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Archiv für die Kategorie Fussball ist u. Leben

Fussball ist unser Leben! Eures sicher auch, sonst wärt Ihr ja gar nicht hier auf unserer Seite ;-)

Manche Fans kaufen gleich einen ganzen Berg…

Sonntag, März 14th, 2010

Bei manchen Fans geht die Liebe soweit, dass sie gleich einen ganzen Berg für ihren Verein versetzen würden. Da das meistens ja nicht klappt, kann man zumindest darüber nachdenken, dass man einen ganzen Hügel kauft und ihn  dann nach seinen Verein benennt. In Hamburg gibt es zwar keine Berge, aber trotzdem ist genau dort diese Geschichte wahr geworden. Fans des FC St. Pauli haben sich zusammengetan und den „Mount St. Pauli“ für die stattliche Summe von 7.250 Euro gekauft. So billig, werdet ihr euch jetzt wundern, ja so billig! Denn es handelt sich leider nicht um einen echten Berg, sondern nur um eine Nachbildung im Hamburger Miniaturwunderland. In der Nähe der inzwischen nicht ganz so unbekannten Ortschaft Knuffingen ist der Hügel mit insgesamt 100 extra angefertigten Figuren zu sehen und nicht nur das. Auch der Mannschaftsbus des FC St. Pauli hat seinen Platz bekommen genauso wie die Mannschaft selbst und viele, viele Fans, die neben braun-weiß gefleckten Kühen auf dem Weg hinauf zum Gipfel sind. Ob das ganze symbolisch für den zukünftigen Gipfelsturm der Paulianer gelten soll, weiß ich jetzt nicht, aber es könnte ja sein…

Sozial eingestellt wie die St. Pauli Fans sind, haben sie natürlich mit dem Betreiber des Hamburger Miniaturwunderlandes ausgehandelt, dass der gesamte Kaufpreis von 7.250 Euro an die “Aktion Deutschland hilft“ und damit an die Erdbebenopfer von Haiti gespendet werden. Meine Achtung, nicht nur Fussball ist wichtig, sondern auch eine gewisse soziale Einstellung. Da sollten sich andere mal ein Beispiel davon nehmen…

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Offener Brief an die Fußballfans in Deutschland

Mittwoch, März 10th, 2010

Muss man dazu noch etwas sagen? Ich glaube nicht, lest den Brief, der nach den Vorkomnissen beim Spiel VfL Bochum gegen den 1.FC Nürnberg von den Fanbeauftragten der deutschen Profivereine geschrieben wurde.

Offener Brief an die Fußballfans
Bochum, 8. März 2010

Pyrotechnik, zunehmende Gewalt: Die Entwicklung in den Fankurven ist besorgniserregend. Das haben die Fanbeauftragten der Lizenzvereine zum Anlass genommen, sich am Montag, 8. März 2010 zusammenzusetzen. Ergebnis dieses Treffens im Stadioncenter des VfL Bochum 1848 ist ein offener Brief an alle Fußballfans.

Liebe Fußballfans,

Woche für Woche begleiten  Tausende von euch ihre Mannschaften zu Heim- und Auswärtsspielen. Ihr unterstützt euer Team lautstark, kreativ und farbenfroh. Wir als Fanbeauftragte wünschen uns diese Form der Fankultur und unterstützen diese nach besten Kräften. Leider werden unsere und auch eure Bemühungen durch verschiedene Zwischenfälle in den vergangenen Monaten mehr und mehr ad absurdum geführt. Pyrotechnik, zunehmende Gewalt, gegenseitiges Berauben und das anschließende Präsentieren der geraubten Fanartikel sind Fehlentwicklungen, die wir nicht wünschen und die uns zunehmend Sorge bereiten. Vor allem Teile der Ultra-Szenen schaden dadurch sich selbst und am Ende allen Fans.

Das Beispiel der Fans des 1. FC Nürnberg beim Auswärtsspiel in Bochum hat vielen die Augen geöffnet: Pyrotechnik ist kein harmloses Stilmittel, um der Kurve Farbe zu geben. Pyrotechnik ist hochgefährlich und fordert seit Jahren Verletzte im Fußball. Der Druck der Politik steigt mit jeder dieser sinnlosen Aktionen:

