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Montag, Januar 23rd, 2012

Man sollte schon aufpassen, was man heutzutage im Zeitalter der digitalen Medien und des Social Lifestyles so alles von sich gibt. Vor allem Promis müssen hier ein Gleichgewicht finden zwischen den Informationen, die sie für ihre Fans und die Presse preisgeben. Ist zu viel persönliches dabei und ist vielleicht auch mal etwas dabei, was man besser niemanden außer der eigenen Frau gezeigt hätte, dann hat man gleich ein großes Problem. Nicht nur, dass dann das mühsam aufgebaute Image innerhalb von Minuten hinüber sein kann, auch Werbeverträge können daran zugrunde gehen und die Vertragsverlängerung beim Arbeitgeber sowieso. Der Brasilianer Breno vom FC Bayern München kann davon ein Lied singen. Er hat vor kurzem seine Unzufriedenheit getwittert, ohne anscheind zu wissen, dass jedermann seine Einträge mitlesen kann. Anders ist es nicht zu erklären, dass er den eigenen Arbeitgeber via Twitter angreift, obwohl dieser ihm überhaupt ein Leben in Freiheit ermöglicht hat. Oder dass er trotz Krankschreibung ein Foto postet, wo er gerade beim Tätowierer sitzt. Ganz so wie es im Moment aussieht, wird er sich im Sommer jedenfalls einen neuen Verein suchen müssen, denn irgendwann reicht es auch den geduldigsten Vereinsverantwortlichen…

Aber nicht nur Prominente und Profussballer müssen aufpassen, was sie auf Facebook, Twitter oder auf ihren Blog veröffentlichen. Auch Amateurfussballer stehen unter spezieller Beobachtung und wenn es ganz blöd läuft, dann kann man mit einem falschen Eintrag schon mal ein mächtig großes Problem bekommen. So wie der Fussballer von Ataspor Worms, der vor einem Spiel seines Vereins in der Bezirksliga Rheinhessen auf seinem Facebook-Profil ein wenig Stimmung gegen den nächsten Gegner gemacht. Neben Beschimpfungen und Bedrohungen des nächsten Gegners hat er noch dazu auch direkt einzelne Mitglieder des Verbands (“Vetternwirtschaft, Rassisten”) beleidigt und vor allem Stimmung für das nächste Spiel gemacht. (weiterlesen …)