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Wegen Facebook 4 Monate gesperrt

Montag, Januar 23rd, 2012

Man sollte schon aufpassen, was man heutzutage im Zeitalter der digitalen Medien und des Social Lifestyles so alles von sich gibt. Vor allem Promis müssen hier ein Gleichgewicht finden zwischen den Informationen, die sie für ihre Fans und die Presse preisgeben. Ist zu viel persönliches dabei und ist vielleicht auch mal etwas dabei, was man besser niemanden außer der eigenen Frau gezeigt hätte, dann hat man gleich ein großes Problem. Nicht nur, dass dann das mühsam aufgebaute Image innerhalb von Minuten hinüber sein kann, auch Werbeverträge können daran zugrunde gehen und die Vertragsverlängerung beim Arbeitgeber sowieso. Der Brasilianer Breno vom FC Bayern München kann davon ein Lied singen. Er hat vor kurzem seine Unzufriedenheit getwittert, ohne anscheind zu wissen, dass jedermann seine Einträge mitlesen kann. Anders ist es nicht zu erklären, dass er den eigenen Arbeitgeber via Twitter angreift, obwohl dieser ihm überhaupt ein Leben in Freiheit ermöglicht hat. Oder dass er trotz Krankschreibung ein Foto postet, wo er gerade beim Tätowierer sitzt. Ganz so wie es im Moment aussieht, wird er sich im Sommer jedenfalls einen neuen Verein suchen müssen, denn irgendwann reicht es auch den geduldigsten Vereinsverantwortlichen…

Aber nicht nur Prominente und Profussballer müssen aufpassen, was sie auf Facebook, Twitter oder auf ihren Blog veröffentlichen. Auch Amateurfussballer stehen unter spezieller Beobachtung und wenn es ganz blöd läuft, dann kann man mit einem falschen Eintrag schon mal ein mächtig großes Problem bekommen. So wie der Fussballer von Ataspor Worms, der vor einem Spiel seines Vereins in der Bezirksliga Rheinhessen auf seinem Facebook-Profil ein wenig Stimmung gegen den nächsten Gegner gemacht. Neben Beschimpfungen und Bedrohungen des nächsten Gegners hat er noch dazu auch direkt einzelne Mitglieder des Verbands (“Vetternwirtschaft, Rassisten”) beleidigt und vor allem Stimmung für das nächste Spiel gemacht. (weiterlesen …)

Die Strafe für Ausschreitungen sind die Frauen…

Mittwoch, September 21st, 2011

Das hat die Türkei noch nicht gesehen. Ein Fussballspiel ohne Pyrotechnik, ohne Ausschreitungen und ohne hasserfüllte Gesänge. Das aber ist nur zustande gekommen, weil es im Juli dieses Jahres bei einem Spiel von Fenerbahce Istanbul eben Feuer, Gewalt und Ausschreitungen gab und der türkische Rekordmeister deswegen als Strafe vom türkischen Verband TFF ein Geisterspiel aufgebrummt bekommen hat. Aber dagegen protestierten die Istanbuler und das erfolgreich. Der türkische Verband änderte nach dem Einspruch das Urteil ab und machte aus dem Geisterspiel kurzerhand ein Frauenspie. Die Verantwortlichen von Fenerbahce wussten auch, wie sie das umzusetzen hatten und verteilten vor dem Spiel kurzerhand 27.000 Freikarten, nur an Frauen und Kindern. Diskriminierend finden das zwar die Männer, die bei dem Spiel nicht ins Stadion durften, Klasse fand das dafür aber der Verein, der so um ein Spiel ohne Zuschauer herumkam und gleichzeitig noch neue (friedliche) Fans werben konnte. Eine Bestrafung sieht auf den ersten Blick anders aus, aber wenn man genauer hinsieht, dann ist das Urteil eigentlich genial. Der Verein, der nicht für jeden gewaltätigen Fan etwas kann, wird nur oberflächlich bestraft, viel härter trifft es aber die Fussballfans, die auch für die Ausschreitungen verantwortlich sind. Klasse Aktion des türkichen Verbandes…

Die Erinnerung an dieses Spiel werde ich mein Leben lang behalten. (Alex de Sousa, Kapitän von Fenerbahce Istanbul)

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Müssen die Nordkoreaner ins Straflager?

