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Die Fanbeauftragen der Bundesligavereine melden sich zu Wort…

Freitag, November 4th, 2011

Es ist viel passiert in den letzten Wochen und Monaten. Fans fühlen sich von der Polizei zu Unrecht bedroht. Die Polizei wiederrum sagt, dass die Fans ja selber schuld sind, weil sie immer und überall Ärger machen. So in der Art geht das Wochenende für Wochenende, keiner will Schuld sein, aber ständig gibt es Ärger. Nach den schweren Ausschreitungen in letzter Zeit platzt nun einigen Politikern und Funktionären beim DFB der Kragen und sie wollen hart durchgreifen. Dadurch aber wäre die Fankultur in ihrer derzeitigen Form stark bedroht und daher haben alle Fanbeauftragten der Bundesligavereine sich zusammengetan und einen gemeinsamen Aufruf an alle Fans in Deutschland gemacht. Kurz zusammengefaßt: Wenn ihr Eure Fankultur erhalten wollt, dann sorgt dafür, dass die Unruhestifter in Euren Reihen endlich frieden geben. Im genauen Wortlaut hört sich das dann so an:

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Bundesliga bald nur noch im Internet?

Donnerstag, Juni 9th, 2011

Die Sportschau ist für uns alle eine Institution. Sie bringt uns als erste frei empfangbare Sendung im Fernsehen die Tore und die besten Spielszenen des Spieltags nach Hause, sie wählt mit uns das legendäre Tor des Monats und sie ist für viele von uns genau das, worauf man sich schon die ganze Woche freut. Doch das könnte bald zu Ende sein, denn wieder einmal hat die Deutsche Fussball Liga neue Pläne, um die Vermarktung ein wenig anzukurbeln und mehr Geld einzunehmen.

Man will bei den Einnahmen endlich eine neue Dimension erreichen und das geht nur, wenn man neue Erlösmodell entwickelt und dafür auch eine beliebte und gerade eben erst 50 Jahre alt gewordene Sendung opfert. Die Sportschau wäre dann am Samstagabend eine Sendung ohne Inhalt und das wäre wohl ihr Tod. Die Idee der DFL ist einfach. Man will, um mehr Exklusivität verkaufen zu können, den einzelnen Rechtepakete mehr Gewicht geben und so etwas funktioniert in den Augen der DFL immer nur über vorbestimmte Sendezeiten, vordefinierte Ausstrahlungsfenster und über exklusive Sendezeiten.

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Arminia Bielefeld und die Geschichte mit dem Sicherungsfonds

Dienstag, April 26th, 2011

Die DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA ist pleite! Um aber nicht in der laufenden Saison den Spielbetriebe einstellen zu müssen, haben die Bielefelder als erster Verein überhaupt den sogenannten Sicherungsfonds des Ligaverbandes in Anspruch genommen. Aus diesem Geldtopf haben sie vor einigen Tagen 1,25 Millionen Euro und einen Punktabzug mit dazu bekommen. Den Punktabzug gibt es deswegen, da in den Statuten des Sicherungsfonds festlegt wurde, dass bei der Inanspruchnahme des Fonds auch ein Punktabzug, sozusagen als Strafe für das unsolide wirtschaften, abgezogen werden müssen. Die Höchststrafe sind der Abzug von 3 Punkte und den hat die Arminia bekommen. Blöd war nur, dass durch den Punktabzug die Arminia abgestiegen ist und damit sozusagen am grünen Tisch der Abstieg besiegelt wurde. Andererseits, bei dem Rückstand, den die Arminia auf das rettende Ufer gehabt hat, war das auch schon egal. Eine Woche später wären sie dann sportlich auch abgestiegen gewesen, jedoch können sie jetzt mit der Finanzspritze die nächsten zwei Monate alle Gehälter bezahlen und die Saison so noch bis zum Ende mitspielen. Für die DFL ist das super, denn bei einer Insolvenz mit gleichzeitiger sofortiger Einstellung des Spielbetriebs hätte alle Spiele der Arminia, rückwirkend auf die ganze Saison, mit 0:2 werten müssen. Das wäre natürlich ein gewaltiger Aufwand gewesen, etliche Spiele hätten neu berechnet werden müssen, die Tabelle hätte sich komplett geändert und vermutlich hätte es auch den ein oder andere Protest zu verhandeln gegeben. Das ist jetzt alles nicht der Fall, das ist großartig und ein Verdienst des Sicherungsfonds…

