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Ein Fussballprofi sperrt sich selbst

by Frittenmeister

So was gibts auch nicht alle Tage. Ein Fussballprofi sperrt sich selbst, weil es der zuständige Verband irgendwie nicht so mit den Statistiken hat. Wenn Ihr jetzt vermutet, dass es um eine Operettenliga in einem Fussballentwicklungsland geht, dann liegt ihr komplett falsch. Passiert ist das nämlich hier bei uns und peinlich ist das für einen der größten Verbände der Welt, für unsere gute DFL.

Ja ihr lest schon richtig. Pure Schadenfreude ist das meinersteits, was ich hier zeige, denn allzuoft passiert unserer unfehlbaren Deutschen Fussball Liga so etwas ja nicht. Irgendwo in den tiefen des Verbandes muss einer der Statistiker gepennt haben und deswegen musste Lars Stindl von Hannover 96 selber mitzählen um zu wissen, dass er ja eigentlich im nächsten Spiel überhaupt nicht mehr auflaufen darf. Seine gelbe Karte am letzten Wochenende im Spiel gegen Bayern München wäre eigentlich seine fünfte gewesen und damit wäre er im nächsten Spiel gegen Greuther Fürth gesperrt. Nur genau das wusste bei der DFL niemand, denn der Zähler der hochoffiziellen Statistik der DFL stand erst bei vier gelben Karten.

Anständig wie Lars Stindl ist, hat er seine eigene Rechnung gleich mal seinem Trainer Mirko Slomka erzählt und der hat nach einer kurzen Prüfung seiner Rechenerergebnisse dann der DFL mitgeteilt, dass Lars Stindl im nächsten Spiel gesperrt sei. Die hat ihren Fehler am Ende auch eingesehen und festgestellt, dass am 8. Spieltag eine gelbe Karte von Lars Stindl nicht gezählt wurde und niemanden in Deutschland der Fehler aufgefallen ist. Tja, die DFL hat anschließend das einzig Logische getan. Sie hat Lars Stindl für das nächste Spiel gegen Greuther Fürth gesperrt…

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