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Archiv für die Kategorie Kultclub

Es gibt viele Vereine auf der Welt, aber es gibt nur wenige, die sind etwas besonderes! Kultclub nennt man so etwas, und wenn Ihr jetzt nach einem Beispiel fragt, dann kann ich Euch mit gutem Gewissen FC St.Pauli antworten…

Burghausen und der Wettsumpf….

Mittwoch, März 17th, 2010

Es ist Montag abend als das ARD-Magazin „Fakt“ brisante Details über den Wettskandal von Burghausen zeigt. Ein Zeuge, der nicht erkannt werden will, sagt aus, dass mindestens zwei Spiele in der Saison 2006/2007 manipuliert worden sei und wenn man das am Ende schlussfolgert, dann ist der Verein wegen dieser zwei Spiele am Ende abgestiegen. Nutznießer der gekauften Spiele sind damals die SpVgg Greuther Fürth und Erzgebirge Aue geworden, nur so ganz genau weiß man das bis heute nicht. Viele Fakten hat „Fakt“ bisher nur verschleiert gezeigt, und selbst wenn man den Redakteuren des Magazins zu Recht oftmals eine gute Arbeit bescheinigt, so bleiben hier einige Fragen offen. Die dringenste ist, wieso man den Fall nicht richtig aufklären kann und will und nun nach der Sendung vom November 2009, in der das Spiel gegen Eintracht Braunschweig angeprangert wurde, schon wieder nur Häppchen und Anschuldigungen auf den TV-Markt schmeißt. Aufklärung? Fehlanzeige, dafür aber stellen wir uns weitere Fragen. Und nicht nur wir, auch die Verantwortlichen, die großteils zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Manipulationen noch nicht im Amt, geschweige denn im Verein waren, sind ratlos…

Bisher wurden nur Aussagen und Vermutungen geäußert, die nach meinem derzeitigen Wissensstand in keinem Falle beweis- oder aussagekräftig sind. (Florian Hahn, Geschäftsführer des SV Wacker Burghausen, in einer Pressemitteilung vom 15.03.2010)

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Offener Brief an die Fußballfans in Deutschland

Mittwoch, März 10th, 2010

Muss man dazu noch etwas sagen? Ich glaube nicht, lest den Brief, der nach den Vorkomnissen beim Spiel VfL Bochum gegen den 1.FC Nürnberg von den Fanbeauftragten der deutschen Profivereine geschrieben wurde.

Offener Brief an die Fußballfans
Bochum, 8. März 2010

Pyrotechnik, zunehmende Gewalt: Die Entwicklung in den Fankurven ist besorgniserregend. Das haben die Fanbeauftragten der Lizenzvereine zum Anlass genommen, sich am Montag, 8. März 2010 zusammenzusetzen. Ergebnis dieses Treffens im Stadioncenter des VfL Bochum 1848 ist ein offener Brief an alle Fußballfans.

Liebe Fußballfans,

Woche für Woche begleiten  Tausende von euch ihre Mannschaften zu Heim- und Auswärtsspielen. Ihr unterstützt euer Team lautstark, kreativ und farbenfroh. Wir als Fanbeauftragte wünschen uns diese Form der Fankultur und unterstützen diese nach besten Kräften. Leider werden unsere und auch eure Bemühungen durch verschiedene Zwischenfälle in den vergangenen Monaten mehr und mehr ad absurdum geführt. Pyrotechnik, zunehmende Gewalt, gegenseitiges Berauben und das anschließende Präsentieren der geraubten Fanartikel sind Fehlentwicklungen, die wir nicht wünschen und die uns zunehmend Sorge bereiten. Vor allem Teile der Ultra-Szenen schaden dadurch sich selbst und am Ende allen Fans.

