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Die Finalisten zur Wahl zum Fussballspruch des Jahres 2011

Tuesday, October 18th, 2011

Wie jedes Jahr wieder rückt im Oktober der Termin für die große Preisgala zum Deutschen Fußball-Kulturpreis näher. Und wie jedes Jahr wird es dort dann wieder die Publikumswahl zum besten Fußballspruch des Jahres geben. Da aber das Publikum nicht eben mal ganz schnell aus den vielen guten Fussballersprüchen des letzten Jahres einen Sieger küren kann, gibt es eine Vorauswahl, natürlich durch eine kompetente und erfahrene Expertengruppe. Wer sich dabei durchsetzen konnte und nun im Finale steht, haben wir für Euch mal kurz aufgeschrieben. Es sind Christoph Daum, einst Sprücheklopfer und Choleriker der Nation, Thomas Müller, Jungfussballer und WM-Held, Armin Veh, Trainer der ruhigen und sachlichen Art und Roman Weidenfeller, Meistertorwart und Sprachkünstler. Diese vier Auserwählten haben im Finale die große Chance, den großen Pokal für den besten Fussballspruch des Jahres 2011 abzuräumen.

Adiós Armin Veh…

Tuesday, November 3rd, 2009

Ach armer Armin Veh! Da wird er Nachfolger von Felix Magath beim VfL Wolfsburg und kann es dort niemanden Recht machen. Was soll er denn machen? Ja es ist richtig, man ist nicht Erster in der Tabelle, ja man spielt derzeit vor allem in der Defensive nicht gerade eine überragende Saison (fünftschlechteste Abwehr der Liga in dieser Saison), aber was soll´s? Nach 11 Spieltagen ist der VfL Wolfsburg immerhin auf Platz 7 gelandet mit Tuchfühlung nach oben. Das reicht den Fans aber nicht, Kritik wird laut und selbst im Stadion hängen schon die ersten “Veh 1 Vehler”Transparente, die klar für eine Ablösung von Armin Veh sprechen. Rational betrachtet wird das aber nicht viel bringen, denn erstens war Felix Magath in der letzten Saison schlechter in die Saison gestartet und hatte am 11. Spieltag sogar 2 Punkte weniger auf dem Konto und zweitens war es doch allen Taktikfüchsen der Liga klar, dass der VfL Wolfsburg mit seiner Überfall-Kontertaktik der letzten Saison in diesem Jahr keine Chance mehr haben wird. In diesem Jahr kommt nämlich immer der amtierende Meister und da macht man gegen den Favoriten natürlich nicht selber das Spiel. Man hat ja als Gegner weniger zu verlieren als der amtierende deutsche Meister. So ist die denkweise in der Bundesliga und der VfL Wolfsburg tut sich damit schwer. Armin Veh will den Gegner beherrschen, ja dominieren, nur das muss erst einmal gelernt sein. So etwas geht nicht von heute auf morgen und wenn sich der ein oder andere Spieler in diesem System nicht zu Recht findet, dann wirkt der wie ein Fremdkörper und blockiert das ganze Spiel. Bestes Beispiel hierzu ist Grafite. Für ihn ist das neue Wolfsburger Spiel nicht gemacht, mit dem alten schnellen Spiel nach vorne kam er besser zu Recht und schoss Tor um Tor. In dieser Saison läuft es für ihn überhaupt nicht und das zeigt er nicht nur durch äußerst bescheidene Leistungen sondern auch dadurch, dass seine Nerven richtig blank liegen.

2009: 11. Spieltag
Platz: 7
Bilanz: 5-3-3
Torverhältnis: 21:19

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