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Ein wenig Demokratie für die Nationalmannschaft

19. März 2010, von Frittenmeister

Das Volk ist gespalten, gespalten in Jogi-Anhänger und Jogi-Gegner! Die Gegner haben nach den letzten Testspielniederlagen auch einen gewissen Zulauf bekommen, vor allem von den lieben „Möchtegern-Bundestrainern“. Jeder weiß es natürlich besser und würde andere Spieler nominieren und aufstellen, aber leider geht das nicht. Die Entscheidung hat der Bundestrainer und der hört sicherlich nicht auch ein paar dahergelaufene Fans, die vor allem vor internationalen Turnieren ihr absolut großes Stammtischfachwissen der Öffentlichkeit mitteilen müssen. Aber gut dass es findige Leute gibt wie die Künstlerin Marion Pfaus. Die hatte nämlich an einem schönen ruhigen Fussballabend nach vielen harten Diskussionen die grandiose Idee, eine Wahl für alle Hobby-Bundestrainer zu initieren.

screenshot-wahl11

Auf der Webseite www.wahl11.de könnt ihr nun selber ganz demokratisch darüber abstimmen, wer mit nach Südafrika muss und wen Jogi Löw aufstellen muss. Im Moment gibt es dabei auch nur wenige Überraschungen, viele Stammtisch-Bundestrainer stimmen bei der Wahl mit den Nominierungen von Jogi Löw größtenteils überein, nur in der Abwehr gibt es da noch eine große Baustelle. Die zweite Innenverteidigerposition neben Per Mertesacker ist noch offen, die Fans favorisieren Mats Hummels als zweiten Mann, aber der ist erstens noch länger verletzt und zweitens wird er (noch) nicht von unserem Bundestrainer nominiert. Auch unseren Stammangriff wollen die Fans so nicht sehen. In der Startformation sucht man dort ganz vergeblich die zwei Formschwachen Miro Klose und Lukas Podolski…

Dieses Ergebnis wäre nicht objektiv, gleichzeitig aber hochgradig demokratisch. (Marion Pfaus, Initiatorin der Wahl)

Nun liegt es an euch, unterstützt die Demokratie im deutschen Fussball und wählt mit. Wahlberechtigt ist jeder, der nur Lust darauf hat. Nur denkt an eines, wenn ihr massenhaft euren Liebling wählt, dann wird die Aufstellung zwar höchstdemokratisch aussehen, der sportliche Erfolg ist damit jedoch nicht garantiert. Aber das wäre den Stammtisch-Bundestrainer egal, hauptsache ihre Lieblinge spielen. Sollte es dann spielerisch trotzdem nicht klappen, dann ist in ihren Augen aber der richtige Bundestrainer schuld, denn der macht ja schließlich die Aufstellung, die Taktik und er muss die Jungs motivieren.

Quelle: www.11freunde.de


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Kategorie: Fussball-Universum, Kuriose Sache

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Eine Antwort für “Ein wenig Demokratie für die Nationalmannschaft”

  1. BlueStarz am 19. März 2010 um 13:29
    1

    Eine coole Idee, aber besagte Probleme die damit auftreten könnten wurden ja schon angesprochen. ;) Meine WAHL ist soeben gefallen. Ob wir damit Weltmeister werden? ^^

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