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Das Krokodilstadion in Bursa kommt…

Freitag, September 2nd, 2011

In der Türkei macht ein Stadionneubauprojekt grad Schlagzeilen. Der Meister des Jahres 2010 Bursaspor will bis zum Jahr 2013 seine neue Arena fertig gebaut haben und deswegen war es jetzt höchste Zeit für den Baubeginn. Das wäre jetzt keine so aufregende Nachricht, dass wir sie unbedingt hier posten müssten. Stadien und Arenen werden überall neu gebaut und keine juckt es. Nicht aber in Bursa, denn dort hat man sich eine ganz ausgefallene Architektur einfallen lassen. Das neue Stadion soll aussehen wie ein Krododil, also ziemlich grün sein und auf einer Seite soll das weit aufgerissene Maul eines Alligators zu sehen sein.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=IbxRYwiKULc[/youtube]

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Architekturkonzepte der WM-Bewerbung 2022 von Katar

Montag, Oktober 4th, 2010

Die Vergabe eines WM-Turniers ist oftmal genauso spannend wie das Turnier selber. Das liegt daran, dass sich die Bewerber regelrecht um das Turnier reißen und alles dafür tun, den Zuschlag zu erhalten. Viel wird Verbänden versprochen und ihre Bewerbungsunterlagen unterstüzen sie meistens mit visuellen Konzepten. So macht das auch das Emirat Katar am Persischen Golf.. Mit kurzen Videos zeigen die Scheichs, was sie alleine architektonisch zu bauen gedenken und das alleine wäre wohl erstens in Europa nicht umsetzbar und zweitens bombastisch anzusehen. Ob es allerdings den Scheichs der arabische Halbinsel gelingen wird trotz der großen Hitze dort die WM 2022 nach Quatar zu holen, ist noch offen. Im Moment ist uns das aber erst einmal egal, denn es gibt interessantes und spektakuläres Material zu den Stadien, die dort extra für die WM 2022 errichtet werden sollen. Ich habe euch mal ein paar Videos herausgesucht und meine Wertung dazu ist mit einem “Boah, was für geile Stadien…” ganz klar…

In der Übersicht:

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Besuch der Ausstellungseröffnung: Von Kapstadt nach Brasilia – Neue Stadien der Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Dienstag, April 27th, 2010

Stadien werden derzeit überall auf der Welt gebaut. In Polen und der Ukraine hoffen sie noch auf die pünktliche Fertigstellung der Stadien zur Europameisterschaft, in Südafrika sind sie eigentlich so weit fertig und hoffen jetzt nur noch auf ein schönes Turnier. Und in Brasilien, da wird schon fleißig geplant und gebaut, denn in 4 Jahren soll dort die Weltmeisterschaft stattfinden. So ein Bauboom ist natürlich auch eine super Angelegenheit für Architekten auf aller Welt. Ups, sagte ich gerade auf aller Welt? Stimmt so nicht ganz, denn viele Fans wissen schlichtweg nicht, dass es ein deutsches Architekturbüro gibt, das derzeit an fast allen großen Stadionbauten beteiligt ist. Gerkan, Marg und Partner heißt das Büro und wer es bisher noch nicht kannte, der sollte sich mal auf deren Seite einige Projekte anschauen. Ihr werdet dann schnell merken, dass ihr zumindest einige Stadien von ihnen schon kennen werdet…

DSC00206

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D-München: Choreographie und Identität – neue Stadien von gmp

Mittwoch, April 21st, 2010

Wer sich für die Architektur von Fussballstadien interessiert, dem ist die Firma “gmp” sicher ein Begriff. Die Architekten Gerkan, Marg und Partner (gmp) planen und bauen weltweit viele Stadien. Professor Volkwin Marg von gmp wird am 11.05.2010 in München im Rahme der Ausstellung “Von Kapstadt nach Brasilia – Neue Stadion von Gerkan, Marg und Partner” (22.04.2010 – 20.06.2010 in der Pinakothek der Moderne) über die Kunst ein Fussballstadion zu bauen berichten. Das ist sicher nicht nur für Architekten interessant…

Wann: 11.05.2010 ab 18 Uhr

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Eine Serie über Stadionarchitektur

