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Trainerlegende Max Merkel ist tot

by Frittenmeister

Max Merkel, der Kultrainer und Sprücheklopfer ist tot. Er starb gestern abend im Alter von 87 Jahren in der Nähe von München.

Als Spieler spielte Merkel hauptsächlich in Wien bei mehreren Vereinen ehe er 1954 seine Trainerkarriere mit der holländischen Nationalmannschaft begann. Über Rapid Wien, ADO Den Haag und Borrussia Dortmund kam er schließlich zum TSV 1860 München, mit dem er 1964 Deutscher Pokalsieger und 1966 Deutscher Meister wurde. 1965 stand er mit den 60ern auch noch im Europapokalfinale, das er gegen West Ham United mit 2:0 verlor.

1968 wurde er mit dem 1.FC Nürnberg deutscher Meister und schaffte ein Jahr später das Kunststück, als Titelverteidiger abzusteigen. In den darauffolgenden Jahren trainierte Max Merkel noch die spanischen Klubs FC Sevilla und Atlético Madrid, ehe er nach Deutschland zurückkehrte und den FC Schalke 04, den FC Augsburg und den Karlsruher SC trainierte.

In den 80er Jahren versüsste uns Max Merkel als Bildzeitungskolummnist noch mal so richtig das Leben, seine markantigen Sprüche waren berüchtigt, kleines Beispiel gefällig:

Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war’s mir wurscht. Da hab i g’sagt: Sauft’s weiter. (Max Merkel über seine Trainingsmethoden)

Die wissen nicht einmal, daß im Ball Luft ist. Die glauben doch, der springt, weil ein Frosch drin ist. (Max Merkel über deutsche Funktionäre)

Er wird nie Kopfweh bekommen, weil er seinen Kopf nie zum Denken benutzen wird. Ehe er Nationalspieler wird, werde ich Sänger an der Metropolitan Opera. (Max Merkel über den späteren Nationalspieler Rüdiger Abramczik)

Wenn Ihr noch mehr Infos über Max Merkel, sein Leben und seine Sprüche sucht, dann findet Ihr die unter anderem bei den Clubfans oder bei der Süddeutschen Zeitung.

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