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Mario Balotelli´s Eskapaden und Skandale…

Thursday, October 27th, 2011

Mario Balotelli von Manchester City ist ja inzwischen bekannt für seine Eskapaden und Skandale. So bekannt, dass er es damit in Asien regelmäßig ins Fernsehen schafft und dort inzwischen sogar in einer animierten Version gezeigt wird. Bei uns undenkbar, aber auf der anderen Seite der Erde ist das ja schon fast Volkssport, einfach irgendwelche Nachrichten oder Skandalnudeln eine eigene Animation widmen. Mario Balotelli hat es auch geschafft, er hat seinen eigenen Film bekommen und dort ist wirklich alles drin. Seine harten Fouls, sein Dartspiel mit den Jugendfussballern, sein angebranntes Haus nach seinem Feuerwerksunfall und natürlich sein Leben in Saus und Braus. Sportwagen hin oder her, hauptsache man kann das Geld mit beiden Händen aus dem Fenster werfen. Ja, so tickt ein Balotelli und nur so ist er glücklich. Wie schön, dass er mit so einfachen Mitteln auch seine Fangemeinde in Asien glücklich machen kann…

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Philipp Lahm: Der feine Unterschied

Saturday, October 1st, 2011

Über das Buch von Philip Lahm war in den Medien ja schon viel zu lesen: Die große Abrechnung sei das, seine Ex-Trainer seien alle angepisst und überhaupt: wie kann der nette Lahm denn so was machen? Das alles hat mich auch neugierig gemacht und ich habe mir mal ein Exemplar von Philipp Lahm´s “Der feine Unterschied” besorgt. Was muss ich lesen? Ja, äh…nichts…es ist alles irgendwie nur halb so schlimm und eigentlich hätte sich niemand aufregen müssen. Danke liebe Zeitungen, danke liebe Trainer, danke Ihr alle, die Ihr das Buch nicht gelesen habt und trotzdem euren Senf dazu gebt. Philipp Lahm, Co-Autor Christian Seiler und der hervorragenden Kunstmann Verlag reiben sich aufgrund des perfekten Marketings gerade die Hände. So ist das Geschäft. Ein kleiner Aufreger und ein paar öffentliche Diskussionen, schon ist das Buch ein Bestseller. Wieso Philipp Lahm das Buch aber geschrieben hat, weiß keiner und wird keiner im Buch erfahren.Über seine Ex-Trainer schreibt er nichts Neues, nur Altbekanntes, das wir schon aus der Presse kennen. Zum Beispiel, dass ein Louis van Gaal stur ist, dass die Methoden eines Felix Magath auf Druck aufbauen und dass ein Jürgen Klinsmann nicht wirklich zum FC Bayern München gepasst hat. Neu ist das wirklich nicht, oder?! Nun ja, wenigstens erklärt er, wann es gut ist, mal öffentlich auf den Putz zu hauen. Auch wenn es richtig Geld kostet, ist der Vorteil dann doch, dass das eigene Image extrem verbessert wird.

Für mich stellt sich trotzdem die Frage, wieso Philipp Lahm ausgerechnet einer großen deutschen Boulevardzeitung seine Vorabzüge überlässt. Hätte er sein Buch über das Handelsblatt oder über die Süddeutsche Zeitung vorab vermarktet, wäre nichts passiert. Es würde aber vermutlich auch keinen großen Run auf das Buch geben, und dann wiederum würde sich niemand aufregen, weil die Zitate aus dem Buch dann vollständig gedruckt wären und nicht aus dem Zusammenhang gerissen worden wärenm – so mutmaßen wir. (more…)

Legendäre Interviews #17: Horst Ehrmanntraut

Thursday, September 1st, 2011

Horst Ehrmanntraut ist sauer auf die Schiedsrichter, den DFB, die DFL und wen auch immer. Wie kann man nur so einen Skandal machen und diesen einen speziellen Schiedsrichter zum Spieler seines 1. FC Saarbrücken gegen den TSV 1860 München schicken. Das schreit einfach nur nach einen handfesten Skandal…

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Magen-Darm-Katarrh – Nur ein Satz zur WM Vergabe 2022

Wednesday, December 8th, 2010

Hier schreibt Udo Lindenlaub eine exklusive Kolumne für Fritten, Fussball & Bier. Udo Lindenlaub ist der Autor des wunderbaren Buches „Von Asche zu Asche“.