Der Vorstand des Ligaverbandes hat heute dem Antrag der DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA auf Inanspruchnahme des Sicherungsfonds stattgegeben. Der Klub erhält nach Prüfung der ergänzend eingereichten Unterlagen gemäß den Statuten des Ligaverbandes umgehend rund 1,25 Millionen Euro als Finanzhilfe. Gleichzeitig beschloss der Ligavorstand, Arminia Bielefeld mit sofortiger Wirkung in der aktuellen Tabelle der 2. Bundesliga drei Punkte abzuziehen. (Newsmeldung des DFB vom 19.04.2011)

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Die dienstältesten Manager der Bundesliga

Freitag, Februar 11th, 2011

Sie nennen sich Sportdirektoren, Sportchefs, Vorstandsvorsitzende, Geschäftsführer Sport oder altmodisch auch einfach nur Manager. Oftmals stehen sie nur in der zweiten Reihe, hinter Trainern, Spielern und Präsidenten, aber gleichzeitig sind sie die eigentlichen Herrscher der Vereine. Es gibt natürlich auch einige Lautsprecher der Liga, so wie in den letzten Jahren Uli Hoeneß einer war. Diese Manager tun verbal alles für ihren Verein, beleidigen die Gegner, verhandeln öffentlich mit Spielern wenn es der Motivation der eigenen Spieler förderlich ist und stellen sich oft genug quer, wenn es mal nicht läuft. Unvergessen sind Wortgefechte wie in den 90er Jahren zwischen Uli Hoeneß und Christoph Daum oder in den letzten Jahren zwischen Uli Hoeneß und Klaus Allofs. Das aber ist meistens die Ausnahme. Viele der Manager sind eher von ruhiger Natur und wollen lieber mit ihrer Arbeit überzeugen. Und sie machen das gut, wie man an Christian Heidel sieht. Der Mainz 05 Manager ist der mit Abstand dienstälteste aktive Manager der Bundesliga und  es sieht nicht so aus, als würde er jemals unfreiwillig seinen Posten verlassen müssen. Eigenwerbung in Form von öffentlichen Worten braucht er auch nicht zu machen, verbale Angriffe auf Kollegen hat er auch nicht nötig, dafür überzeugt er einfach zu sehr mit seiner Arbeit. Wiederum im Gegensatz dazu gibt es noch den Typ Manager, der gerne viel Geld ausgibt und versucht, sich den Erfolg zu kaufen. Prototyp dafür ist derzeit Dieter Hoeneß, der Bruder von Uli Hoeneß, der zuerst in Berlin bei der Hertha viele Millionen für den Abstieg ausgegeben hat und anschließend beim VfL Wolfsburg auch über 60 Millionen in nur einer Saison ausgegeben hat doch wieder nur gegen den Abstieg spielt. Solche Manager entlassen natürlich auch gerne Trainer…

Wir haben uns jetzt mal die Frage gestellt, welcher Manager denn schon wie lange seinem aktuellen Verein die Treue hält. Natürlich haben wir wieder einmal eine schöne übersichtliche Liste erstellt, die wir euch nicht vorenthalten wollen: (weiterlesen …)

Alle Jahre wieder…diskutieren wir über die Sportschau

Dienstag, Januar 4th, 2011

Alle Jahre wieder kommt nicht nur Weihnachten und der Jahreswechsel, sondern auch die Diskussion um die Sendezeit der Sportschau. Bisher konnten die ARD als Sender immer noch eine Verlegung der Sportschau nach 20 Uhr verhindern, aber es wird immer mit jeder Diskussion enger und daher stellen auch wir uns die Frage, ob wir bald die Bundesliga in der Zusammenfassung erst nach 20 Uhr zu sehen bekommen oder vielleicht sogar erst am nächsten Tag? Bisher hatte die ARD bei dieser Frage auch noch das Bundeskartellamt auf seiner Seite, das bisher immer empfohlen hat, die Sportschau „zeitnah und zu einem weiten Bevölkerungskreisen zugänglichen Sendetermin zu erfolgen hat“. Im Klartext heißt das, vor 20 Uhr…

sportschau

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Die wahren Heimmächte der Fußball-Bundesliga

