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Australien ist ein gutes Omen

Sunday, June 13th, 2010

Deutschland gewinnt das Auftaktspiel zur Weltmeisterschaft 2010 gegen Australien mit 4:0. Ein gutes Omen, schon 1974 gewann Deutschland das Auftaktspiel gegen Australien, damals glatt mit 3:0. Also es ist schon alles ausgemacht, das Schicksal können wir nicht beeinflußen! Wir werden Weltmeister, wie 1974…

Ironie der Geschichte – Hans-Jörg Butt darf mit zur WM nach Südafrika

Thursday, May 6th, 2010

Es ist eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann und eigentlich würde sie sich sogar für ein Drehbuch eignen. Da fährt ein 35-jähriger mit zur Weltmeisterschaft nach Südafrika und keiner hat mehr mit ihm gerechnet. Ja vor noch gar nicht so langer Zeit dachte man eher, er würde seine Zeit bis zur Fussballerrente mal schnell auf der Bank absitzen, aber da haben wir uns alle schwer getäuscht. Der Mann erlebt seinen zweiten Frühling und ist in einer Form, dass ihm selbst 25-jährige derzeit nicht das Wasser reichen können. Ja, der ehemalige Nationalmannschaftskeepr Hans-Jörg Butt kann das Wörtchen “ehemalig” wieder streichen, denn er ist wieder zurück im Kreise der Nationalspieler und WM-Teilnehmer. Für die verletzte Nummer 1 im Tor, René Adler, soll er jetzt mit nach Südafrika fahren.

Irgendwie ist es aber eine schwere Ironie der Geschichte, die sich hier abspielt. Hans-Jörg Butt, der Torwart, der seinen Stammplatz bei Bayer 04 Leverkusen im Frühjahr 2007 an, ratet mal, genau, an René Adler verloren hat. An Butt war niemand mehr interessiert zu diesem Zeitpunkt, nun er hatte nicht gerade schlecht gehalten, aber wenn ein junges Talent kommt, was genauso gut im Tor ist, dann wird der erfahrene Mann schon mal fallengelassen. Noch dazu hat er bis heute ein Problem. Hans-Jörg Butt ist einfach niemand, der viel auf die Medienlobby gibt. Öffentlich fällt er nie groß auf und das ist ihm immer ganz Recht. Er ist Torwart und nicht das Sprachrohr der Nation. Aber genau dieser Punkt macht es ihm bis heute schwer, für seine Leistung die richtige Anerkennung zu erhalten. Und es machte ihm nach seinem Stammplatzverlust an René Adler das Leben noch weiter schwer. Es war gar nicht so einfach, einen neuen Verein zu finden, bei dem er auf spielen durfte. Am Ende hat es ihn nach Portugal zu Benfica Lissabon verschlagen, doch auch dort musste er der Lobby wegen einem anderen Torwart den Vortritt lassen. So setzte er sich also wieder brav auf die Bank und schaute zu wie andere im Tor versuchten, den Ball zu fangen. Forderungen oder laute Töne hörte man von ihm nie, für ihn war zu diesem Zeitpunkt wohl klar, dass die Karriere damit gelaufen war. Und so träumte er unter der portugiesischen Sonne seiner Fussballerrente entgegen…

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Bremen, Bremen, Bremen…wir brauchen mehr Schicksal

Monday, May 11th, 2009

Ist das Schicksal? Irgendetwas muss der gemeine Hamburger doch verbrochen haben oder wieso bestraft ihn der norddeutsche Fussballgott so grausam. Drei Wettbewerbe, Drei Mal ausgeschieden! Ciao im DFB-Pokal, Raus dank einer Papierkugel im Uefa-Cup und zu guter letzt raus aus dem Titelkampf. Kann alles passieren, keine Frage, aber jetzt kommt hier das Schicksal ins Spiel. Am Ende eines jeden Spiels hieß es: Ausgeschieden dank des SV Werder Bremen, Ausgeschieden dank des SV Werder Bremen, Ausgeschieden dank des SV Werder Bremen…und dass innerhalb von nur 19 Tagen! Eine ganze Saison vollkommen für den Arsch, und am Ende gewinnen die Derbys immer ausgerechnet die norddeutschen Erzrivalen…

Flattern die Nerven? Hat man über dem Limit gespielt? Oder ist es Schicksal. Ich könnte hier schon meine Antwort geben, ja die Mannschaft ist schuld, ja es rächt sich die miese Einkaufspolitik von Dietmar Beiersdorfer oder noch besser: “Man ist halt noch nicht so weit, die Mannschaft steht am Anfang ihrer Entwicklung”. Der Satz ist immer super, den bringen die Trainer und Manager immer wenn sie nicht mehr weiterwissen, hat auch unser lieber Jürgen Klinsmann des öfteren gebracht. Ich will aber jetzt gar nicht groß vom Thema abschweifen und hier doch wieder auf das Schicksal verweisen.

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