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Archiv für die Kategorie Statistiken der Welt

Für alles gibt es Statistiken und genau deshalb haben wir beschlossen, können wir auch ein paar präsentieren. Wenn ihr jetzt trockene Zahlen erwartet, dann habt ihr Euch aber getäuscht…

Die Italiener verlieren in der 5-Jahreswertung den 2. Platz an Deutschland!

Friday, February 18th, 2011

Endlich ist es soweit. Deutschland hat den vierten Startplatz für die Champions League zurückgeholtn! Den Italienern gefällt das überhaupt nicht, aber was sollen sie machen. Sie müssen einen Champions League Startplatz an uns abtreten und sogar noch zuschauen wie wir ihnen für einige Zeit uneinholbar enteilen. So wie sie sich aber in den letzten Jahren im internationalen Geschäft präsentiert haben, wundert das aber niemanden. Außer Inter Mailand kämpfen alle Mannschaften dort im europäischen Vergleich – nur sportlich – betrachtet mit großen Problemen und das zeigte sich nach jeder Saison, wenn man die Punkte für die Fünf-Jahres-Wertung neu ausrechnet.

Aktueller Auszug aus der 5-Jahreswertung der UEFA (Stand: 17.02.2011) (more…)

Trikots in Rot gewinnen häufiger

Wednesday, November 17th, 2010

Jetzt ist es amtlich! Der FC Bayern München gewinnt nicht so viele Spiele, weil er die besseren Spieler hat, sondern weil er schlichtweg in roten Trikots spielt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Teams, die ein rotes Trikot tragen, öfters als Sieger vom Platz gehen als Teams, deren Spieler mit weißen oder blauen Trikots auf dem Platz standen. Den Beweis hierfür haben vor etlichen Jahren die britischen Forscher Robert Barton und Russel Hill erbracht, die olympische Sportarten wie Ringen und Boxen analysiert haben. Bei diesen Sportarten wird traditionell vor dem Kampf die Trikotfarbe ausgelost, so dass keiner der Kämpfenden wusste, mit welcher Farbe er letztendlich in den Ring steigen würde. Übermäßig oft gewonnen hat natürlich die Person in den roten Trikots.

Woran das jedoch liegt kann man nur vermuten. Ein Grund wird aber  sicher die  psychologische Farbwahrnehmung beim Menschen sein. Wie jede Farbe hat auch die rote Farbe eine gewisse Farbsymbolik. Von aggressiv, zornig, leidenschaftlich bis hin zur Warn- und Signalfarbe ist hier alles mit dabei. Wir lassen uns unterbewusst von der Farbe beeinflussen und übernehmen die Eigenschaften der Farbe, was zur Folge hat, dass wir etwas eingeschüchtert und verängstigt sind und nicht mehr zu 100% frei aufspielen können. Auch außerhalb des Fußballs gibt es genügend Beispiele, die die rote Farbe als aggressiv darstellen. Denkt nur einmal an das rote Tuch beim Stierkampf, was den Stier ja angeblich fuchsteufelswild macht. Oder an Blut, was ja bekanntlich auch Rot ist und bei vielen Menschen gleich wieder die Assoziation Blut = Verletzung = Kampf = Aggressivität hervorruft.

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Die wahren Heimmächte der Fußball-Bundesliga

Tuesday, November 9th, 2010

Hier schreibt Jannek Teuber eine exklusive Kolumne für Fritten, Fussball & Bier. Jannek Teuber ist der Autor des wunderbaren Buches Die Viererkette

Eine statistische Annäherung

Die schwarzgelbe Südtribüne in Dortmund eine Wand, das Münchner Ufo eine uneinnehmbare Festung – die Territorien der Kellerkinder auf dem Beutezug nach drei Punkten dagegen leicht zu stürmen? Mitnichten, wenn man nur an die kämpfenden Cottbuser im Stadion der Freundschaft denkt. Doch wer sind dann überhaupt die wahren Heimmächte der Fußball-Bundesliga? Eine statistische Annäherung auf Grundlage der vergangenen elf Saisons.

Zunächst die absoluten Zahlen betrachtet ist der deutsche Rekordmeister aus München auch in der Heimstatistik der unangefochtene Primus. Seit der Saison 1999/00 gewannen die Bayern 137 von 187 Spielen als Gastgeber, verloren aber nur 16. Unter allen Mannschaften, die über diesen Zeitraum in der deutschen Eliteklasse vertreten waren, feierte dagegen ausgerechnet Borussia Dortmund (neben Hertha BSC) die wenigsten Heimerfolge (94). Zu allem Überfluss netzte auch kein anderes Team seltener vor heimischer Kulisse ein (314 Mal) als der BVB.