Mittwoch, Juni 23rd, 2010

Manchmal können Scherze wirklich einen bitteren Beigeschmack haben. Wie oft haben wir in den vergangenen Tagen darüber gelacht, wenn jemand gesagt hat, dass bei einer Niederlage Nordkoreas die Nationalspieler zu Hause in Nordkorea Straflager oder gar eine Hinrichtung erwarte. Die werden um ihr Leben laufen und keinen Ball verloren geben. Haha, lustig war das! Leider basieren aber wohl manche Scherze auf der bitteren Realität und so müssen die Spieler des kommunistischen Nordkoreas wohl tatsächlich mit Strafen rechnen, wenn sie wieder zurück in ihre Heimat kommen. Moon Ki-nam, ein ehemaliger nordkoreanischer Trainer, sagte der internationalen Presseagentur AP folgenden Satz:

Spieler und Trainer werden mit großen Wohnungen ausgezeichnet wenn sie gewinnen. Aber sie müssen büßen und werden in Kohlebergwerke zum Arbeiten geschickt, wenn sie verlieren. (Moon Ki-nam, ehemaliger nordkoreanischer Trainer)

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Ein Disziplinarverfahren für Gottes Hand

Samstag, Oktober 17th, 2009

Gerade noch haben die Argentinier irgendwie noch die Kurve bekommen und sich für die WM 2o1o in Südafrika qualifizieren können. Überzeugen konnten sie dabei selten, die meisten Siegen waren mehr als glücklich und wo all die argentinischen Supertechniker auf einen Schlag ihre Technik und ihre Spielkreativität gelassen haben, weiß auch niemand. Selbst Nationaltrainer Diego Armando Maradona ist ratlos, an ihm kann es jedoch nicht liegen, denn er ist ja unfehlbar! Um so unverständlicher ist für ihn die große Kritik, die ihn von den vielen Fans, die große Angst um die Qualifikation für die WM hatten, erreicht hat. Wie kann man es nur wagen, einen Gott zu kritisiren? Wie kann man nur…

Seine Erleichterung war dennoch groß, als die WM-Qualifikation unter Dach und Fach war. Gleich nach dem Abpfiff des letzten Spiels sorgte Maradona dann auch gleich mit einem verbalen Rundumschlag für Aufregung. Mit einer “Vulgär”-Sprache griff er Kritiker und Journalisten an… (weiterlesen …)

Wieso der Chelsea Football Club keine Spieler mehr kaufen darf…

Freitag, September 4th, 2009

Der Milliardär Роман Аркадьевич Абрамович, für uns leserlich geschrieben Roman Arkadjewitsch Abramowitsch, hat gerade ein mächtiges Problem mit seinem Lieblingsspielzeug. Das darf nämlich kein Geld mehr ausgeben und daher nicht mehr besser werden, was in der Fussballersprache bedeutet, dass der Chelsea Football Club von der FIFA ein Transferverbot für die kommenden zwei Transferperioden (Winter 2009/2010 & Sommer 2010) auferlegt bekommen hat.

