jahre, unzählig viele Instanzen und drei Gerichtsbarkeiten später war es vollbracht. Jean-Marc Bosman war pleite und arbeitslos und die Vereine in Europa hatten ein gewaltiges Problem, denn das Urteil des europäischen Gerichtshofes bedeutete für die Klubs das Ende ihrer bisherigen Arbeitsweise. Spieler hatten jetzt das Recht auf “die freie Wahl des Arbeitsplatzes”, was zur Folge hatte, dass die Ablösesummen am Ende eines Vertrages nicht mehr bezahlt werden mussten. Spieler waren nach Ablauf ihres Vertrages ablösefrei und konnten machen was sie wollten. Die Vereine konnten die Spieler zu nichts mehr zwingen und verloren so haufenweise Geld. Gleichzeitig war das bequeme Hin- und Hergeschiebe von Spielern zwischen zwei Vereinen beendet. Der Spieler hatte jetzt großes Mitspracherecht an seinen Transfers. Der zweite Punkt, der sich aus diesem Urteil ergab, war dass nun jeder Spieler das Recht auf eine freie Berufswahl hatte. Jeder durfte selber wählen, wo er spielen möchte und wo nicht. Dadurch fielen die Ausländerbeschränkungen der europäischen Ligen und ab diesem Moment durfte jede Mannschaft so viele Ausländer wie sie wollten in das Team mitaufnehmen und auch spielen lassen. Für die Vereine war ds eine Katastrophe und wenn Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender heute sagt, dass das damals die “schlimmste Katastrophe war, die der Klubfußball je erlebt hat”, dann übertreibt er aus Sicht eines Funktionärs sicherlich nicht.

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Comeback des Supercups…

Saturday, August 7th, 2010

Mal ganz ehrlich. Wer von euch kennt noch den Supercub im deutschen Fussball? Gemeint ist die Veranstaltung, in der bis in die 90er Jahre der beste des deutschen Fussballs ausgespielt wurde. Der deutsche Meister der vorherigen Saison traf dabei auf den DFB-Pokalsieger der vorherigen Saison und in einem Spiel wurde dann entschieden, wer der bessere, schönere und größere ist. Vor 14 Jahren zog der DFB, damals noch zuständig für den Supercub, aber die Reißleine und beendete die Veranstaltung. Der Grund dafür war, dass sich angesichts von teilweise nur 8.000 halbwegs interessierten Zuschauern und einem nur mäßigen Sponsoreninteresse die Einnahmen sehr in Grenzen hielten. Und für ein Butterbrot wollten die Vereine natürlich hier nicht spielen und der DFB wollte ja dabei auch was verdienen.

Supercup (Deutsch: Superpokal) ist ein Wettbewerb im Sport, in dem die Gewinner zweier Wettbewerbe gegeneinander antreten. Im Gegensatz zum Vereinigungskampf ist jedoch die Zusammenführung der Gewinner-Titel nicht beabsichtigt. (aus Wikipedia)

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Verzerrungen der Anatomie…

Sunday, August 1st, 2010

Damals, als der Frauenfussball von vielen nur so als Randnotiz wahrgenommen wurde, diskutierten die Männer im Präsidium des DFB schon fleißig über die sporttreibenden Damen. Was dabei herauskam, zeigt dieses schöne Zitat aus dem Lager des DFB…

Aufrgrund der Verzerrungen durch die Anatomie kamen wir zu dem Entschluss das durch Werbung im Brustbereich der Trikots keine neuen Einnahmequellen für den Damenfussball liquiert werden können. Aufgrund dieser Erkenntnis wird die Trikotwerbung im Brustbereich bis auf weiteres untersagt. (Stellungnahme des DFB zur Trikotwerbung im Frauen-Fußball im Jahr 1986)

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Jens Lehmann hat Champions League Geschichte geschrieben

Tuesday, October 6th, 2009

Habt ihr gewusst, dass Jens Lehmann Champions League Geschichte geschrieben hat? Wenn nicht, dann wisst ihr es jetzt! Unser ehemaliger Nationaltorwart hat in seiner aktiven Zeit mit Arsenal London im Champions League Finale gegen den FC Barcolona im Tor gestanden. Ich glaube, das war im Jahr 2006 und er ging in diesem Spiel in die Geschichte ein, als erster Spieler, der in einem Champions League Finale mit einer roten Karte vom Feld musste. Respekt, damit bleibst du unvergessen…

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Der Torwart mit dem Fallrückzieher

Monday, August 10th, 2009

Wenn ein Torwart ein Tor erzielt, dann ist das zu 98% immer per Elfmeter, Freistoss oder via einem Abstoss erfolgt. Die restlichen 2% sind Tore, die entstehen, wenn der Torwart in der letzten Minute mit nach vorne geht und irgendwie das versucht, was seine Mitspieler vorher 89 Minuten lang nicht geschafft haben, nämlich den Ball ins Tor zu bugsieren. Manchmal klappt das wirklich wie wir von Jens Lehmann aus der Saison 1997/98 wissen, manchmal eher nicht, gell Herr Kahn

Nichts desto trotz hat ein anderer Torhüter aber mit seinem Tor in der letzten Minute so richtig für Furore gesorgt. Der ehemalige Bayern-Reservetorhüter Gerald Hillringhausen hat sich im September 1989 auch einmal für einen Torerfolg feiern lassen dürfen. Damals spielte er noch für den SV Türk Gücü München und erzielte in der letzten Minute der Bayernligapartie gegen Ingolstadt nach einem Eckball den Ausgleichstreffer. Das Tor wurde später in der Sportschau sogar zum Tor des Monats gewählt und das vollkommen zu Recht wie wir im folgenden Video sehen können. In sehenswerter Stürmermanier trifft Gerald Hillringhaus mit einem Fallrückzieher und den, glaubt es mir, sieht man selbst bei einem Stürmer nicht alle Tage…

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