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Das Financial Fairplay und die Sache mit dem Arsch

Friday, February 4th, 2011

Wie sagt man immer so schön? Es ist doch vollkommen für´n  Arsch und damit meint man, dass man sich wieder einmal umsonst abgearbeitet hat und wieder einmal alle Anstrengung umsonst war. Dabei war – nein ich muss sagen – ist der Plan der UEFA (Europäische Fußballverband) und der ECA (European Club Association) eigentlich ja gut. Sie wollen finanzielle Regeln einführen, an die sich alle europäischen Mannschaften halten müssen, die im internationalen Geschäft mitmischen wollen. Damit soll sichergestellt werden, dass eine dauerhafte und gesunden Lebensfähigkeit der Klubs erreicht wird. Spielen diese da aber nicht mit, dann wird ihnen die Teilnahmeberechtigung für die Champions League oder die UEFA European League entzogen. Betreffen könnte das jede Menge Vereine, alleine in diesem Jahr wären deswegen 11 Klubs aus der Champions League geflogen. Da aber die Einführung des Financial Fairplays entgegen früherer Planungen erst im Jahr 2015 stattfinden wird, haben diese Vereine noch einmal Glück gehabt. Bis zum diesem Jahr aber müssen die Vereine schon mal einiges an Vorarbeit leisten und ihre Bilanzen kräftig zum Besseren hin polieren. Während der nächsten drei Jahre geltender Übergangsfrist dürfen pro Saison nur noch 45 Millionen Euro an Schulden gemacht werden (und jede folgende Saison weniger!) und hier bekommen schon viele Vereine in Europa massive Probleme…

Ziele des Financial Fairplays: (more…)

Habt ihr gewusst…

Wednesday, May 19th, 2010

…dass pro Stadion nur zwei Heimteams erlaubt sind?

Zum Beispiel darf die 1. und die 2. Mannschaft im gleichen Stadion spielen, aber kein anderes Teamm mehr. Oder in München darf der FC Bayern München und der TSV 1860 München in der Allianz Arena spielen, aber der FC Bayern München II darf das nicht. Wieso das so ist, weiß ich nicht. Gefunden habe ich auch nicht viel darüber außer einer Aussage von Matthias Gast, dem Pressesprecher des FSV Frankfurt, der in einem Interview erzählt hat, dass die zweite Mannschaft des FSV in der nächsten Saison in der viel zu großen Commerzbank Arena spielen soll. Dort hätten dann der Neu-Regionalligist FSV Frankfurt II und der Bundesligist Eintracht Frankfurt ihre offiziellen Heimspielstätten, während im Volkspark-Stadion der Zweitligist FSV Frankfurt und der Regionalligist Eintracht Frankfurt II zu Hause wären. Kompliziert und verzwickt ist die Situation in Frankfurt, aber die Verträge sind wohl so abgeschlossen und können auch nicht geändert werden. Das ganze wird übrigens erst in der neuen Saison zum großen Thema werden, da diese Regelung erst ab der 4. Liga (Regionalliga) greift und der FSV Frankfurt eben in diese aufgestiegen ist. Nun gut, freuen wir uns also auf Regionalligaspiele in der 52.500 Plätze starken Commerzbank Arena…vor sage und schreibe 150 Zuschauern…

Quelle: www.stadionwelt.de

Die Clericus Cup im Vatikan geht in seine 4. Runde

Saturday, February 20th, 2010

Mal wieder ist ein göttliches Jahr vorbei und während die meisten europäischen Länder erst ihren Meister ermitteln müssen, wird es bei anderen Zeit, dass sie ihre Meisterschaftsrunde neu starten. Eine Meisterschaftsrunde, die eigentlich komplett unwichtig ist aber dennoch jedes Jahr mehr Aufmerksamkeit der Medien bekommt, ist die vom 20.Februar 2010 bis zum 22. Mai 2010 ausgetragene Meisterschaft des Kirchenstaates Vatikan, der sogennante “Clericus Cup“. Die im Jahr 2007 vom vatikanischen Staatssekretär Tarcisio Bertone gegründete Liga wird inzwischen im vierten Jahr hintereinander ausgetragen und gilt als Nachfolger der von 1972 bis zum Jahr 1994 unregelmäßig ausgetragenen Vatikan-Meisterschaft, bei der sich Mitarbeiter des Vatikans in Kleinfeldturnieren (4 Feldspieler + Torwart) gegenüberstanden.

Der “Clericus Cup” dagegen wird mit 11 Spielern auf dem Platz “Oratorio San Pietro” an der Via Aurelia ausgetragen und bietet so für uns rein optisch gesehen keinen Unterschied zu einem normalen Fussballspiel. Doch es gibt sie, diese Feinheiten, die das Spiel im Vatikan zu einem ganz besonderen Spiel machen. Man braucht nur einige Stichworte aufzählen, wie z.B. die Rote Karte für jegliche Kritik dem Schiedsrichter gegenüber oder die Roten Karte, wenn ein Spieler auf dem Platz flucht oder seinen Gegenspieler beleidigt. Ja, im Vatikan schaut man darauf, dass im verbalen Bereich alles sehr sittlich zu geht. Aber das war noch lange nicht alles. Eine Besonderheit, die weltweit für Aufsehen gesorgt hat, ist die blaue Karte, also eine 5-minütige Zeitstrafe. Nicht, dass sie diese erfunden hätten, aber keine Liga auf der Welt wendet diese Zeitstrafenregelung ähnlich wie im Eishockey an. Im großen und Ganzen will man eigentlich keine Strafen aussprechen müssen. Laut Tarcisio Bertone sollen die Spiele eigentlich fair und in aller Freundschaft ablaufen, doch wie es halt immer im Sport so ist, kochen irgendwann die Emotionen hoch. Im letzten Jahr gab es doch einige rote Karten am Ende wurde eine Mannschaft nach wüsten Schiedsrichterbeschimpfungen sogar vom Turnier ausgeschlossen. Solche “Skandale” soll es in diesem Jahr natürlich nicht mehr geben, denn genau das ist ein gefundenes Fressen für die Zeitungen in aller Welt. Stellt euch doch nur mal die Schlagzeile vor, “Katholiken beschimpfen sich aufs übelste beim Fussball”. Wo ist denn da die Vorbildfunktion? Egal, ich bin der Meinung man kann Emotionen nicht steuern und daher werden wir auch in diesem Jahr wieder einiges an Action sehen. So das waren jetzt alles über die Strafen, die der Schiedsrichter bei Meisterschaftsspielen im Kirchenstaat aussprechen kann. Eine der wichtigsten Regelungen für Spieler und Organisatoren ist, dass am Sonntagen und an Ostern Spielfrei ist. Daran muss sich jede Mannschaft halten! (more…)

