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Jetzt kommt die Bestell-App

Samstag, März 2nd, 2013

Darauf haben wir Fussball Fans doch schon lange gewartet. Die Bestell-App kommt und damit muss niemand mehr von seinem Sitzplatz im Stadion aufstehen und sich für ein Bier am Kiosk anstellen. Absolut sinnlos, aber passt natürlich perfekt in die heutige Zeit. Wir stellen Euch trotzdem mal diesen neuen Service vor. Im Olympiastadion in Berlin gibt es seit dem Start der Rückrunde die kostenlose OrdiFy-App. Über diese App kann man direkt bei der Stadiongastronomie sein Bier und seine Bratwurst bestellen. Das lästige Anstellen zur Halbzeitpause entfällt somit und dadurch – so wirbt der Erfinder – gehen einem keine wertvollen Spielminuten verloren. Hier muss ich aber sagen, dass ich in jedem modernen und gut organisiertem Stadion noch nie ein Problem mit zu langen Anstehzeiten bei einem Kiosk hatte. Der Nutzen ist in meinen Augen nicht so groß und vielleicht für den ein oder anderen faulen Fan genau das richtige. So lange es allerdings kein richtiges Bier in den deutschen Stadien gibt, sondern nur dieses Leichtbier bzw. alkoholfreies Bier, wird mich die Flüssigkeitsaufnahme während des Spiels auch nicht so groß interessieren. Schließlich gibt es ja sonst ein Problem, was die App bisher nicht lösen kann, denn was ich oben reinschütte, will unten auch irgendwann wieder raus. Und dadurch verliere ich dann wirklich viele Minuten des Spiels…

Für mich als Technikinteressierten ist jetzt schon eher interessant, wie die App funktioniert. Das ist ganz einfach gelöst. Jeder Sitzplatz hat einen Aufkleber mit einem QR-Code bekommen und sobald man diesen mit der OrdiFy-App einscannt, weiß die Bedienung genau, wo die Bestellung hin muss. Bezahlt wird anschließend bei der Lieferung der Ware.

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So etwas gab es ja noch nie…

Mittwoch, Mai 16th, 2012

Nach dem “Skandal in Düsseldorf” (Welt Online) schreibt ja die Presse, dass es so etwas noch nie gegeben hätte. Natürlich darf in einem “irregulären Spiel” (Frankfurter Rundschau) auch nie eine Mannschaft einfach so aufsteigen und darum fordert die Zeitung Welt Online:”So darf niemand aufsteigen”. Eine neue Dimension der Randale soll es sein, die für eine  “Todesangst der Spieler” (Hertha Manager Preetz) gesorgt hat und die Berlins Rechtsanwalt Schickhardt dazu veranlasst hat, mehrfach von einem möglichen “Blutbad” zu sprechen.

Hertha erwägt Protest gegen Relegation. Ein “irreguläres Spiel”. Spieler mit Todesangst in der Kabine, drohendes Blutbad. (Frankfurter Rundschau)

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Die historische Relegationsstatistik

Samstag, Mai 12th, 2012

Das erste Relegationsspiel zwischen Hertha BSC Berlin und Fortuna Düsseldorf ist schon vorüber und nachdem der Zweitligist aus Düsseldorf das Spiel für sich entscheiden konnte, fragen wir uns natürlich, ob das schon immer so war. Haben Vereine aus der 2. Bundesliga Vorteile gegenüber den Vereinen aus der 1. Bundesliga? Ist ein Abstiegskampf, der über eine ganze Saison viele Kräfte gekostet hat, anstrengender als eine euphorische Aufstiegssaison? Gute Frage, Antwort gibt es keine darauf. Aber wir können mal das Orakel der Vergangenheit befragen und mal sehen, wie es früher immer ausgegangen ist.

