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Die ultimative Elf der vereinslosen Spieler im Jahr 2011…

Thursday, September 15th, 2011

Das Transferfenster ist geschlossen und wie in jedem Jahr stehen wieder etliche Profis ohne Verein und ohne Vertrag da. Eine blöde Situation ist das, die einen kommen beim von der Spielergewerkschaft organisierten Sommercamp unter und finden so einen Verein, aber für die meisten heißt es, sich selber fit halten und hoffen, dass man irgendwo noch entdeckt wird. Dabei ist die Situation gar nicht so schlecht, denn als vertragsloser Spieler hat man einen verdammt großen Vorteil. Man darf auch noch während der Saison, also außerhalb des Transferfensters, bei einem neuen Verein anfangen und ist sofort spielberechtigt. Für viele Vereine bedeutet das die einzige Möglichkeit, noch mal ein wenig frischen Wind in den Kader zu bringen und vielleicht auch die ein oder andere Fehlentscheidung des Sommers zu korrigieren. Und keine Sorge, es ist nicht nur Ausschuss bei den vertragslosen Spielern vorhanden, sondern da sind auch ein paar Hochkaräter wie z. B. die deutschen Ex-Nationalspieler Timo Hildebrand, Andreas Hinkel oder Gerald Asamoah. Oder Matteo Ferrari und Marco Materazzi, beide italienische Ex-Nationalspieler und beide auf der Suche nach einem neuen Verein. Obwohl, bei Marco Materazzi weiß man nicht so recht, will er noch mal mit seinem 37 Jahren oder will er nicht mehr?

Vorsichtig muss man als Verein nur sein, was die Verletzungsanfälligkeit der vereinslosen Profis angeht. Bei vielen merkt man einfach schon den  Zahn der Zeit, aber für ein Jahr könnte man sie schon unter Vertrag nehmen. Es gibt ja auch Vertragsmodelle, wo ein Spieler nur Geld kassiert, wenn er auch spielt. Das wäre dann auch noch mit so gut wie keinem Risiko verbunden. Also Vereine auf geht’s, holt euch noch ein Schnäppchen und überrascht damit eure Konkurrenten. Wir haben uns auch schon mal die Mühe gemacht und haben für uns unsere “Elf der vereinslosen Spieler 2011″ aufgestellt und waren ganz schön überrascht, was da für Hochkaräter auf dem Markt sind. Bitte schaut selber mal: (more…)

Kaufen sich die Italiener das Achtelfinale?

Wednesday, June 23rd, 2010

Morgen müssen die Italiener um ihren Einzug ins Achtelfinale zittern, denn nach zwei Unentschieden muss nun ein Sieg her, sonst ist der Traum der Titelverteidigung schon sehr frühzeitig beendet. Die Angst davor ist groß, aber Italien wäre nicht Italien wenn sie das einfach so hinnehmen würden. Und so wird selbst in der Politik über das Spiel, den Fussball und illegalen Kaufangeboten gestritten…

Ich bin sicher, sie werden das Match gegen die Slowakei kaufen. Im nächsten Jahr werden einige slowakische Fußballer in unseren Vereinen spielen. (Umberto Bossi, Reformminister in Italien)

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Ohne Rückennummer auch kein Vertrag

Friday, August 14th, 2009

Verträge sind immer eine komplizierte Angelegenheit und sind vor allem immer dann hinderlich, wenn man gerade zu einem neuen Verein wechseln will. Also versucht man als Spieler was? Ganz klar, man versucht möglichst billig aus dem Vertrag herauszukommen und die Ablösesumme möglichst auf Null zu drücken. Wieso versucht man als Spieler aber so etwas? Auch ganz klar, denn was die Vereine nicht als Ablösesumme kassieren, kassiert der Spieler und der Berater großteils wieder als Handgeld. Aber egal, um das geht es uns hier mal gar nicht sondern um eine Geschichte, wie man einen etwas fadenscheinigen Grund für einen Vertragskündigung sucht. Geschehen ist das ganze erst vor wenigen Tagen beim spanischen Geldscheißerklub Real Madrid. Dort spielt ja (gelegentlich) unser ehemaliger Lieblingsholländer Rafael van der Vaart, meistens jedoch sitzt er nur auf der Bank rum und langweilt sich. Auf der Suche nach einem neuen Verein ist er schon, nur will halt in der heutigen Zeit keiner mehr (außer Real Madrid) hohe Ablösesummen zahlen. Also was tun? Ja ganz klar, man sucht sich einen Vertragspassus heraus, der besagt, dass man seine Rückennummer nicht anderweitig verwenden darf.

Real Madrid hat seine Rückennummer in den Testspielen an einen anderen Spieler vergeben. Ihm haben sie keine Nummer gegeben. Das bedeutet, dass sie den Vertrag nicht respektiert haben. (Wil van Megen, einem Anwalt der internationalen Spielergewerkschaft FIFPro in der holländischen Zeitschrift “Voetbal International”)

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Verträge sind da, um ignoriert zu werden…

Thursday, April 30th, 2009

Bedeuten Verträge denn gar nichts mehr? Wieso schließt man dann überhaupt noch welche ab? Wieso lassen sich die Vereine von den Spielern auf der Nase herumtanzen? Das sind die Fragen, die sich Fans derzeit stellen. Da kommt ein Franck Ribery, unbestritten ein klasse Fussballer, daher und spricht die eine Woche von seinem Abschied, die nächste Woche von einem ewigen Bleiben bei den Bayern und überhaupt sei er ja viel zu gut für die Bundesliga. Aber dass der Franzose einen Vertrag bis 2011 unterschrieben hat und damit eigentlich gar nicht so viel Einfluss auf seine weitere Karriere hat, das interessiert ihn anscheinend nicht. Statt dessen versucht er seine Lieblingstrainer (Eric Gerets) und seine Kumpels (Sébastien Frey, Jérémy Toulalan) beim FC Bayern München immer wieder ins Gespräch zu bringen, denkt sich eigene Aufstellungen aus (van Buyten) und hat damit in meinen Augen einen nicht zu geringen Anteil an der ewigen Unruhe im Team von Neu-Trainer Jupp Heynckes.

