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Und er hatte ihn doch…

Sonntag, Juni 20th, 2010

Englands Nationaler Alptraum heißt bei dieser Weltmeisterschaft Robert Green. Was aber wäre passiert, wenn der Pannenkeeper, den Ball gehalten hätte? Ein Video bringt hierzu zwar nicht gerade neue Erkenntnisse, aber es sorgt zumindest in England für gelöste Gesichter. Es war halt doch alles nur ein Alptraum…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=EsTWjueuLz4[/youtube]

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Ironie der Geschichte – Hans-Jörg Butt darf mit zur WM nach Südafrika

Donnerstag, Mai 6th, 2010

Es ist eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann und eigentlich würde sie sich sogar für ein Drehbuch eignen. Da fährt ein 35-jähriger mit zur Weltmeisterschaft nach Südafrika und keiner hat mehr mit ihm gerechnet. Ja vor noch gar nicht so langer Zeit dachte man eher, er würde seine Zeit bis zur Fussballerrente mal schnell auf der Bank absitzen, aber da haben wir uns alle schwer getäuscht. Der Mann erlebt seinen zweiten Frühling und ist in einer Form, dass ihm selbst 25-jährige derzeit nicht das Wasser reichen können. Ja, der ehemalige Nationalmannschaftskeepr Hans-Jörg Butt kann das Wörtchen “ehemalig” wieder streichen, denn er ist wieder zurück im Kreise der Nationalspieler und WM-Teilnehmer. Für die verletzte Nummer 1 im Tor, René Adler, soll er jetzt mit nach Südafrika fahren.

Irgendwie ist es aber eine schwere Ironie der Geschichte, die sich hier abspielt. Hans-Jörg Butt, der Torwart, der seinen Stammplatz bei Bayer 04 Leverkusen im Frühjahr 2007 an, ratet mal, genau, an René Adler verloren hat. An Butt war niemand mehr interessiert zu diesem Zeitpunkt, nun er hatte nicht gerade schlecht gehalten, aber wenn ein junges Talent kommt, was genauso gut im Tor ist, dann wird der erfahrene Mann schon mal fallengelassen. Noch dazu hat er bis heute ein Problem. Hans-Jörg Butt ist einfach niemand, der viel auf die Medienlobby gibt. Öffentlich fällt er nie groß auf und das ist ihm immer ganz Recht. Er ist Torwart und nicht das Sprachrohr der Nation. Aber genau dieser Punkt macht es ihm bis heute schwer, für seine Leistung die richtige Anerkennung zu erhalten. Und es machte ihm nach seinem Stammplatzverlust an René Adler das Leben noch weiter schwer. Es war gar nicht so einfach, einen neuen Verein zu finden, bei dem er auf spielen durfte. Am Ende hat es ihn nach Portugal zu Benfica Lissabon verschlagen, doch auch dort musste er der Lobby wegen einem anderen Torwart den Vortritt lassen. So setzte er sich also wieder brav auf die Bank und schaute zu wie andere im Tor versuchten, den Ball zu fangen. Forderungen oder laute Töne hörte man von ihm nie, für ihn war zu diesem Zeitpunkt wohl klar, dass die Karriere damit gelaufen war. Und so träumte er unter der portugiesischen Sonne seiner Fussballerrente entgegen…

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Dario Capogrosso´s Monsterfreistoss

Dienstag, März 30th, 2010

Wer schon mal einen Freistoss auf das Tor geschossen hat, der weiß genau, dass das selbst aus 20 Metern nicht so einfach ist. Wenn man aber jetzt Dario Capogrosso bei seinem Freistoss aus sage und schreibe 70 Metern Torentfernung zusieht, dann sieht das so leicht aus, als hätte er das auch noch so gewollt. Und wenn mann dann noch seine Torwartkluft sieht, dann weiß man eigentlich gar nicht mehr so Recht was man sagen soll, außer vielleicht: Der Wind war schuld…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=akHfueLnXok[/youtube]

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Eine ganz spezielle Fair Play Geste von Leicester City

Montag, März 29th, 2010

Heute will ich eine Aktion aus dem Jahr 2007 noch einmal hervorkramen und euch präsentieren. Viele haben das damals sicher gar nicht mitbekommen, diese sehr spezielle Fair Play Geste von Leicester City im Spiel gegen Nottingham Forest. Um aber das Video zu verstehen muss man die Vorgeschichte dazu kennen. Und das ganze begann einige Tage vorher, als im Cup-Spiel der beiden Leicester-Spieler Clive Clark beim Stande von 1:0 für Nottingham mit einem Herzstillstand kollabierte. Nach der ersten Versorgung des Verletzten wurde das Spiel schließlich abgebrochen und für einen späteren Termin neu angesetzt. Das Video ist der Beginn des Wiederholungsspiels und wir sehen Nottinghams Torwart Paul Smith, der in aller Ruhe das 1:0 schießen darf und damit den Spielstand wiederherstellen darf, der zum Zeitpunkt des Spielabbruchs aktuell war. So etwas nennt man dann absolutes Fair Play…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=QI9vXV5CD_8[/youtube]