Dieses etwas maue Wortspiel im Zusammenhang mit der mysteriösen Vergabe der WM 2022 nach Katar bitte ich die geneigte Leserschaft zu verzeihen, aber es musste einfach raus (klar, bei einem Katarrh muss alles raus) zu sehr durchströmten mich die Gedanken an diese Symptome, die mich in dem  Moment, als Sepp Blatter das Schild mit der Verkündung wie ein gelangweiltes chinesisches ZK-Mitglied in die Luft hielt, so schlagartig ereilten wie ein akuter Ausbruch ebenjenes Brechdurchfalls selbst, wobei ich mich imaginär mit zahlreichen Fans weltweit gemeinsam über der Kloschüssel wähnte, um unseren kollektiven Unmut über diese machtpolitisch motivierte, korrupte und mittels arabischem Schmieröl erkaufte Entscheidung in einer vegetativen Trotzreaktion spontan zum Ausdruck zu bringen, denn im Fifa-Exekutivkomitee hocken nur senile und käufliche Marionetten, die selbst noch niemals gegen einen Ball getreten haben dürften, mit Ausnahme des fassungslosen Kaisers, der bereits  im Vorfeld kopfschüttelnd und subtil dauergrollend das Handtuch warf und den Eindruck vermittelte, dass er mit diesen Entscheidungsträgern nie mehr etwas zu tun haben wollte und seinen rüden Abgang mit dem Rückzug ins Private halbgar zu begründen versuchte und mich somit die Furcht beschlich, dass durch diesen herben Verlust des einzigen Fußballers im Bunde eine nachhaltige Besserung erst eintritt, wenn sich das Problem Blatter bei aller Pietät biologisch gelöst haben wird, wir aber durch seinen machtpolitischen Schachzug im Zuge dieser Vergabe erst noch eine weitere ergaunerte Amtsperiode des feudalen Fußballfürsten und seines mafiösen Hofstaates erdulden müssen, welcher so dermaßen der Welt entrückt in einer Käseglocke verharrend wirkt, dass das letzte DDR-Regime im Vergleich dazu so frisch und tatkräftig erstrahlt wie die Regierung Schröder am Tag eins nach Kohl, wobei allein dieser Vergleich wiederum ein wenig Hoffnung schürt, weil ebenjener Wechsel bewies, dass wirklich jedes Regiment einmal zu Ende geht, selbst solche scheinbar auf ewig zementierten wie die von Kohl, Papst Johannes Paul und letztlich auch das des stets triefende Sonntagsreden über Fairplay sabbelnden Blatter, dessen einziges Ansinnen es zu sein scheint, dadurch in die Geschichtsbücher einzugehen, dass er eine Fußball-WM in jeden unentdeckten Winkel der Erde gebracht haben wird, mit der einzigen Prämisse, wirklich jeden gottverdammten Markt erschlossen, jeden noch so kleinen weißen Fleck auf der Weltkarte ausradiert, den Gewinn aufs höchste maximiert und die heilige Kuh Fußball-WM so gemolken und geschlachtet zu haben, dass der Fan samt seiner Kultur auf der Strecke bleibt und allenfalls klimatisierte Feste zu feiern im Stande sein wird, oder beim Versuch sein Land in einer Wüste zu unterstützen bei gemächlichen 45 Grad im Schatten dehydriert wie ein Ball ohne Luft und gleichzeitig fassungslos in unter gigantischem energetischem Aufwand auf erträgliche Temperaturen herunter gekühlten Stadien hocken muss, welche eigens für diese vier Wochen gebaut worden sein werden, um sie unmittelbar hernach zügig wieder abzubauen und woanders hin zu verschenken, nur weil sie vor Ort auf Dauer einfach nicht benötigt werden werden, wie auch, eine Wüste eignet sich nun mal nicht zum Fußballspielen, aber zu so einer simplen Erkenntnis des gesunden Menschenverstandes sind die Greise nicht mehr in der Lage, so versperrt ist der Blick für das Wesentliche durch die überdimensionalen Petrodollarzeichen in den Augen der Exekutivmitglieder, die man alle für immer und ewig in die Wüste schicken sollte, bevor die WM 2026 in die Antarktis vergeben wird, wobei ich die geneigte Leserschaft erneut um Verzeihung für diesen nahe liegenden Kalauer im Schlusshalbsatz bitten möchte …

Muss die FIFA Frankreich ausschließen?

