Home Kultspieler Aus einem Hurensohn wird ein Elefant … und bleibt am Ende doch eine Mücke

Aus einem Hurensohn wird ein Elefant … und bleibt am Ende doch eine Mücke

by Frittenmeister

Ist Bastian Schweinsteiger doof? Wollte er vielleicht gezielt einen Konflikt heraufbeschwören? War er vielleicht nur betrunken und hat nicht nachgedacht? Egal wie man es sieht, seine BVB-Hurensöhne Attacke mag sicher nicht in Ordnung sein, aber das man aus diesem Fangesängen gleich einen Elefanten machen muss, ist auch ein wenig fraglich. Schließlich hat sich unser Weltmeister auf einer Welcome-back-Weltmeister Party in München nur wie ein normaler Fan verhalten. Er hat getrunken, er hat gefeiert und er hat ein paar der üblichen Schmähgesänge gegen einen großen Konkurrenten herausgeholt. Das haben schon andere gemacht und doch scahuen viele Fans bei Bastian Schweinsteiger ganz genau hin. Wieso das so ist, weiß keiner so genau. Vielleicht ist es für die Medien einfach ein größerer Aufreger wenn ein WM-Held wie Bastian Schweinsteiger in der Öffentlichkeit über die Stränge schlägt. Vielleicht ist der Aufreger noch größer, wenn man daran denkt, dass Schweinsteiger ja vielleicht der neue Kapitän der deutschen Nationalmannschaft wird. Mh, vielleicht hat das alles aber auch keinen tieferen Hintergrund, sondern es ist nur das weltberühmte Sommerloch, das die ein oder andere Zeitung füllen muss?

Vielleicht hätte sich die Mücke nicht zu einem Elefanten entwickelt, wenn man die folgenden Fakten gleich von vornherein recherchiert hätte. Das fängt zum einen schon damit an, dass sich Bayern- und BVB-Spieler schon in Brasilien mit diesem Schmähgesang öffentlich „verarscht“ haben und wie man gesehen hatm auch noch Spaß dabei hatten. Aber vielmehr sollte man wissen, dass das Video in einer Münchner Bar „Frauen 26“ im Glockenbachviertel entstanden ist und dass der Besitzer des Ladens nicht nur ein ehemaliger BVB-Ultra sondern auch ein guter Bekannter von Bastian Schweinsteiger ist. Tja, und was macht man in vertrauter Runde so? Na klar, man veräppelt sich ein wenig…

Trotzdem entschuldigt sich unser WM-Held jetzt, damit die Sache dann endlich auch wieder vom Tisch ist und wir uns wieder anderen Dingen widmen können.

Ich möchte mich dafür bei allen Fans, Verantwortlichen und Spielern von Borussia Dortmund entschuldigen. Ich will nichts schön reden. Das ist ein bekannter Fan-Song. Aber mit dem Schimpfwort wollte ich niemanden beleidigen. Ich verstehe mich mit allen Spielern von Dortmund sehr gut, besonders Kevin Großkreutz.“

Das letzte Wort hat dann aber nicht der Münchner, sondern Borussia Dortmund. Entschuldigung akzeptiert, schönen Urlaub gewünscht und gleich noch ein Angebot für Gesangsunterricht gemacht. Großartige Reaktion aus Dortmund ein Beweis dafür, dass nicht jeder Hurensohn zum Elefanten werden muss sondern auch gleich klein wie eine Mücke bleiben kann.

Lieber Bastian Schweinsteiger,

dass man nach einer errungenen Fußball-Weltmeisterschaft (zu der wir abermals ganz herzlich gratulieren!) mal ein Weißbier trinkt, Emotionen rauslässt und die eine oder andere unbedachte gesangliche Äußerung tätigt – geschenkt und gar kein Problem! Wir haben Dich immer für einen fairen Sportsmann gehalten, hätten wegen Deines Songs nie ein Fass aufgemacht und akzeptieren dennoch – selbstverständlich – Deine Video-Entschuldigung.

Wir wünschen noch schöne Urlaubstage in Kroatien!

Borussia Dortmund

P.S.: Aus schräg kann man gerade machen. Wenn Du mal Gesangsunterricht brauchst, sag‘ einfach Bescheid. Wir helfen wirklich immer gern.

(Facebook-Antwort von Borussia Dortmund auf das Entschuldigungsvideo von Bastian Schweinsteiger)

Und damit geben wir wieder ab an das Sommerloch!

Quelle: Youtube (User: JustDontAskMe), Facebook (Bastian Schweinsteiger), Facebook (BVB)

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