Dienstag, Februar 16th, 2010

Der WM-Countdown ist langsam auch auf fussballfremden Magazinen zu spüren, was ich immer dann gutheiße, wenn dabei interessante Artikel herausspringen. Den Beginn einer guten neuen Serie habe ich jetzt auf dem Studenten-Architekturportal DetailX gefunden. Dort berichten Architektur-Redakteure über Stadionarchitektur und ich glaube, das ist ein Thema, was uns Fussballfans immer schon brennend fasziniert hat. Große mächtige Gebäude und eindrucksvolle Tribünen umranden ein immergrünes Spielfeld, steile Ränge sorgen für beste Sicht auf das Spielgeschehen und für noch bessere Stimmung im Stadion. Das aber alles muss erst einmal von jemanden geplant und gebaut werden, was nicht immer sonderlich einfach ist. Ich habe mich auch mal ein wenig eingelesen in die Stadionarchitektur und dabei gemerkt, dass das ein komplett eigenes Thema ist mit vielen doch sehr interessanten aber auch wieder unbekannten Fakten. Wusste von euch eigentlich jemand, dass gute Stadionarchitekten von Anfang an die Akustik und damit auch die Stimmung im Stadion in den Mittelpunkt ihrer Planungen stellen? Oder dass es nur eine Handvoll großer Architektenbüros gibt, die sich auf Stadionplanung und -bau spezialisiert haben? Nein, ich auch nicht und genau darum lege ich euch die neue Serie von DetailX ans Herz: www.detailx.de/serien/artikel/stadionarchitektur/ (und denkt daran, es sollen bis zum Start der WM 2010 regelmäßig neue Artikel über Stadionarchitektur erscheinen)

Das Grünwalder Stadion ist wichtig für München

Mittwoch, Juni 6th, 2007

„Das Grünwalder Stadion gehört zur Stadt, wie das Hofbräuhaus oder das Oktoberfest“, so die Schreiber von „Fritten, Fußball und Bier“. Aber was macht das Stadion so wichtig für die Menschen in München?

Die Münchener lieben den Fortschritt im Gleichklang mit der Tradition. Fortschritt und Tradition zeichnet München als erfolgreiche Stadt aus. Nicht umsonst spricht man hier oft von „Laptop und Lederhose“. Es gibt viele ehrwürdige Bauten, die unter Denkmalschutz gestellt werden und so erhalten bleiben. Oft wird jedoch der Erhalt 50er, 60er und 70er Jahre Architektur vernachlässigt, obwohl es auch hier gute Bauten und Bauten mit „Geschichte“ gibt. Soll es denn irgendwann keinerlei Gebäude dieser Schaffensphasen mehr geben, nur weil man sie aus heutiger Sicht nicht immer „schön“ findet? Darf man denn nur Gebäude erhalten, die bis zu den 50er Jahren gebaut wurden? Wenn ja, so hätte man für das Grünwalder Stadion auch dadurch eine Erhaltungsberechtigung, da seine Geschichte bereits 1911 beginnt.

Der Mensch braucht Orte der Erinnerungen, Orte der Geschichte. Vielleicht hat er auch einen Ort, der zu seiner persönlichen Geschichte gehört und der ihm das Gefühl von Heimat vermittelt. Mancher hat gesehen, wie das Grünwalder Stadion erbaut wurde und war von Anfang an dabei. Mancher ist aufgewachsen mit dem Blick auf das Stadion und es gehört so zu seinem Leben, zu seiner Kindheit und Jugend. Man muss auch nicht immer Fußballbegeistert sein, um das Stadion zu seinem Lebensumfeld und zu seiner Heimat zugehörig zu zählen.

Ist es wünschenswert einen Ort an dem ein Sport getrieben wird, der Menschen verbindet, der Menschen in gemeinsamer Freude und Begeisterungsstürmen oder auch gemeinsamer Niedergeschlagenheit und Trauer verbindet durch einen Ort ersetzt wird, an dem sich Geschäftsleute zu Meetings und Konferenzen treffen? Was ist ein Ort der Schnelllebigkeit und des Big Business gegen einen sozialen Ort der Sport-Kultur, der gemeinsamen Freizeitgestaltung wie das Grünwalder Stadion?

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