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CITRUS heißt die Zukunft auf dem Spielfeld…

Thursday, May 26th, 2011

Alle paar Monate wieder wird großflächig über die Zukunft des Fussballs diskutiert. Abseitsregel abschaffen, verschärfen, Hintertorkamera, Chip im Ball oder soll man am besten gleich Roboter spielen lassen? Keine Ahnung, bei so viel Gerede und so viel heißer Luft überliest man irgendwann auch so ziemlich alles, was von der FIFA an Ideen in die große weite Welt geworfen werden, denn umgesetzt wird ja doch nichts davon. Gut, dass es aber noch Menschen, die einmal genau diese Ideen umsetzen und auch der Öffentlichkeit präsentieren. Enrique Fernandez de la Barrera, 2008 noch Absolvent der Züricher Hochschule der Künste, hat im letzten Jahr einen Prototypen seines Projekt CITRUS vorgestellt und damit gleich mal den hochbegehrten Designerpreis “Red Dot Design Award 2010″ in der Kategorie “Recreation” abgeräumt. Wer diesen Preis gewinnt, der muss dann schon etwas außergewöhnliches geschaffen haben und vielleicht ist es ja sogar so außergewöhnlich, dass selbst die FIFA mal ein Auge darauf wirft.

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Kein Schwarzmarkt mehr am Millerntor!

Monday, April 25th, 2011

Für uns Fans ist es so oder so ärgerlich. Einerseits sind wir froh, wenn es noch irgendwo mal ein Ticket für unseren Stadionbesuch zu ergattern gibt, andererseits ärgern wir uns immer schwarz, wenn wir wieder horrende Preise bei irgendwelchen dubiosen Gestalten bezahlen müssen und noch dazu auch wissen, dass wir hier gerade ein illegales Geschäft tätigen. Aber oftmals bleibt uns nichts anderes übrig, denn den meisten Vereinen sind die Hände gebunden oder sie wollen gar nicht wahrhaben, dass es einen blühenden Ticketschwarzmarkt rund um ihr Stadion gibt. Rund um das Millerntor gibt es auch so einen Schwarzmarkt, nur hier haben es die Verkäufer nicht mehr so einfach wie früher, denn der Verein, der FC St. Pauli macht gegen die Schwarzmarkthändler mobil. Es gab schon Kontrollen, Durchsuchungen und Abmahnungen, nur geholfen hat das alles nur wenig. Für die Händler ist das doch relativ kleine Stadion des FC St. Pauli sehr interessant, da immer mehr Fans ins Stadion wollen, als eigentlich Karten verfügbar sind.

schwarzmarkt

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Boykottiert die hohen Preise

Monday, September 6th, 2010

Derbytime! So etwas bedeutet eine heiße Stimmung in der Stadt und im Stadion. Emotional aufgeladen und leicht aggressiv stehen sich die Anhänger dann in einer ausverkauften Arena gegenüber und sie geben an diesem Tag alles für ihren Verein. Für sie alle geht es um die Vorherrschaft in der Stadt bzw. im Bezirk und da muss man einfach dabei sein. Derbys sind immer etwas besonderes und man muss dabei eigentlich immer mit dabei sein. Auch auf Schalke beim “Revierderby” sollte das in zwei Wochen wieder so sein, aber im Moment sieht es eher danach aus, als würden die Schalker Fans keinen Gegenpart im Stadion bekommen. Die Anhänger des BVB sind nämlich sauer auf die Gelsenkirchener, denn die haben vor dem Derby mit den sogenannten “Topzuschlag”-Prinzip einfach mal schnell die Preise für die Eintrittskarten um 50% erhöht. In Preisen gerechnet kosten die Karten jetzt durchschnittlich 22 Euro (Stehplatz) und 55 Euro (Sitzplatz).

Ich finde es gut, dass unsere Leute nicht hingehen, um Klaas-Jan Huntelaar zu finanzieren!“ Der Holländer wechselte für 14 Mio Euro vom AC Mailand zu Schalke. (Jürgen Klopp, Trainer von Borussia Dortmund)

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Wieso ich nicht nach Südafrika will…

Sunday, April 4th, 2010

Will jemand von Euch zur Weltmeisterschaft nach Südafrika? Na eigentlich ja schon, aber wieso fährt dann keiner? Die FIFA und ihre Organisationsagenturen und -partner bekommen langsam die große Panik, denn es kommt einfach keiner. Die Buchungszahlen sind miserabel, Eintrittskarten für die Spiele verkaufen sich nicht und natürlich hat die FIFA keine Ahnung woran das liegen kann. Aber es gibt ja immer eine Lösung und deswegen haben sie jetzt in großer Torschlusspanik einfach mal die Preise gesenkt, Ticketkontingente verschoben (und damit viele Tickets billiger gemacht) und geblockte Hotel- und Flugkontingente freigegeben. Man hofft, dass diese Maßnahmen helfen, die Stadien voll zu machen, denn für die FIFA wäre nichts schlimmer, als nur halbgefüllte Stadien. Dann müsste sie nämlich eingestehen, dass ihre ganze Machenschaften, ihre ganze Vetternwirtschaft und ihr Finanzsystem etwas fragwürdig ist. Darauf will ich jetzt aber gar nicht näher eingehen, ich will hier eher mal erklären, wieso wir Fans nicht nach Südafrika fahren wollen. Ich nehme als Beispiel einfach mal mich selber her und beschreibe meine Gründe, wieso mir ein persönliches Erscheinen bei Weltmeisterschaftsspielen diesesmal gewaltig wurscht ist.