Hoch erhaben spielt man im Clericus Cup 2009

Saturday, February 21st, 2009

Im Vatikan grassiert wieder das Fussballfieber. Am letzten Donnerstag startete pünktlich zum Faschingsbeginn bereits zum dritten Mal der “Clericus Cup”. Wie schon in den letzten Jahren dürfen dabei wieder nur Studenten, junge Priester, Seminarschüler und die Schweizer Garde (Leibwächter des Papstes und Polizei des Vatikanstaats) mitspielen. Insgesamt haben sich 16 Teams für die Meisterschaft gemeldet, die aber mehr im Turniermodus ausgetragen wird als im Ligamodus. In 4 Gruppen treten jeweils 4 Teams mit insgesamt 400 Spielern gegeneinander an und alle haben nur ein Ziel. Das Endspiel am 23. Mai 2009…

Mit dieser Initiative wollen wir den hohen Wert des Sports für die Entwicklung des jungen Menschen hervorheben. (Kardinal Tarcisio Bertone, Staatssekretär des Vatikans und Initiator des “Clericus Cup”)

In diesem Jahr wird auch zum allerersten Mal ein Team teilnehmen, das nur aus Brasilianern besteht. Alle Teammitglieder sind Gaststudenten und Seminaristen im Vatikan und haben so natürlich die Berechtigung, hier mitzuspielen. Die ersten Stars bzw. Möchtegern-Stars haben sich auch schon herauskristallisiert, wie z.B. der 29-jährige brasilianische Priester Fabio Guimaraes. Er will mit seinen Tricks zum “Ronaldinho des Vatikans” aufsteigen, ob er das schaffen wird, mit oder ohne Gottes Hilfe, werden wird dann sehen.

Übrigens, als prominenter Schiedsrichter leitete Stefano Farina, ein Schiedsrichter mit Erstligaerfahrung und auch internationaler Erfahrung, das Eröffnungsspiel zwischen Titelverteidiger “Mater Ecclesiae” und dem brasilianischen Team. Leider konnten wir bis heute noch nicht herausfinden, wer dieses Spiel gewonnen hat, aber sobald wir etwas erfahren, werden wir euch natürlich darüber informieren.

Vatikan Fahne

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Jogi Löw präsentiert die Nationalmannschafts-Benimmregeln

Tuesday, November 18th, 2008

Gestern abend gab unser Bundestrainer Jogi Löw eine Pressekonferenz, um einige Benimmregeln für die Nationalspieler und für die Nationalmannschaft aufzustellen. Dabei stellte er in meinen Augen einige Sachen klar, die doch eigenlich sowieso klar sein sollten. Aber in letzter Zeit haben da wohl einige Spieler, allen voran Kapitän Michael Ballack und Torsten Frings, die große Revolution geprobt. Auch weil sie dachten, dass sie die eigentlichen Herrscher in der Nationalmannschaft seien. Ist aber nicht so, was die kleinlaute Entschuldigung der beiden vor einigen Wochen klar machte. Und genau hier setzt der Bundestrainer jetzt noch mal an und präsentiert öffentlich seine Regeln. Wer die nicht befolgt, der fliegt raus…

Einiges ist passiert. Es soll eine Erinnerung sein an Regeln, wie ich mir das in Zukunft vorstelle. (Jogi Löw, Nationaltrainer von Deutschland)

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10 Gebote für Fussballprofis

Friday, November 14th, 2008

Endlich hat sich mal ein Fussballer getraut und hat öffentlich 10 Gebote vorgestellt, die jeder Fussballprofi befolgen sollte, damit der Karriereweg immer steil nach oben zeigt und nie nach unten. Das ganze stammt von einem Profi, der es wissen muss. Ailton heißt er und ist in der Bundesliga nicht gänzlich unbekannt. Nach einer traumhaften Saison bei Werder Bremen verließ er des Geldes wegen den Verein und legte einen fast schon unglaublichen Wechselmarathon hin. Schalke, Istanbul, Hamburg, Belgrad, Zürich, Duisburg, Donezk, Altach waren die weiteren Stationen und mittendrin gab es dann noch großen Stress mit der Familie, mit dem Berater, der seine Torschützenkanone via Ebay verkaufen wollte und und und…

Ihr merkt schon, der Mann ist bestens geeignet, um diese Regeln wirklich glaubwürdig in der Öffentlichkeit zu vertreten. Und damit dürft Ihr sie jetzt auch lesen und bestaunen: (more…)

Das Eröffnungsspiel des Clericus Cups

Tuesday, February 27th, 2007

Derzeit unser Lieblingsthema, der Clericus Cup! Heute wurde uns noch ein Video zugespielt, eine Zusammenfassung des Eröffnungsspiels! Also viel Spass mit den göttlichen Fussballern…

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