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Ein Fußball-Wochenende mit Freunden

by Frittenmeister

Kaum wird man älter, verliert man doch ein wenig die Lust am chaotischen Groundhopping der früheren Tage. Jetzt will man eine schöne Tour machen mit etlichen Stadionbesuchen, mit vielen Bratwürsten und natürlich auch mit dem ein oder anderen Highlight abseits des grünen Rasens. Also ein wenig Sightseeing sollte jetzt mit dabei sein und klar, eines darf immer noch passieren. Die Besichtigungstouren dürfen genauso wie die Stadionbesuche in einer Kneipe enden…

Mark Mauderer hatte vor einiger Zeit ebenfalls diese Gedanken. Nachdem es den gebürtigen Allgäuer ins für ihn ferne Ruhrgebiet verschlagen und er dort von der kleinsten Kampfbahn bis hin zur größten Arena alles mehrfach gesehen hatte, war es für Ihn an der Zeit, seine eigenen Gedanken etwas zu ordnen. Daraus ist dann sein Projekt Stadionhopper.de entstanden, mit dem er Führungen „von der atemberaubenden Stimmung in den Hightech-Arenen von Köln bis Gelsenkirchen bis zu den „Stadiongedecken“ (= Bier + Bratwurst) in den traditionsreichen Kampfbahnen des Ruhrgebiets“ anbietet. Das hört sich doch noch nach echtem Fussball an und ich glaube, dieses Groundhopping-Wochenende muss ich mir demnächst auch mal gönnen…

Emotionale Fußball-Roadtrips in NRW – das möchte ich mit meinem Unternehmen Stadionhopper Freunden des Ballsports auf einzigartige und einfache Weise ermöglichen. (Mark Mauderer, Gründer von Stadionhopper.de)

Ich habe vor einigen Tagen mit Mark Mauderer telefoniert und mir seine Idee noch mal genauer erklären lassen. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass er Fussballfan aus Leidenschaft ist und dass er sich wirklich viele Gedanken um diese spezielle Art der Wochenende-Städtetrips gemacht hat. Vor allem die kleinen, geschichtsträchtigen Stadien des Ruhrpotts haben es ihm angetan und er weiß aber auch, dass man nicht nur durch emotionale Höhepunkte glänzen kann sondern dass auch die Organisation stimmen muss. Schließlich hat man an einem Wochenende mit vier bis fünf Stadionbesuche keine Zeit zu verlieren und so nebenbei will man ja auch noch etwas außerhalb des Stadions erleben. Damit ist dann aber nicht die typische „Einmal Altstadt-Kneipe und zurück“ Tour gemeint, sondern wirklich etwas typisches und nicht so ganz alltägliches für die Region. Das kann mal ein Braukurs in einer der vielen Brauereien im Ruhrgebiet sein aber auch mal ein Besuch in einer stillgelegten Zeche. Möglich ist vieles und vieles will Mark Mauderer auch möglich machen. Dafür ist er da, erzählt er. Er bucht Hotels, organisiert die Tickets, die Anfahrt, das Rahmenprogramm und natürlich – ganz wichtig – er weiß wo es die besten Bratwürste in den Stadien gibt.

Ich kümmere mich um die Koordination des Zeit- und Spielplans, die Organisation der Eintrittskarten und Unterkünfte sowie den Transport. Die Teilnehmer konzentrieren sich auf das Wesentliche: ein Wochenende „on the road“ mit Freunden in den traditionsreichsten Fußballstadien Nordrhein-Westfalens… (Mark Mauderer, Gründer von Stadionhopper.de)

Und wann zählt man jetzt als Stadionhopper, Herr Mauderer? Auch darauf hat er sich schon eine Antwort bereit gelegt. Drei bis fünf Fussballspiele muss man an einem Wochenende schon besucht haben, sonst ist das alles nur Kindergarten. Gut gesprochen und deswegen kann ich nur sagen: Viel Glück und viel Spass mit dem Stadionhopper Projekt. Ich glaube, mich als Münchner wirst du sicher bald auch mal in deiner „NRW-Reisegruppe“ begrüßen dürfen…

Das Stadionhopper-Projekt von Mark Mauderer findet Ihr unter www.stadionhopper.de

Bild Stadionhopper 2_poliperspectives

Bilder: Martin Polich, poliperspectives mit freundlicher Genehmigung von Stadionhopper.de

 

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