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Mr. Ballon d’Or (2011) = Lionel Messi

Wednesday, January 11th, 2012

Eigentlich ist diese Veranstaltung richtig langweilig geworden, denn das Ergebnis steht ja sowieso schon immer im Vorfeld fest und überrascht auch schon lange niemanden mehr. Es gibt ja anscheinend auch nur noch einen guten Fussballer auf der Welt, der zwar mit seiner Nationalmannschaft einfach nichts auf die Reihe kriegt, dafür aber im Klubfussball schon so ziemlich alles gewonnen hat, was man gewinnen kann. Nur, die Frage stellt sich mir gerade und man hört sie auch sonst überall: Reicht das wirklich für um regelmäßig den Mr. Ballon d’Or zu gewinnen? Anscheinend, sonst hätte Lionel Messi den Titel nicht schon wieder gewonnen und damit den Titel-Hattrick perfekt gemacht.

Man hört jedoch, wie auch schon  im letzten Jahr, überall ein großes ABER. Fragen werden in der Presse gestellt, Kommentare geschrieben und bei vielen Berichten wird die Wahl – sagen wir mal nicht kritisiert – nicht gerade für unanfechtbar gehalten. Es gibt Fragen wie diese, aber um es gleich vorwegzunehmen, keine wirklichen Antworten dazu: Ist ein Weltmeistertitel mit der Nationalmannschaft nicht höher anzusiedeln als ein paar Titel mit dem Verein? Kann Lionel Messi ohne Xavi und Iniesta im Hintergrund überhaupt Tore erzielen? Anscheinend nicht, sonst würde es ja in der Nationalmannschaft Argentiniens auch klappen, tut es aber nicht. Dort hat er eben keine genialen Vorlagengeber, dort hat er keine perfekt eingespielte Mannschaft und dort hat er, und auch das ist ein Kritikpunkt, viel mehr Verantwortung zu tragen als beim FC Barcelona. Aber egal, den Weltfussballertitel hat er trotzdem zum dritten Mal in Folge gewonnen und dafür gibt es auch gute Argumente.

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Das große Chaos um die Sportgerichtsbarkeit…

Sunday, December 18th, 2011

Jean-Marc Bosman war Verantwortlich für einen Umbruch im Profifussball weltweit. Christian Constantin, der Präsident des Schweizer Erstligisten FC Sion, könnte jetzt ebenfalls eine tragende Rolle in der Fussballgeschichte zu Teil werden und das nur, weil er sich nicht dem Schweizer Fussballverband und der UEFA beugen möchte. Verlieren kann er dabei nicht viel, denn für ihn bzw. für seinen Verein kann es nicht wirklich viel schlimmer kommen, als es jetzt schon ist. Gewinnen kann er dagegen viel, nämlich viel Geld als Schadensersatz und die große Freiheit im Sportgeschäft. Für die UEFA dagegen geht es nur um Schadensbegrenzung, denn gewinnen können sie bei diesem Fall eigentlich nichts.

Ich bin sicher, dass wir am Ende recht bekommen. (Christian Constantin, Präsident des FC Sion)

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Verliert Brasilien die WM 2014 noch an die USA?

Thursday, October 6th, 2011

Meine Damen und Herren! Was ist ein unmißverständliches Zeichen dafür, dass die nächste Weltmeisterschaft näher kommt? Die Antwort dafür ist reichlich einfach und ihr werdet Euch gleich an den Kopf langen, wieso ihr da nicht selber draufgekommen seid. Und damit kommen wir zur Antwort: FIFA-Präsident Sepp Blatter verkündet der Weltöffentlichkeit, dass die anstehende Weltmeisterschaft stark gefährdet ist, weil der Gastgeber irgendetwas nicht auf die Reihe bringt. Meistens kritisiert er den Zustand der Stadionbaustellen oder die fehlende Infrastruktur. Diesesmal jedoch liegt der Fall etwas anders, denn Sepp Blatter hat keine Probleme mit den Bauarbeiten für die WM 2014 in Brasilien, sondern ein hat ein Problem mit seiner natürlichen Autorität. Und auf die hören die gastgebenden Brasilianer nicht wirklich…

Die natürliche Autorität von Sepp Blatter heißt übrigens mit so ganz nebenbei auch Geld und genau hier haben es die Brasilianer als Ausrichter der Weltmeisterschaft 2014 gewagt, ihn anzugreifen. Die Regierung höchstpersönlich hat ein neues Gesetz vorgelegt, dass Zuschauer, die nachweislich älter 65 Jahre sind, eine Ermäßigung von 50% auf ihre Eintrittskarte bekommen. So etwas geht in den Augen der FIFA natürlich gar nicht, denn das ist ja der Profit der FIFA, der hier flöten geht. Zwischen 2007 und 2010 hat man bei der FIFA nur 452 Millionen Euro Gewinn gemacht und ihr werdet sicher alle verstehen, dass der Weltverband am Hungertuch nagt. Da kann man also nicht einfach so die Zuschauereinnahmen verschenken, das geht einfach nicht. Und Almosen gibt man bei der FIFA auch nicht, aus Prinzip, denn das würde ja etwas von der natürlichen Autorität kosten und davon kann man nun mal wirklich nichts abgeben.

