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Kneipengespräche

Sunday, October 23rd, 2011

Langsam wird es wieder richtig kalt und die Kneipen daher wieder voll. Vor allem wenn dann gerade noch Fußball läuft, versammelt sich alles aus der Nachbarschaft in den kleinen und großen Boazn in der Stadt. Wir sind da auch keine Ausnahme und haben uns heute aufgemacht, das Fußballspiel zwischen Hannover 96 und dem FC Bayern München zwischen bierseeligen Männern, keifenden Bayern-Anhängerinnen und ein einigen Pärchen, die ihren Sonntagsausflug mit einem Essen und einem Bier beschließen wollten, in einer alten Münchner Stadtteilkneipe anzuschauen. Und wir wurden nicht enttäuscht. Das Spiel war spannend, Actionreich und nicht gerade das, was ein Fan des FC Bayern München sehen möchte. Anders gesagt, es war Stimmung in der Kneipe. Wir hatten dabei extrem viel Spaß, denn die ständigen Kommentare der Kneipenbesucher waren mindestens genauso spannend wie das Spiel selber.

Bevor wir hier aber einige der Sprüche dokumentieren, müssen wir sagen, dass wir erstens niemanden persönlich angreifen möchten und deswegen keine Namen der Besucher oder der Kneipe sagen würden und zweitens dass wir hier alles nur aus unserer Erinnerung wiedergeben können. Nehmt also alles nicht so Ernst und verurteilt niemanden. Übrigens könnten diese Gespräche in jeder Kneipe und bei allen Anhängern, egal welchen Vereins, in Deutschland geschehen sein. Es müssen also nicht unbedingt Bayern-Fans sein, die Sprüche klopfen und sich bei einem Fußballspiel ein paar Bier genehmigen.

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Mit drei Eigentoren zum neuen deutschen Rekord

Sunday, December 13th, 2009

Es wurde mal wieder Geschichte geschrieben in der deutschen Bundesliga. Diesesmal ist es eine kuriose Geschichte und eine für Hannover 96 nicht gerade unbedingt schöne, denn durch sie haben sie das gestrige Bundesligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 3:5 verloren. Kurios an sich ist jetzt nicht die Niederlage selbst, sondern der Umstand, dass diese durch drei (“3″) Eigentore zustande gekommen ist. Da fehlen einem ja fast die Worte, wie kann so etwas nur passieren? Erklären kann man das nicht, aber wen man diese drei Dinger gesehen hat, dann ist vor allem eines klar. Fehlende Abstimmung, Pech und ein wenig Übereifer waren wohl die Ursachen, und nicht die Wettmafia, die im Moment gerade bei jeder kuriosen Spielszene in den Diskussionstopf geworfen wird.

Der DFB müsste das Spiel eigentlich untersuchen. Aber solche kuriosen Dinger kann man nicht absichtlich machen. (Max Eberl, Manager von Borussia Mönchengladbach)

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Robert Enke, du wirst mir fehlen!

Wednesday, November 11th, 2009

Eigentlich weiß ich immer noch nicht was ich schreiben soll, ich bin immer noch zutiefst geschockt über den Tod von Robert Enke, aber irgendwie habe ich das Gefühl ich muss ein paar Worte verlieren auch um mich selber ein wenig damit zu beruhigen. Für mich war das gestern Nacht ein Schock, ich habe kurz vor Mitternacht davon erfahren, als ich noch schnell mal meine Emails checken wollte und mir sofort 5 Nachrichten über Skype diese dramatische Nachricht mitteilten. Ich konnte es nicht glauben und doch war es wahr! Alle großen Online-Zeitungen wie der Kicker oder der Spiegel bestätigten die Nachricht, Robert Enke hatte sich das Leben genommen. Es ist traurig, einfach nur traurig und dass ich damit nicht alleine war, zeigten schon die ersten Fernsehbilder, weinende Fans in Hannover, trauernde Spieler des FC Barcelona legen eine Trauerminute ein und geschockte Mitspieler und Trainer gaben ihre erste öffentliche Stellungnahmen ab. Ich jedoch war und bin immer noch sprachlos, ich weiß einfach nicht was ich schreiben soll. Mir ist Robert Enke richtig ans Herz gewachsen in den letzten Jahren, er war immer offen, natürlich, zeigte auch Gefühle und trotzdem zeigte er eine konstant gute Leistung im Tor. Für mich war er ein Vorbild, ich dachte immer er hat den Spagat geschafft zwischen dem enormen Leistungsdruck in der Bundesliga und einem privaten Leben. Doch was wir vielleicht alle nicht bedacht haben, sein Leben war durch den Tod seiner kleine Tochter Lara gewaltig durcheinander geraten, ihm war dadurch sein persönliches Glück abhanden gekommen…

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Voronin sieht die eintausendste rote Karte

Saturday, April 11th, 2009

Hurra, es ist vollbracht. Andrej Voronin von Hertha BSC Berlin wird in die Bundesligageschichte eingehen und zwar als der Spieler, der die 1.000 rote Karte seit Bestehen der Bundesliga gesehen hat. Ob er gewusst hat, das er durch sein Nachtreten in der 89. Minute des Spiels Hannover 96 gegen Hertha BSC Berlin seinen Namen in der Geschichte manifestiert hat? Vielleicht wollte er ja sogar in die Geschichte eingehen, obwohl ne so etwas glaube ich nicht…