Wieso bekommt jedoch ein so seriös und nur minimal verschuldeter Verein eine so harte Strafe auferlegt und darf auf dem Transfermarkt nicht mehr aktiv werden? Das hat in diesem Fall mal nichts mit dem so häufig diskutiertem Schuldenberg der Engländer zu tun, sondern mit ihrem sehr eigenem Transferverhalten. In der Saison 2007/2007 haben die Chelsea Manager den damals 16-jährigen Franzosen Gaël Kakuta aus der Jugendakademie vom französischen Klub  RC Lens unter Vertrag genommen und sich dabei nicht so richtig an die internationalen FIFA-Regeln gehalten. Der französische Jugendspieler soll damals kurz vor dem Wechsel nach London absichtlich seinen Vertrag gebrochen haben und der Chelsea FC soll ihn dazu angehalten haben. Die Franzosen reichten, nachdem ihnen dies bekannt wurde, sofort Klage bei der FIFA ein und forderten erstens ihre Genugtuung und zweitens eine finanzielle Entschädigung. Und diese sollte am besten nicht zu knapp ausfallen, schließlich gilt Kakuta aktuell als das größte Talent des französischen Fussballs, was man auch daran sieht, dass er mit 18 Jahren schon von Chelsea für die diesjährige Champions League als Spieler gemeldet wurde. (weiterlesen …)

Ein Schneeengel ist strikt verboten

Freitag, Dezember 26th, 2008

Auch in der Fussballfreien Weihnachtszeit passieren kuriose Sachen. Diesesmal mache ich dazu einen kleine Ausflug weg von unseren Hauptthemen und gehe nach Amerika zum American Football. Dort wird auch im Schnee gespiel und wenn dort jemand einen Touchdown macht, dann wird dort auch im Schnee gejubelt. Bei uns ist das kein Thema, aber im prüden Amerika anscheinend schon. Dort machte Wes Welker von den New England Patriots im Spiel gegen die Arizona Cardinals aus Freude über seinen Touchdown einen Schneeengel. Was er und viele andere nicht wussten, das ist strikt verboten in der NFL, denn laut dem Regelwerk werden jegliche Feiern als Unsportlichkeit gewertet, bei denen man Boden liegt. Komisch, aber ein Schneeengel kann man halt nur am Boden veranstalten…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=bgXduk_-4A8[/youtube]

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Holländer wegen Hitlergruss für 5 Spiele gesperrt

Donnerstag, Dezember 4th, 2008

Weltweit wird im Fussball gegen Rassismus und gegen Nazis gekämpft. In Holland hat da jetzt eine Geschichte für Aufregung gesorgt, die Gott sei Dank nicht so oft vorkommt. Daniel Guijo-Velasco vom Zweitligisten Helmond hat im Spiel gegen RBC Roosendaal den Hitlergruss gezeigt, weil laut seiner eigenen Aussage, sein Gegenspieler wie ein “Deutscher” herumgelaufen sei. Na danke, Vorurteile hat dieser feine Holländer da ja überhaupt nicht und blöd ist er auch überhaupt nicht, da er das alles ja noch nicht mal schlimm fand.

Der niederländische Verband reagierte umgehend und sperrte ihn für 5 Spiele. Ich hätte diesen Blödmann ja für 20 Spiele gesperrt und am besten mal in eine geschichtliche Schulung geschickt. Egal auch so bekommt er sein Fett weg, denn die halbe Welt berichtet über ihn und sie berichtet nichts gutes. Sein Ruf ist jedenfalls ruiniert und wer weiß, seine Karriere vielleicht auch…

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Schlägerei in Ecuador…

Donnerstag, Dezember 21st, 2006

Fanausschreitungen und anschließendes Verbot für Auswärtsfans in Argentinien, Prügelnde Spieler auch in Argentininen, Geisterspiele und Spielabbrüche in Brasilien…ja in Südamerika geht es rund. Das alles passierte in den letzten Wochen und Monaten, wir alle wissen dass südamerikaner ein anderes Temperament als wir “kühle Europäer” haben, aber das die Fans und die Spieler dort gleich so ausrasten, unverständlich.

Gestern wurde wieder ein neues Kapitel in dem Buch “Gewalt im südamerikanischen Fussball” aufgeschlagen. Diesesmal ist der Schauplatz Ecuador…

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