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Der Platzsturm von Copenhagen wird jetzt richtig teuer…

Tuesday, January 10th, 2012

Erinnert Ihr Euch noch an die Fanattacke von Kopenhagen? Im Jahr 2007 war das, als ein dänischer Fussballfan Namens Noervig der 89. Minute des EM-Qualifikationsspiels Dänemark gegen Schweden über das Spielfeld zum deutschen Schiedsrichter Heribert Fandel lief und ihn ohne Vorwarnung ansprang und versuchte ihn niederzureißen. Passiert ist nicht viel, denn der Fan war ganz ordentlich betrunken und sichtlich nicht mehr ganz Herr seiner Sinne. Das Spiel wurde denn noch kurz vor dem Ende beim Stand von 3:3 abgebrochen und am grünen Tisch mit 0:3 zugunsten der Schweden gerechnet. Das wäre alles noch nicht ganz so schlimm gewesen, denn qualifiziert für die Europameisterschaft hätte man sich sowieso nicht. Viel schlimmer ist es, dass dem dänischen Verband zwei Heimspiele lang die heimischen Plätze gesperrt wurde und man dadurch auf Stadien ins Ausland ausweichen musste. Zusätzlich durfte man noch eine Strafe von ca. 61.000 Euro begleichen.

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Das große Chaos um die Sportgerichtsbarkeit…

Sunday, December 18th, 2011

Jean-Marc Bosman war Verantwortlich für einen Umbruch im Profifussball weltweit. Christian Constantin, der Präsident des Schweizer Erstligisten FC Sion, könnte jetzt ebenfalls eine tragende Rolle in der Fussballgeschichte zu Teil werden und das nur, weil er sich nicht dem Schweizer Fussballverband und der UEFA beugen möchte. Verlieren kann er dabei nicht viel, denn für ihn bzw. für seinen Verein kann es nicht wirklich viel schlimmer kommen, als es jetzt schon ist. Gewinnen kann er dagegen viel, nämlich viel Geld als Schadensersatz und die große Freiheit im Sportgeschäft. Für die UEFA dagegen geht es nur um Schadensbegrenzung, denn gewinnen können sie bei diesem Fall eigentlich nichts.

Ich bin sicher, dass wir am Ende recht bekommen. (Christian Constantin, Präsident des FC Sion)

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Als Paul Breitner noch ein Waffenarr war…

Monday, November 7th, 2011

Paul Breitner ist eine lebende Legende. Er war zu seiner aktiven Zeit immer der etwas andere Profi und bis heute ranken sich Mythen und Legenden um seine Person. Eine, von der wir schon des Öfteren gehört haben, aber keine 100%ige Bestätigung gefunden haben, ist die vom Waffennarren Paul Breitner.

Es soll sich im Juli 1971 zugetragen haben. Am 11. Juli 1979, um genauer zu sein, stand Paul Breitner im Flughafen in München vor dem Gepäckschalter und wollte für einen Flug nach Madrid sein Gepäck aufgeben. Damals waren die Sicherheitsvorschriften im Vergleich zu heute noch relativ lax und trotzdem war nicht alles erlaubt. Paul Breitner wusste das sicher, als ihm am Gepäckschalter einfiel, dass er da noch etwas in der Tasche hatte. Das Flughafenpersonal staunte dann auch nicht schlecht, als eine mit 17 Schuss voll geladene 6,35 Kaliber Pistole auf den Tisch lag…

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Bedeutende Großereignisse bleiben im Free-TV

Sunday, February 27th, 2011

Gott sei Dank gibt es noch vernünftige Menschen irgendwo da draußen. Auch wenn es den meisten Managern, ne Stopp, allen Managern immer nur ums Geld geht, so ist das nicht immer das Beste für uns Fans. Das wissen wir und um so mehr freuen wir uns, wenn Hilfe von einer ganz anderen Stelle wie zum Beispiel der Politik oder ein paar Rechtsverdrehern kommt. Aktuell hat uns das EU-Gericht, kurz EuG, ein großes Geschenk bereitet. Es hat entschieden, dass große und bedeutende Ereignisse weiterhin im freien Fernsehen empfangbar sein müssen. Wunderbar, große Ereignisse können ja auch von sportlicher Natur sein und so hoffen wir doch mal stark darauf, dass in der Zukunft weiterhin Olympische Spiele, die Fussball-Weltmeisterschaft und -Europameisterschaft sowie vielleicht auch der DFB-Pokal unverschlüsselt im deutschen Fernsehen laufen werden.

