Manchmal hört man Geschichten, die einen so skurril vorkommen, dass man sie erst mal gar nicht glauben mag. In meinen Augen ist jetzt wieder einmal so ein Fall passiert, aber glücklicherweise nicht bei uns sondern weit, weit weg. In China sollen sich Fußballer laut Medienberichten in die Nationalmannschaft eingekauft haben. Nicht deren Leistung hat bei ihrer Berufung gezählt, sondern nur ihr Geld. Für umgerechnet 20.000 Euro steht man laut der chinesischen Zeitung “Renmin Ribao” in der chinesischen Nationalmannschaft und kann sich so bei großen Turnieren der Öffentlichkeit präsentieren. Auch die Teilnahme an einem Trainingscamp mit den anderen Nationalspielern ist möglich und kostet mit umgerechnet 10.000 Euro nur gut die Hälfte. Wie gut, dass die chinesische Nationalmannschaft es bisher noch zu keiner Weltmeisterschaft geschafft hat, es will doch niemand ein paar eingekaufte Spieler sehen.
Aber ich muss natürlich über diese Geschichte schon auch wieder irgendwie lachen. Eigentlich ist das ja alles modern und hipp. Man kann doch inzwischen bei diversen Eventagenturen alles mögliches als “Erlebnis” kaufen, egal ob es ein Aufenthalt im Weltall ist, einen Düsenjetflug oder ein paar Runden in einem Formel 1 Auto. Wieso soll man sich nicht auch eine Teilnahme an einer WM kaufen können?
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