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Urlaubstage in der Bundesliga

Tuesday, July 20th, 2010

Vor einigen Tagen haben wir ja schon einmal etwas über die Bundesligavereine und deren Termine zum Trainingsauftakt geschrieben. Natürlich bietet es sich da an, gleich noch eine weitere Rangliste zu erstellen und genau das haben wir auch getan. Wir haben mal untersucht, wie lange die einzelnen Vereine der 1. Bundesliga ihren Spielern am Stück freigegeben haben und haben dabei einen großen Unterschied zwischen dem Ersten und dem Letzten in der Rangliste festgestellt. Der Unterschied lässt sich übrigens auch ganz einfach erklären. Die Spieler des FC Bayern München hatten den kürzesten Urlaub, woran sicherlich das DFB-Pokalfinale und das Champions-League-Finale Schuld waren. Aber auch der Trainingseifer von Louis van Gaal trägt für die Statistik einiges bei, denn er hat seine Spieler schon wieder sehr früh auf den Platz gebeten. Beim letzten in der Liste, der Eintracht aus Frankfurt ist es dagegen genau andersherum. Man hatte zum Ende der Saison keine Verpflichtungen mehr und so konnte man schnell in den Urlaub verschwinden. Und Trainer Michael Skibbe ist anscheinend auch kein großer Fan vom vielen trainieren und so stand er mit seinen Spielern erst 3 Wochen nach dem Rekordmeister wieder auf dem Platz. Bei vielen Vereinen haben die Spieler auch nicht sofort nach dem Saisonende Urlaub bekommen, denn es standen noch wichtige Sponsorentermine und Freundschaftsspiele an. Auch das muss in der Liste berücksichtigt werden…

Eines muss man aber hier gleich noch mal erwähnen. Dank der Weltmeisterschaft in Südafrika ist eigentlich sowieso alles ganz anders, denn viele gute Spieler, die eben bei der WM mit dabei waren, haben einen Sonderurlaub bekommen und müssen so nicht zum offiziellen Trainingsauftakt erscheinen. Sie haben dementsprechend dann auch mehr oder weniger Urlaub, je nachdem wieviel sie eben von ihren Vereinen noch bekommen haben. Was ich damit sagen will ist eigentlich nur eines. Diese Liste ist zwar schön und gut, zeigt aber vor allem die deutschen Spitzenklubs nur, wie sie es gerne gehabt hätten, nicht wie sie es tatsächlich haben.

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Torquoten verschiedener Weltmeisterschaften

Monday, July 19th, 2010

Es sah am Anfang nicht gut aus bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Keine guten Spielen, keine Tore und pure Langeweile beherrschten das Turnier zu Beginn und es wurden schon schlimme Befürchtungen geäußert. Von der langweiligsten WM aller Zeiten war die Rede, von unfähigen Superstars und von taktischen Verfehlungen. Wir haben uns während der Vorrunde schon gefragt, ob wir nicht doch besseres zu tun haben, also rund um die Uhr vor dem Fernseher zu sitzen. Aber es wurde ja später noch alles gut und wir haben, auch dank der hohen Siege unserer Nationalmannschaft, noch viele Tore gesehen und die WM-Torquote noch gut erhöht. Trotzdem wünsche ich mir für die Zukunft, dass wieder offensiver gespielt wird und die Spieler treffsicherer werden, denn nur Spiele mit vielen Toren bleiben einem ewig im Gedächtnis…

Die Torquoten der Weltmeisterschaft: (more…)

Die Torschützenkönige der Weltmeisterschaften

Friday, May 28th, 2010

Sobald eine Weltmeisterschaft näher rückt, juckt es mich immer ganz extrem in den Fingern. Ob es daran liegt, dass ich geil auf Fussball bin oder einfach nur scharf auf das Event selber weiß ich nicht. Ist mir auch ziemlich egal, wenn ich ehrlich bin, hauptsache die WM ist da und es gibt jeden Abend Fussball in der Glotze und in den Kneipen. Solange ich aber immer auf die Spiele warten muss, vertreibe ich mir die Zeit mit Nachforschungen. Ich muss ja auch mein Fussballwissen immer weiter ausbauen und dazu muss man natürlich auch die Vergangenheit kennen. Eine der jetzt brennenden Fragen für mich ist, wer die Torschützenkönige der Weltmeisterschaften in den vergangenen Jahren waren. Von Gerd Müller, Mario Kempes, Totò Schillaci oder Ronaldo weiß ich sogar, wieviel Tore sie für ihren Torschützentitel benötigt haben. Von den anderen weiß ich größtenteils nicht einmal deren Namen. Aber kein Problem, dank der großen weiten Welt des Internets kann ich meine kleine Bildungslücke hier schnell schließen und alle Torschützenkönige der Weltmeisterschaften aufzählen. Für euch ist das ja vielleicht auch interessant oder etwa nicht? Also hier sind sie nun, die Torschützenkönige der Weltmeisterschaften, übersichtlich aufgelistet ab dem Jahr 1930:

