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Der Fußballer des Jahres 2009/10 heißt…

by Frittenmeister

Der Fußballer des Jahres 2009/10 heißt…tamtam Arjen Robben! Irgendwie nicht verwunderlich, denn was der holländische Dribbekönig in der letzten Saison für den FC Bayern München geleistet hat, ist schon fast unglaublich. Mit 16 Toren und etlichen Vorlagen schoss er die Bayern zur deutschen Meisterschaft, mit vielen schönen und fast unglaublichen Toren half er mit, dass die Bayern ins Champions League Finale einzogen und den DFB-Pokal gewinnen konnten. Für seine Debütsaison in der Bundesliga und für den deutschen Rekordmeister war das sicherlich nicht übel und das sahen auch die wahlberechtigen Journalisten so.

Platz Spieler Verein Stimmen
1. Arjen Robben Bayern München 445
2. Bastian Schweinsteiger Bayern München 180
3. Thomas Müller Bayern München 118
4. Philipp Lahm Bayern München 35
5. Edin Dzeko VfL Wolfsburg 14
6. Stefan Kießling Bayer Leverkusen 13
7. Mesut Özil Werder Bremen 12
8. Cacau VfB Stuttgart 10
Kevin Kuranyi FC Schalke 04 10
10. Manuel Neuer FC Schalke 04 9

Mit Robben, Schweinsteiger, Lahm und unserem WM-Helden Thomas Müller werden die ersten vier Plätze durch Spieler vom FC Bayern München belegt. Bei dieser Hammersaison, die sie im letzten Jahr gespielt haben, ist das aber auch kein Wunder. Fast jeder Spieler hätte es verdient gehabt, ein paar Stimmen bei der Wahl zu bekommen.

Das ist eine große Ehre. Eine Belohnung für eine super Saison. Nur ein Spiel hat gefehlt, und wir hätten alles gewonnen. Ich bin froh, dass ich zum FC Bayern gekommen bin. Dieser Titel ist ja auch einer für die Mannschaft. (Arjen Robben, Stürmer des FC Bayern München und frischgebackener Fußballer des Jahres)

Insgesamt durften 926 Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) bei der vom Sportmagazin „Kicker“ organisierten Wahl mitmachen und sie haben nun schon zum dritten Mal in Folge einen ausländischen Profi auf den ersten Platz gewählt. Ob es daran liegt, dass die einheimischen Profis nicht gut genug sind, glaube ich aber nicht. Wohl eher werden Ausländer dafür geholt, dass sie uns mit ihrer spektakulären Spielweise noch das i-Tüpfelchen in der Bundesliga servieren. Und spektakulär begeistert uns alle und überzeugt auch Journalisten. Robben war sogar so überzeugend, dass die Journalisten über ihren eigenen Schatten gesprungen sind und zum allerersten Mal überhaupt einen Niederländer in der Bundesliga auf den Thron gewählt. Rivalität hin oder her…oder gibt es sie vielleicht gar nicht mehr?

Deutschland und Holland, die Rivalität ist da. Aber für mich ist sie weniger geworden. Ich habe viele Sympathien für die Deutschen. Ich fühle mich hier sehr wohl. (Arjen Robben nach der Wahl)

So ganz nebenbei dominieren die Holländer uns inzwischen sowieso komplett und ganz, denn Trainer des Jahre ist wer geworden? Natürlich ein Holländer und da steht nach der letzten Saison sowieso nur ein Mann zur Auswahl, der den Platz dort oben belegen könnte: Louis van Gaal, das Feierbiest, der verrückte Holländer, das Taktikgenie! Ohne ihn hätten die Bayern in der letzten Saison nicht viel erreicht, ein Bastian Schweinsteiger würde immer noch auf der rechten Seite versauern und ein Müller vermutlich immer noch in der 3. Liga Spielpraxis sammeln. Ja, der van Gaal hat sich einiges zugetraut und er hat frischen Wind in die Bundesliga gebracht. Seine Wahl ist genauso verdient wie die von Robben und damit meine Damen und Herren beschließen wir die Wahl, den Artikel und den Tag auch. Gute Nacht Holland, Gute Nacht Rivalität…

Quelle, weitere Infos: www.kicker.de

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