Ich habe vier Jahre Vertrag. Aber versprechen, dass ich ihn erfüllen werde? Das ist schwierig. Man weiß im Fußball nie, was passiert. (Franck Ribery im Dezember 2008)

Ich habe einen Vertrag bis 2011, und ich will diesen auch erfüllen. (Franck Ribery im März 2009)

Ein Bleiben wird für mich wirklich schwer, sollten wir uns nicht für die Champions League qualifizieren. (Franck Ribery im April 2009)

Aber wieso kann der kleine Franzose ständig öffentlich seine Wechselabsichten unterstreichen? Wieso erlaubt ihm Uli Hoeneß das? Angeblich zahlen ihm die Bayern 4 Millionen Euro netto im Jahr, als Grundgehalt wohlgemerkt. Dazu kommen noch verschiedene Prämien und Sponsoreneinnahmen. Das Grundgehalt ist sicher auch nur deswegen so hoch, weil sich Franck Ribery für 4 Jahre an den Verein gebunden hat. Hätte er nur einen 2 Jahres Vertrag unterschrieben, dann hätten ihm die Bayern sicher weniger Jahresgehalt geboten. Schließlich muss man sein Riskiko, dass man einen sehr guten Spieler an die Konkurrenz verliert, zumindest finanziell so klein wie möglich halten.

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Der besondere Passus bei den Angestellten des VfL Wolfsburg

Friday, January 16th, 2009

Der VfL Wolfsburg ist etwas ganz Besonderes. Nicht nur dank Felix Magath, der als Trainer und Manger in einem fungiert oder dem Hintergrund, dass der Sportverein das Werksteam des Autoherstellers VW ist. Auch in der Ausarbeitung von Spielerverträgen geht man einen anderen Weg als die meisten Bundesligisten. Man hat nämlich im Vertragswerk einen Passus festgesetzt, wonach sich Spieler des VfL Wolfsburg nur maximal 35 km von Wolfsburg entfernt eine Wohnung suchen dürfen. Weiter weg geht nicht wenn sie den Vertrag nicht brechen wollen. Das ganze soll den Fans die Verbundenheit mit dem Verein und der Region zeigen.

Schuld an diesem Vertragspassus ist der litauische Stürmer Valdas Ivanauskas. Der wechselte m Jahr 1997 vom Hamburger SV zu den Wolfsburgern. Doch seine Frau wollte nicht in Wolfsburg leben und so fügte sich der brave Gatte und löste den eben geschlossenen Vertrag schnellstmöglich wieder auf. (more…)

Die TV-Rechte der Bundesliga sind vergeben

Friday, November 28th, 2008

Jetzt ist es offiziell. Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise und trotz aller voherigen Berichte hat die DFL die TV-Rechte für ein aktzeptables Ergebnis verkaufen können. Geändert hat sich zum bisherigen Vertrag auch einiges und was das genau ist, haben wir hier für Euch mal übersichtlich dargestellt:

Laufzeit:

Der neue Vertrag wird von 2009 bis 2013 laufen. Anschließend wird der Poker um die TV-Rechte wieder neu losgehen.

Betrag:

Pro Saison wird die DFL 412 Millionen Euro einnehmen. Der gesamte Vertrag hat ein Volumen über 1,65 Millionen Euro. Bei dem bisherigen Vertrag waren die Einnahmen mit 405 Millionen Euro etwas geringer. Erwartet hatte sich die DFL allerdings einen Betrag, der die magische 500 Millionen Euro Grenze überschreitet. Dank Kartellamt und Finanzkrise hat das nicht funktioniert…

Anstosszeiten:

Vor allem bei den Anstosszeiten hat sich einiges geändert. Damit sollte eigentlich der Erlös und die Attraktivität für die TV-Rechte gesteigert werden, was jedoch (siehe oben) nicht wirklich funktioniert hat.

1. Bundesliga:

  • Freitag: 20.30 Uhr (1 Spiel)
  • Samstag: 15.30 Uhr & 18.30 Uhr ( 1Spiel)
  • Sonntag: 15.30 Uhr (1 Spiel) & 17.30 Uhr (1 Spiel)

2. Bundesliga:

  • Freitag: 17.30 Uhr
  • Samstag: 12.30 Uhr
  • Sonntag: 13.00 Uhr

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Auch Fussballer sind Menschen…

Thursday, October 12th, 2006

…und lesen und schreiben in diversen Internetforen. So hat es sich auch gerade bei der Eintracht aus Frankfurt zugetragen, Jermaine Jones hatte das ganze Gerede der Fans um seinen Vertragspoker absolut satt. Daher registrierte sich der Eintracht Spieler im Forum und nahm höchstpersönlich Stellung zu den Vorwürfen der Fans, er sei ein Charakterschwein.

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