  • Restriktive Vergabepolitik von Auswärtskarten (z.B. Personalisierung, Fancard)
  • Reduzierung des Gästekontingents auf 5 Prozent
  • Kompletter Ausschluss der Gästefans – Geisterspiele (auch Ausschluss der Heimfans)
  • Verbot jeglicher Fanutensilien
  • Schärfste Einlasskontrollen (Spürhunde, Scanner etc.)
  • reglementierte Anreise aller Gästefans (Karten nur inkl. organisierter Anfahrt, Reiseverbote)
  • vollständiger Wegfall der Stehplätze und dadurch drastisch steigende Kartenpreise
  • Verschärfung der Stadionverbotsrichtlinien – mehr Meldeauflagen und Stadtverbote an Spieltagen

Das alles sind keine Phantasien, sondern tatsächliche Forderungen an die DFL und den DFB. Weder ihr noch wir wollen die viel zitierten italienischen oder englischen Verhältnisse. Es liegt aber an euch, dass solche Forderungen nicht mehr gestellt oder gar in die Tat umgesetzt werden müssen.

Wir fordern deshalb Verantwortung und Respekt von euch, wie ihr sie auch von allen anderen erwartet. Ihr seid verantwortlich für euch, eure Fanszene und die Fankultur, die ihr am Leben erhalten wollt. Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie sich die Fankultur von Innen heraus selbst zerstört.

Die Fanbeauftragten der Lizenzvereine der Bundesliga

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Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat den Teuersten im ganzen Land?

Dienstag, März 9th, 2010

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat den Teuersten im ganzen Land? Lieber Rekordmeister, antwortete der Spiegel, natürlich habt ihr den Teuersten Kader im ganzen Land. Dieses umgestaltete Zitat aus dem Märchen „Schneewittchen“ sagt euch schon alles, der FC Bayern München hat wie ganz selbstverständlich den teuersten Kader in der Bundesliga. Daran, glaube ich, hätte auch niemand von uns gezweifelt. Alleine wenn man sich die Investitionen der letzten Jahre ansieht, dann weiß man wer in der Lage ist Geld auszugeben und wer nicht. Um gleich mal vorzubeugen, um Neid soll es hier nicht gehen, wer in den letzten Jahren gut gewirtschaftet hat und auch die nötigen Erfolge gehabt hat, der darf ruhig auch ein wenig protzen und weiterhin viel Geld in seinen Kader investieren. So wie der FC Bayern München, der die Rangliste der teuersten Kader in der Saison 2009/2010 mit deutlichem Vorsprung vor dem noch aktuellen Meister VfL Wolfsburg anführt. Andererseits sieht man gleich auf den ersten Blick, dass etliche Vereine zwar teuere Spieler in ihren Reihen haben, aber der sportliche Erfolg ihren Investitionen nicht gerade Recht gibt. Bestes Beispiel ist da wohl die Hertha aus Berlin. Man ist Tabellenletzter und hat trotzdem hat man einen Kader, mit dem man eigentlich mit dem Abstieg nichts zu tun haben dürfte. Das zeigt einfach mal wieder, dass der Fussball unberechnbar ist, eine falsche Komponente im Kader und schon passt nichts mehr.

Der ein oder andere Verein hat seinen guten Platz in Rangliste auch durch eine gewissen Kadergröße errungen. Felix Magath hat beim FC Schalke 04 seinen Kader auf inzwischen 37 Spielern aufgebläht. Im Gegensatz hierzu steht auch schon wieder der FC Bayern München, der hat nur 23 Spieler im Kader und damit so wenig wie kein anderer in dieser Saison. Natürlich ist es eine einfache mathematische Rechnung: Höherer Kaderwert, weniger Spieler = höherer Wert je Spieler. Einfache Formel, passt aber ganz gut und sagt uns, dass die Bayern mit Abstand die besten und teuersten Einzelspieler im Kader haben…

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Wenn das Wetter mal nicht mitspielt…

Samstag, März 6th, 2010

Es gibt jedes Jahr genau ein Auswärtsspiel, das ich auf keinen Fall verpassen darf! Obwohl das Wort Auswärtsspiel hier ja eigentlich überhaupt nicht richtig passt, ist es für uns alte Burghausen Fans und nun Exil-Münchner doch nur eine S-Bahn-Fahrt in den Münchner Süden ins nicht ganz so beliebte Vorortdorf Unterhaching. Ja unsere lieben Rivalen aus doch schon grauer vergangener Zweitligazeit, beide Vereine haben schon mal bessere Zeiten gesehen und wollen eigentlich jedes Jahr auch wieder zurück in eine bessere Zeit. Doch so richtig klappt das einfach nicht und so stand dieses Derby wieder einmal unter dem Aspekt „Spiel um einen Mittelfeldplatz“…