Saturday, June 26th, 2010

Die Franzosen haben ein Problem. Damit meine ich jetzt aber nicht nur das peinliche Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, sondern die vielen Politiker, die die Nationalmannschaft jetzt zum Staatsproblem Nr.1 erklärt haben. Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Sportministerin Roselyne Bachelot sind die Schlüsselfiguren, denn diese beiden mischen sich mit ihrer Forderung nach einer politischen Untersuchungskommission, der die skandalösen Vorkomnisse in Südafrika aufarbeiten soll, gewaltig in die Fussballszene in Frankreich ein. Wie wir aber alle aus der Vergangenheit wissen, schmeckt der FIFA so etwas überhaupt nicht…

Wir werden ganz genau hinschauen, was in Frankreich passiert. Ich habe die Sportministerin informiert, wie die Institutionen des Fußballs arbeiten. Ich habe ihr gesagt, dass sie sehr vorsichtig sein müssen. Ich habe ihr gesagt, dass sie sehr vorsichtig sein müssen. (FIFA-Generalsekretär Jêrome Valcke)

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Bekommt Juve den Meistertitel 2006 zurück?

Wednesday, April 14th, 2010

Die Fans von Juvenus Turin haben in den letzten Jahren vieles erleiden müssen. Zum einen mussten sie nach dem Zwangsabstieg wegen des Manipulationsskandals bei Auswärtsspielen ein Jahr lang die italienische Provinz besuchen und zum anderen wurden ihnen auch noch der Meistertitel der Saison 2005/06 nachträglich aberkannt. Für die stolzen Turiner Tifosi ist das das eigentliche Verbrechen, über die Schiedsrichterbeeinflußungen des Vereins spricht man dagegen nicht. So etwas ist halt passiert, aber das man dafür gleich einem Verein den Meistertitel aberkennen muss?!? Unverständlich für die Turiner Fans und auch für eine Gruppe Parlamentarier…

In Italien ist Fußball nicht nur Sport, sondern kollektive Kultur sowie einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes. Die Politik hat daher die Pflicht, dem Fußball wieder Glaubwürdigkeit zurückzugeben. (Maurizio Paniz, Mitte-Rechts-Parlamentarier in Itallien, spricht in der italienischen Sporttageszeitung “Tuttosport” über den Skandal )

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Burghausen und der Wettsumpf….

Wednesday, March 17th, 2010

Es ist Montag abend als das ARD-Magazin “Fakt” brisante Details über den Wettskandal von Burghausen zeigt. Ein Zeuge, der nicht erkannt werden will, sagt aus, dass mindestens zwei Spiele in der Saison 2006/2007 manipuliert worden sei und wenn man das am Ende schlussfolgert, dann ist der Verein wegen dieser zwei Spiele am Ende abgestiegen. Nutznießer der gekauften Spiele sind damals die SpVgg Greuther Fürth und Erzgebirge Aue geworden, nur so ganz genau weiß man das bis heute nicht. Viele Fakten hat “Fakt” bisher nur verschleiert gezeigt, und selbst wenn man den Redakteuren des Magazins zu Recht oftmals eine gute Arbeit bescheinigt, so bleiben hier einige Fragen offen. Die dringenste ist, wieso man den Fall nicht richtig aufklären kann und will und nun nach der Sendung vom November 2009, in der das Spiel gegen Eintracht Braunschweig angeprangert wurde, schon wieder nur Häppchen und Anschuldigungen auf den TV-Markt schmeißt. Aufklärung? Fehlanzeige, dafür aber stellen wir uns weitere Fragen. Und nicht nur wir, auch die Verantwortlichen, die großteils zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Manipulationen noch nicht im Amt, geschweige denn im Verein waren, sind ratlos…

Bisher wurden nur Aussagen und Vermutungen geäußert, die nach meinem derzeitigen Wissensstand in keinem Falle beweis- oder aussagekräftig sind. (Florian Hahn, Geschäftsführer des SV Wacker Burghausen, in einer Pressemitteilung vom 15.03.2010)

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Ein legendäres Drecksschwein-Interview

Monday, August 3rd, 2009

Heute habe ich etwas für die ganz harten Fussballfreaks unter euch. Sagt euch der Name Willi Konrad etwas? Die Dresdner Fans hier werden jetzt mit Sicherheit gleich die Hände über den Kopf zusammenschlagen und die Seite ganz schnell wieder verlassen. Weiterlesen ist ja überflüssig, hat er doch in den 90er Jahren als technischer Direktor bei Dynamo Dresden zusammen mit dem damaligen Präsidenten Rolf-Jürgen Otto etwas unsauber gearbeitet (um das mal so auszudrücken). Vereinsgelder sind verschwunden, Spieler wurden auf dubiose Wege gekauft und wieder verkauft und zu allem Überfluß hielten sich lange Zeit die Gerüchte, dass er sich Geld in die eigene Tasche gesteckt haben soll.

Dreckschwein! Isch haue Ihnen in die Fress. Mehr sind se net wert. (Willi Konrad, in den 90er Jahren sportlicher Direktor von Dynamo Dresden, will einen Reporter an die Wäsche gehen)

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