1. Es ist kalt in Südafrika und warm in Deutschland

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Wer hat die teuersten Dauerkarten für die Saison 2009/2010 im Angebot?

Tuesday, June 30th, 2009

Heute klären wir eine typische Sommerloch-Frage. Wir wollen wissen, wer für die Saison 2009/2010 die teuersten Dauerkarten in der Bundesliga verkauft und wer ein Herz für die Fans hat und ihnen zumindest nicht schon beim Stadioneintritt das Geld aus der Tasche zieht.

Fangen wir einmal mit den Stehplatz-Dauerkarten an. Hier ist die Sache eigentlich auch ganz einfach, der FC Bayern München versucht hier zwanghaft Stimmung ins Stadion zu bekommen und verkauft an die Fans, die „doch für die Scheiß Stimmung in der Arena“ verantwortlich sind, sehr günstige Tickets. Am meisten verlangt hier jedoch Aufsteiger Mainz. Hier muss man 100 Euro mehr als in München für ein Stehplatzsaisonticket hinblättern, was aber durch das kleine Stadion und durch die große Nachfrage nach den Stehplatztickets am Bruchweg zu erklären ist. Und bevor ihr fragt, auch in München ist das Stadion immer ausverkauft, aber hier passen einfach mehr Leute in die Arena und so ist das Angebots-Nachfrage-Verhältnis tausendmal besser als in Mainz.

Stehplatz (teuerster Stehplatz):
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Ein modernes Sponsoringkonzept verlost alle Finanzprobleme

Monday, June 22nd, 2009

Die guten Tage von Tennis Borussia Berlin sind auch schon wieder einige Zeit. In den letzten Jahren dümpelte man in den Niederungen der Oberliga Nordost und der Regionalliga Nord umher und wie derzeit jeder Amateurverein kämpft man auch hier ein wenig mit dem Geld. Nicht dass es besonders knapp wäre oder dass man viele Schulden hätte, aber wenn man wenig Sponsoreneinnahmen hat, kann man eben auch keine großen Sprünge machen und nicht an die glorreichen alten Zeiten anknüpfen. Da trifft es sich gut, dass die Marketing-Abteilung des Berliner Vereins  um den Vorstandsvorsitzenden Mario Weinkau eine sehr hilfreiche Idee hatte, wie man nach dem Rückzug der Treasure AG einen neuen Trikotsponsor finden kann. Und vor allem soll mit dieser Idee mehr Geld als mit dem alten Sponsor verdient werden. Doch welche ach so neue Idee hatte man denn nun? Die Sache ist eigentlich ganz einfach, man will in diesen schlechten Zeiten den Platz auf der Brust schlichtweg verlosen. Verlosen? Richtig, ganz einfach soll das funktionieren und zwar kann jedermann für 500 Euro ein Los kaufen. Sollte dann dein Los bei der Ziehung am 27. Juli 2009 gewinnen, dann darfst du ein Jahr lang auf dem Trikot von TeBe Werbung machen. Und zwar für alles wozu du Lust hast…

Mit dieser Verlosung kann sich jeder, ob Unternehmen oder Privatperson, den Traum erfüllen, seine Werbung im Fernsehen zu sehen. Stellen sie sich ein Pokalspiel gegen Bayern München vor und auf der Brust von Tennis Borussia die Werbung “Claudia, ich liebe Dich”. Wie ein Sechser im Lotto für den Gewinner. (Peter Antony, Mitarbeiter der Marketing-Abteilung von Tennis Borussia Berlin)

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Uli Hoeneß kommt in die Hall of Fame des Sponsorings

Thursday, April 30th, 2009

Der Uli hat es geschafft. Zum Ende seiner Managerkarriere wird er von der FASPO (“Fachverband für Sponsoring”) in die Hall of Fame des Sponsorings aufgenommen. Vollkommen zu Recht finden die Experten der Sponsoringkommision und auch ich sage, wenn nicht der Uli Hoeneß, welcher Fussballmanager denn dann?!? Er hat es geschafft, sich als Sprücheklopfer und für ein absolut professionelles Marketing einen Namen zu machen.

Uli Hoeneß gilt als erfolgreichster Fußballmanager überhaupt und zugleich als Seele des FC Bayern. Er machte den Club zum Branchenprimus und zur Weltmarke. Bei keinem deutschen Club können sich Sponsoren so gewiss sein, national und international immer auf höchstem Niveau präsent zu sein. (Stellungnahme der FASPO-Jury zu Aufnahme von Uli Hoeneß in die Hall-of-Fame des Sponsorings)

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