Egal, die Emotionen sind trotzdem immer mit dabei, auch wenn von der Seite der Unterhachinger doch immer relativ wenig kommt. Wo sind die Fans der Sportvereinigung denn alle hin? Hatten die überhaupt jemals welche? Kann ja nicht angehen, dass wir Burghausener bei einem Auswärtsspiel mehr Fans mitbringen als die Heimmannschaft überhaupt hat. Wie auch immer, diese Fragen werden im Vorfeld der Partie jedesmal heiß und innig diskutiert und trotzdem kommt man nie zu einem Ergebnis. Wir haben uns auch fleißig darüber unterhalten bei unser vermutlich längsten Auswärtsfahrt der Saison. Schon morgens um halb 10 weckt mich mein Kollege gekonnt per Handy auf und erkundigt sich, ob das Spiel denn überhaupt stattfinde? Ja wieso fragte ich ihn, die Unterhachinger wollen doch auf jedenfall spielen haben sie auf ihrer Homepage mehrfach vermeldet! Da werden die paar Schneeflocken, die heute Nacht in München und Umgebung heruntergekommen sind auch nicht weiter stören. Und zur Not muss in der 3. Liga doch sowieso jedes Stadion mit einer Rasenheizung ausgerüstet sein, was ja bedeutet, dass der Schnee auf dem Rasen auch schnell wieder geschmolzen ist. Also habe ich zur Sicherheit noch mal schnell die Homepage der Spvgg Unterhaching gecheckt und befriedigt dort folgenden Satz gelesen: „Das Spiel findet auf jeden Fall statt!“

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Die Clericus Cup im Vatikan geht in seine 4. Runde

Samstag, Februar 20th, 2010

Mal wieder ist ein göttliches Jahr vorbei und während die meisten europäischen Länder erst ihren Meister ermitteln müssen, wird es bei anderen Zeit, dass sie ihre Meisterschaftsrunde neu starten. Eine Meisterschaftsrunde, die eigentlich komplett unwichtig ist aber dennoch jedes Jahr mehr Aufmerksamkeit der Medien bekommt, ist die vom 20.Februar 2010 bis zum 22. Mai 2010 ausgetragene Meisterschaft des Kirchenstaates Vatikan, der sogennante „Clericus Cup“. Die im Jahr 2007 vom vatikanischen Staatssekretär Tarcisio Bertone gegründete Liga wird inzwischen im vierten Jahr hintereinander ausgetragen und gilt als Nachfolger der von 1972 bis zum Jahr 1994 unregelmäßig ausgetragenen Vatikan-Meisterschaft, bei der sich Mitarbeiter des Vatikans in Kleinfeldturnieren (4 Feldspieler + Torwart) gegenüberstanden.

Der „Clericus Cup“ dagegen wird mit 11 Spielern auf dem Platz „Oratorio San Pietro“ an der Via Aurelia ausgetragen und bietet so für uns rein optisch gesehen keinen Unterschied zu einem normalen Fussballspiel. Doch es gibt sie, diese Feinheiten, die das Spiel im Vatikan zu einem ganz besonderen Spiel machen. Man braucht nur einige Stichworte aufzählen, wie z.B. die Rote Karte für jegliche Kritik dem Schiedsrichter gegenüber oder die Roten Karte, wenn ein Spieler auf dem Platz flucht oder seinen Gegenspieler beleidigt. Ja, im Vatikan schaut man darauf, dass im verbalen Bereich alles sehr sittlich zu geht. Aber das war noch lange nicht alles. Eine Besonderheit, die weltweit für Aufsehen gesorgt hat, ist die blaue Karte, also eine 5-minütige Zeitstrafe. Nicht, dass sie diese erfunden hätten, aber keine Liga auf der Welt wendet diese Zeitstrafenregelung ähnlich wie im Eishockey an. Im großen und Ganzen will man eigentlich keine Strafen aussprechen müssen. Laut Tarcisio Bertone sollen die Spiele eigentlich fair und in aller Freundschaft ablaufen, doch wie es halt immer im Sport so ist, kochen irgendwann die Emotionen hoch. Im letzten Jahr gab es doch einige rote Karten am Ende wurde eine Mannschaft nach wüsten Schiedsrichterbeschimpfungen sogar vom Turnier ausgeschlossen. Solche „Skandale“ soll es in diesem Jahr natürlich nicht mehr geben, denn genau das ist ein gefundenes Fressen für die Zeitungen in aller Welt. Stellt euch doch nur mal die Schlagzeile vor, „Katholiken beschimpfen sich aufs übelste beim Fussball“. Wo ist denn da die Vorbildfunktion? Egal, ich bin der Meinung man kann Emotionen nicht steuern und daher werden wir auch in diesem Jahr wieder einiges an Action sehen. So das waren jetzt alles über die Strafen, die der Schiedsrichter bei Meisterschaftsspielen im Kirchenstaat aussprechen kann. Eine der wichtigsten Regelungen für Spieler und Organisatoren ist, dass am Sonntagen und an Ostern Spielfrei ist. Daran muss sich jede Mannschaft halten! (weiterlesen…)