Jahr 1.BL vs. 2.BL Hin Rück
Entsch. Sieger
1982  Bayer 04 Leverkusen – Kickers Offenbach  1:0  2:1  1.BL
1983  FC Schalke 04 – Bayer Uerdingen  1:3  1:1  2.BL
1984  Eintracht Frankfurt – MSV Duisburg  5:0  1:1  1.BL
1985  Arminia Bielefeld – 1. FC Saarbrücken  0:2  1:1  2.BL
1986  Borussia Dortmund – Fortuna Köln  0:2  3:1  8:0  1.BL
1987  FC Homburg – FC St. Pauli  3:1  1:2  1.BL
1988  Waldhof Mannheim – Darmstadt  2:3  2:1  5:4 i.E.  1.BL
1989  Eintracht Frankfurt – 1. FC Saarbrücken  1:0  1:2  1.BL
1990  VfL Bochum – 1. FC Saarbrücken  2:0  1:2  1.BL
1991  FC St. Pauli – Stuttgarter Kickers  1:1  1:1  1:3  2.BL
2009  Energie Cottbus – 1. FC Nürnberg  0:3  0:2  2.BL
2010  1. FC Nürnberg – FC Augsburg  1:0  2:0  1.BL
2011  Borussia M´gladbach – VfL Bochum  1:0  1:1  1.BL
2012  Hertha BSC Berlin – Fortuna D´dorf  1:2

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Hertha BSC Berlin hat eine gewaltige Schuldenentwicklung hinter sich…

Samstag, März 5th, 2011

Der Hauptstadtverein Hertha BSC Berlin ist ein großes Rätsel. Viel Geld wurde in den Verein investiert, viel Geld wurde für Spieler, Gehälter und des öfteren auch für neue Trainer ausgegeben, aber herumgekommen ist dabei nichts. Man spielt inzwischen in der 2. Bundesliga, steht dort im Moment zwar auf Platz 1, aber trotzdem fragen sich in halb Deutschland die Fans, wie das überhaupt so weit kommen konnte. Eigentlich dürfte der Verein sogar gar nicht mehr existieren, denn wer so verantwortungslos mit Geld umgeht und immer nur Banken zahlen lässt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn irgendwann einmal der Geldhahn versiegt. Glücklicherweise ist es bisher soweit nicht gekommen und dank guter Beziehungen, einer guten Jugendarbeit, einer guten Infrastruktur und einer guten sowie auch klugen Absicherung der Kredite wird auch in der Zukunft nichts passieren. So Gott will…

Vor einigen Jahren hat man nicht auf Gott vertraut, sondern auch Uli´s kleinen Managerbruder Dieter Hoeneß. Der sollte dem Hauptstadtklub ein positives Image verpassen und den Verein dauerhaft in Europas Spitze positionieren. Ja gut, Deutschlands Spitze überspringt man mal ganz galant, mit so kleinen Furzvereinen wie Bayern München, Borussia Dortmund oder Schalke 04 gibt man sich ja nicht ab. Schließlich ist man der Bundesligaverein der wiedervereinigten Hauptstadt. Und so wurde bei den Berlinern gehandelt frei nach dem Motto: So Hoeneß will…

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Ein kurzer Vergleich…

Dienstag, Juli 6th, 2010

Uruguay hat 3,3 Millionen Einwohner.

Berlin hat 3,4 Millionen Einwohner.

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Nach der Randale in Berlin…

Sonntag, März 14th, 2010

Nach der Randale in Berlin bleiben nur Fassungslosigkeit, ein großer Imageschaden und die Frage, wie hart der DFB und die DFL die Hertha verurteilen werden. Ich habe mir dazu auch eine Meinung gebildet, wenn ein Zweitligist für zwei Spiele nur noch Oberrangtickets verkaufen darf und nur noch eine beschränkte Zahl an Fans ins Stadion lassen darf und der Anlass im Vergleich zu diesen Ausschreitungen fast schon nichtig war, dann muss die Hertha mit einigen Geisterspielen leben und / oder darf bis die Sicherheit in dem Stadion wieder gewährleistet ist nur noch für den Oberrang Tickets verkaufen. Wie gut, dass ich die Entscheidung darüber nicht treffen muss, aber ich hoffe mal dass die Ligaverantwortlichen allen klarstellen, dass man solche Szenen nicht einfach so hinnehmen kann. Fussball ist unsere Lieblingsbeschäftigung, aber trotzdem bleibt es ein Spiel! Es soll Spass machen und niemand auch nicht die Spieler sollen Angst um ihr Leben haben müssen. Bei der aufgeheizten Stimmung in Berlin kann im Moment aber niemand dafür garantieren, dass in den nächsten Tagen und Wochen alles ruhig und friedlich bleibn wird…