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Nach mir der Weltuntergang…

Monday, May 16th, 2011

FIFA-Präsident Sepp Blatter ist bei uns Fans höchst umstritten. Einer von vielen Gründen dafür ist, dass er immer ein paar unpassende Sprüche auf Lager hat und sich immer als der alleinige Gott auf Erden und gleichzeitig als Weltherrscher aufführt. Gleichtzeitig zeigt er jedoch nur sehr selten sein fussballerisches Fachwissen, aber darauf kommt es ihm anscheinend auch nicht an. Hauptsache das Geld fließt und die FIFA wird reicher und mächtiger…und er natürlich auch! Klar kommt es ihm da ungelegen, dass sich die FIFA alle paar Jahre mal ein paar demokratischer Strukturen unterwerfen muss und er eine Wahl über sich ergehen lassen muss. Meistens kann er sich schon im Vorfeld sicher sein, dass er die Wahl gewinnt, denn durch ein wenig Geldeinsatz, durch ein paar geschickt platzierte Projekte in Afrika und Asien konnte er sich immer eine gute Mehrheit schaffen. In diesem Jahr ist das aber anscheinend anders, irgendwie scheint es nicht ganz so zu laufen, wie er sich das vorstellt. Anders lässt sich das nicht erklären, dass FIFA-Präsident Sepp Blatter Angst vor der Wahl und vor Herausforderer Mohamed Bin-Hammam hat…

Die Wahl vom 1. Juni kann zu einer tektonischen Plattenverschiebung führen, mit irreversiblen Schäden. Es geht um den Fortbestand der FIFA schlechthin. Darum, ob die erfolgreich gewachsene Weltorganisation des Fußballs nach diesem Datum noch weiterbesteht oder in einem schwarzen Loch verschwindet. (Sepp Blatter zeigt in der Schweizer Zeitung BLICK so etwas wie Angst vor der Wahl…)

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Viele Preise für Spieler, Tore und Trainer

Monday, January 10th, 2011

Wir sind schon im Jahr 2011 und da wird es Zeit, dass man die besten Spieler und Spielerinnen des abgelaufenen Jahres 2010 kürt. Dafür hat man heute am 10. Januar 2011 auf einer große Gala in Zürich etliche Preise vergeben, allen voran den Ballon D’Or für den besten Spieler des Jahres und den Preis für die beste Mannschaft des Jahres 2010, der von der FIFA und vom weltweiten Zusammenschluss der Profifussballer, der FIFpro, vergeben wird und oft auch unter der geheimnisvollen Bezeichnung FIFA/FIFPro World XI geführt wird.

Der FIFA Ballon d’Or

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Die FIFA vergibt die Abstellgebühren für die WM 2010

Friday, January 7th, 2011

Obwohl inzwischen ein neues Jahr begonnen hat, gibt es aus dem alten Jahr 2010 noch einiges aufzuarbeiten. Eine Baustelle hat die FIFA jetzt endlich hochoffiziell beseitigt und das ist das Thema mit der “Abrechnung der Abstellgebühren für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika”. Welcher Verein hat aus dem FIFA-Abstellgebühren-Topf, der um die 30 Millionen Euro schwer ist, wieviel Geld bekommen? Außerdem wird von uns noch kurz erklärt, wie die FIFA das alles berechnet hat? Wer also Lust, die Antworten zu erfahren, der sollte hier und jetzt weriterlesen und sich wieder einmal etwas unnützes Fussball-Stammtischwissen aneignen. Viel Spass dabei…

Diese Vereine haben am meisten Geld aus dem Topf der Abstellgebühren kassiert: (more…)

Magen-Darm-Katarrh – Nur ein Satz zur WM Vergabe 2022

Wednesday, December 8th, 2010

Hier schreibt Udo Lindenlaub eine exklusive Kolumne für Fritten, Fussball & Bier. Udo Lindenlaub ist der Autor des wunderbaren Buches „Von Asche zu Asche“.