Besucht die Premiere von „Treffpunkt verzweifelbar“

Freitag, Februar 5th, 2010

Wer für heute abend (05.02.2010) noch keine Pläne hat und in München wohnt, dem will ich einen Veranstaltungshinweis aufs Auge drücken. Das Fanprojekt München lädt ein zur Premiere des Theaterstücks „Treffpunkt verzweifelbar“ von Dieter Weiss und Thomas Emmes. Das ganze findet im AWO-Theater in der Stösserstr 14-16 in München statt (U-Bahn Dülferstr), Einlass ist um 19 Uhr, Karten gibt es noch an der Abendkasse. So und nun zum Inhalt, hier hat mir Thomas Emmes mal ein paar Worte dazu aufgeschrieben, die ich euch eins zu eins zum lesen geben möchte:

Dieter Weiss ist ein nicht mehr ganz so junger Nachwuchskünstler, der schon auf diversen Münchner Kleinkunstbühnen aufgetreten ist. Lange träumte er von seinem eigenen Programm. Dies hat er jetzt umgesetzt. Durch die langjärige Erfahrung als FC Bayern Fan entstand die Idee verschiedene Fancharaktere zu formen und in einem Stück zusammen zubauen. Das heißt: „Da Dida“ spielt in dem Stück „Treffpunkt Unhaltbar“ verschiedene Rollen von Fancharakteren wie z.B. den Erfolgsfan, den sogenannten Bauern oder Kuttenfan, den Hooligan oder Ultra.

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Das Sportgerät Ball

Dienstag, Februar 2nd, 2010

Der Ball! Mann kann ohne Zweifel sagen, dass ohne einem Ball unserem Lieblingssport etwas fehlen würde. Er ist die Grundlage des Fussballs, ja manche sagen sogar die Mutter aller Vereine! Ohne den Ball würde ich heute hier wohl nichts schreiben, ihr würdet nicht ins Stadion gehen und auch nicht am Wochenende einfach mal so mit ein paar Freunden im Park kicken gehen. Ich wäre wohl nie bei der Jagd nach dem Ball absolut dämlich gestürzt und hätte mir dabei wohl auch nie das Kreuzband gerissen. Aber egal, es wäre einfach nur langweilig ohne den Ball als Sportgerät, ohne ihn wären wir hier und heute nicht komplett. Mit diesem Einleitungstext will ich eigentlich nur eines sagen, der Ball selber hat hier und heute endlich mal ein paar Worte verdient, auch wenn sie nur nüchtern und sachlich sind, es wird manchen überraschen, dass dem Ball ganz klare Formen vorgegeben sind.

Also betrachten wir den Ball mal mit Hilfe des Fussballregelwerks des DFB. Dort ist ganz klar geregelt, dass der Ball – ich zitiere hier mal sinngemäß – … (weiterlesen…)

Lauft und spendet für die Erdbebenopfer von Haiti

Dienstag, Januar 26th, 2010

Es war der 12. Januar 2010, als ein Erdbeben der Stärke 7 die Karibikinsel Haiti erschütterte. Die Hauptstadt Port-au-Prince wurde dabei schwer beschädigt, viele Menschen starben, Millionen wurden obdachlos und kämpfen nun um ihr Überleben. Es fehlt an allem, vor allem an sauberem Wasser, an Nahrungsmitteln und an medizinischer Versorgung. Doch das ist noch nicht alles, Millionen von Menschen haben kein Dach mehr über den Kopf und die Regenzeit mit ihren Hurrikans wird wieder wie jedes Jahr kommen. Spätestens dann muss jeder Haitianer ein Dach über den Kopf haben. Hilfsaktionen sind inzwischen angelaufen, doch so etwas kostet natürlich auch viel Geld. Für mich ist das Grund genug, hier auch mal nicht nur über Fussball zu schreiben, sondern auf eine Aktion mit dem Namen Run 4 Haiti hinzuweisen.

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