Die Ausschreitungen haben absolut nichts in einem Fußballstadion zu suchen. (Friedhelm Funkel, Trainer von Hertha BSC Berlin)

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Die Hertha aus Berlin verkauft sich über Lidl

Dienstag, Januar 19th, 2010

Die Marketingabteilung denkt sich sicher, dass sie da einen Megacoup gelandet haben. Viele Fans denken an Ramsch und ich denke sofort an vergleichbare Aktionen der Bahn. Die Rede ist  von einer Aktion des Berliner Hauptstadtclubs. Der hat zwar ein großes Stadion, aber nicht gerade oft eine ausverkaufte Hütte. Aber genau das bräuchte man in der jetztigen Situation, als Tabellenletzter könnte sich die Mannschaft vor vielen Zuschauern und mit guter Stimmung in einen Rausch spielen und so einen großen Schritt Richtung Richtung Klassenerhalt machen. Ja, es geht um viel in Berlin, man braucht die 1. Bundesliga nicht nur weil man gerne ganz oben spielen will sondern auch wegen der deutlich größeren Einnahmen, die man hier erzielen kann. Finanziell ist man nun mal nicht gerade auf Rosen gebettet, um das ganze mal etwas blumig auszudrücken…

Um also das große Ziel Klassenerhalt noch zu schaffen, kooperiert man jetzt mit dem Discounter Lidl und verkauft dort sogenannte Ticketgutscheine. Für die beiden Heimspiele gegen die direkten Abstiegskonkurrenten Borussia Mönchengladbach und dem VfL Bochum bietet Lidl 10.000 dieser Ticketgutscheine für nur je 9,99 Euro an. Die Gutscheine müssen jedoch noch vor dem Spieltag (am Spieltag selber ist das nicht mehr möglich!) in der Geschäftsstelle oder in einem der Hertha BSC Fanshops gegen ein richtiges Ticket umgetauscht werden, was sich Kritiker, Spötter und Neider als Angriffspunkt herausnehmen. Wieso muss man die Tickets noch vorher eintauschen? Das ist doch nur ein erhöhter Verwaltungsaufwand? Man will doch damit sicher nur Fans in die Fanshops locken und ihnen dort noch irgendein Fanutensil zusätzlich aufdrücken. Ja, klar will man das, aber so funktioniert nun mal Marketing. Aber lasst euch eines gesagt sein, es muss ja niemand etwas kaufen, man kann immer noch jeder seine eigene Entscheidung treffen. (weiterlesen …)

D-Berlin: Lesung aus “Die Hertha unterm Hakenkreuz”

Donnerstag, September 17th, 2009

Prof. Daniel Koerfer ist Historiker an der FU Berlin. Daniel Koerfer ist aber auch Fussballfan von Hertha BSC Berlin. Und was gibt es besseres als seinen Job mit seinem Hobby zu verbinden? Nichts natürlich und so erblickte das wunderbare Buch “Hertha unterm Hakenkreuz” das Licht der Öffentlichkeit und informiert, wie sich die Hertha währen der Nazizeit verhielt. Daniel Koerfer liest am 10.09.2009 aus seinem hart recherchierten Buch und wird sich sicher danach auch noch der ein oder anderen Frage aus dem Publikum stellen.

Datum: 23.10.2009 ab 20 Uhr

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