Dieses etwas maue Wortspiel im Zusammenhang mit der mysteriösen Vergabe der WM 2022 nach Katar bitte ich die geneigte Leserschaft zu verzeihen, aber es musste einfach raus (klar, bei einem Katarrh muss alles raus) zu sehr durchströmten mich die Gedanken an diese Symptome, die mich in dem  Moment, als Sepp Blatter das Schild mit der Verkündung wie ein gelangweiltes chinesisches ZK-Mitglied in die Luft hielt, so schlagartig ereilten wie ein akuter Ausbruch ebenjenes Brechdurchfalls selbst, wobei ich mich imaginär mit zahlreichen Fans weltweit gemeinsam über der Kloschüssel wähnte, um unseren kollektiven Unmut über diese machtpolitisch motivierte, korrupte und mittels arabischem Schmieröl erkaufte Entscheidung in einer vegetativen Trotzreaktion spontan zum Ausdruck zu bringen, denn im Fifa-Exekutivkomitee hocken nur senile und käufliche Marionetten, die selbst noch niemals gegen einen Ball getreten haben dürften, mit Ausnahme des fassungslosen Kaisers, der bereits  im Vorfeld kopfschüttelnd und subtil dauergrollend das Handtuch warf und den Eindruck vermittelte, dass er mit diesen Entscheidungsträgern nie mehr etwas zu tun haben wollte und seinen rüden Abgang mit dem Rückzug ins Private halbgar zu begründen versuchte und mich somit die Furcht beschlich, dass durch diesen herben Verlust des einzigen Fußballers im Bunde eine nachhaltige Besserung erst eintritt, wenn sich das Problem Blatter bei aller Pietät biologisch gelöst haben wird, wir aber durch seinen machtpolitischen Schachzug im Zuge dieser Vergabe erst noch eine weitere ergaunerte Amtsperiode des feudalen Fußballfürsten und seines mafiösen Hofstaates erdulden müssen, welcher so dermaßen der Welt entrückt in einer Käseglocke verharrend wirkt, dass das letzte DDR-Regime im Vergleich dazu so frisch und tatkräftig erstrahlt wie die Regierung Schröder am Tag eins nach Kohl, wobei allein dieser Vergleich wiederum ein wenig Hoffnung schürt, weil ebenjener Wechsel bewies, dass wirklich jedes Regiment einmal zu Ende geht, selbst solche scheinbar auf ewig zementierten wie die von Kohl, Papst Johannes Paul und letztlich auch das des stets triefende Sonntagsreden über Fairplay sabbelnden Blatter, dessen einziges Ansinnen es zu sein scheint, dadurch in die Geschichtsbücher einzugehen, dass er eine Fußball-WM in jeden unentdeckten Winkel der Erde gebracht haben wird, mit der einzigen Prämisse, wirklich jeden gottverdammten Markt erschlossen, jeden noch so kleinen weißen Fleck auf der Weltkarte ausradiert, den Gewinn aufs höchste maximiert und die heilige Kuh Fußball-WM so gemolken und geschlachtet zu haben, dass der Fan samt seiner Kultur auf der Strecke bleibt und allenfalls klimatisierte Feste zu feiern im Stande sein wird, oder beim Versuch sein Land in einer Wüste zu unterstützen bei gemächlichen 45 Grad im Schatten dehydriert wie ein Ball ohne Luft und gleichzeitig fassungslos in unter gigantischem energetischem Aufwand auf erträgliche Temperaturen herunter gekühlten Stadien hocken muss, welche eigens für diese vier Wochen gebaut worden sein werden, um sie unmittelbar hernach zügig wieder abzubauen und woanders hin zu verschenken, nur weil sie vor Ort auf Dauer einfach nicht benötigt werden werden, wie auch, eine Wüste eignet sich nun mal nicht zum Fußballspielen, aber zu so einer simplen Erkenntnis des gesunden Menschenverstandes sind die Greise nicht mehr in der Lage, so versperrt ist der Blick für das Wesentliche durch die überdimensionalen Petrodollarzeichen in den Augen der Exekutivmitglieder, die man alle für immer und ewig in die Wüste schicken sollte, bevor die WM 2026 in die Antarktis vergeben wird, wobei ich die geneigte Leserschaft erneut um Verzeihung für diesen nahe liegenden Kalauer im Schlusshalbsatz bitten möchte …

Das hochoffizelle Ergebnis der WM-Vergabe

Monday, December 6th, 2010

Ob die WM-Ausrichter-Wahl des FIFA-Exekutivkomitees korrekt abgelaufen ist oder nicht, können wir hier nicht beurteilen. Angesichts der vielen Gerüchte, Suspendierungen und zwielichten Wähler bleibt auf jeden Fall ein extrem faler Beigeschmack. Wir Fans können uns aber nur ärgern bis wir schwarz werden und müssen die Ergebnisse doch akzeptieren, denn eines ist ja wohl klar. Ohne viel Geld kann man bei der FIFA nichts ändern…

Eines aber bleibt hier für uns noch zu tun bevor wir den Ärger komplett herunterschlucken und uns nicht mehr für die FIFA und die nächsten Weltmeisterschaften interessieren. Wir müssen die hochoffiziellen Ergebnisse der Wahl veröffentlichen, damit sich jeder, der die FIFA-Webseite meidet, auch ein Bild über das Abstimmungsergebnis machen kann. (more…)