Das Beispiel der Fans des 1. FC Nürnberg beim Auswärtsspiel in Bochum hat vielen die Augen geöffnet: Pyrotechnik ist kein harmloses Stilmittel, um der Kurve Farbe zu geben. Pyrotechnik ist hochgefährlich und fordert seit Jahren Verletzte im Fußball. Der Druck der Politik steigt mit jeder dieser sinnlosen Aktionen:

  • Restriktive Vergabepolitik von Auswärtskarten (z.B. Personalisierung, Fancard)
  • Reduzierung des Gästekontingents auf 5 Prozent
  • Kompletter Ausschluss der Gästefans – Geisterspiele (auch Ausschluss der Heimfans)
  • Verbot jeglicher Fanutensilien
  • Schärfste Einlasskontrollen (Spürhunde, Scanner etc.)
  • reglementierte Anreise aller Gästefans (Karten nur inkl. organisierter Anfahrt, Reiseverbote)
  • vollständiger Wegfall der Stehplätze und dadurch drastisch steigende Kartenpreise
  • Verschärfung der Stadionverbotsrichtlinien – mehr Meldeauflagen und Stadtverbote an Spieltagen

Das alles sind keine Phantasien, sondern tatsächliche Forderungen an die DFL und den DFB. Weder ihr noch wir wollen die viel zitierten italienischen oder englischen Verhältnisse. Es liegt aber an euch, dass solche Forderungen nicht mehr gestellt oder gar in die Tat umgesetzt werden müssen.

Wir fordern deshalb Verantwortung und Respekt von euch, wie ihr sie auch von allen anderen erwartet. Ihr seid verantwortlich für euch, eure Fanszene und die Fankultur, die ihr am Leben erhalten wollt. Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie sich die Fankultur von Innen heraus selbst zerstört.

Die Fanbeauftragten der Lizenzvereine der Bundesliga

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Die Pokalsafari des FC Augsburg

Sonntag, Februar 28th, 2010

Eine Safari, die ist lustig, eine Safari die ist schön! Und wenn man dabei noch ein paar Raubtiere erlegen kann, dann gibt es für den ein oder anderen wirklich nichts schöneres auf der Welt. Wenn ich jetzt ein Fan des FC Augsburg wäre, dann wäre ich dieses Jahr auch besonders happy und dafür sorgt der DFB-Pokal! Ja richtig gelesen, ich spreche nicht von der 2. Bundesliga, wo sie im Moment ja uch gerade richtig rocken, ich spreche vom DFB-Pokal!

Safari (zaˈfaːri, vom Arabischen ‏سفر‎, DMG safar, „Reise“) ist der gängige Begriff der Swahili-Sprache für eine Reise jeglicher Art. Er fand seit der Kolonialzeit Eingang in die deutsche und englische Sprache der einstmaligen Kolonialherren und wurde dann vor allem zur Bezeichnung einer Jagdreise in Ostafrika verwandt, bei der gewöhnlich Großwild erlegt wurde. (aus dem Wikipeida)

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Ein Kultverein wird 100 Jahre alt

Donnerstag, Februar 11th, 2010

Der FC St. Pauli ist Kult! Nicht nur, weil er sich beständig gegen seinen großen Stadtrivalen, dem Hamburger SV zur Wehr setzt, sondern auch weil die Fans und der Verein ihre Überzeugung mit Stolz vertreten. Aber auch Sponsoren und Offizielle sind vom Verein überzeugt und unterstützen jetzt die Einhunderjahrfeier nur zu Gerne.

