Urlaubstage in der Bundesliga
Dienstag, Juli 20th, 2010Vor einigen Tagen haben wir ja schon einmal etwas über die Bundesligavereine und deren Termine zum Trainingsauftakt geschrieben. Natürlich bietet es sich da an, gleich noch eine weitere Rangliste zu erstellen und genau das haben wir auch getan. Wir haben mal untersucht, wie lange die einzelnen Vereine der 1. Bundesliga ihren Spielern am Stück freigegeben haben und haben dabei einen großen Unterschied zwischen dem Ersten und dem Letzten in der Rangliste festgestellt. Der Unterschied lässt sich übrigens auch ganz einfach erklären. Die Spieler des FC Bayern München hatten den kürzesten Urlaub, woran sicherlich das DFB-Pokalfinale und das Champions-League-Finale Schuld waren. Aber auch der Trainingseifer von Louis van Gaal trägt für die Statistik einiges bei, denn er hat seine Spieler schon wieder sehr früh auf den Platz gebeten. Beim letzten in der Liste, der Eintracht aus Frankfurt ist es dagegen genau andersherum. Man hatte zum Ende der Saison keine Verpflichtungen mehr und so konnte man schnell in den Urlaub verschwinden. Und Trainer Michael Skibbe ist anscheinend auch kein großer Fan vom vielen trainieren und so stand er mit seinen Spielern erst 3 Wochen nach dem Rekordmeister wieder auf dem Platz. Bei vielen Vereinen haben die Spieler auch nicht sofort nach dem Saisonende Urlaub bekommen, denn es standen noch wichtige Sponsorentermine und Freundschaftsspiele an. Auch das muss in der Liste berücksichtigt werden…
Eines muss man aber hier gleich noch mal erwähnen. Dank der Weltmeisterschaft in Südafrika ist eigentlich sowieso alles ganz anders, denn viele gute Spieler, die eben bei der WM mit dabei waren, haben einen Sonderurlaub bekommen und müssen so nicht zum offiziellen Trainingsauftakt erscheinen. Sie haben dementsprechend dann auch mehr oder weniger Urlaub, je nachdem wieviel sie eben von ihren Vereinen noch bekommen haben. Was ich damit sagen will ist eigentlich nur eines. Diese Liste ist zwar schön und gut, zeigt aber vor allem die deutschen Spitzenklubs nur, wie sie es gerne gehabt hätten, nicht wie sie es tatsächlich haben.



