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Via Facebook & Youtube in die Nationalmannschaft

by Frittenmeister

In der heutigen Zeit ist es ja schion zum Normalzustand geworden, dass man mit sozialen Netzwerken weltweit kommuniziert und sich mit Videoportalen der Öffentlichkeit anpreist. Meistens hört man davon, dass irgendetwas bei der Profilveröffentlichung nicht wie gewünscht funktioniert hat und man nun in der Öffentlichkeit geoutet oder sich den Ruf gewaltig versaut hat. Das sind die negativen Seiten des „social networkings“, aber wo es negative Seiten gibt, gibt es auch positive. Der folgende Fall ist ganz klar ein positiver Fall, denn ohne Facebook und ohne Youtube wäre er wohl nie zu internationalen Einsätzen gekommen.

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Rafhael Domingues ist der Internetfreak, der sich über das Internet in die österreichische Jugendnationalmannschaft gehievt hat und er hat das sehr clever angestellt. Über Facebook nahm der junge Austro-Brasilianer Kontakt zum österreichischen Fussballverband auf und schickte den dortigen Jugendtrainern einen Youtube-Link mit seinem Bewerbungsvideo. Die Trainer reagierten dann sehr schnell, denn in der heutigen Zeit darf man keine Talente mehr hinhalten, vor allem dann nicht, wenn sie mehrere Staatsbürgerschaften besitzen. Und so wurde die Sichtung nicht vor Ort vorgenommen, sondern nur über das Internet. Hermann Stadler, österreichs U18-Trainer und Teammanger Andreas Haller erkannten schnell das Potential des Stürmers von Toledo Colonia und organisierten kurzerhand ein Flugticket für das U18-Länderspiel Österreich gegen Tschechien. Und Rafhael Domingues zeigte gleich mal was er so alle kann, mit zwei Toren war er maßgeblich am 3:1 Sieg der Österreicher beteiligt.

Er ist zweifelsohne ein Talent. Er ist schnell, trickreich und beweglich, aber kein ‚Zangler‘ und geht in die Tiefe (Hermann Stadler, U18-Coach Österreichs)

Das größte Problem für die Österreicher aber ist jetzt, wie sie ihrem neuen Jugendstar die Landessprache beibringen. Er hat zwar einen österreichischen Pass, kenn sich perfekt im Internet aus, aber mit der deutschen Sprache hat er sich bisher ebenso wenig beschäftigt wie mit der englischen. Für die Trainer ist das nur das kleinere Problem, ein anderes haben sie nämlich erst erkannt, als er schon hier in Österreich war. Er wirkt auf sie trotz seines großen Talents von der Statur her sehr kindlich und genau daher will man ihn in der Zukunft erst einmal intensiver beobachten bevor man ihn öfters einlädt.

Wir haben ihm aber ein paar Wörter beigebracht, er ist außerdem sehr willig. (Teammanager Andreas Haller)

Na Gott sei Dank hat das noch geklappt mit der Verständigung, sonst wäre das noch ein Reinfall geworden und wir könnten hier wieder nur Hohn und Spott über die Österreicher schreiben. So aber muss ich sie loben für ihre technikaffinen Trainer und Manager und kann nur sagen, im Web 2.0 liegt die Zukunft. Ach ja, bloggen ist auch Web 2.0…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=1fc9Mr-Jd0o[/youtube]

Quelle: Youtube (User: rafhaelrafinha11), ORF.at, Facebook

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