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Der Champions League Prämienspaß

Donnerstag, April 8th, 2010

Nach dem Triumphzug des FC Bayern München gestern abend gegen Manchester United und dem damit verbundenen Einzug in das Champions League Halbfinale wollt habt ihr euch jetzt sicher gefragt, wieso der ein oder andere Bayern-Verantwortliche so glänzende Augen hat. Das kann ich euch ganz einfach anhand der Prämienregelung der UEFA erklären. Für das Erreichen des Halbfinales haben die Münchner gestern auf einen Schlag 4 Millionen an Prämien vom europäischen Fussballverband erhalten und das sind nicht die einzigen Prämiengelder, die sie in dieser Saison bekommen haben. Und sie haben sogar noch die Chance auf weitere Prämien, sie müssen nur in das Finale kommen und dann die Champions League gewinnen. Dann wird die Sache erst so richtig lukrativ. Aber seht selbst, wie die UEFA das Prämiensystem in der Champions League geregelt hat.

Antrittsprämie: 7,1 Millionen Euro (indirekt: Prämie für das Erreichen der Gruppenphase)

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Die Spieler in Bolivien streiken

Freitag, September 18th, 2009

Wenn Fussballspieler mal angepisst sind, dann zeigen sie es ihren Bossen aber gleich so richtig. Dann gibt es keine halben Sachen mehr und sie zeigen, wie man richtig auf ihre Probleme aufmerksam machen kann. Derzeit zeigen uns die Spieler Boliviens, wie so etwas in der Realität funktioniert. Sie haben nämlich angekündigt, sich nicht mehr für die Nationalmannschaft des Landes nominieren zu lassen, solange die Krise im bolivianischen Fussball anhält. Jetzt müssen wir natürlich erst einmal klären, was dort in dem südamerikanischen Land überhaupt  für eine Krise vorherrscht. Kurz und knapp gesagt, es geht um Geld, um was auch sonst. Eigentlich alle Vereine in Bolivien sind völlig überschuldet und sind international nicht mehr konkurrenzfähig. Auch die von Staatspräsident Evo Morales vorgeschlagene Verstaatlichung des Profifussballs würde die Krise nicht beseitigen sondern sogar noch verschärfen, denn die FIFA erlaubt keine Einmischung der Politik in den Sport. Als Resultat würde man dann mit sofortiger Wirkung aus der FIFA ausgeschlossen werden.

Die Lage ist katastrophal. (David Paniagua, ehemaliger Fussballstar in Bolivien, organisiert den Protest mit)

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Platzt die Blase im Schuldnerparadies Spanien

Donnerstag, Juni 25th, 2009

Spanien ist für viele von uns so etwas wie ein Ferienparadies. Endlose schöne Strände, gutes Essen, schöne Städte und spektakulärer Fußball! Alles was ein Mann sich eben für den perfekten Urlaub nie zu träumen wagen würde. Und das beste ist, es ist nicht so weit weg für uns, was ja auch mal einen kürzeren Urlaub versprechen würde. Was für uns jedoch schön und gut klingt, ist nur die Fassade. Unter der Fassade ist die Substanz dagegen sehr brüchig und marode. In Zeiten der Finanzkrise kann es dann in diesem Urlaubsparadies schon einmal vorkommen, dass das ein oder schön fragil aufgebaute System unter der finanziellen Last zusammenbrechen könnte. Den Vereinen ist das jedoch egal, obwohl viele schon lange nicht mehr richtig handlungsfähig sind.

Vor allem Real Madrid leistet sich derzeit wieder einmal einen Anflug von Größenwahn und pumpt viel Geld in den Fußballmarkt. Dabei sollten sie es gerade wissen, haben sie doch schon im Jahr 2001 unter ihren hohen Schulden geächzt und konnten sich nur durch den Verkauf des Vereinsgeländes in der Innenstadt von Madrid davon befreien. Inzwischen haben sie jedoch schon wieder 400 Millionen Euro Schulden angehäuft und wenn man die Transferausgaben der letzten Wochen sieht, werden sie sicher noch mehr. Die spanischen Fussballvereine sind hoch verschuldet und Schulden Banken, Staat, Spielern und dubiosen Geldgebern viel Geld. Für mich war das ein Grund, mir mal die spanische Liga und vor allem das Finanzgebaren dort ein wenig genauer anzuschauen und dabei bin ich auf interessante Fakten, Zahlen, Interviews und Geschichten gestoßen. (weiterlesen…)

Amateure erhalten Ausgleich, wenn…

Samstag, November 29th, 2008

TV-Rechte und neuen Anstosszeiten sind vergeben, jetzt kommt gleich jede Menge Arbeit auf die DFL-Leute zu. Um dem aber gleich mal vorzubeugen, haben sie gleich mal einen finanziellen Ausgleich für Amateurmannschaften in Deutschland in Aussicht gestellt, wenn diese durch die neuen Anstosszeiten der Bundesliga weniger Zuschauer und damit weniger Einnahmen haben.

Wird der Nachweis zweifelsfrei erbracht, sind für betroffene Vereine Ausgleichssysteme denkbar. (Theo Zwanziger in der Welt am Sonntag)

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