Wenn diese Wettbewerbe in ihrer Gesamtheit von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung sind, sei die damit einhergehende Beschränkung des freien Dienstleistungsverkehrs und der Niederlassungsfreiheit durch das Recht auf Informationen und durch die Notwendigkeit gerechtfertigt, der Öffentlichkeit breiten Zugang zur Fernsehberichterstattung über diese Ereignisse zu gewährleisten. (Michael Stulz-Herrnstad, Rechtsanwalt erläutert auf dem Internetportal kress.de das Urteil)

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Wieso der Chelsea Football Club keine Spieler mehr kaufen darf…

Friday, September 4th, 2009

Der Milliardär Роман Аркадьевич Абрамович, für uns leserlich geschrieben Roman Arkadjewitsch Abramowitsch, hat gerade ein mächtiges Problem mit seinem Lieblingsspielzeug. Das darf nämlich kein Geld mehr ausgeben und daher nicht mehr besser werden, was in der Fussballersprache bedeutet, dass der Chelsea Football Club von der FIFA ein Transferverbot für die kommenden zwei Transferperioden (Winter 2009/2010 & Sommer 2010) auferlegt bekommen hat.

Wieso bekommt jedoch ein so seriös und nur minimal verschuldeter Verein eine so harte Strafe auferlegt und darf auf dem Transfermarkt nicht mehr aktiv werden? Das hat in diesem Fall mal nichts mit dem so häufig diskutiertem Schuldenberg der Engländer zu tun, sondern mit ihrem sehr eigenem Transferverhalten. In der Saison 2007/2007 haben die Chelsea Manager den damals 16-jährigen Franzosen Gaël Kakuta aus der Jugendakademie vom französischen Klub  RC Lens unter Vertrag genommen und sich dabei nicht so richtig an die internationalen FIFA-Regeln gehalten. Der französische Jugendspieler soll damals kurz vor dem Wechsel nach London absichtlich seinen Vertrag gebrochen haben und der Chelsea FC soll ihn dazu angehalten haben. Die Franzosen reichten, nachdem ihnen dies bekannt wurde, sofort Klage bei der FIFA ein und forderten erstens ihre Genugtuung und zweitens eine finanzielle Entschädigung. Und diese sollte am besten nicht zu knapp ausfallen, schließlich gilt Kakuta aktuell als das größte Talent des französischen Fussballs, was man auch daran sieht, dass er mit 18 Jahren schon von Chelsea für die diesjährige Champions League als Spieler gemeldet wurde. (more…)

Ist Jens Lehmann der beliebteste Fussballer Deutschlands?

Sunday, February 8th, 2009

Unser ehemaliger Nationaltorhüter Jens Lehmann nagt nach seinem erzwungenen Ende von der Nationalmannschaft anscheinend am Hungertuch. Er verklagt nämlich eine Frankfurter Werbeagentur, weil diese sein Konterfei ungenehmigt auf ein Plakat gedruckt haben. Nun ja, sein Schadensersatzanspruch scheint unbestritten zu sein, nur  mit welchen Sprüchen er jetzt versucht an das Geld zu kommen, ist schon wieder richtig dämlich.

Vor dem Landesgericht Frankfurt/Main wurde ihm bzw. seinen Anwälten das Angebot gemacht, für die nicht genehmigte Abbildung eine Zahlung von 30.000 Euro zu aktzeptieren. Das war den Anwälten von Jens Lehmann aber zu wenig, sie sagten, dass für den “den populärsten und beliebtesten Fußballer in Deutschland” mindestens 50.000 Euro drin sein sollten. Das wiederrum fand Richter Frowin Kurth sehr amüsant mit dem Hinweis “was der Herr Ballack oder die vielen Bayern-Fans dazu wohl sagen würden” und vertagte daraufhin die Verhandlung. Am 12. März will der fussballbegeisterte Richter jetzt das Urteil verkünden und allen Anschein ist der Richter ja nicht gerade ein Freund des Ex-Nationaltorhüters…

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Die Meinungsfreiheit ist gesichert…

Thursday, November 6th, 2008

Lesen, den Kopf schütteln und sich über manche Leute vom Fussballverband wundern…

–> www.stefan-niggemeier.de/blo…er-meinungsfreiheit/

–> www.jensweinreich.de/?p=1437

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Rache für Zidane

Friday, December 8th, 2006

Das nächste Kapitel in Buch “Zidane – ein Kopfstoss” ist aufgeschlagen. Französische Fussballfans haben bei einem Pariser Gericht Klage gegen die FIFA eingereicht. Es geht natürlich um die rote Karte von Zidane im Endspiel der WM 2006 hier in Deutschland.

Was ist jetzt der genau Grund für die Klage? Die Fans bestreiten nicht, dass es den Kopfstoss gab, aber sie sind der Meinung dass die rote Karte nicht rechtens ist, da der Schiedsrichter im WM-Finale seine Entscheidung aufgrund von Video-Aufnahmen getroffen hat. Und ein Videobeweis ist bis jetzt während des Spiels noch nicht erlaubt…

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