Astra und den FC St. Pauli verbindet eine enge, langjährige Partnerschaft. Wir freuen uns besonders, den Verein bei seinen Aktivitäten im Jubiläumsjahr zu unterstützen. (Wolfgang Burgard, CEO der Carlsberg Deutschland Gruppe)

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Der alte Ruud van Nistelrooy soll zum HSV wechseln…

Freitag, Januar 22nd, 2010

Rutgerus Johannes Martinus van Nistelrooij, in unseren Breitengraden unter dem kurzen Namen Ruud van Nistelrooy bekannt, hat angeblich beim Hamburger SV einen Vertrag für die Rückunde unterschrieben. Woher ich das weiß? Ich weiß so etwas gar nicht, aber ein bloggender Redakteur des Hamburger Abendblattes will so etwas aus erster Hand erfahren haben. In den Fussballforen wird schon heiß darüber diskutiert, ist es eine Ente oder ist es die Wahrheit? Noch weiß man nichts genaueres, zwar hat auch die Bildzeitung inzwischen einen Bericht auf ihre Online-Seite gestellt, aber hier steht eigentlich nichts genaueres im Artikel drinnen. Könnte kommen, der HSV jagt...und van Nistelrooy ist ein großartiger Spieler. Alles schön und gut, aber wenn man sonst von der Bild gewohnt ist, dass sie einen sofort mit Tatsachen versorgt, so wird man hier enttäuscht. Es mag vielleicht an der späten Uhrzeit liegen, und vielleicht auch an den wenigen fussballaffinen Nachrichten, die gerade im Netz unterwegs sind, aber solange der HSV selber nicht den Transfer bekannt gibt, glaube ich noch nicht daran. Da muss schon mehr kommen als ein paar voneinander abgekupferte Online-Nachrichten…

Aber alleine dieses Gerücht ist mir einen Artikel wert, denn ich habe mich als erstes gefragt: Ja spielt der Ruud denn immer noch? Und ich bin nach kurzem Recherchieren zum Schluss gekommen, ja gelegentlich spielt er noch. Aber nach seinen Verletzungen im letzten Jahr und den Stareinkäufen von Real Madrid in diesem Jahr kommt van Nistelrooy einfach nicht mehr richtig auf die Beine. In dieser Saison hat er erst ein Ligaspiel für Real bestritten. Er hat zwar dabei ein Tor erzielt, aber ins Team spielen konnte er sich damit nicht. Für viele ist der Holländer eine wahre Bereicherung der Bundesliga, aber ich weiß nicht so Recht. Ist er nicht nur ein alternder Star, der noch einmal ein paar Spiele machen will bevor er endgültig in den Ruhestand geht? Kann sich ein 33-jähriger, der in den letzten Monaten aufgrund von Verletzungen eher selten gespielt hat, die Bundesliga noch rocken? Der HSV hat da auch schon so seine Erfahrungen gemacht, im Jahr 2006 holte man den Argentinier Juan Pablo Sorín und erhoffte sich so ein wenig mehr spielerischen Glanz. Doch es klappte einfach nicht, in zwei Jahren machte der ehemalige Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft nur 24 Spiele und überzeugte dabei nur selten. Was kann man aber auch erwarten von einem 30-jährigen, der zu dieser Zeit mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatte. Nichts und hier sind wir in einer Parallele wieder bei „Van the Man“ angelangt, wird es ihm genauso ergehen? Oder kann er noch einmal zeigen, zu was er fähig ist? Es wird viel Druck auf ihm lasten, wenn dieser Transfer wirklich wahr werden sollte, die Fans in Hamburg vergöttern ihn jedenfalls schon bevor der Wechsel überhaupt stattgefunden hat. Was jetzt, wenn er nur 7 Tore in der Rückrunde erzielen wird? Sind dann allea enttäuscht, weil man sich mehr erwartet hat?

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Der FSV Frankfurt lädt ein zum Phantom-Tor-Schießen

Mittwoch, Januar 20th, 2010

Wenigstens können sie darüber lachen, die Verantwortlichen des FSV Frankfurt. Anders als der DFB-Schiedsrichter-Lehrwart Eugen Striegel dagegen weniger. Für ihn war eine der schlimmsten Schiedsrichterfehlentscheidungen in Deutschland überhaupt. Wie kann ein Schiedsrichter ein Tor geben, wenn der Ball nach einem Lattentreffer wieder mindestens einen Meter zurück ins Feld springt? Gute Frage, der „Torschütze“ Christian Tiffert vom MSV Duisburg konnte seinen Lattentreffer, der als Tor zählt, auch nicht wirklich erklären.

