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Die heilige Hand Gottes

by Frittenmeister

Gestern abend. Brasilien gewinnt gegen die Elfenbeinküste klar mit 3:1 und ein Spieler hat nichts besseres zu tun, als in die heiligen Sphären eines Diego Armando Maradonas aufzusteigen. Aber was soll der gute Luis Fabiano denn auch machen, wenn sich Gott so ein Schicksal mit ihm ausgedacht hat.

Was soll ich machen, der Ball flog einfach gegen den Arm. Das war die heilige Hand, die Hand Gottes. (Luis Fabiano, Doppel-Torschütze gegen die Elfenbeinküste)

Vor seinem 2:0 gegen die Elfenbeinküste war Luis Fabiano gleich zweimal mit der Hand bzw. dem Arm am Ball. Beim zweiten Mal stoppte er sich den Ball regelrecht herunter um ihn dann ganz locker ins Tor zu schießen. Eine Unsportlichkeit, keine Frage, aber eine noch größere Unsportlichkeit war, dass er auf Nachfrage des Schiedsrichters das Handspiel verleugnete. Andererseits, ein cleverer Stürmer macht so etwas einfach ohne große Nachzudenken, gell Herr Maradona! Im Jahr 1986 hat dieser den Ball gleich mal direkt mit der Hand ins Netz befördert und seine Ausrede mit der „Hand Gottes“ machte ihn noch bekannter als er sowieso schon war.

Es war ein bisschen die Hand Gottes und ein bisschen Maradonas Kopf. (Diegeo Armando Maradona im Jahr 1986, nach dem Handtor gegen England)

So wenig sich Maradona, Brasilien und Argentinien mögen, wenn es um die Hand Gottes geht, dann sind sich trotzdem alle einig. Dann beruft sich beim Handspiel sogar ein brasilianischer Nationalspieler vor laufender Kamera auf Diego Armando „Hand Gottes“ Maradona und ist sich natürlich keiner Schuld bewußt. Wieso auch, ein Maradona ist ja unfehlbar, ein Luis Fabiano auch. Manchmal…Oft…Immer! Oder so, hauptsache Gott war im Spiel…

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=DbbsytHDp2o[/youtube]

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Gammlinho 21. Juni 2010 - 19:49

Wieso beschwert sich eigentlich jeder, dass der Luis Fabiano das mit dem Handspiel verneint hat? Da soll sich mal jeder selber die Frage stellen wie er selbst reagiert hätte (und diese auch ehrlich beantworten). Viel schlimmer finde ich, dass das Schiedsrichtergespann das nicht gesehen hat und der Schiri dann auch noch soviel „Authorität“ besitzt und dann noch hingeht und fragt.

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