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David James vs. THE MACHINE

Dienstag, Januar 5th, 2010

Die Engländer haben ein Torwartproblem. Das ist für uns torwartverwöhnte Fans nichts neues, jedoch versuchen sie jetzt durch nette kleine Werbevideos das Image ihrer Torhüter zu verbessern. Aber ob man dazu unbedingt eine Ballmaschine braucht? Es wäre ja doch noch besser, wenn die englischen Schlussmänner auch im Spiel was halten würden oder? Schaut selber mal, wie David James gegen “The Machine” die Bälle abwehrt, egal ob mit verbundenen Augen oder aus nächster Nähe. Lustig und gleichzeitig eine gute Werbung für das fussballprogramm eines englischen Pay-TV Senders…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=zNhTW3bgMcA[/youtube]

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Das Eigentor des Jahres 2009

Donnerstag, Dezember 10th, 2009

Wenn andere Blogs schon davon sprechen, dass dieses Eigentor ein ganz heißer Kandidat für das Eigentor des Jahres 2009 ist, dann muss man sich das schon mal genauer anschauen. Der unglückliche Torschütze heißt Jurgen Sierens und ist Torwart beim SV Roeselare und nur weil er die Orientierung auf seiner eigenen Torlinie verloren hat, stochert er sich den Ball rein. Na ja, kann jedem Mal passieren und darum finden wir das auch gar nicht so schlimm. Man könnte aber schon ins Schwärmen kommen bei diesem formvollendenten Hackentor…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=OWn90ziRB7M[/youtube]

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Burchert´s Pleiten, Pech und Pannentag war gestern…

Dienstag, Oktober 6th, 2009

Am Wochenende haben wir es in der Bundesliga erlebt, zwei Tore aus über 40 Metern in ein verwaistes Tor! Vom Torwart war bei diesen zwei kuriosen Toren nichts zu sehen, der musste aber auch vorher in allerhöchster Not außerhalb des Strafraums den Ball klären, weil ihn seine Abwehr schändlich im Stich gelassen hatte. Tja, nicht umsonst ist die Hertha aus Berlin im Moment mit einem Torverhältnis von 7:20 Tabellenletzter. Bevor ich hier aber auf ein noch kurioseres Tor vom Wochenende komme, muss ich öffentlich klarstellen, dass den junge Torwart der Berliner bei beiden Gegentoren keine Schuld trifft. Sascha Burchert hat seine Sache schon richtig gut gemacht, zwei mal hat der Ball in höchster Not gerettet und dabei Kopf und Kragen riskiert, nur wenn die eigene Abwehr so was von mies und unfähig ist, dann braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn der HSV in Person von David Jarolim und Zé Roberto aus 40 Metern zweimal regelrecht abstauben kann. Ein bekanntes Berliner Boulevardblatt hat natürlich gleich nach dem Spiel eine kleine Hetzkampagne gestartet, für sie war es ja offensichtlich. Ein junger Torwart baut Mist, nur wenn der schreibende Redakteur das Spiel auch gesehen hätte, dann wäre ihm auch aufgefallen, dass es in dieser Szene die Pflicht des Torwarts war, rauszukommen und den Ball wegzuköpfen. Es ist halt unglücklich für ihn gelaufen, die richtig schuldigen sind allerdings die Abwehrspieler und auch die Mittelfeldspieler der Hertha, die an diesem Tag einfach keinen Bock auf Fussball hatten.

Aber egal, diese beiden Szenen sind abgehakt. Noch kurioser ging es am Wochenende in Argentinien beim Spiel Boca Juniors und Velez Sarsfield zu. Auch dort hat ein Spieler aus über 40 Metern ins leere Tor getroffen, weil der Torwart kurz vorher gezwungen war, einen Ausflug aus dem Strafraum heraus zu unternehmen. In der 74. Minute sprintet Torwart Montoya einem Steilpass entgegen und er kickt den Ball mit voller Wucht weit weg vom eigenen Tor. Oder auch nicht, denn im Mittelfeld war seinem Befreiungsschlag der Kopf von Martin Palermo im Weg. Und natürlich hat der Ball von dessen Kopf aus direkt den Weg ins Tor gefunden. Super, das ist dann wohl das weiteste Kopfballtor aller Zeiten… (weiterlesen …)

Ein listiger Heber von Adrian Mrowiec

Dienstag, September 1st, 2009

Adrian Mrowiec ist Abwehrspieler beim polnischen Erstligisten Arka Gdynia (weiß jemand wie man das ausspricht?) und hat sich jetzt Europaweit einen Platz in der Presse gesichert. Bei so einem eleganten und listigem Heber ist das aber auch kein Wunder, so etwas sieht man nicht alle Tage. Bei allem Staunen über das schöne Tor muss man aber so ganz nebenbei noch erwähnen, dass es ein Eigentor war…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=BRJCEii-dak[/youtube]