WM-Jahr Gastgeber Torschützenkönig Nationalmannschaft Tore
1930 Uruguay Guillermo Stabile Argentinien 8
1934 Italien Oldrich Nejedly Tschechien 5
1938 Frankreich Leonidas Brasilien 7
1950 Brasilien Ademir Brasilien 9
1954 Schweiz Sandor Kocsis Ungarn 11
1958 Schweden Just Fontaine Frankreich 13
1962 Chile Garrincha
Vavá
Leonel Sánchez
Dražen Jerkovic
Walentin Iwanow
Flórián Albert
Brasilien
Brasilien
Chile
Jugoslawien
Sowjetunion
Ungarn
4
1966 England Eusébio Portugal 9
1970 Mexiko Gerd Müller Deutschland 10
1974 Deutschland Grzegorz Lato Polen 7
1978 Argentinien Mario Kempes Argentinien 6
1982 Spanien Paolo Rossi Italien 6
1986 Mexiko Gary Lineker England 6
1990 Italien Salvatore “Totò” Schillaci Italien 6
1994 USA Christo Stoitschkow
Oleg Salenko
Bulgarien
Russland
6
1998 Frankreich Davor Šuker Kroatien 6
2002 Südkorea / Japan Ronaldo Brasilien 8
2006 Deutschland Miroslav Klose Deutschland 5
2010 Südafrika ? ? ?

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Hurra, wir werden Weltmeister!

Sunday, May 2nd, 2010

Hurra, wir werden Weltmeister! Sagt wer? Man hört doch immer nur von allen Möglichen Experten und Ex-Nationalspielern, dass mit dieser Nationalmannschaft und mit diesem Trainer in Südafrika nichts zu holen sei. Wer aber behauptet jetzt, dass Deutschland dort trotzdem Weltmeister wird? Unser Bundestrainer selber sagt dazu nur immer, dass wir gute Chancen haben, und diesen Optimismus teile ich doch gerne. Ich muss mich im Vorfeld nicht schon selber niedermachen und sagen, hey das wird eh nichts. Ich bin da lieber eine Frohnatur und denke mir, hurra, es ist WM-Zeit und wir siegen und siegen! Nun gut, da kommt mir natürlich diese Theorie eines Dortmunder Physikprofessors ganz Recht, der mit komplizierten mathematischen Berechnungen herausgefunden hat, dass Deutschland bei der WM 2010 in Südafrika den Weltmeistertitel erringen wird.

Im Durchschnitt hat Deutschland in der Vergangenheit Platz 3,7 belegt, um diesen Wert schwankten die Platzierungen. Dazu kommt, dass wir alle vier, fünf Jahre ein besonders starkes Team hatten. Das kann man mit einer Kosinus-Funktion beschreiben. (Metin Tolan, Professor für experimentelle Physik an der Technischen Universität Dortmund, im Interview mitf dem Wissenschaftsmagazin “Zeit Wissen”)

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Die wertvollsten Vereine der Welt

Monday, April 26th, 2010

Reich, Reicher und noch Reicher. Die europäischen Spitzenvereine sammeln Geld wie andere Leute Briefmarken. Das alles ist ja auch legitim, denn wer erfolgreich ist, soll ruhig auch gutes Geld verdienen. Eher negativ ist es aber, wenn der Erfolg auf Schulden gebaut ist. Und so ist es in meinen Augen sehr verwunderlich, dass Manchester United trotzdem in der Rangliste des englischen Wirtschaftsmagazins Forbes ganz oben steht. Soweit ich das verstanden habe, haben die Redakteure des Magazins die Verbindlichkeiten in die Rangliste miteinbezogen und mit den Faktoren Umsätze, TV-Verträge, Spielerwerte usw. verrechnet und trotz der ca. 900 Millionen Euro Schulden ist Manchester United der wertvollste Verein der Welt. Halb so wertvoll, aber trotzdem auf Platz 5 liegt die beste deutsche Mannschaft und wen wundert es. Es ist der FC Bayern München…

Nun gut, kommen wir zu der Rangliste, erstellt von dem Wirtschaftsmagazin Forbes: (more…)