Dienstag, November 9th, 2010

Hier schreibt Jannek Teuber eine exklusive Kolumne für Fritten, Fussball & Bier. Jannek Teuber ist der Autor des wunderbaren Buches Die Viererkette

Eine statistische Annäherung

Die schwarzgelbe Südtribüne in Dortmund eine Wand, das Münchner Ufo eine uneinnehmbare Festung – die Territorien der Kellerkinder auf dem Beutezug nach drei Punkten dagegen leicht zu stürmen? Mitnichten, wenn man nur an die kämpfenden Cottbuser im Stadion der Freundschaft denkt. Doch wer sind dann überhaupt die wahren Heimmächte der Fußball-Bundesliga? Eine statistische Annäherung auf Grundlage der vergangenen elf Saisons.

Zunächst die absoluten Zahlen betrachtet ist der deutsche Rekordmeister aus München auch in der Heimstatistik der unangefochtene Primus. Seit der Saison 1999/00 gewannen die Bayern 137 von 187 Spielen als Gastgeber, verloren aber nur 16. Unter allen Mannschaften, die über diesen Zeitraum in der deutschen Eliteklasse vertreten waren, feierte dagegen ausgerechnet Borussia Dortmund (neben Hertha BSC) die wenigsten Heimerfolge (94). Zu allem Überfluss netzte auch kein anderes Team seltener vor heimischer Kulisse ein (314 Mal) als der BVB.

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Die Premier League überholt die Bundesliga

Freitag, Oktober 29th, 2010

Die Premier League überholt die Bundesliga. Was für eine Meldung, genau jetzt wo es überall heißt, das wirtschaftliche Nonplusultra im Fussball ist in Deutschland zu finden und sonst nirgends. Genau jetzt aber macht laut dem “European Jersey Reports” die Premier League einen Sprung beim Trikotsponsoring, der es in sich hat. Bei Verhandlungen mit Trikotsponsoren konnten die Bosse der Premier League Klubs satte 53,5 % mehr an Einnahmen aquirieren und haben damit die Vorherrschaft  in Europa im Bereich Trikotsponsponsoring übernommen. Die Bundesligavereine konnten ihre Einnahmen ebenfalls steigern, allerdings relativ moderat. Um die 10 % Einnahmesteigerung ist zwar auch ganz ok, aber im Großen und Ganzen muss man mal wieder festhalten, dass das große Geld in England fließt.

1. Premier League (England: 128 Millionen Euro (2009/2010: 83,5)
2. Bundesliga (Deutschland): 108,6 Millionen Euro (2009/2010: 98,7)

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Günter Koch: Der Ball spricht

Dienstag, Oktober 12th, 2010

Man merkt es sehr schnell, Günther Koch ist kein großer Schreiber! Das aber macht gar nichts, denn wenn jemand vom Stern den Titel “Die Stimme des Balles” verliehen bekommt, dann weiß man schnell, dass diese Person im verbalen Bereich etwas großartiges geleistet hat. Nun ja, Günther Koch kennen wir alle als rasenden Radiorepoter und ich glaube es gab zumindest in Bayern niemanden, der ihm lange aufgrund einer Reportage oder ein paar markanten Sprüchen sonderlich lange böse war. Außerhalb von Bayern war das vielleicht anders, denn für ihn war eigentlich immer klar, dass er zum Kommentieren auch einen Bezug zu der Mannschaft braucht und der war für ihn bei Mannschaften wie dem FC Bayern München, dem 1.FC Nürnberg oder Greuther Fürth klar gegeben.

Ganz nebenbei lässt Günther Koch in dem Buch den großen Kritiker raushängen. Er kritisiert -  in etlichen Nebensätzen und zwischen den Zeilen – das Fernsehen, Talkshows im Allgemeinen, die (Nicht-)Intelligenz der Fussballer, den modernen Fussball, den noch moderneren Fussball, das Präsidium des FCN, den DFB und noch den Rest der Fussballwelt, die ihn irgendwann mal über den Weg gelaufen sind. Versteht mich nicht falsch, die Kritik kommt häufig vor in dem Buch, aber sie ist immer gut versteck und so merkt man erst später, dass Günther Koch mal wieder mit etwas nicht einverstanden war. Die meisten Fussballfans können seine Punkte sicherlich nachvollziehen  und werden ihm dabei auch sicherlich zustimmen…

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