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Die Zeit der Kohle ist vorbei…

by Frittenmeister

Es ist ja bekannt, die deutsche Kohle liegt im Sterben. Das Ruhrgebiet hat in den letzten Jahren schon einen großen Wandel durchgemacht, viele Zechen wurden geschlossen und viele Menschen standen auf der Strasse. Bei all dieser Veränderung gab es aber immer noch eine konstante. Den FC Schalke 04! Doch auch hier tut sich einiges, altbewärtes wie z.B. Rudi Assauer wurde in den letzten Jahren entfernt und durch neues ersetzt. Die Fans waren genauso wie die Verein immer stolz, dass man auf Kohle geboren ist. Jedes Jahr fuhr die Mannschaft mindestens einmal in ein Kohlebergwerk und besuchte dort die Kumpel bei der Arbeit. Das ganze sollte der Mannschaft Jahr für Jahr aufs neue klarmachen, wo der Verein herkommt und für wen die Spieler alles geben sollen. Doch auch diese Tradition ist jetzt zu Ende!

Die Kumpel und viele Fans fühlen sich jetzt verraten, die Mannschaft fährt zum Motivationstanken nicht mehr in die Tiefen des Ruhrgebiets, nein jetzt fährt sie in die Weiten der Sibirischen Teiga. Dort besitzt der neue Hauptsponsor Gazprom etliche Gasfelder. Der Vorstand des Vereins, der Trainerstab um Mirko Slomka und der derzeit gesperrte Lincoln besuchten dort die Arbeiter in der von Gelsenkirchen 5.000 km entfernten westsibirischen Stadt Jamburg (wörtlich übersetzt: Stadt am Ende der Welt).

Das glauben mir meine Freunde nicht, dass ich einmal an so einem Ort bin. Bei mir in Brasilien sind es 35 Grad, und hier ist alles nur weiß und kalt… (Lincoln nach dem Ausflug na Jamburg/Sibirien)

Ob sich Lincoln bei seinem Straf-Ausflug neue Motivation holen konnte, ist noch nicht bekannt! Auf jeden Fall ist die Ära der Kohle bei Schalke 04 jetzt zu Ende. Nun wird man dort wohl nur noch für das Gas spielen, aber nicht mehr für die Kohle. Wie die Aktion bei den Fans angekommen ist, ist noch nicht bekannt. Solange die Mannschaft jedoch gewinnt, wird es sicher auch ruhig bleiben, aber schon am nächsten Samstag spielt man gegen die Bayern aus München und sollte da nicht gewonnen werden, dann wird es sicher einige kritische Stimmen zu dem Sibirien-Trip aus den Fanlagern geben. Und wieder ist eine schöne Tradition gestorben…oder gibt es noch Hoffnung, Schalke 04?

Quelle: www.fussball-nachrichten.de

4 comments

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4 comments

kurtspaeter 26. März 2007 - 12:53

Woher stammt die Information, das die Mannschaft vor der nächsten Saison nicht zu den Kumpels fährt?
Warum sollte diese Tradition gestorben sein?
Und was soll mich als Fan an dieser Reise stören?
Ob der Trainer zum Spielerbeobachten nach Nepal oder zum Pipeline gucken in Sibirien fährt ist mir ehrlich gesagt völlig wurscht.
Ich finde den Sponsor auch nicht toll, aber soll ich deswegen mit meinem Verein brechen?

Im Übrigen blieb Oliver Reck in Gelsenkirchen um mit dem Restkader zu trainieren.

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Frittenmeister 26. März 2007 - 16:09

hehehe…das ist von diversen Seiten zusammengefasst, aber es stimmt schon, dass jedes Seite da etwas in die Richtung „Tradition ist vorbei“ spekuliert. Da bin ich nicht viel anders und auf dem Zug mit aufgesprungen…

Und es hat ja gereicht, um den Puls vom kurtspaeter etwas nach oben zu bringen 😉

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kurtspaeter 26. März 2007 - 18:22

Mein Puls ist wie immer unter 60 Schlägen, keine Sorge.
Da bringen mich diese Spekulationen noch lange nicht drüber, dafür brauch es schon stichartiges.

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Frittenmeister 26. März 2007 - 18:57

das werde ich irgendwann schon noch schaffen…

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