So einen gravierenden Fehler habe ich eigentlich noch nie gesehen. Der Ball war ja über einen Meter von der Linie weg. Ich hoffe, dass in den nächsten 20 Jahren nicht mehr so ein Fehler passiert. (Eugen Strigel, DFB-Schiedsrichterlehrwart)

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Die Hertha aus Berlin verkauft sich über Lidl

Dienstag, Januar 19th, 2010

Die Marketingabteilung denkt sich sicher, dass sie da einen Megacoup gelandet haben. Viele Fans denken an Ramsch und ich denke sofort an vergleichbare Aktionen der Bahn. Die Rede ist  von einer Aktion des Berliner Hauptstadtclubs. Der hat zwar ein großes Stadion, aber nicht gerade oft eine ausverkaufte Hütte. Aber genau das bräuchte man in der jetztigen Situation, als Tabellenletzter könnte sich die Mannschaft vor vielen Zuschauern und mit guter Stimmung in einen Rausch spielen und so einen großen Schritt Richtung Richtung Klassenerhalt machen. Ja, es geht um viel in Berlin, man braucht die 1. Bundesliga nicht nur weil man gerne ganz oben spielen will sondern auch wegen der deutlich größeren Einnahmen, die man hier erzielen kann. Finanziell ist man nun mal nicht gerade auf Rosen gebettet, um das ganze mal etwas blumig auszudrücken…

Um also das große Ziel Klassenerhalt noch zu schaffen, kooperiert man jetzt mit dem Discounter Lidl und verkauft dort sogenannte Ticketgutscheine. Für die beiden Heimspiele gegen die direkten Abstiegskonkurrenten Borussia Mönchengladbach und dem VfL Bochum bietet Lidl 10.000 dieser Ticketgutscheine für nur je 9,99 Euro an. Die Gutscheine müssen jedoch noch vor dem Spieltag (am Spieltag selber ist das nicht mehr möglich!) in der Geschäftsstelle oder in einem der Hertha BSC Fanshops gegen ein richtiges Ticket umgetauscht werden, was sich Kritiker, Spötter und Neider als Angriffspunkt herausnehmen. Wieso muss man die Tickets noch vorher eintauschen? Das ist doch nur ein erhöhter Verwaltungsaufwand? Man will doch damit sicher nur Fans in die Fanshops locken und ihnen dort noch irgendein Fanutensil zusätzlich aufdrücken. Ja, klar will man das, aber so funktioniert nun mal Marketing. Aber lasst euch eines gesagt sein, es muss ja niemand etwas kaufen, man kann immer noch jeder seine eigene Entscheidung treffen. (weiterlesen…)

Dadadadadadadado Austria…..

Sonntag, Januar 10th, 2010

Dadadadadadadado…Austria…Dadadadadadadado….Austria! Unglaublich, wie kann ein einzelner Mann mit einem für mich nicht verständlichen Schrei so viel Stimmung erzeugen! So etwas geht nur bei der Salzburger Austria, dem Vorgängerverein vom verhassten Nachfolger RedBull Salzburg. Nach der Neugründung spielt man nun irgendwo in den österreichischen Niederungen des Amateurfussballs, aber das macht den vielen Fans der Austria nichts aus. Sie machen Stimmung, sie feiern die beständigen Aufstiege ihrer neuen Helden und sie überzeugen auch uns. Diese Fans gehören zu  den besten in Europa, glaubt es oder glaubt es nicht, spätestens nach dem Video werden eure Zweifel sicher weniger werden. Der stimmgewaltige halbnackte Mann auf dem Video wird bei den Fans übrigens „Schützei“ genannt. Glaub ich zumindest…

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