Home Kulttrainer Berti Vogts spricht über den DFB und über Nigeria

Berti Vogts spricht über den DFB und über Nigeria

by Frittenmeister

Unser ehemaliger Bundes-Berti meldet sich aus dem fernen Afrika mal wieder zu Wort. Viel hat er zu sagen, wir wollen das jetzt mal gar nicht richtig kommentieren, sondern lieber Euch das Wort überlassen. Wenn Ihr zu seinen Aussagen euren Senf dazugeben wollt, dann bitte sehr, hier habt Ihr die Gelegenheit:

In Nigeria schreiben sie, was sie wollen, deutsche Journalisten schreiben ab, Nachrichtenagenturen streuen die Falschmeldungen ungeprüft quer durch die Republik. In Nigeria war sogar zu lesen, dass wir im Trainingslager in Marbella Eis und Schnee haben. Der Sportminister reiste mit dicken Pullis an, um das zu überprüfen. (Berti Vogts auf die Frage, wie die Falschmeldungen über sein ausstehendes Gehalt als Nationaltrainer von Nigeria zustande kommen)

Rauhe Sitten herrschen in Nigeria, derzeit findet der Africa Cup statt und da zählt für den Berti Vogts nur eines:

Wenn wir das Turnier nicht gewinnen, dann kann es sein, dass ich rausfliege. Das geht manchmal ganz schnell. (Berti Vogts über den Africa Cup, an dem er als Trainer von Nigeria teilnimmt)

Auch über die Bundesliga und die verwöhnten Spieler, die bei uns spielen, hat der Berti was zu sagen:

Wenn Du in der Bundesliga als Coach etwas sagst, kommt sofort der Agent und rennt zum viel zu mächtigen Sportdirektor. Deswegen brauchen wir in Deutschland Teammanager-Lösungen wie sie Jürgen Klinsmann jetzt beim FC Bayern einführen wird. Wenn sich ein Berater nämlich bei Arsene Wenger (FC Arsenal, d. Red.) oder Rafael Benitez (FC Liverpool, d. Red.) beschwert, kriegt er gleich an der richtigen Stelle Feuer. (Berti Vogts über Agenten, Bundesliga und den mangelnden Respekt)

Starke Worte, aber es geht noch besser. Für unseren Fussballchef Dr. Theo Zwanziger hat der Berti auch noch was übrig. Nämlich den Vorwurf des Populismus:

Die Bolzplatz-Aktion von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. Eine schöne Nummer für die Öffentlichkeit. Aber Populismus. Wir haben genug Plätze. Es würde reichen, wenn man dafür sorgte, dass die Sportplätze der Vereine und Städte länger geöffnet hätten und allen Kindern zur Verfügung stünden. Die Millionen wären anderswo besser investiert. (Berti Vogts über die Mini-Spielfeld-Aktion des DFB)

Mehr von Berti Vogts findet Ihr in dem Interview, das er am 21.01.2008 der Tageszeitung Der Zeit gegeben hat.

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